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    Oral manifestations in Crohn\u27s disease: Two patient cases from the clinic

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    Patienten, welche an chronisch entzündlichen Darmerkrankungen leiden, weisen häufig eine orale Manifestation auf. Da in der Schweiz eine von 500 Personen an Morbus Crohn erkrankt, wird der niedergelassene Zahnarzt in seiner Laufbahn höchst wahrscheinlich mit betroffenen Personen in Kontakt kommen. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, anhand zweier klinischer Fallbeispiele die möglichen oralen Erscheinungsformen aufzuzeigen und Empfehlungen zur Vor- und Nachsorge in der Zahnarztpraxis abzugeben.Crohn’s disease (CD) is an inflammatory disease of the gastrointestinal system. It is suspected to be caused by a combination of genetic and environmental factors and changes in the patient’s intestinal microbiome. As opposed to colitis ulcerosa, which usually only affects the large intestine, CD may affect various parts of the gastrointestinal tract. Many patients show oral lesions related to CD, which sometimes can precede the first gastrointestinal symptoms. Specific oral lesions include granulomatous cheilitis, cobblestone-like mucosal tags and linear ulcerations. Non-specific lesions occur in the form of angular cheilitis and opportunistic candidiasis, aphthous ulcerations, reduced salivation, dental caries and many more. We present two cases of patients suffering from Crohn’s disease with different oral manifestations and discuss the dentist’s role in early detection of specific oral lesions and the importance of the follow-up care of affected patients

    Unternehmenserbrecht – unde venis? Ein historischer Rückblick anlässlich der aktuellen Erbrechtsrevision

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    Im Rahmen der aktuellen Erbrechtsrevision wird im Schweizerischen Parlament die Einführung eines gesetzlichen Integralzuweisungsanspruchs zur Erhaltung von Unternehmen im Erbgang debattiert. Schon vor über 100 Jahren hatte sich EUGEN HUBER selbst an der Einführung eines solchen allgemeinen Unternehmenserbrechts versucht – und scheiterte knapp. Der historische Rückblick zeigt, dass sich schon damals dieselben Fragen stellten wie heute. Insbesondere die Frage, wie die Integralzuweisung von Unternehmen ermöglicht werden soll, ohne dabei zu stark in die Stellung der übrigen Erben einzugreifen, spaltete auch damals die Gemüter. Die historische Nachzeichnung der Debatte zeigt zum einen spannende Parallelen und Gegensätze zu den heutigen Streitpunkten in den Revisionsbemühungen auf. Zum anderen wird ein besonderes Augenmerk auf ein Rechtsinstitut gerichtet, das EUGEN HUBER damals als Kernstück seines Unternehmenserbrechts im Blick hatte: Die Gemeinderschaft (Art. 336-348 ZGB). Ob sie auch heute noch als Inspirationsquelle, Alternative oder Ergänzung dienen kann, dürfte nicht zuletzt vom Ausgang der Unternehmenserbrechtsrevision abhängen.Im Rahmen der aktuellen Erbrechtsrevision wird im Schweizerischen Parlament die Einführung eines gesetzlichen Integralzuweisungsanspruchs zur Erhaltung von Unternehmen im Erbgang debattiert. Schon vor über 100 Jahren hatte sich EUGEN HUBER selbst an der Einführung eines solchen allgemeinen Unternehmenserbrechts versucht – und scheiterte knapp. Der historische Rückblick zeigt, dass sich schon damals dieselben Fragen stellten wie heute. Insbesondere die Frage, wie die Integralzuweisung von Unternehmen ermöglicht werden soll, ohne dabei zu stark in die Stellung der übrigen Erben einzugreifen, spaltete auch damals die Gemüter. Die historische Nachzeichnung der Debatte zeigt zum einen spannende Parallelen und Gegensätze zu den heutigen Streitpunkten in den Revisionsbemühungen auf. Zum anderen wird ein besonderes Augenmerk auf ein Rechtsinstitut gerichtet, das EUGEN HUBER damals als Kernstück seines Unternehmenserbrechts im Blick hatte: Die Gemeinderschaft (Art. 336-348 ZGB). Ob sie auch heute noch als Inspirationsquelle, Alternative oder Ergänzung dienen kann, dürfte nicht zuletzt vom Ausgang der Unternehmenserbrechtsrevision abhängen

    Digital press archives for media and communication history research: From “reading rooms” to virtual research environments

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    Digitization facilitates access to large amounts of news data, a fact that also opens new avenues for research in media and communication history. Such resources allow easy access and retrieval as well as means to automatically process relevant materials. The increasing number of digital press archives is particularly valuable for historical research as it offers new insights into the evolution of journalistic language, professional practices, and role performances. This paper surveys current digital sources and reflects on research opportunities and restrictions. To this end, it provides an overview of currently available digital press archives with a focus on German- and English-language archives and offers a typology of archive types along criteria such as availability, accessibility, quality, and usability of the digital source material and its metadata. Simultaneously, it illustrates developments from flat portals to virtual research environments, which arguably offer researchers unprecedented opportunities for establishing personalized workspaces and collaborative research projects. Furthermore, attention is drawn to persistent issues in data compilation, and it is suggested that quantitative computational approaches should be complemented by qualitative analysis and close reading to fully exploit the affordances of current digital press archives

    Worauf achten Lehrkräfte beim Medienkompetenzunterricht? Eine Bestandsaufnahme für die schweizerische Sekundarstufe II

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    In Zeiten digitaler Kommunikation, der Demokratisierung der Kommunikationsstrukturen und des Phänomens von Desinformation erhält die Förderung von Medienkompetenz grosse Bedeutung. Ein kompetenter Umgang mit medialer Kommunikation gilt als Voraussetzung für die Teilhabe in modernen demokratischen Gesellschaften. Während der Lehrplan 21 auf der Primar- und Sekundarstufe I Medien als eigenen Kompetenzbereich integriert, fehlen entsprechende Konzepte und Mittel auf der Sekundarstufe II (Gymnasium und Berufsfachschulen). Daher blieb lange unklar, welche Kompetenzen und welches Wissen im Bereich Medien in diesen Schulstufen vermittelt werden. Vorliegende deskriptive Studie gibt eine Übersicht über die Ausganglage des Unterrichts zu Medienkompetenz auf Sekundarstufe II (Gymnasium & Berufsfachschulen). In der Onlinebefragung und den nachgelagerten Leitfadengesprächen mit Lehrpersonen, welche im Bereich „Medien“ unterrichten, werden Rahmenbedingungen, Themensetzung, Vermittlung und Bedürfnisse der Lehrpersonen bei der Vermittlung von Medienkompetenzen erhoben. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie fragmentiert die Ausbildung auf dieser Bildungsstufe in diesem Bereich ist und wie zufällig der Unterricht von der Vorbildung, vom Fach und insbesondere der intrinsischen Motivation der Lehrperson bestimmt wird

    Editorial

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    In this issue of SComS and the editorial, we are pleased to present a diverse array of content. The thematic section features the proceedings of the SACM 2023 annual conference held in Lucerne, showcasing a selection of papers that highlight the latest research and discussions. In our community section, a summary of the dissertation honored with the SACM Dissertation Award offers insights into new cutting-edge scholarly work. Additionally, we present important updates on recent changes and achievements at SComS, reflecting our ongoing commitment to enhancing our journal’s quality and innovative character. We invite you to explore these contributions and stay informed about how SComS evolves

    Klaus Meier, Jose A. García-Avilés, Andy Kaltenbrunner, Colin Porlezza, Vinzenz Wyss, Renée Lugschitz & Korbinian Klinghardt. Innovations in journalism. Comparative research in five European countries. London and New York: transcript, 2024, pp. 327. ISBN 978-1-032-63041-0

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    Innovations in Journalism. Comparative Research in Five European Countries is an edited book authored and edited by Klaus Meier, Jose A. García-Avilés, Andy Kaltenbrunner, Colin Porlezza, Vinzenz Wyss, Renée Lugschitz, and Korbinian Klinghardt. Given the ongoing and recurring ‘storms in a teacup,’ fixations on the new by ignoring the old, hysterias, hasty actions, or (too) late decisions in the context of profound changes and transformations of journalism, it is encouraging to find a book that offers a composed and analytical view of significant innovations in journalism. Indeed, journalism needs to deal with changes and transformations in one way or another since “innovation becomes a crucial element for journalism to adjust and to (re-)invent itself in the light of ongoing changes” (p. 1). However, for news organizations, journalists, journalism scholars, and policymakers alike, it is not always easy to decide what to focus on, what aspects to consider, and how to evaluate the importance of alleged or actual innovations in journalism. The authors provide helpful anchor points for discussions on such questions, presented throughout their compelling, intelligible, and well-written book

    Krieg und Frieden in der Geschichtswissenschaft. Neuere Perspektiven und Ansätze der Militär- und Gewaltgeschichte und der Historischen Friedensforschung

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    Während Krieg seit der Entstehung der europäischen Geschichtsschreibung in der Antike eines ihrer zentralen Themen ist, wurde der Friede – abgesehen von kriegsbeendigenden Friedensschlüssen – erst im späten 20. Jahrhundert explizit thematisiert. Diese ungleiche Beschäftigung widerspiegelt den Umstand, dass es sich beim Begriffspaar Krieg und Frieden um asymmetrische Gegenbegriffe handelt: Der Krieg lässt sich inhaltlich, zeitlich und in seiner Ereignishaftigkeit einigermassen klar definieren, Charaktermerkmale und zeitliche Dimensionen des Friedens sind sehr viel diffuser. Nachdem die Kriegsgeschichte lange Zeit vor allem an Militärakademien betrieben wurde, um aus vergangenen Kriegen für zukünftige zu lernen, entstanden im späten 20. Jahrhundert verschiedene Formen ziviler, historisch-kritischer Beschäftigungen mit Krieg und Frieden, so der sozial- und wirtschaftshistorische War and Society-Ansatz, die an der normativen Idee des Friedens orientierte und explizit praxeologisch ausgerichtete Historische Friedensforschung, die vielfältige Impulse aus der Kultur-, Geschlechter-, Alltags-, Global- und Umweltgeschichte aufgreifende Neue Militärgeschichte sowie die Krieg, Bürgerkrieg, Genozid, Totalitarismus und weitere Gewaltsituationen zusammendenkende Gewaltgeschichte. Der Artikel rekapituliert die jüngeren Richtungen der historischen Beschäftigung mit Krieg und Frieden, ordnet sie in ihre wissenschaftlichen und realhistorischen Kontexte ein und stellt die Themenschwerpunkte dieser sich überlappenden Forschungsrichtungen vor

    Verhandeln um des Friedens willen. Der Mythos vom Hermesstab

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    Bei einem Konflikt um des Friedens willen zu verhandeln, ist eine delikate Aufgabe. Eine mythische Erzählung vom Hermesstab, wie sie in der Astronomia des Hyginus überliefert ist, kann dazu anregen, über die Lösung eines Streites nachzudenken, die vom Zwist über Verhandlungen zum Frieden führt. Von diesem hermeneutischen Interesse ist die Studie geleitet. Der Tauschhandel zwischen zwei Götterbrüdern, von dem schon ein homerischer Hymnus berichtet, ist bei Hyginus dadurch motiviert, dass Merkur sich von seinem Bruder Apollo wünscht, er möge ihm verzeihen. Nach einigen kulturgeschichtlichen Hinweisen zur Bedeutung des Hermes- oder Heroldsstabs lese ich zwei Erzählungen aus den Sternbildsagen des Hyginus und skizziere einige Gedanken zu Momenten der Konfliktlösung, die hierin zu entdecken sind

    Dissemination in Social Media and Blogs of Public Health Information and Misinformation on Covid-19 Containment in Switzerland

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    Future epidemics are perceived as inevitable. Dissemination of information can enhance awareness, serving as an initial stride towards fostering desired epidemic-controlling actions among the public. In this study, a qualitative content analysis of Covid-19- and Switzerland-related social media and blog contributions points at a limited adoption of public health key messages and a negative reputation of the informing authorities. The authorities are to a marginal extent the source of information and a controversial sentiment towards vaccination emerges. In addition, we find a large share of disseminated information that is not conducive to pandemic containment. Within this, a substantial volume of misinformation emerges in statements on Covid-19-related issues. The misinformation consists primarily of unsubstantiated health consequences of the Covid-19 vaccination (both efficacy and side effects), and, less often, of trivialisation or denial of the pandemic. Furthermore, in a phase of political campaigning on a Covid-law referendum in Switzerland, social media contributors often portray pandemic containment as an undue, unlawful, or autocratic imposition on individual and collective freedom, and as a tool deployed for political repression. In addition, the pandemic or its containment are embedded in various conspiracies by users and containment measures are contested with religious, naturopathic or esoteric arguments

    Trost und Vertröstung: Zur Einführung

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