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Jupyter Notebooks und die Integration in eine Publikationsplattform
Die Nachvollziehbarkeit von Forschungsergebnissen ist ein Grundpfeiler wissenschaftlichen Arbeitens. Durch den zunehmenden Einsatz von Computern in der geisteswissenschaftlichen Forschung eröffnen sich neue Perspektiven der Forschungsdokumentation. Ermöglicht wird dies durch jüngere Entwicklungen im Bereich von browsergestützten Anwendungen, z.B. Jupyter Notebooks, die es erlauben, formatierten Text und ausführbaren Computercode zu vereinen. Die vorgestellte Entwicklung ist die Integration dieser Notebooks in die Publikationsplattform Edition Open Access (edition-open-access.de). Bei der Wahl der Komponenten wie Benutzerverwaltung und Repositorium wurde Wert auf die Weiternutzung existierender Lösungen gelegt
Anwendungen im Kontext des SFB1288-INF und ihre Portierung in Docker-Container
Durch komplexe Installationsabhängigkeiten wird es heutzutage immer aufwändiger und unübersichtlicher, neue Software bereitzustellen und zu pflegen. Abhilfe schafft hier die Technologie der Containervirtualisierung, deren populärstes Derivat Docker darstellt. Docker ermöglicht es, Anwendungen weitestgehend plattformunabhängig auf verschiedensten Systemen in standardisierter Weise bereitzustellen. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn kein Einfluss auf die vorliegende Systemumgebung genommen werden kann. Im Rahmen der Texterkennung und natürlichen Sprachverarbeitung von historischen Dokumenten nutzt das Teilprojekt INF (SFB 1288) diese Technologie, um besagte Probleme zu umgehen. Unter anderem wird im Vortrag auf die Texterkennungssoftware "Tesseract OCR" und deren aufwändige Installation und Pflege eingegangen, welche mittels Docker erheblich vereinfacht werden konnte. Neben diesen Vorteilen wird auch die Nachtnutzbarkeit von Diensten, die mittels Containerisierung bereitgestellt wurden, beleuchtet
Kompetenzzentrum Forschungsdaten - Ein Erfahrungsbericht
Seit November 2018 existiert das Kompetenzzentrum Forschungsdaten, das eine Erweiterung der bis dahin bestehenden Kontaktstelle Forschungsdaten darstellt. Im Vortrag wird über die Aufgaben und Tätigkeiten des Kompetenzzentrums berichtet, über aktuelle Entwicklungen, Bedarfe und vor allem die Erfahrungen, die im ersten halben Jahr nach der Gründung gesammelt wurden
Datenmanagement-Pläne interaktiv mit RDMO
Datenmanagementpläne (DMP) werden immer öfter für drittmittelgeförderte Projektvorhaben vorausgesetzt.Davon abgesehen können Sie eine wertvolle Richtschnur bei datengetriebenen Forschungen sein und die spätere Langzeitsicherung unterstützen, weshalb sich die Erstellung eines DMPeigentlich immer lohnt.
Mit RDMO bietet das Kompetenzzentrum Forschungsdaten ein Web-basiertes Werkzeug zur Erstellung von DMP an, das in diesem Vortrag vorgestellt wird
Cloudbasiertes Bibliothekssystem
„Mit der Einführung einer neuen landesweiten Bibliothekssoftware reagieren die Hochschulen in Nordrhein-Westfalen auf die Anforderungen der Digitalisierung – und demonstrieren, dass sie diese Herausforderungen gemeinsam lösen“, sagte Kultur- und Wissenschaftsministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen.„Die neue Cloud-Lösung für die Hochschulbibliotheken leistet einen wesentlichen Beitrag zur Weiterentwicklung wissenschaftlicher Informationsstrukturen – und ist damit auch ein Meilenstein für die Digitale Hochschule NRW.“
Die Universitätsbibliothek Bielefeld wird mit fünf weiteren Hochschulbibliotheken (Aachen, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg-Essen und Wuppertal) in einer Pilotgruppe sein, die die Cloud-Lösung als erste einsetzt.Bis 2023 sollen rund 40 Hochschulbibliotheken sowie die Zentrale Fachbibliothek für die Lebenswissenschaften (ZB MED) sukzessive auf das neue System umgestellt werden.
Der Vortrag wird den aktuellen Stand zum cloudbasierten Bibliotheksmanagementsystem vorstellen
Open Access – Ein Vorschlag zur Klassifikation und Operationalisierung
Der Begriff Open Access bezeichnet nicht nur eine bestimmte Art des wissenschaftlichen Publizierens – nämlich den leserseitig kostenlosen, freien Zugang zu Forschungsergebnissen in einem digitalen Format – sondern impliziert auch, dass dieser erstrebenswert ist. Zusammen mit der großen Vielfalt von Open-Access-Typen erschwert der normative Gehalt des Begriffs die Verständigung über wissenschaftliches Publizieren und freie Zugänglichkeit sowie die empirische Beforschung des Phänomens. Ziel des Beitrags ist es, ein nicht-normatives Verständnis von Open Access zu entwickeln, das sich für empirische Studien im Bereich der Bibliometrie und Wissenschaftsforschung eignet. Dies erfolgt in drei Schritten: Erstens werden die normativen Gehalte des Begriffs expliziert und von den deskriptiven Begriffsbestandteilen getrennt. Daran anschließend findet zweitens eine Durchsicht der Dimensionen statt, die der Unterscheidung verschiedener Typen von Open Access zugrundeliegen. Basierend darauf wird ein Klassifikationsschema entwickelt, das in den einzelnen Dimensionen vollständig ist und zu abgrenzungsstarken Open-Access-Klassen führt. Der empirische Nutzen einer solchen Klassifikation hängt nicht nur von der Stringenz der konzeptionellen Überlegungen ab, sondern auch von der Operationalisierbarkeit der Klassen. Daher wird drittens illustriert, welche offenen Datenquellen für einen Nachweis der verschiedenen Klassen genutzt werden können. Um den Nutzen von Klassifikation und Operationalisierung zu illustrieren, schließt der Beitrag mit einem Ausblick auf das Projekt OAUNI, mit dem Open-Access-Profile für sämtliche Universitäten in Deutschland erstellt und Determinanten zur Erklärung von Unterschieden in den Profilen empirisch getestet werden sollen.
Der Beitrag geht zurück auf eine Präsentation während der Open-Access-Tage 2019 und den Preprint Taubert, Niels, et al. "Open Access--Towards a non-normative and systematic understanding." arXiv preprint arXiv:1910.11568 (2019)
Data Science Tools zur Anaylse des globalen Repository-Netzwerks
Der Vortrag skizziert technischen Möglichkeiten, das globale Publikationsnetzwerk und seine Entwicklung zu analysieren und zu beschreiben. Seit 2004 fallen zahlreiche Metadaten im BASE-Umfeld an: insbesondere Publikationsmetadaten, Metadaten zu den Quellen, Indexdaten und damit verbunden Informationen, die zu den Quellen die Verteilung bei Publikationsstyp, Publikationsdatum, Sprache des Dokuments, OA Status und Lizenzinformationen liefern. Skizziert wird das Konzept eines Monitoring-Systems inklusive des Datenflusses und der zu implementierenden Schnittstelle. An einigen konkreten Beispielen wird prototypisch gezeigt, wie mit geeigneten Tools eine visuelle Umsetzung implementiert wurde und erweitert erden kann
Promoting an academic library: Outreach department at the University of Malta Library
The presentation provides a brief overview of the history of marketing, promotion and outreach of the University of Malta Library and in detail discusses the activities carried out by the contemporary Outreach Department. Particular emphasis is put on the promotion of the Library services and interaction with students and staff of the University
Next Generation Repositories - den Mehrwert von Repositories für die wissenschaftliche Kommunikation erhöhen
Im Ergebnis der Arbeitsgruppe "Next Generation Repositories" der Confederation of Open Access Repositories (COAR) wurden Empfehlungen (http://ngr.coar-repositories.org/) erarbeitet, um die Rolle von Repositories als Grundlage einer global vernetzten Infrastruktur für die wissenschaftliche Kommunikation zu festigen. Der Vortrag diskutiert typische Fragestellungen bzgl. des Zugangs, Interaktion und Mehrwertdiensten und skizziert Lösungsansätze anhand von Beispielen
Bibliotheksdienstleistungen zur Unterstützung virtueller Forschungsumgebungen
Forschungsgegenstand des DFG-Projekts Kinder- und Jugendliteratur im Medienverbund 1900 - 1945 ist die Erfassung von Filmen und Hörfunksendungen, die auf Basis von literarischen Stoffen entstanden sind. Der Vortrag beschreibt die Form der Zusammenarbeit zwischen UB und Forschenden, skizziert die entwickelte Lösung zur Erfassung der Datenstrukturen in technischer und konzeptioneller Hinsicht und stellt die bereits existierenden Ansätze zur Visualisierung der vorliegenden Forschungsergebnisse vor