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400.000 zusätzliche E-Books durch Evidence-Based Selection - Erfahrungsbericht nach einem Jahr
Gerade rechtzeitig vor Corona hatte die Universitätsbibliothek mitUnterstützung des Rektorats ein großes Projekt auf den Weg gebracht:Drei Jahre lang werden lokal so viele EBS-Angebote wie auf demwissenschaftlichen Buchmarkt erhältlich lizenziert. Bereits im erstenJahr wurden dadurch über 400.000 neue E-Books verfügbar gemacht. Wie sahdie Nutzung aus? Wie viele dieser Titel konnten auf Dauer gekauft werden?Die Bielefelder Idee war so überzeugend, dass zu Beginn 2021 dasWissenschaftsministerium des Landes NRW 40 Millionen Euro zur Verfügunggestellt hat, um über das HBZ ein identisches Projekt für ganz NRWaufzusetzen. Was bedeutet das für das Bielefelder EBS-Projekt? Wie gehtes weiter
Open-Access-Profile deutscher Universitäten: Ansätze zur Erklärung von Unterschieden
Sieht man sich den Publikationsoutput deutscher Universitäten an, sind
erhebliche Unterschiede im Umfang des Open-Access-Publizierens
anzutreffen. Der Vortrag geht möglichen Ursachen für diese Unterschiede
nach und präsentiert dabei qualitative und quantitative Ergebnisse aus
dem Projekt OAUNI
Der Uni-Dienst 'Teamchat 2.0' im Kontext der UB
Im Frühjahr 2021 wurde an der Universität Bielefeld der Instant Messaging Dienst Matrix eingeführt, der als Teamchat 2.0 den Vorgänger RocketChat abgelöst hat. Teamchat 2.0 nutzt die Software-App Element als plattformübergreifenden Client, der Chat, IP-Telefonie und Video-Telefonie über die Matrix-Protokolle ermöglicht. Nach einer kurzen Einführung in Matrix und Element werden die im Vorfeld und spontan gestellten Fragen der Kolleginnen und Kollegen aufgegriffen. Draüberhinaus soll Ziel der Veranstaltung sein zu erörtern, wie 'Teamchat 2.0' für die Kommunikation innerhalb der UB zwischen MitarbetierInnen und Abteilungen effektiv genutzt werden kann
Entwicklung eines Zeitschriften-Recherchetools für das Open-Access-Publizieren im Rahmen von open-access.network
Der Fokus des BMBF-geförderten Verbundprojekts "open-access.network"
liegt auf der Bereitstellung von unterschiedlichen Informations-,
Fortbildungs- und Vernetzungsformaten. Dabei ist "open-access.network"
nicht nur der Name des Verbundprojekts, sonder auch die Domain der neuen
Informationsplattform. Das Bielefelder Arbeitspaket "Datenbanken"
umfasst dabei die Entwicklung eines Zeitschriften-Recherchetools für das
Open-Access-Publizieren, das ein Service der Informationsplattform
werden wird. Es soll Wissenschafter*innen dabei unterstützen das für
ihren Artikel optimale Publikationsorgan - unter Berücksichtigung von
Open-Access-Publikationskosten - zu finden. Im Kolloquium werden die
Datengrundlage, die technische Implementierung sowie der
Entwicklungsstand vorgestellt
Kostentransparenz im Open Access – Vorteil, Herausforderung oder Illusion?
Verbunden mit der Open-Access-Transformation ist nicht nur die Hoffnung
nach einer Senkung der Kosten für das wissenschaftliche Publizieren,
sondern auch die nach der Herstellung eines höheren Maßes an
Kostentransparenz. Waren die Kosten im klassischen Subskriptionsmodell
aufgrund spezifischer Charakteristika der Vertragsgestaltung von Dritten
kaum nachvollziehbar, gaben die Open-Access-Geschäftsmodelle Hoffnung
auf ein höheres Maß an Transparenz bezüglich der Kosten und Finanzflüsse
im Publikationssystem.
Im Mittelpunkt des Vortrags steht die Frage, inwieweit sich diese
Hoffnung hat realisieren können. Gibt es nach mehr als 15 Jahren
Erfahrung mit unterschiedlichen Modellen im Gold Open Access weiterhin
Anlass für die Annahme eines höheren Maßes an Transparenz? In der
Beantwortung dieser Frage werden Ergebnisse aus dem Projekt
‚Kostentransparenz als Beitrag zur Open-Access-Transformation‘ (KOA)
vorgestellt und ein Ausblick auf die Untersuchung der Kostenstruktur
Community-getriebener Open-Access-Journale (CODRIA) gegeben
Zum Stand von DEAL an der Universität Bielefeld
Die Universität Bielefeld nimmt seit 2019 an dem DEAL-Wiley-Vertrag und seit 2020 an dem DEAL-Vertrag mit Springer Nature teil. Der Vortrag
zieht auf Basis der Bielefelder Daten in OpenAPC für die abgeschlossenen Publikationsjahre 2019 und 2020 ein erstes Zwischenfazit auch vor dem
Hintergrund, dass im kommenden Jahr wichtige Weichenstellungen für die Weiterführung von DEAL anstehen
Zum Stand der Einführung des cloudbasierten Bibliothekssystems Alma an der Universitätsbibliothek Bielefeld
Seit Oktober 2019 findet die konkrete Vorbereitung zur Einführung des cloudbasierten Bibliothekssystems Alma an der Universität Bielefeld im April 2021 statt. Die Ablösung des seit Anfang der 2000er Jahre eingesetzten lokalen Bibliothekssystems SisisSunrise betrifft alle Abteilungen und Geschäftsgänge in der Bibliothek. In diesem Kolloquium stehen folgende Punkte im Mittelpunkt: bisheriger Projektverlauf und kommende Meilensteine, Stand der Ablösung des Katalog- und Discovery-Systems, Entwicklungsstand des neuen IDM-Connectors, künftiger Datenaustausch zwischen SAP und Alma
Bibliographische Daten in Wikidata
Wikidata ist die freie, maschinenlesbare Wissensdatenbank der Wikipedia.
In diesem Vortrag werden Möglichkeiten der bibliographischen Recherche in Wikidata vorgestellt und an ausgewählten Beispielen praktisch vorgeführt. Außerdem wird der Dienst Scholia vorgestellt, der bibliometrische Profile von Autor*innen und Institutionen auf Basis von Wikidata erstellt. Abschließend soll die Rolle diskutiert werden, die Wikidata in der digitalen Transformation der Wissenschaft spielen kann
9 Monate NFDI4Culture
Dieser Beitrag stellt das Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern (NFDI4Culture) vor. NFDI4Culture - https://nfdi4culture.de/ - ist Teil der Initiative einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur. Folgende Aspekte werden diskutiert:
NFDI und NFDI4Culture - Organisation und Partner
FORSCHUNGSDATEN in NFDI4Culture
Task Areas und Inhalte/Services
Aktivitäten und Community-Building
NFDI und andere nationale sowie internationale Projekt
open-access.network - Ziele, Erreichtes, Learnings - Zwischenstand eines Projektes für die Open- Access-Community
Das Kompetenzvermittlungs- und Vernetzungsportal open-access.network ist ein unabhängiges,offenes Netzwerk und ein Informationshub von der und für die OA-Community in Deutschland. DerFokus des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) von 2019 bis 2022 gefördertenProjektes liegt auf unterschiedlichen Informations-, Fortbildungs- und Vernetzungsformaten.Das Kolloquium am 19.02.2021 beleuchtete die mannigfaltigen Ziele des Projektes und möchtegleichzeitig Erreichtes und Erkenntnisse aus 14 Monaten Projektlaufzeit aufzeigen. Welche Angebotewurden für und mit forschungsunterstützenden Akteur:innen und Forschenden bisher ausgestaltet?Welche Expertise bringt die Universitätsbibliothek Bielefeld in das Verbundprojekt ein. WelchenAufgaben geht sie (zukünftig) nach? Welche Erkenntnisse wurden bisher gewonnen