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    Achtsame Hochschulen in der digitalen Gesellschaft

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    Das weltweit erste Programmpaket zur Implementierung von Achtsamkeitstrainings in die unterschiedlichen Funktionsbereiche von Hochschulen führt die Megatrends Achtsamkeit, Digitalisierung und Transformation zusammen. Das von mehr als 10.000 Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitenden und Führenden an Hochschulen und Universitäten in der DACH-Region erprobte Modell adaptiert und verbindet Übungen aus den international anerkannten Achtsamkeitstrainings Mindfulness-based Stress Reduction, Dyadentraining und Social Presencing Theater. Die Herausgeber und Projektentwickler beschreiben die Erfolgsgeschichte ihrer Arbeit, ordnen sie kulturpolitisch ein und lassen Fachwissenschaftler:innen aus den Human-, Ingenieur-, Medizin- und Wirtschaftswissenschaften zu Wort kommen. In beeindruckenden Erfahrungsberichten und praxisnahen Detailstudien richten sie sich nicht nur an das akademische Fachpublikum, sondern an alle, die wissen möchten, wie sich Bildung in der digitalen Gesellschaft auf achtsame Weise gestalten lässt

    Queer leben im Pfarramt: Über Selbstwahrnehmung und pastorale Identität

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    Der Umgang mit Sexualität gilt als Schlüsselfaktor für die Anschlussfähigkeit der Kirche in der gegenwärtigen Gesellschaft. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei die öffentliche Wahrnehmung vielfältiger Lebensformen. Im Pfarramt verdichtet sich die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Wie wirken sich Geschlecht und Begehren von queeren Pfarrpersonen auf deren Amtsverständnis aus? Florence Häneke analysiert die Zusammenhänge von Identität und Amt erstmals aus der Innenperspektive anhand von narrativen Interviews mit evangelischen Pfarrer*innen aus Ost- und Westdeutschland. Die daraus entwickelte Theorie erweitert die Diskussion um ein zukunftsfähiges Amtsverständnis und fragt nach Möglichkeiten einer pluralitätsfähigen Kirche

    Deutschrap als Lyrik der Gegenwart: Literaturwissenschaftliche Perspektiven

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    Rap ist nicht nur die kommerziell erfolgreichste Musikrichtung unserer Zeit, sondern auch fest verankert im kulturellen und medialen Mainstream. Künstler*innen wie OG Keemo, Haftbefehl oder Haiyti werden in den Feuilletons besprochen. Deutschsprachiger Rap hat seit seinen Anfängen in den 1980er Jahren eine Vielfalt an Erzählformen, eigenen ästhetischen Stilmitteln und sprachlichen Innovationen hervorgebracht, deren Auswirkungen auf Alltagssprache, Kunst und Literatur bis hin zu politischen Diskursen kaum zu überschätzen sind. Dieser Band versammelt verschiedene Stimmen aus den Literaturwissenschaften, um Rap als das in den Blick zu nehmen, was er in den Augen vieler ohnehin längst ist: die einflussreichste Lyrikform der Gegenwart

    Erzählte Mode: Transdisziplinäre Perspektiven auf Text- und Bildgewebe

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    Erzählte Mode zeichnet sich durch historische, medienspezifische, regionale, ästhetische und theoretische Charakteristiken aus. Dieser Band versammelt multi- und transdisziplinäre Analysen, die einen Eindruck von dem Facettenreichtum sowie den spezifischen Eigenheiten des Themas vermitteln. Gefragt wird etwa danach, warum es sich im Fall von Lewis Carrolls Alice um eine modische Ikone handelt, wie Modezeitschriften mit Papierpuppen eine neue, transnationale 'Celebrity-Kultur' im 19. Jahrhundert etablieren, was es mit dem "bunten Kleid" auf sich hat, das der Protagonist in Thomas Manns Romanwerk "Joseph und seine Brüder" geschenkt bekommt, oder auf welche Weise textile Artefakte in multi-modalen Textsorten wie den 'Dress Diaries' konserviert und rezipiert werden können

    Die georgisch-russischen Beziehungen: Von der Beeinflussung zur ideologischen Konvergenz

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    Die Analyse untersucht die Gründe für die Annäherung zwischen Georgien und Russland. Diese Entwicklung ist vor allem auf pragmatische wirtschaftliche Interessen Georgiens und sicherheitspolitische Einflussmöglichkeiten Russlands zurückzuführen. Die innenpolitische Entwicklung Georgiens, die durch autoritäre Tendenzen und ideologische Überschneidungen mit Moskau gekennzeichnet ist, verstärkt diesen Trend. Russland nutzt die geografische Nähe, wirtschaftliche Abhängigkeiten und ideologische Überschneidungen, um seinen Einfluss in Georgien geltend zu machen. Georgien ist zu einem ideologischen Schlachtfeld zwischen Russland und dem Westen geworden. Eine strategische Reaktion des Westens ist notwendig, um die Demokratie in Georgien zu unterstützen

    Hürden und Herausforderungen für Wahlen in der Ukraine

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    Ohne dauerhaften Frieden ist es unmöglich, in der Ukraine demokratische Wahlen abzuhalten. Bei Wahlen geht es zum einen um die Sicherheit und die Freiheit, den politischen Willen der Bevölkerung zum Ausdruck zu bringen. Zum anderen geht es um die Einhaltung demokratischer Standards bei der Vorbereitung und Durchführung von Wahlen. Beides ist unter den anhaltenden Kriegsbedingungen nicht gegeben. Die Abhaltung von Wahlen nach Ende des Krieges erfordert jedoch bereits im Vorfeld Vorbereitungen und die Schaffung rechtlicher Regelungen

    Von der Revolution zur Resilienz: Die Transformation des ukrainischen Hochschulsektors in Zeiten von Krise und Krieg

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    Das Hochschulsystem der Ukraine hat seit der Unabhängigkeit 1991 tiefgreifende Reformen durchlaufen, insbesondere nach der Revolution der Würde 2014. Die Fortschritte nach 2014 wurden jedoch zunächst durch die COVID-19-Pandemie ab 2020 und anschließend durch Russlands Vollinvasion ab 2022 stark beeinträchtigt. Unter diesen schwierigen Bedingungen zeigte der ukrainische Hochschulsektor jedoch bemerkenswerte Resilienz, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, sich trotz - oder gerade wegen - dieser großen Herausforderungen weiterzuentwickeln

    50 Years of Communicating Demographic and Population Research in Germany

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    In his editorial, former CPoS editor Johannes Huinink reflects on his personal experiences with the journal as author, advisory board member and editor. He emphasizes the importance of scholarly debates, efforts to include contributions from the Global South, and shares his perspectives for the journal’s continued development and success. He focuses on both the ZfB and CPoS years. The ZfB played a key role in re-establishing demography as a scientific discipline in Germany. Since its relaunch in 2010 as CPoS, the journal has become an internationally recognized, English-language open-access platform with a strong focus on thematic Special Issues. This article belongs to a series celebrating the journal's 50th anniversary

    Formale Unterqualifikation in der Pflege: Bildungs- und Berufswege im Fokus

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    In der Dissertation werden berufliche Übergänge und Unterqualifikation aus einer habitus- und milieutheoretischen Perspektive untersucht. Im theoriebasierten Teil wird der Forschungskontext erläutert und die Studie im Rahmen des Projekts "Validierungsverfahren und Nachqualifizierung in Nordrhein-Westfalen (Valinda)" verortet. Dabei werden zentrale Begriffe wie formale Geringqualifikation, 'An- und Ungelernte' sowie berufliche Entscheidungsprozesse definiert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Bildungs- und Berufsverläufe analysiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Anwendung der Habitus-Theorie nach Bourdieu, um die Bedeutung milieuspezifischer Zugehörigkeiten und beruflicher Gelegenheitsstrukturen für Übergänge im Arbeitsmarkt zu beleuchten. Im empirischen Teil geht die Autorin auf die methodologischen und methodischen Grundlagen der praxeologischen Wissenssoziologie und der dokumentarischen Methode ein. Die Erhebung und Analyse der Daten erfolgt unter Einsatz einer sinngenetischen Typenbildung sowie einer Korrespondenzanalyse. Dabei werden Tendenzen einer soziogenetischen Interpretation herausgearbeitet, die neue Perspektiven auf Bildungsbeteiligung im Erwachsenenalter sowie die Situation unterqualifizierter Beschäftigter ermöglichen. Mit der vorliegenden Veröffentlichung wird ein wichtiger Beitrag zur berufspädagogischen Forschung geleistet, indem theoretische Konzepte mit empirischen Befunden verknüpft werden und Konsequenzen für Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik aufzeigt. Eine abschließende methodische Reflexion rundet die Untersuchung ab. Die Arbeit richtet sich an Wissenschaftler:innen der Bildungs- und Berufsforschung, Entscheidungsträger:innen in der Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik sowie Praktiker:innen im Bereich der beruflichen Beratung und Qualifizierung. Diese Veröffentlichung wurde aus Mitteln des Publikationsfonds NiedersachsenOPEN, gefördert aus zukunft.niedersachsen, unterstützt.This dissertation examines the question: How do underqualified carers organise career transitions? The focus is on the group of formally underqualified carers - those who already work at the level of registered nurses but do not hold a fully qualifying qualification, instead possessing relevant certificates. The aim of the study is to explore the experiences and career transitions of formally underqualified individuals, as only a few qualitative-reconstructive studies on this topic exist to date. This dissertation addresses this research gap by analysing the professional transitions of underqualified carers through a reconstruction of their action-guiding orientations and a focus on their sociogenetic conditioning. The conceptual and theoretical framework is based on a habitus-theoretical perspective on career transitions (cf. Bourdieu/Wacquant 1996). The empirical foundation consists of 15 narrative interviews, analysed using the documentary method (cf. Bohnsack 2017). The results of the sense-genetic typology reveal that career transitions are shaped by possibilities, opportunities, and serendipity - often mediated by the social environment. However, these factors are processed differently by individuals. This variation could be reconstructed not only for the transition into the nursing profession but also for other transitions, such as entry into vocational training or the labour market. Based on the inductively derived comparative dimensions, the individual cases were categorised into types and distinguished from one another. Three types were identified: the exploratory-relationship-oriented type, the perceptive-formalistic type, and the utilitarian type. The cases enter the nursing profession at three distinct transition points: the first threshold - between school and fully qualifying training; the second threshold - between training and entry into the labour market; and the third threshold - re-entry into the labour market following a career interruption (e. g. due to parental leave or dismissal). Type-specific differences can be observed at each of these thresholds. The dissertation concludes with implications for vocational education and offers an outlook for future research

    The International Criminal Court, Netanyahu, and Berlin's Dilemma

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    The International Criminal Court, created in 2002 and crystallised post-WWII, strives for a rules-based global order. Today that order is wobbly at best. Adherence to the Court's arrest warrant for Israeli prime minister Benjamin Netanyahu for alleged war crimes and crimes against humanity in Gaza is a litmus test for Germany's oft-stated commitment to global rules and norms. A known weakness of the International Criminal Court (ICC) is its dependence on cooperation from its 125 member states to execute arrest warrants. Disregarding such warrants challenges the Court’s authority and damages its credibility. Sudan’s former president Omar al-Bashir's visits to numerous member states following his arrest warrants exposed how states prioritised political alliances over ICC obligations. Similarly, political alliances with Israel have hindered the execution of the ICC's arrest warrant for Netanyahu. Although a non-member, the US announced sanctions against some ICC staff, which looms as an obstacle for ICC operations. Among ICC members, Hungary recently declared its withdrawal from the Court and German chancellor Friedrich Merz stated Netanyahu would be able to visit Germany without arrest. Western reactions to the Netanyahu government's conduct of the war in Gaza continue to fuel fierce allegations of double standards across the Global South. Welcoming Netanyahu in Germany would be read as a public signal of prioritising relations with the Israeli prime minister over international rules and Germany’s commitment to human rights

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