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    Deutschland muss wieder Impulsgeber in der EU-Handelspolitik werden

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    Die Förderung eines offenen und regelbasierten Welthandels liegt im strategischen Interesse Deutschlands. Der Abschluss des Mercosur-Abkommens und die Modernisierung des Abkommens mit Mexiko sind zwar große Erfolge, aber nur erste Schritte. Deutschland und die EU brauchen weitere regelbasierte Freihandelsabkommen in den Wachstumsregionen, insbesondere in Asien. Die nächste Bundesregierung muss daher 2025 die Verhandlungen mit Indonesien und anderen ASEAN-Staaten aktiv fördern. Den USA sollten Angebote gemacht werden, auch wenn TTIP undenkbar bleibt. Auf Strafzölle sollte wiederum mit Gegenmaßnahmen reagiert werden. Insgesamt muss Deutschland in der Handelspolitik deutlich aktiver die Zusammenarbeit mit gleichgesinnten EU-Mitgliedstaaten suchen

    Deutsch-französische Verteidigungskooperation: Jetzt oder nie: Europas Souveränität ist die deutsche Gretchenfrage

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    Die zwei Jahre, die der Bundestagswahl folgen, könnten das letzte Zeitfenster sein, in dem die deutsch-französische Zusammenarbeit von den traditionellen Mitte-Parteien verhandelt wird. In Deutschland sehen Prognosen die AfD derzeit bei über 20 Prozent. In Frankreich stand das Rassemblement National (RN) in Umfragen zuletzt bei fast 40 Prozent. Dass Rechtspopulisten dies- und jenseits des Rheins Einfluss oder Regierungsmandate erhalten und die Beziehung infrage stellen, muss als realistisches Szenario betrachtet werden - mit bedeutenden Folgen für die verteidigungspolitische Zusammenarbeit beider Länder und Europas Sicherheit

    A Strategy for Europe from National Perspectives: Great Britain

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    The shock of Brexit revealed to Britons how important the EU was and still is. Britain now recognises that it needs an EU that is a geopolitical actor, but - given rejoining is unlikely anytime soon - it faces difficult choices about what it can do to help. To move Europe, Britain is going to need to work harder than when it was a member state. In this, the British face two problems: coming to domestic agreement that closer relations with the EU are worth the political risk and convincing the EU to deepen relations with Britain

    What lies ahead for the German Government in the Middle East

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    As geopolitical tensions and conflicts reshape the Middle East and North Africa region, Germany must balance diplomacy, development, and security. From post-conflict reconstruction and energy transitions to managing rising authoritarianism, Germany’s ability to lead as a stabilising force will depend on European Union cooperation, targeted economic engagement, and sustainable policy frameworks. In Syria, conditional cooperation with the Hay'at Tahrir al-Sham-led administration will need to focus on human rights, minority protection, anti-corruption efforts, and limiting renewed Russian influence. To stabilise Lebanon, Germany must link financial aid to governance reforms, applying EU-level sanctions to curb Hezbollah's influence while fostering civil society to prevent sectarian tensions from escalating. In the Israeli-Palestinian conflict, Germany will need to insist on the application of international humanitarian law to safeguard its reputation as a civilian power that is committed to multilateralism. Nearshoring, renewable energy expansion, and managing political risks will be key in the Maghreb, including around Morocco's succession, Western Sahara tensions, and rising authoritarianism in Tunisia. With Iran's nuclear ambitions and its regional-destabilisation strategies, Germany’s diplomatic leverage in a renewed JCPOA should include targeted sanctions relief and post-conflict contingency plans for potential military escalation. New avenues for German partnerships with Gulf countries exist regarding the energy transition, particularly on green hydrogen

    Trumps Stopp der US-Auslandshilfen gefährdet die Internetfreiheit: Warum Deutschland eine neue digitale Weltordnung mitgestalten muss

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    Das offene Internet und digitale Rechte werden so fundamental wie noch nie infrage gestellt. Nur diesmal nicht von China oder Russland, sondern den USA. Diese galten jahrelang als Schlüsselakteur in der Förderung von Internetfreiheit. Donald Trumps beispielloser Stopp der US-Auslandshilfen für die Zivilgesellschaft droht staatliche Überwachung und Zensur weltweit zu stärken. Auch Deutschland könnte betroffen sein, wenn China und Russland ihre Einflusssphären mithilfe digitaler Technologien ausweiten. Die Bundesregierung und ihre Verbündeten dürfen autoritären Staaten nicht die digitale Zukunft überlassen

    Chinesisch nebenbei lernen? Ergebnisse der ChiKoN-Erhebung zu Chinesischangeboten an Sprachen und Chinazentren deutscher Hochschulen

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    Chinas politische Bedeutung und wirtschaftliche Stärke machen entsprechende sprachliche und regionale Grundkompetenzen für viele Studiengänge zu einer wichtigen Zusatzqualifikation. Die vorliegende Befragung ermittelt die Situation von Sprachmodulen für Chinesisch an Sprachenzentren und Chinazentren deutscher Hochschulen anhand von Aspekten wie personelle Ausstattung, Unterrichtsumfang, sprachdidaktische und sozio- und interkulturelle Inhalte und Lernziele. Die Autoren kommen zu dem Ergebnis, dass das traditionelle, auf der Vermittlung europäischer Sprachen basierende Sprachkurskonzept von Sprachenzentren den tatsächlichen Bedürfnissen und Lernzielen von Studierenden und universitären Mitarbeitenden im Hinblick auf Chinesisch- und Chinakompetenz nicht ausreichend gerecht wird

    "What if"… die USA den Nuklearschirm über Europa aufkündigen?

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    Sollten die USA ihr Nuklearversprechen beenden, würden sie sich selbst erheblich schaden. Sollte dieses Worst-Case-Szenario dennoch eintreten, hätte Europa mit Frankreich und Großbritannien immer noch zwei wichtige Atommächte. Um deren Glaubwürdigkeit zu erhöhen, müssten beide Staaten ihren nuklearen Austausch intensivieren. Darüber hinaus braucht es zügig einen europäischen Dialog zwischen den Nuklear- und Nicht-Nuklearstaaten. Als Modell für einen solchen engen Austausch kann die Nukleare Planungsgruppe der NATO (NPG) dienen

    The Centrality of Voting in Democracy: The Plebiscitarian Origins of the Idea

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    Democracy is often equated with voting, an assumption shared by many defenders, reformers, and critics of liberal democracy. This article explores the origins of the idea of the centrality of voting in democracy, arguing that current thinking about liberal democracy is heavily influenced by a nearly forgotten tradition of plebiscitary democracy. Originally conceived with a reverence for personalist leadership, this tradition sought to tame democracy. The article outlines three key stages in the development of the plebiscitary theory of voting. In the 19th century, the Bonapartist regime in France embraced the expansion of suffrage as a means to solidify monarchical power through popular acclamations. In the interwar period, thinkers such as Max Weber and Carl Schmitt, reflecting on the American and French mass voting experiences, developed a plebiscitary interpretation of voting and suggested a normative justification for a synthesis of democracy and monarchy. Later, plebiscitary theory influenced political science and its techniques for measuring democracy, notably through Joseph Schumpeter's minimalist view, which, as argued here, was shaped by plebiscitarian intuitions. The focus on elections and plebiscites is unlikely to revive democracy; instead, it may pave the way for powerful monarchical leaders who claim to rely on popular will

    Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus Steuermitteln

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    "Sending Out an SOS" - Umweltpolitisches Engagement von Musiker*innen im anglophonen Raum (1960-2023)

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    Viele Musiker*innen wie Sting, Don Henley oder Neil Young verschrieben sich im Laufe ihrer Karriere der Umweltbewegung und trieben ihre Projekte in Kooperation mit unterschiedlichen Akteur*innen voran. Mithilfe einer diskurs- und performanceanalytischen Methodik legt Dominik Joss zentrale Strategien und Kommunikationsprozesse umweltpolitisch aktiver Künstler*innen vor und zeigt, wie und unter welchen Bedingungen Musiker*innen öffentliche Diskussionen zu umweltpolitischen Themen aufgreifen und beeinflussen können. Seine Analyse zielt primär auf die Schnittstelle zwischen Umwelt- und Kulturgeschichte, bietet aber auch neue Perspektiven für musik- und politikwissenschaftliche Fragestellungen.

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