1,721,047 research outputs found

    Effekte steigender diätischer Kupferdosierungen auf Leistung, Gesundheit und Exkretion von der Ferkelaufzucht bis zur Anfangsmast

    No full text
    Zusammenfassend ist festzuhalten, dass innerhalb dieser Untersuchung keine signifikanten Gruppenunterschiede in Bezug auf Lebendmasseentwicklung, Lebendmassezunahme, Futteraufnahme und Futterverwertung zwischen den vier unterschiedlichen Fütterungsgruppen sowohl in der Ferkelaufzucht als auch in der Anfangsmast zu erkennen waren. Es konnten somit keine leistungsfördernden Effekte der Kupferdosierungen über dem Bedarf ermittelt wer-den, sodass die Kupferbedarfsangaben (6 mg Cu/kg) von der GfE (2006), die unter anderem auf Untersuchungen von Okonkwo et al. (1979) beruhen, noch immer Bestand zu haben scheinen. Die hohen Kupferausscheidungen von über dem Kupferbedarf gefütterten Aufzuchtferkeln sind aus ökotoxikologischen Gesichtspunkten kritisch zu betrachten. Zur Erfassung derartiger Kupferdosierungen am Tier eignen sich Borsten durch Genauigkeit und einfache Handhabung sowie schnelle und nicht invasive Entnahme hervorragend. Neben Borsten ist Kot ebenfalls für den Nachweis diätischer Kupfersupplementierung, Blut hingegen nicht, geeignet

    Schätzung des standardisiert praecaecal verdaulichen Rohproteins und der Aminosäuren beim Schwein mittels einer chemischen Labormethode

    Get PDF
    Gesamtziel der hier vorgestellten Labormethode zur Schätzung des standardisiert praecaecal verdaulichen Rohproteins (spcvXP) und der Aminosäuren (spcvAS) ist es, einen Beitrag zu einer adäquaten AS-versorgung von Schweinen zu leisten und damit auch Leistung und Tiergesundheit zu unterstützen, sowie Stickstoffüberschüsse zu vermeiden. Dies lässt sich durch eine präzise Proteinbewertung des Futters erreichen. Die Proteinbewertung erfolgt nach GfE seit 2006 auf Basis des spcvXP. In vivo wird diese Kenngröße bisher mit einer invasiven Methode bestimmt und in vitro häufig mit einer aufwändigen und bisher wenig etablierten enzymatischen Methode (Boisen und Fernandez 1995). Daher sollte eine Labormethode auf Basis chemischer Analysen zur Schätzung des spcvXP beim Schwein entwickelt werden. Analog zur XP-Fraktionierung beim Wiederkäuer nach Licitra et al. (1996) wird anhand des Neutral Detergenzien- (NDUXP) oder Säure-Detergenzien-unlöslichen Rohproteins (ADUXP) das spcvXP geschätzt. Die Labormethode basiert auf dem Wissen, dass Schweine zu den Dickdarmfermentierern gehören, entsprechend sind NDUXP bzw. ADUXP im Dünndarm weitgehend unverdaulich. Hingegen steht dem Tier das ND-lösliche (NDLXP) bzw. das AD-lösliche Rohprotein (ADLXP) am Dünndarm zur Verfügung, welches wie folgt berechnet werden kann: NDLXP = XPFutter - NDUXP Gleiches gilt auch für ADLXP und entsprechende AS. Die hier beschriebene Vorgehensweise ähnelt derjenigen für die Proteinbewertung beim Pferd (GfE 2014). Die Bestimmung von NDUXP und ADUXP bzw. NDUAS und ADUAS ist eine Routineanalyse, die auch für die Proteinbewertung beim Wiederkäuer genutzt wird. Somit stellt die hier beschriebene schnelle Labormethode eine sehr gute Alternative zur in vitro-Enzym-Methode zur Schätzung des spcvXP bzw. der spcvAS dar. Ringversuche im VDLUFA (unveröffentlichte Daten) zeigen eine sehr gute Vergleichbarkeit der NDLXP-Werte zwischen den Laboren (relative Vergleichsstandardabweichung: 3 %). Ein weiteres Projekt für Geflügel ist vor kurzem gestartet

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

    Get PDF
    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Freie Maillard-Reaktionsprodukte in tierischen Lebensmitteln als Marker für eine artgerechte Tierfütterung

    Get PDF
    Die artgerechte Erzeugung tierischer Lebensmittel hat einen großen Stellenwert bei Verbrauchern eingenommen. Zum Schutz der Verbraucher, werden analytische Verfahren benötigt, um Lebensmittel verlässlich zu authentifizieren. Von Schwarzenbolz et al. (2016) wurde ein Ansatz beschrieben, bei welchem über die Analyse von freien Maillard-Reaktionsprodukten (MRP) in tierischen Lebensmitteln, wie Milch und Milchprodukten, Aussagen über die Fütterung der Tiere mit thermisch behandelten Futtermitteln getroffen werden können. In der vorliegenden Arbeit wurde ein grundlegender Überblick über die Konzentrationen einzelner MRP in unterschiedlichen Futtermitteln für Milchkühe geschaffen, welcher eine Abschätzung der quantitativen Aufnahme von MRP über das Futter von Milchkühen erlaubt. Mithilfe von Untersuchungen zum Carry-over von MRP in verschiedenen Nutztieren erfolgten Abschätzungen zur Bioverfügbarkeit der MRP in den Nutztieren, wobei sich Unterschiede zwischen den untersuchten MRP Pyrralin, MG-H1 und CML zeigten. Erhitzungsexperimente und Modellinkubationen von Milch lieferten neue Erkenntnisse zur Bildung bzw. zum Abbau freier MRP während der Prozessierung von Milch zu Milchprodukten. Diese Ergebnisse können einen Beitrag zur Authentifizierung von tierischen Lebensmitteln leisten, da über die Konzentrationen von freien MRP in den Lebensmitteln Aussagen zum aufgenommenen Futtermittel und einer evtl. artgerechten, d.h. MRP-armen, Tierernährung getroffen werden können. Eine weitere Charakterisierung der Bioverfügbarkeit von MRP, insbesondere in Bezug auf individuelle Unterschiede, ist jedoch noch notwendig. [Schwarzenbolz U, Hofmann T, Sparmann N, Henle T (2016). J. Agric. Food Chem., 64, 5071-5078.

    Effects of apparently prebiotic doses of Jerusalem artichoke meal on gastrointestinal microbiota as well as glycaemic and insulinaemic responses of adult healthy horses : [kumulative Dissertation]

    No full text
    Pferde können aufgrund ihres Einsatzes als Sportpartner und einer damit einhergehenden Versorgung mit faserarmen aber Kohlenhydratreichen Rationen gastrointestinale Dysbiosen entwickeln. Die Fütterung von Präbiotika zielt dabei auf eine Stabilisierung der autochthonen Mikroflora ab und könnte einer solchen Ausbildung entgegenwirken. In den vorliegenden Untersuchungen wurde ein natürliches Präbiotikum (Topinamburmehl) an gesunde Pferde gefüttert. Zusammenfassend zeigen die Ergebnisse einen Einfluss des Präbiotikums auf die Mikrobiota im gesamten equinen Verdauungstrakt, sowohl hinsichtlich der Abundanz als auch hinsichtlich des bakteriellen Metabolismus. Des Weiteren wurde auch die glykämische und insulinämische Response nach der Fütterung des Topinambur positiv beeinflusst. Dennoch sollte der bereits im vorderen Gastrointestinaltrakt beginnende Abbau der Inulin-Typ-Fruktane kritisch diskutiert werden, weil dies negative Folgen für die Gesundheit der Magenschleimhaut nach sich ziehen könnte. Die autochthone Mikrobiota im Dickdarmbereich, bevorzugtes Ziel der Supplementierung ist, zeigte nur marginale Veränderungen.Horses are able to develop gastrointestinal disturbances due to their usage as sport partners and their feeding with low fibre and high carbohydrates diets. The feeding of prebiotics aims to stabilize the autochthonous microbiota and to prevent such dysbiosis. Healthy horses were fed with a natural prebiotic (Jerusalem artichoke meal) in the present study. Summarizing, the results show an impact of the supplemental prebiotic on the microbiota in the entire gastrointestinal tract, both concerning the abundance and the bacterial metabolism. Furthermore, the glycaemic and insulinaemic response was positively influenced after the supplemental feeding of Jerusalem artichoke meal. Nevertheless, the starting degradation of the inulin type fructans in the foregut are critically seen due to their possible negative impact on the gastric mucosa. The autochthonous microbiota in the hindgut, preferred aim, showed only marginal impacts

    Effects of Body Condition and Concentrate Proportion of the Ration on Mobilization of Fat Depots and Energetic Condition in Dairy Cows during Early Lactation Based on Ultrasonic Measurements

    Get PDF
    The aim of this study was to evaluate energy metabolism and lipid mobilization via ultrasonic measurements (USM), considering inner fat depots, in lactating dairy cows differing in body condition score (BCS) and fed rations with low (35% at dry matter basis; C35) or high (60% at dry matter basis; C60) concentrate feed proportions postpartum. Sixty pluriparous German Holstein cows were arranged in a 2 × 2 factorial design from d 42 antepartum (relative to calculated calving) until d 120 postpartum. Animals were divided into a group with a lower (initial BCS = 3.1 ± 0.38 SD; BCSL) and a group with a higher (initial BCS = 3.83 ± 0.41 SD; BCSH) BCS. Due to higher dry matter intake C60 groups reached the positive energy balance earlier, whereas C35 groups had a more pronounced negative energy balance. Although this would suggest a more pronounced mobilization of C35 groups the USM revealed no differences between feeding groups. Differences in BCS between both BCS groups remained almost the same over the trial. This was not reflected in ultrasonic data, as lipid mobilization was higher in higher conditioned cows. These findings demonstrate the extended possibilities of USM to depict metabolic processes

    Variations on the Author

    Get PDF
    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Untersuchungen zum Einsatz von konjugierten Linolsäuren (CLA) und Vitamin E, sowie deren Wechselwirkungen, als Interventionsmaßnahme zur Verminderung einer ketotischen Stoffwechselbelastung und des oxidativen Stresses bei peripartalen Milchkühen: [kumulative Dissertation]

    Get PDF
    Die Energiebilanz der Milchkuh in der peripartalen Phase ist negativ. Die Kühe mobilisieren Körperfett. Diese Mobilisierung führt zu hohen Konzentrationen an unveresterten Fettsäuren (NEFA) und Betahydroxybutyrat (BHB). Trans-10, cis-12 konjugierte Linolsäure (CLA) kann den Milchfettgehalt reduzieren und die Energiebilanz positiv beeinflussen. Vitamin E (Vit. E) ist ein Antioxidans und über die Empfehlung hinausgehende Supplementierung könnte dazu beitragen, den durch die Abkalbung und die hohen NEFA- und BHB-Konzentrationen verursachten oxidativen Stress zu vermindern. In diesem Versuch sollten die Einflüsse einzelner und kombinierter Supplementierung mit CLA und Vit. E auf den Energiestoffwechsel, die Laktationsleistung, das Milchfettprofil sowie das Immunsystem der peripartalen Milchkuh untersucht werden. Ergebnisse zeigen, dass die Supplementierung die Lipomobilisierung nicht beeinflusste. Die Reduktion des Milchfettgehalts und der -menge fiel in der Gruppe, die die kombinierte Supplementierung erhielt, geringer aus. Der Serumstatus des Vit. E blieb ebenso wie die Immunfunktion durch die Supplementierungen unbeeinflusst.Energy balance of the dairy cow in the transition period is negative. Cows mobilize adipose tissue, which results in high concentrations of non-esterified fatty acids (NEFA) as well as betahydroxybutyrate (BHB). The trans-10, cis-12 isomer of conjugated linoleic acid (CLA) is capable to reduce milk fat content and thereby possibly reduce the negative energy balance. Vitamin E (Vit. E) is an antioxidant and supplementation above the recommendation might counteract the oxidative stress caused by parturition and high NEFA- and BHB-concentrations in serum. This trial aimed to clarify the influences of single and combined supplementations of CLA and Vit. E on the energy metabolism, lactation performance, milk fatty acid profile and immune system of dairy cows during the transition period. Results show that supplementations did not affect lipomobilisation. Reduction of milk fat content and yield in cows supplemented with the combination of CLA + Vit. E was less distinct. Serum status of Vit. E remained unaffected by either treatment. Results suggest that both supplementations did not improve the immune function
    corecore