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    Energiebewusste Raumentwicklung

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    Towards Governance or the Management of Cultural Landscapes

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    Many (World Heritage) cultural landscapes are a living environment for thousands of inhabitants, visitors, entrepreneurs, farmers and other land users. In order to manage such landscapes we have to consider the legal framework and the reality of the regional planning culture. The ‘landscape of regional players’ consists of a wide range of stakeholders. How should regions tackle natural and cultural heritage as an integrated part of regional development? The discussion of Austria’s Hallstatt-Dachstein / Salzkammergut World Heritage region involves vertical and horizontal dimensions of governance, including politics, administration, private businesses and civil society

    Walking togehter. The stroll as a method of participation in planning processes

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    Planungsprozesse für Städte und Regionen werden beginnend mit den 70er Jahren mehr und mehr auch als eine kommunikative und nicht rein technische Aufgabe verstanden. Methoden der Bürgerbeteiligung sind daher zu einem fixen Bestandteil von Planungsprozessen geworden. Im Zuge dessen kommen vermehrt auch verschiedenste Methoden der Bürgerbeteiligung zum Einsatz. Unter anderem werden auch mobile Beteiligungsmethoden eingesetzt. Zu diesen ist der Spaziergang zu zählen. Spaziergänge bieten in der Konzeption und Ausrichtung einen breiten Gestaltungsspielraum, von einem Lokalaugenschein einer Bauverhandlung bis hin zu interaktiv performativen Ausprägungen. Diese Arbeit versucht eine erste strukturierte Erschließung der Methode des Spaziergangs für die Planung durchzuführen. Als Basis hierfür dienen insbesondere eigene Erfahrungen aus Teilnahme, Organisation und Durchführung von Spaziergängen. Es wird somit ein anwendungsbezogener Ansatz im Sinne der Aktionsforschung verfolgt. Die Abhandlung entstand in einem steten Wechsel zwischen Handlung, Reflexion und Planung. Zu Beginn der Arbeit wird eine mögliche Geschichte des Spaziergangs als reflektierte Auseinandersetzung mit der Umwelt konstruiert und erzählt, um auch Ursprünge der Methode identifizieren zu können. Es folgt eine Analyse der in der Stadtregion Wien absolvierten Spaziergänge, die in der Definition von Idealtypen sowie praktischen Werkzeugen für die Anwendung der Methode mündet. Abschließend werden die durch den Autor selbst durchgeführten Spaziergänge vorgestellt und daraus gewonnene Verbesserungsansätze, sowie generell bestehende Herausforderungen, abgeleitet. Die Arbeit bildet in sich vor allem auch den mehr als einjährigen Lernprozess des Autors selbst ab und gibt somit im Abschluss auch einen persönlichen Blick auf die Methode wieder: Welche Potentiale bietet die Methode für die Planung, und was waren persönliche Erkenntnisse aus der Arbeit? Welcher weitere Entwicklungs- und Forschungsbedarf kann identifiziert werden? Die vorliegende Arbeit bietet hier einen Ausgangspunkt für eine strukturierte Weiterentwicklung der Methode in der Planungspraxis, Lehre und Forschung.Planning processes for cities and regions are, starting from the 1970s, increasingly understood as a communicative and not purely technical task. Methods of participation have therefore become a regular part of planning processes. In the course of this, various methods of public involvement are increasingly being used. Among other things, mobile participation methods are also used. The walk is one of them. Walks offer a broad range of design possibilities, ranging from a on site inspection during building negotiations to interactive performances. This work attempts to carry out a first structured indexing of the method of the walk for the planning. The basis for this serves, in particular, the personal experience from the participation, organization and carrying out of walks. An application-oriented approach in the sense of action research is therefore pursued. The thesis arose in a constant alternation between action, reflection and planning. At the beginning of the work, a possible history of the method of walking, as a reflected confrontation with the enviroment, is constructed and told, to identify the origins of the method. This is followed by an analysis of the walks that took place in the Vienna city region, leading to the definition of ideal types and practical tools for the application of the method. Finally, the walks undertaken by the author himself are presented and the resulting approaches for improvement, as well as generally challenges, are derived. The work also forms part of the author`s more than one-year learning process. In the end it provides a personal view of the method: What potential does the method provide for planning, and what were personal insights from the work? Which further development and research needs can be identified? The present work provides a starting point for a structured further development of the method in planning practice, teaching and research

    Visioneering low-carbon futures, a case in the Central Dolomites

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    Diese Doktorarbeit beschäftigt sich mit Visioneering als Planungsinstrument in der italienischen Alpenregion Cadore. Dabei wird der Fokus auf den Beitrag von Visioneering-Prozessen für strategische Planungsansätze, die eine Low-Carbon Zukunft anstreben, gelegt. Low-Carbon Bestrebungen stellen alpine Regionen, die Auswirkungen des Klimawandels bereits spüren, vor großen Herausforderungen. Die globale Erwärmung beeinflusst sowohl den Umweltschutz als auch gewöhnte Klimamuster, die eine wesentliche Grundlage für die ökonomische Entwicklung von alpinen Regionen sind. Der Abdruck des wirtschaftlichen, industriellen und tertiären Sektors gefährdet alpine kulturelle Strukturen aufgrund der wenig nachhaltigen Nutzung von natürlichen Rohstoffen. Ein Planungsansatz, der eine Low-Carbon Zukunft als neue Möglichkeit berücksichtigt, könnte Handlungsalternativen stimulieren. Unter Visioneering kann ein Planungsansatz verstanden werden, der zukünftige Entwicklungsprozesse als verschiedene Möglichkeiten versteht. Er wurde an der Fachbereich für Regionalplanung und Regionalentwicklung an der Technischen Universität Wien eingeführt und vereint sowohl den Envisioning-Prozess, die Vorstellung von Visionen für die Zukunft als auch den Prozess, Wege aufzuzeigen, wie diese Visionen umgesetzt werden könnten. Der Begriff Visioneering verbindet die Wörten envisioning und engineering. Unter envisioning versteht sich die Fähigkeit, ein geistiges Bild über die Zukunft in Zusammenarbeit mit lokalen Entscheidungsträgerinnern zu entwickeln; engineering steht für die Verwendung der Fähigkeiten des Ingenieurs um das Bild in Handlungen umzusetzen. Visioneering berücksichtigt partizipative Prozesse, in denen lokale Akteure teilnehmen und so an der Gestaltung von möglichen zukünftigen Entwicklungen beteiligt sind. Das Gebiet Cadore bietet sich deshalb gut für eine Untersuchung hinsichtlich einer Low-Carbon Zukunft an, weil es hier an einer klaren Energiestrategie fehlt, diese Region stark von fossilen Energieträgern abhängig ist und sie gleichzeitig vielfältige und wertvolle natürliche Ressourcen aufweist. Das Gebiet befindet sich im nördlichen Teil der Veneto-Region und schließt auch den zentralen Teil des Dolomiten UNESCO-Weltkulturerbes mit ein. Sie setzt sich aus 22 Gemeinden zusammen. Die grundlegende Annahme hinter der Forschungsfrage ist, dass der Visioneering-Ansatz die Low-Carbon Zukunft eines Territoriums, wie sie das Gebiet Cadore darstellt, ganzheitlich untersucht und so neue Anreize in Richtung alternative Zukunftsstrategien setzt. Diese Forschungsarbeit versucht darzustellen, inwiefern Visioneering zu strategischen Planungsansätzen, die eine Low-Carbon Zukunft verfolgen, beiträgt. Deshalb wird die Forschungsmethode 'Action Research Through Design' angewendet, denn es wurden territoriale bzw. lokale Handlungsoptionen ausgearbeitet, um mehr Wissen über dieses Gebiet zu entwickeln. Die aktive Teilnahme der Forscher an lokalen Prozessen ermöglichte eine wissenschaftliche Begleitung, die auch zu Entwicklung von theoretischem Wissen führt. Abschließend kann festgestellt werden, dass im Rahmen dieser Arbeit ein Planungsprozesses stimuliert wurde: Der Visioneering-Ansatz wurde insofern auf freiwilliger Basis durchgeführt, als die aktiven Akteurinnen und Akteure sich freiwillig am Planungsprozesses beteiligten. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass Visioneering zu effektiven Lösungen von komplexen Herausforderungen führen und regionale Lösungen in einer gefährdeten alpinen Region finden kann. Visioneering trägt zur Stärkung des Bewusstseins von lokalen Entscheidungsträgerinnern und Entscheidungsträgern bei, die Rollen der unterschiedlichen Akteurinnen und Akteure für eine Low-Carbon Zukunft besser zu verstehen.The doctoral research consists in the application of the Visioneering planning mode in the Cadore Alpine region (Italy). The research evaluates Visioneering as a mode of doing strategic spatial planning committed to low-carbon futures. Nowadays, a focus on carbonized energy systems is the center of several attempts to plan our cities and regions as places where to reduce carbon emissions. The transition to a low-carbon future particularly challenges the Alpine region, which is already confronted with climate change. There, an increase in temperature impacts the environmental safety and the seasonal climate patterns on which the economy is based. Meanwhile, today¿s economic, industrial and tertiary imprint endangers Alpine culture by mistreating natural resources. A planning approach that explores Alpine low-carbon futures as new possibilities might be the trigger for envisioning diverse opportunities, and not a merely decarbonized energy system. Visioneering is a mode of planning that explores futures as diverse possibilities. The mode was introduced by the 'Department of Regional Planning and Development' at the Vienna University of Technology, and the term was coined to combine the words envisioning and engineering. Envisioning concerns the ability to have a mental picture about the future developed in collaboration with local agents. Engineering concerns the application of the engineer's skill in translating the mental picture into a spatial vision to be pursued. In the Alpine context, the Cadore region emerged as an interesting case to apply Visioneering for low-carbon futures since it lacks an energy strategy, it is dependent on fossil fuels, and it has a high amount of natural resources. Cadore is composed of 22 municipalities in the northern part of the Veneto Region, and it includes the central part of the Dolomites UNESCO Natural Heritage. The basic assumption behind the research question is that Visioneering holistically explores the low-carbon future of a territory such as Cadore, motivating a reaction toward new and diverse futures. The emerged research aims to clarify the contribution of Visioneering in strategic spatial planning toward low-carbon futures. In order to apply Visioneering, the research method used was 'Action Research Through Design', which means working out territorial possibilities for the local context in the form of design exercises, and then developing the related knowledge. The involvement of the researcher in the local context provided both scientific support for actionable knowledge in, and for, the local context, and led to the development of theoretical knowledge. Visioneering was informally applied in Cadore and the participants contributed voluntarily. Despite this limit, the findings demonstrated that it can effectively deal with complexity and uncertainties, characteristics of a long-lasting global challenge, and stimulate the regional response of a vulnerable Alpine region. They demonstrated that Visioneering is beneficial to strengthening the awareness of local decision-makers, and to better understanding of each agent's role in the path toward diverse low-carbon futures. Finally, the Visioneering mode of planning can accompany a local context along the journey toward a low-carbon future by attempting to merge its many spatial and temporal scales

    Baugemeinschaften : ein Wohnbaumodell mit Zukunft für das Vorarlberger Rheintal

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    Das Vorarlberger Rheintal ist eine der dynamischsten und am dichtest besiedelten Regionen Österreichs und wird es auch zukünftig bleiben. In Anbetracht zunehmender Flächenknappheit sind Alternativen zum Wohnbaumodell "Freistehendes Einfamilienhaus" gefragt. Ein alternatives Wohnbaumodell, das vor allem in Verbindung mit Städten diskutiert wird, ist die Baugemeinschaft: Bauwillige Privatpersonen schließen sich zu einer Gemeinschaft zusammen, die Wohngebäude zur Eigennutzung plant und (um) baut. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich unter anderem mit den Fragen, ob Baugemeinschaften ein sinnvolles Wohnbaumodell für das Vorarlberger Rheintal sind und ob sich dieses Wohnbaumodell als Alternative zum herkömmlichen Wohnbau zukünftig durchsetzen kann. Zur Beantwortung dieser Fragen dienen unter anderem die Analyse bestehender Projekte in Vorarlberg und das Aufzeigen der bestehenden Rahmenbedingungen im Vorarlberger Rheintal. Anhand einer Analyse und Bewertung möglicher Bebauungs- und Nutzungsformen von Entwicklungsflächen wird der Beitrag von Baugemeinschaften zu einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung aufgezeigt. Die Ergebnisse zeigen, dass Baugemeinschaften ein nachhaltiges Wohnbaumodell mit vielen Vorteilen für alle Beteiligten sind und bei Verbesserung der vorhandenen Rahmenbedingungen durchaus Chancen hätten, sich im Wohnbaugeschehen zu etablieren
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