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Good Night, Bat! : Good Morning, Squirrel! by P. Meisel
Meisel, Paul. Good Night, Bat! : Good Morning, Squirrel! Highlights, 2016.Paul Meisel, Geisel Honor award winning author and illustrator, creates a humorous story about friendship and miscommunication. This fictional picture book follows homeless Bat on his journey to finding the perfect new home. Through whimsical mis-read notes the friendship between Bat and Squirrel blossoms.The literary content in this story is invaluable for young readers. Meisel demonstrates the complexities of the English language by playing with simple words and phrases while demanding that readers also read the images. This play on words offers a charming world in which young children can explore and expand upon their vocabulary.Complimenting this hilarious story are illustrations that demand the reader’s attention. At a first glance, the visuals appear gloomy due to the brown, green and grey tones. However, the expressions of Bat and Squirrel, along with the simple but easily misunderstood leaf note’s enable young readers to become enthralled in the world of Bat and Squirrel.Combining the two essential features of playing with language and reading illustrations, Good Night, Bat! Good Morning, Squirrel! is an essential read-aloud story for any early childhood classroom.Highly Recommended: 4 out of 4 starsReviewer: Leah Den HaanLeah Den Haan is a grade one French immersion teacher with Edmonton Public Schools. She has always enjoyed children’s literature and loves sharing her love of reading with her students on a daily basis.</jats:p
Klaus Eidam und Rudolf Schröder: 100 Jahre Will Meisel. Eine Berliner Geschichte mit Musik.: Mit 2 CDs: Historische Aufnahmen 1926-1940 und 18 Reminiszenzen von 1950 bis heute. (Berlin: Edition Meisel G.m.b.H., 1997). ISBN 3-00-001431-4.
Der 100. Geburtstag des Schlager- und Operettenkomponisten, des Musik- und Bühnenverlagsinhabers Wilhelm Meisel, wird mit einem aufwendig gestalteten Buch im Prachtbandformat gefeiert. Die Autoren - Rudolf Schröder, seit 1950 Mitarbeiter Meisels, und Klaus Eidam, Textdichter und Librettist für populäres Musiktheater - versprechen den Lesenden, neben der Biographie, der Geschichte des Musik- und Bühnenverlags auch 100 Jahre Berliner Unterhaltungskultur nahezubringen.
So setzen sie ganz klassisch Meisels Geburtsjahr 1897 - "das war in den großartigen Jahren der deutschen Kaiserzeit" - an den Anfang, erzählen kursorisch über Vater, Mutter und Bruder und interpretieren aus einem Kinderfoto Wilhelms dessen "Fähigkeit, etwas aus sich zu machen". Meisel wird als Multitalent (Tänzer, Komponist, Sänger und Unternehmer) geschildert. Als Kind bekommt er von seinen Eltern, die eine Tanzschule leiten, eine klassische Ballettausbildung und wird 1918 als "charakterisierender Tänzer" ans Opernhaus unter den Linden engagiert. Daneben tritt er mit einer Partnerin als "Mottl und Will Meisel Tanzpaar" in verschiedenen Berliner Vergnügungsetablissements auf und macht sich in den frühen 20er Jahren als Inhaber des Jäger-Casinos selbständig. Dort werden als Vergnügungen Eintänzerinnen, Publikumstanz, "Mr. Meisels Jazzband" oder Will Meisel am Klavier mit neuen Schlagern geboten.
1926 gründet Meisel seinen eigenen Musikverlag, den er bis zu seinem Tod 1967 leitet. An diesen Verlag kann er Größen der Berliner Unterhaltungskultur binden wie den Alleinunterhalter, Komponisten und Textdichter Willy Rosen, daneben komponiert Meisel Operetten, die in Berlin mit Erfolg uraufgeführt werden (z. B. 10 Minuten Glück mit Fritz Grünbaum, Paul Morgan, Adolf Wohlbrück und Blandine Ebinger). Diese Erfolgsgeschichte wird von den Autoren mal aus der Tatkraft und der Selbsteinschätzung Meisels, "Verbummelte Genies gibt es nicht", erklärt, mal seiner Fähigkeit zugeschrieben, einflußreiche Bekanntschaften zu schließen, oder auch einfach als schicksalshafte Fügung gedeutet. Das Schicksal rufen die Autoren immer dann zu Hilfe, wenn sich persönliche Biographie und historische Ereignisse schwer trennen lassen. So gedenken die Autoren lapidar den von den Nazis ermordeten und vertriebenen Künstlern aus Meisels Verlag - "Von zu vielen Autoren mußte er sich trennen. Willy Rosen ging nach Holland, gründete dort ein deutschsprachiges Kabarett. Das rettete ihn aber nicht vor dem Schicksal so vieler seiner Glaubensgenossen: Er kam in Auschwitz um." Und in der Auswahl der Erfolgstitel findet sich beim Schlager "Sag zum Abschied leise Servus" als "arischer" Textautor Harry Hilm und nicht der wirkliche Autor Siegfried Tisch. Dafür stellen Schröder und Eidam Meisels Schwierigkeiten dar, seine Existenz im "zwölfjährigen Reich" zu sichern. Diese Schwierigkeiten dürfte er aber schnell gemeistert haben. So zeichnet er für die Musik zahlreicher Unterhaltungsfilme verantwortlich, weitere Operetten aus seiner Produktion werden uraufgeführt. Meisel wird nicht zur Wehrmacht eingezogen und geht 1944 mit seiner Familie nach Bad Gastein ins "Exil", wie es die Autoren formulieren. An diesem idyllischen Plätzchen hat sich "ohnehin eine Art deutsche Kolonie gebildet", und die Meisels haben auch hier "immer Freude am gesellschaftlichen Leben". Im Gästebuch findet sich die Unterhaltungsprominenz des "Dritten Reiches": Carl Fröhlich, Georg Jacoby, Marika Rökk, Magda Schneider u.v.a.
Die Erfolgsgeschichte des Wilhelm Meisel geht ungebrochen weiter, er betätigt sich in den 50er Jahren nun auch als Filmproduzent, dirigiert und komponiert, u. a. einen Schlager über Berlin, der so populär ist, daß er als offizielle Begrüßungsmusik für den US-Präsidenten Kennedy bei dessen Berlin-Besuch 1962 gespielt wird.
Seit Meisels Tod im Jahr 1967 führt Rudolf Schröder gemeinsam mit Meisels Söhnen das Unternehmen als Verlagsdirektor. Der Verlag widmet sich weiterhin der Operette und dem Schlager und hat gegenwärtig mit einem Rückgriff auf die 20er und 30er Jahre großen Erfolg (Max Raabe und das Palast-Orchester).
Das Verdienst dieses Buches besteht sicherlich darin, daß - vor allem durch die zahlreichen Abbildungen - die Geschichte Will Meisels und damit auch ein Mosaikstein von Berliner Unterhaltungskultur festgehalten wird. Doch gleicht dieser Band ebenso den meisten anderen Produktionen über Unterhaltungskultur, die in launiger Sprache ein Leben als Anekdotensammlung darstellen und somit über alle Brüche, Widersprüche und alle Schrecken einen Schleier von Leichtigkeit legen
Positive selection underlies Faster-Z evolution of gene expression in birds.
The elevated rate of evolution for genes on sex chromosomes compared to autosomes (Fast-X or Fast-Z evolution) can result either from positive selection in the heterogametic sex, or from non-adaptive consequences of reduced relative effective population size. Recent work in birds suggests that Fast-Z of coding sequence is primarily due to relaxed purifying selection resulting from reduced relative effective population size. However, gene sequence and gene expression are often subject to distinct evolutionary pressures, therefore we tested for Fast-Z in gene expression using next-generation RNA-sequencing data from multiple avian species. Similar to studies of Fast-Z in coding sequence, we recover clear signatures of Fast-Z in gene expression, however in contrast to coding sequence, our data indicate that Fast-Z in expression is due to positive selection acting primarily in females. In the soma, where gene expression is highly correlated between the sexes, we detected Fast-Z in both sexes, although at a higher rate in females, suggesting that many positively selected expression changes in females are also expressed in males. In the gonad, where inter-sexual correlations in expression are much lower, we detected Fast-Z for female gene expression, but crucially, not males. This suggests that a large amount of expression variation is sex-specific in its effects within the gonad. Taken together, our results indicate that Fast-Z evolution of gene expression is the product of positive selection acting on recessive beneficial alleles in the heterogametic sex. More broadly, our analysis suggests that the adaptive potential of Z chromosome gene expression may be much greater than that of gene sequence, results which have important implications for the role of sex chromosomes in speciation and sexual selection
Un film peut en cacher un autre. À propos des différentes versions du Cuirassé Potemkine et de la réapparition de la mise en musique d’Edmund Meisel
Le Cuirassé Potemkine d’Eisenstein connut, lors de sa distribution en Allemagne, un accompagnement musical dû au compositeur Edmund Meisel qui fit sensation et enthousiasma le réalisateur quand il put l’entendre. Cet accompagnement mythique, perdu puis retrouvé, donna lieu à des projections-concerts dans les dernières décennies. Cependant la découverte récente au Musée des techniques de Vienne de disques appartenant à la version sonorisée du film lors de sa ressortie en 1931 est un événement sans doute plus important : c’est Meisel lui-même qui reprit sa partition, introduisit des chœurs chantés par la troupe de Piscator, dans cette version « oubliée » du film dont on avait retranché les cartons pour en faire un film sonore. L’auteur retrace l’ensemble de la question des différentes versions du film et des différentes musiques qu’on lui adjoignit, question qui révèle bien d’autres enjeux que simplement musicaux : idéologiques, politiques, économiques.Eisenstein’s Battleship Potemkin, when shown in Germany, was accompanied by a musical composition by Edmund Meisel, which thrilled audiences and its director, upon hearing it. The rediscovery of this mythic accompaniment has given way to several silent film concerts over the past few decades. Yet, the recent unearthing at the Vienna Museum of Technology of records from the 1931 synchronized sound release is an even more important event. In this « forgotten » sound version of the film, whose subtitles had been removed, Meisel himself reworked his score and introduced choruses sung by the Piscator company. The author retraces the question of different film versions and their associated music, a question that reveals many other stakes beyond music : ideological, political, economic
Alignment, characterization and application of polyfluorene in polarized light-emitting devices
Ziel im Rahmen der vorliegenden Dissertation war die Realisierung der polarisierten Elektrolumineszenz blau emittierender flüssigkristalliner Polyfluorene. Polymere Leuchtdioden, die aufgrund hoher Orientierung der Moleküle in der aktiven Schicht polarisiert emittieren, sind für eine Anwendung beispielsweise als Hintergrundbeleuchtung in Flüssigkristallanzeigen (LCDs) von Interesse. Es wurde gezeigt, dass sich mit der Ausrichtung von Polyfluoren auf Ori entierungsschichten auf der Basis von geriebenem Polyimid hohe Ordnungsgrade erzielen lassen. Die Dotierung mit lochleitenden Materialien erlaubte erstmals den Einbau solcher Orientierungsschichten in Leuchtdioden und ermöglichte die Realisierung polarisierter Elektrolumineszenz. Die Morphologie und Struktur sowohl der hoch orientierten Polyfluoren filme als auch lochleitender Orientierungsschichten wurden eingehend untersucht. Die ElektrolumineszenzEigenschaften von isotropen sowie polarisierten Leuchtdioden wurden ausführlich analysiert und anschließend durch chemische Modifizierung des Polyfluorens entscheidend verbessert. Zusätzlich wurde Polyfluoren mit fluoreszierenden Farbstoffen dotiert, um ausgehend von blauem Licht grüne und rote Emission zu erhalten. Hierbei wurde unter sucht, in welchem Maß FörsterEnergietransfer sowie Ladungsträgereinfang für die Emission der eingemischten Farbstoffe verantwortlich sind. Eine Einführung in die Grundlagen der Elektrolumineszenz konjugierter Polymere findet sich in Kapitel 2 dieser Arbeit. Da polarisierte Elektrolumineszenz ein hohes Maß an Anistotropie der emittierenden Schicht erfordert, werden anschließend verschiedene Methoden zur Ausrichtung von Polymeren besprochen, wobei besondere Betonung auf der Orientierung flüssigkristalliner Polymere liegt. Kapitel 3 behandelt die signifikanten Eigenschaften der Polymere sowie die experimentel len Methoden, die im Rahmen dieser Arbeit verwendet wurden. Neben Polyfluoren wird ein weiteres blau emittierendes Polymer, Polyphenylenethynylen (PPE), eingeführt. Bei der Cha rakterisierung der Polyfluorene wird im Anschluss an die Beschreibung der reinen Polymere insbesondere der positive Einfluss des Anbringens von lochleitende Endgruppen an die Hauptkettenenden auf wesentliche Eigenschaften bezüglich der Elektrolumineszenz aufgezeigt. Außerdem werden die wesentlichen Merkmale von Polyimid, welches die Matrix der Orientierungsschicht bildet, sowie von verschiedenen Polymeren, die der Lochleitung und der Lochinjektion dienen, besprochen. Die Beschreibung der Methoden zur Präparation isotroper und polarisierter Leuchtdioden sowie zur Untersuchung der optischen, elektrischen und mor phologischen Eigenschaften der Polymerfilme bilden den Abschluss dieses Abschnitts. Im vierten Kapitel dieser Arbeit werden unterschiedliche Verfahren zur Ausrichtung der Polymermoleküle auf Polyfluoren sowie auf PPE angewandt und hinsichtlich der erreichbaren Ordnungsgrade verglichen und beurteilt. Im Falle von Polyfluoren wurde gezeigt, dass eine Orientierung im flüssigkristallinen Zustand mit Hilfe zusätzlicher Orientierungsschichten, welche auf geriebenem Polyimid basieren, die einzige geeignete Methode zur Orientierung dieses Po lymers ist. Durch den Zusatz von niedrigmolekularen lochleitenden Materialien in geeigneter Konzentration in die PolyimidMatrix konnte das nichtleitende Polyimid so modifiziert wer den, dass es sich in Leuchtdioden einbinden ließ, ohne dass die Orientierungseigenschaften der Schichten verloren gingen. Vergleiche unterschiedlicher Polyfluorene ergaben, dass die Länge und Struktur der AlkylSeitenketten das Orientierungsverhalten entscheiden beeinflussen. Hierbei wurde gezeigt, dass sich für verzweigte Seitenketten deutlich höhere Orientierungsgrade erreichen lassen als für solche mit linearen Seitenketten. Dies wurde mit dem vergrößerten Verhältnis aus Persistenzlänge und Polymerdurchmesser erklärt, was gemäß der Theorie der flüssigkristallinen Polymere zu einer Zunahme des erreichbaren Ordnungsparameter führt. Außerdem wiesen die Absorptionsspektren der Polyfluorene mit langen Seitenketten auf eine planare Konformation der Polymerrückgrate hin, welche aufgrund der starken Wechselwirkung zwischen den einzelnen Ketten eine Orientierung im flüssigkristallinen Zustand verhindert. Von allen untersuchten Polyfluorenen ließ sich Poly(diethylhexylfluoren) (PF2/6) am besten orientieren. Im Gegensatz zu Polyfluoren scheiterte der Versuch, PPE im flüssigkristallinen Zustand auf Orientierungsschichten auszurichten. Kalorimetrische DSCUntersuchungen machten deutlich, dass sich die Struktur von PPE in flüssigkristalliner und kristalliner Phase nur unwesentlich voneinander unterscheiden. In beiden Phasen deuteten Absorptionsuntersuchungen auf eine planare Konformation der PPERückgrate. Die Viskosität des als sehr steif bekannten Polymers PPE ist daher auch in flüssigkristallinem Zustand zu hoch, um eine Umordnung der Moleküle zu verursachen, welche allein durch Wechselwirkung mit einer Orientierungsschicht hervorgerufen wird. PPE konnte jedoch im kristallinen Zustand orientiert werden, indem anstatt einer zusätzlichen Orientierungsschicht der Polymerfilm selbst gerieben wurde. Die hohe Steifigkeit von PPE erlaubte die Übertragung der Kräfte, die durch das Reiben verursacht werden, auf das starre Polymerrückgrat und ermöglichte eine homogene Ausrichtung der Moleküle. Mit Hilfe dieser Methode konnten Leuchtdioden mit PPE in der aktiven Schicht verwirklicht werden, die polarisiert emittierten. Die bestmöglichen Methoden zur Ausrichtung der Moleküle unterschie den sich demnach für die beiden flüssigkristallinen Polymere Polyfluoren und PPE, und für beide Polymere wurden Verfahren gefunden, die die Herstellung von polarisierten Leuchtdioden ermöglichten. In Kapitel 5 dieser Arbeit werden die Morphologie, die Struktur sowie weitere wesentliche Eigenschaften sowohl orientierter Polyfluorenfilme als auch der zur Ausrichtung benötigten lochleitenden Orientierungsschichten aus dotiertem Polyimid besprochen. Hierfür wurden die Filme mit Hilfe von Licht und Elektronenmikroskopie sowie von Elektronen und Röntgen beugungsexperimenten untersucht. Im ersten Teil wird die beobachtete Abnahme der Orien tierbarkeit von Polyfluoren mit zunehmendem Molekulargewicht durch Elektronenbeugungs untersuchungen näher beschrieben. Ergebnisse aus TransmissionsElektronenmikroskopie Untersuchungen zeigten, dass sich die Morphologie orientierter PF2/6Filme durch hochgeordnete Lamellen auszeichnet, welche in regelmäßigen Abständen von ungeordneten Regionen unterbrochen werden. Innerhalb der orientierten Lamellen sortieren sich die Moleküle nach ähnlicher Kettenlänge, wohingegen in den ungeordneten Gebieten vornehmlich die Endgruppen der Ketten vorzufinden sind. Strukturuntersuchungen ergaben, dass die einzelnen Polymerketten von PF2/6 zylindrisch sind und eine hexagonale Packung aufweisen, wobei die Polymerrück grate eine 5/2Helixstruktur bilden. Das wurmähnliche Rückgrat ist dabei zylinderförmig von einer Hülle aus ungeordneten Seitenketten umgeben, die ähnlich wie ein Lösungsmittel zwi schen den einzelnen Ketten wirken. Die hieraus folgende geringe Viskosität des Polymers dient als Erklärung für die beobachtete bessere Orientierbarkeit von PF2/6 im Vergleich zu Polyfluoren mit linearen OktylSeitenketten oder zu PPE. Im zweiten Teil des fünften Kapitels werden Ergebnisse von Untersuchungen der lochlei tenden Orientierungsschichten vorgestellt. Der Einfluss der Zugabe von lochleitenden Materialien zu Polyimid auf mechanische sowie auf elektrische Eigenschaften wurde untersucht. Bei moderater LochleiterKonzentration war die mechanische Stabilität der Filme ausreichend, um nach dem Reiben keine merklichen Unterschiede zu undotierten geriebene Filmen aufzuweisen. Vergleiche entsprechender Filme hinsichtlich Ladungsinjektion und transport zeigten, dass erst durch die Dotierung eine Verwendung von PolyimidOrientierungsschichten in Leuchtdioden ermöglicht wird. Sowohl polymere als auch niedrigmolekulare lochleitende Materialien wur den hinsichtlich der erreichbaren Orientierungsgrade sowie der resultierenden ElektrolumineszenzEigenschaften verglichen, wobei nur letztere in beiden Belangen zugleich zu vorteilhaften Ergebnissen führten. Es wurde gezeigt, dass sich die besten Resultate mit polarisierten Leuchtdioden erzielen ließen, bei denen die emittierende Schicht auf eine DoppelschichtStruktur aufgebracht war, die der Lochinjektion und der Orientierung dienten. Hierbei befand sich oberhalb einer LochinjektionsSchicht aus reinem Lochleitermaterial eine weitere lochleitende Orientie rungsSchicht aus dotiertem Polyimid. Variation der Lochleiterkonzentrationen in Polyimid er gaben, dass die Helligkeit mit zunehmender Konzentration zunahm, wohingegen die erreichten Polarisationsverhältnisse gleichzeitig abnahmen. SEM und AFMUntersuchungen über den Einfluss der Lochleiterkonzentration auf die Schichtmorphologie ergaben, dass diese Beobachtungen durch Phasenseparation und mechanische Beschädigung der Filme zu erklären ist, welche bei Konzentrationen oberhalb 20 Gewichtsprozent eintreten. Im Kapitel 6 wird schließlich die Elektrolumineszenz von Leuchtdioden mit Polyfluoren als emittierende Schicht diskutiert. Zuerst wurde in isotropen Leuchtdioden die günstigste Diodenarchitektur ermittelt sowie die Optimierung der verwendeten Schichten vorgenommen. Die Ergebnisse wurden mit den Kenntnissen kombiniert, die im Rahmen der oben beschriebenen Untersuchungen erworben wurden, um die Herstellung von Leuchtdioden mit hochpolarisierter Emission zu verwirklichen. Blaue Elektrolumineszenz mit einem Emissionsmaximum von 450 nm und einem Polarisationsverhältnis von 21 wurden erzielt, wobei die Leuchtdichte bei einer angelegten Spannung von 18 V etwa 100 cd/m 2 betrug, was der typischen Helligkeit eines Computermonitors entspricht. Alle ElektrolumineszenzEigenschaften ließen sich durch End funktionalisierung des Polyfluorens weiter deutlich verbessern, indem lochleitende TriarylaminDerivate an die Enden der Hauptketten angebracht wurden ('Endcapping'). Der unerwünschte Beitrag zur Emission bei höheren Wellenlängen, welcher im Falle des reinen Polyfluoren beo bachtet wurde und gemeinhin aggregierten Polymermolekülen zugeschrieben wird, wurde durch das Konzept der Endfunktionalisierung wirksam unterdrückt. Außerdem war die Farbstabilität wesentlich verbessert und die Effizienz der Leuchtdioden um mehr als eine Größenordnung höher als bei der Verwendung des reinen Polyfluorens. Diese Beobachtungen wurden mit den elektrochemischen Eigenschaften der Endgruppen erklärt. Letztere wirken als anziehende Fallen für Ladungsträger, was dazu führt, dass die Erzeugung von Exzitonen und die anschließende Rekombination vorwiegend in der Nähe der Kettenenden stattfindet, anstatt wie im Falle des reinen Polyfluorens an weniger effizienten Aggregaten oder Exzimererzeugenden Stellen. Es wurde gezeigt, dass die Endfunktionalisierung weder das Verhalten des Polymers im flüssig-kristallinen Zustand, noch dessen Orientierbarkeit beeinträchtigte. Die Verwendung des modifizierten Polyfluorens erlaubte die Herstellung von polarisierten Leuchtdioden mit einem Polarisationsverhältnis von 22 und einer Leuchtdichte von 200 cd/m 2 bei 19 V, wobei die Schwellspannung auf 7,5 V gesenkt wurde. Dioden mit einem Anisotropiefaktor von 15 er reichten Leuchtdichten von bis zu 800 cd/m 2 . Die Effizienz dieser Leuchtdioden war mit 0,25 cd/A bei ähnlichem Polarisationsverhältnis und Leuchtdichte um mehr als doppelt so hoch wie die bisher berichteten Werte. Die Veränderung der eigentlich blauen Emissionsfarbe durch die Zugabe von Materialien mit niedrigerer Bandlücke in eine Polyfluorenmatrix wird im Kapitel 7 beschrieben. Es wurde gezeigt, dass der Zusatz bereits geringer Konzentrationen eines grün emittierenden Thiophen Farbstoffes das Emissionsspektrum des Polyfluorens entscheidend veränderte und die Realisierung grüner Emission ermöglichte. Genau wie im Falle der nichtemittierenden Lochleiter, die für die Endfunktionalisierung des Polyfluoren verwendet wurden, wirken auch die ThiophenFarbstoffe als effektive Ladungsträgerfallen, was neben der Farbveränderung eine drastische Verbesserung der Leuchtdiodeneffizienzen zur Folge hatte. Darüber hinaus konnte mit Hilfe des dotierten Polyfluorens polarisierte grüne Elektrolumineszenz verwirklicht werden, wobei die Polarisationsverhältnisse Werte von bis zu 30 erreichten, bei einer Leuchtdichte von 600 cd/m 2 und einer Effizienz von 0,3 cd/A. Im Hinblick auf rote Elektrolumineszenz wurden Leuchtdioden mit dendronisierten Pery lenfarbstoffen in der emittierenden Schicht untersucht, zum einen in reiner Form und zum an deren in Mischungen mit Polyfluoren. Hierfür wurden zwei Generationen von Dendrimeren, bestehend aus zentralem PerylendiimidChromophor und PolyphenylenGerüst, mit einer nichtdendronisierten Modellverbindung verglichen. Leuchtdioden mit reinen Filmen der ersten und zweiten Dendrimergeneration emittierten rotes Licht mit CIEKoordinaten (0,627/0,372) und einer Leuchtdichte von bis zu 120 cd/m 2 bei 11 V, wobei die Effizienz allerdings nur 0,03 cd/A betrug. Um die unterschiedlichen Mechanismen zu klären, die zur Emission der Farbstoffmoleküle führen, wurden die Farbstoffe in Polyfluoren beigemischt, und der Einfluss der Dendronisierung auf die Emissionsfarbe und die Intensität der Elektrolumineszenz wurde untersucht. In Photolumineszenz wurde mit zunehmender Dendronisierung eine Abnahme des Förster Energieübertrags vom PolyfluorenWirt zu dem PerylenfarbstoffGast verzeichnet, was zu einen höheren blauen Anteil im Emissionsspektrum führte. Hingegen wurde gezeigt, dass in Elektrolumineszenz die Farbstoffe als Elektronenfallen wirken und die Rekombination der Ladungsträger zu Exzitonen somit vorwiegend auf den Farbstoff anstatt auf den Polyfluorenmolekülen statt findet. Aus diesem Grund war die Betonung der roten Emission in Elektrolumineszenz ungleich stärker als in Photolumineszenz, bei der die rote Emission ausschließlich durch Energieübertrag via Förstertransfer zu Stande kommt. Die Verstärkung einer Farbverschiebung von rot nach blau, die mit zunehmender Dendronisierung und ansteigender Betriebsspannung beo bachtet wurde, konnte qualitativ mit der kinetischen Beeinträchtigung des Elektronenübertrags vom PolyfluorenWirt auf den PerylendiimidChromophor erklärt werden. Der bestmögliche Kompromiss aus roter Farbtiefe und Helligkeit wurde für die Mischung aus Polyfluoren und dem Farbstoff der ersten Dendrimergeneration erzielt. Bei angelegter Spannung von 6,5 V lag die Leuchtdichte bei 100 cd/m 2 und bei 11 V bei 700 cd/m 2 , wobei das Emission bei 600 nm ihr Maximum hatte
La narrativa subversiva en la fotografía de moda de Steven Meisel
En esta tesis se aborda la obra fotográfica de Steven Meisel (1954–), caracterizada por un
posicionamiento activista dentro del mundo de la moda, en el que se inscribe, que lo hacen
singular. En la hipótesis principal se señala cómo un discurso subversivo como el suyo aúna
el enfoque comercial propio de la fotografía de moda y el artivismo. De este modo, en el
análisis en profundidad de su producción se incluye un cuestionamiento sobre los impulsos
que le han motivado a adoptar un discurso de este tipo, y se aborda comparativamente,
entre otras, obras de LaChapelle, Knight, Leibovitz, Weber, Toscani o Avedon. También
se alude a las teorías de Crane o Gans, que muestran la desarticulación de los modos de
producción cultural, al tiempo que se compara las posiciones sobre el concepto mismo de
arte en Krauss y Becker.
En el trabajo, estructurado en dos partes, se ha empleado una metodología inductiva y
correlacional que rastrea las correspondencias dadas entre las praxis plásticas revolucionarias
y la fotografía de moda en una horquilla cronológica que va desde el invento del medio
hasta la actualidad. Esto ha permitido identificar las connotaciones activistas, definir su
dimensión plástica y creativa, además de estudiar su influencia sociocultural. Como
conclusión, se afirma que su imaginario y estrategias creativas, cargados de crítica social,
cultural y política, rebasan la mera función comercial propia de la fotografía de moda para
establecerse en una alternativa creativa insurgente. Igualmente, el análisis semántico e
iconográfico de su producción destaca el modo en el que sus imágenes interaccionan con
conceptos y valores culturales diferentes según las temáticas que este autor trata.This thesis deals with the photographic work of Steven Meisel (1954–), characterized by
an activist stance in the fashion world, to which he belongs, making him unique. In the
main hypothesis, we signal how a subversive discourse as his own brings together the
commercial approach, characteristic of the fashion world, as well as artivism. This way, the
in-depth analysis of his production includes a reconsideration of the impulses that have
driven him to embrace such a discourse, and there is a comparative approach of, amongst
others, the works of LaChapelle, Knight, Leibovitz, Weber, Toscani or Avedon. There is also
an allusion to the theories of Crane or Gans, which show the dislocation of every mean of
cultural production, whilst comparing the stands about the very concept of art of Krauss
and Becker.
The paper, structured in two sections, uses an inductive and correlational methodology that
traces the correlations arising between the ground breaking aesthetic praxis and fashion
photography in the time spawn ranging from the invention of the medium up to present
days. This has made it possible to identify the activist connotations, defining its plastic
and creative dimension, as well as studying its sociocultural influence. To conclude, it’s
claimed that its imaginary and creative strategies, loaded with social, cultural, and political
criticism, surpass the mere commercial function intrinsic to fashion photography to stablish
themselves in an insurgent creative alternative. Likewise, the semantic and iconographic
analysis of its production outlines the way in which its images interact with concepts and
cultural values that vary depending on the topic discussed by the author
A Playground for Skopje: A Tension Between Freedom and Constraints
The graduation project is a playground in and around the former Post Office of Skopje which is composed of three main elements. Firstly, the terrain of the complex is divided into four main fields, which vary from their immediate surroundings towards the city. Furthermore, the element of the bridge, which grows with its tentacles into these different zones, is located on the axis from the city to the river and thus decentralises the existing building. Lastly, the circular Post Office plays the role of the cohesive host of all the elements, bringing with it the factor of time.Positions in PracticeArchitecture, Urbanism and Building Science
Gas Taxes
Research of Fuel Motor Tax and a Proposal to Reduce federal tax rateSpring 2012 PMAccompanied by video fil
Darkness: Joseph Conrad and Harriet Beecher Stowe
The article focusses on a multi-aspect comparative analysis of J. Conrad’s Heart of Darkness and H. B. Stowe’s Uncle Tom’s Cabin. Taking into account the obvious differences between the works, the author analyses the hell of slavery and exploitation of Africa by the colonial states that built systems that created criminals such as Kurtz and Legree. The author presents the genealogy of Conrad’s image of tortured Africa, the prefiguration of which is found in Polish romantic messianism. The article also presents a similar reception of both works. First, they gained recognition, then in the postwar period, they were criticized for the forms of racism hidden in them, and finally, in recent decades, they have been rehabilitated by new readings. The perspective presented here shows how women’s popular prose covertly influenced Conrad’s intertextual tendency, both his poetics and the worldview of his prose
A volumetric magnetic resonance imaging study of the amygdala in frontotemporal lobar degeneration and Alzheimer's disease.
The amygdala is severely atrophied at post-mortem in frontotemporal lobar degeneration (FTLD), and may contribute to the prominent behavioural changes that are early features of FTLD. The aim of this study was to assess amygdala atrophy using MRI in the main syndromic variants of FTLD and Alzheimer's disease (AD). Brain and amygdala volumes, adjusted for intracranial volume, were measured on 46 clinically diagnosed FTLD patients [22 frontal variant FTD (FTD), 14 semantic dementia (SD), 10 progressive non-fluent aphasia (PNFA)], 20 AD patients, and 17 controls. While severe amygdala atrophy was present in both FTLD (41% smaller than controls on the left; 33% on the right) and in AD (22% on the left; 19% on the right), the FTLD group had significantly greater amygdala atrophy (z = 3.21, p = 0.001 left, z = 2.50, p = 0.01 right) and left/right asymmetry (z = 2.03, p = 0.04) than AD. Amygdala atrophy was greater in SD than FTD, PNFA and AD (p < 0.02 for all). Highly asymmetrical atrophy was present in SD, greater on the left (z = 3.23, p = 0.001), and to a lesser extent in PNFA. Despite an overlap between clinical and radiological features of FTLD and AD, marked amygdala atrophy points towards a diagnosis of FTLD, with left greater than right atrophy suggestive of one of the language variants
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