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    Blick in die Zukunft - soziale Nachhaltigkeit im Workplace Management : Befunde und Forderungen

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    Welche Faktoren sind zu beachten, wenn man Bürogebäude und -räume planen, bauen und betreiben will, die über den Lebenszyklus betrachtet nicht nur ökonomisch und ökologisch nachhaltig sind sondern auch den Nutzenden ganzjährig ein komfortables, gesundes und arbeitsunterstützendes Arbeitsumfeld bieten? Unsere Forschung zeigt, dass nicht Gebäudeeigenschaften, Bürotypen oder die Einhaltung von Normen und Empfehlungen zur Innenraumqualität Komfort, Gesundheit, Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit von Büronutzenden vorherzusagen vermögen. Vielmehr sind es die subjektiven Beurteilungen der Arbeitsumgebung welche für diese Ergebnisgrössen ausschlaggebend sind. Die Büroqualität resultiert somit aus der Wahrnehmung und Beurteilung der Nutzenden (vorausgesetzt die gängigen Normen und Empfehlungen werden eingehalten). Damit liegt auch das Potenzial für die Optimierung von Büros im Hinblick auf Komfort, Gesundheit, Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit in der starken und konsequenten Nutzerorientierung. Theoretische Ansätze, empirische Evidenz und Instrumente dazu liegen vor. Allerdings werden beispielsweise nutzerorientierte Formen der Ergebnisprüfung (post-occupancy evaluations) von Workplace Innovationen und Interventionen selten systematisch durchgeführt.  Gleichzeitig steigt die Offenheit von Organisationen gegenüber neuen Arbeitsweisen bzw. Arbeitswelten. Entscheidungen in Bezug auf neue Arbeitswelten basieren nicht mehr ausschliesslich auf Kosten- und Flächeneinsparungen. Die Unterstützung von Arbeitsleistung, Gesundheit und Zufriedenheit sowie die Attraktivität als Arbeitgeber werden bei Workplace Projekten mehr und mehr mitberücksichtigt. Diese Entwicklungen bestätigen die Forderung nach stärkerer Nutzerorientierung. Zurzeit sind allerdings wenige Organisationen in Bezug auf Kompetenzen und organisationale Strukturen darauf vorbereitet. Die Evidenz aus der wissenschaftlichen Forschung zu Workplace Innovationen und Interventionen findet noch zu wenig Berücksichtigung in Praxisprojekten. Die Verantwortung für das Workplace Management ist zudem oft schlecht oder gar nicht definiert. Für die Zukunft und die Bewältigung von organisationalen Herausforderungen mit Bezug zu Arbeitsumgebungen (z.B. Nachhaltigkeit, alternde Belegschaft, Fachkräftemangel, neue Arbeitsmodelle, Digitalisierung) ist deshalb zu fordern, dass Workplace Management in Organisationen eine integrierte und integrierende Rolle übernimmt und entsprechende Positionen in Organisationen geschaffen werden, welche die Workplace Projekte und Prozesse unter Einbezug von HR, IT, CREM und anderen Stellen verantworten. Diesen Platz können sich Workplace Manager erarbeiten, indem sie die ökonomischen, ökologischen und sozialen Mehrwerte belegen und damit ihren Beitrag zum Erfolg der Organisation darstellen

    Complex effects of work and office design

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    The combination of office design and work design effects has largely been neglected up to now. In a field study with 257 clerical workers the effects of work and office design was explored. Within an action-theoretical framework multivariate relationships between perceived properties of the office environment and work tasks on the one hand and related attitudes on the other hand are examined. Results show that the variance range in job satisfaction, organisational commitment, privacy, crowding, perceived control, and social climate can be explained through ratings of perceived properties of work and office design by 10 to 70 percent. Not all attitudes are influenced by the same attributes of work and office design. The beta weights show that generally the influences of office design are of greater importance than work design variables. Our research complements available findings on work and workplace design by investigating complex effects of work design and office concepts on employees

    Büroumgebungen für effektive und effiziente Arbeit

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    Facility Management umfasst die bestmögliche Unterstützung der Hauptaktivitäten einer Organisation. Dies erfasst immer mehr auch die Gestaltung, Bewirtschaftung und den Betrieb von Büroumwelten. Der Ansatz des Workplace Managements gleicht dabei räumlich-materielle Umwelten mit Informations- und Kommunikationstechnologien sowie organisationalen Belangen ab

    Blick in die Zukunft - soziale Nachhaltigkeit im Workplace Management : Befunde und Forderungen

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    Welche Faktoren sind zu beachten, wenn man Bürogebäude und -räume planen, bauen und betreiben will, die über den Lebenszyklus betrachtet nicht nur ökonomisch und ökologisch nachhaltig sind sondern auch den Nutzenden ganzjährig ein komfortables, gesundes und arbeitsunterstützendes Arbeitsumfeld bieten? Unsere Forschung zeigt, dass nicht Gebäudeeigenschaften, Bürotypen oder die Einhaltung von Normen und Empfehlungen zur Innenraumqualität Komfort, Gesundheit, Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit von Büronutzenden vorherzusagen vermögen. Vielmehr sind es die subjektiven Beurteilungen der Arbeitsumgebung welche für diese Ergebnisgrössen ausschlaggebend sind. Die Büroqualität resultiert somit aus der Wahrnehmung und Beurteilung der Nutzenden (vorausgesetzt die gängigen Normen und Empfehlungen werden eingehalten). Damit liegt auch das Potenzial für die Optimierung von Büros im Hinblick auf Komfort, Gesundheit, Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit in der starken und konsequenten Nutzerorientierung. Theoretische Ansätze, empirische Evidenz und Instrumente dazu liegen vor. Allerdings werden beispielsweise nutzerorientierte Formen der Ergebnisprüfung (post-occupancy evaluations) von Workplace Innovationen und Interventionen selten systematisch durchgeführt.  Gleichzeitig steigt die Offenheit von Organisationen gegenüber neuen Arbeitsweisen bzw. Arbeitswelten. Entscheidungen in Bezug auf neue Arbeitswelten basieren nicht mehr ausschliesslich auf Kosten- und Flächeneinsparungen. Die Unterstützung von Arbeitsleistung, Gesundheit und Zufriedenheit sowie die Attraktivität als Arbeitgeber werden bei Workplace Projekten mehr und mehr mitberücksichtigt. Diese Entwicklungen bestätigen die Forderung nach stärkerer Nutzerorientierung. Zurzeit sind allerdings wenige Organisationen in Bezug auf Kompetenzen und organisationale Strukturen darauf vorbereitet. Die Evidenz aus der wissenschaftlichen Forschung zu Workplace Innovationen und Interventionen findet noch zu wenig Berücksichtigung in Praxisprojekten. Die Verantwortung für das Workplace Management ist zudem oft schlecht oder gar nicht definiert. Für die Zukunft und die Bewältigung von organisationalen Herausforderungen mit Bezug zu Arbeitsumgebungen (z.B. Nachhaltigkeit, alternde Belegschaft, Fachkräftemangel, neue Arbeitsmodelle, Digitalisierung) ist deshalb zu fordern, dass Workplace Management in Organisationen eine integrierte und integrierende Rolle übernimmt und entsprechende Positionen in Organisationen geschaffen werden, welche die Workplace Projekte und Prozesse unter Einbezug von HR, IT, CREM und anderen Stellen verantworten. Diesen Platz können sich Workplace Manager erarbeiten, indem sie die ökonomischen, ökologischen und sozialen Mehrwerte belegen und damit ihren Beitrag zum Erfolg der Organisation darstellen

    The office satisfaction - performance relationship : fact or artefact?

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    Purpose: To investigate the relationship between office satisfaction and individual performance conceptually and empirically. Methodology/Approach: Data from office building surveys are analysed. Internet questionnaires were employed and more than 1600 users from a total of 49 office buildings participated in data collection. Data were analysed using principal component analyses and correlations. Findings: Results show that different measures of office satisfaction measure different facets and vary in their empirical content. Correlations between the office satisfaction facet measures and the individual performance facet measures are moderate and intercorrelations within the facet measures are moderate. Research limitations/implications: In this research material aspects of office workspaces are analysed. The consideration of comfort measures and other aspects of office satisfaction may prove an insightful extension of the findings presented here. Results show that some statistically significant correlations can be identified and should be considered in further research and different contexts. Variability in the correlations across different office buildings is high. This implies that data have always to be further analysed in relation to building specifics. Practical implications: Findings across buildings clearly point significant relationship out. In order to understand the link between office satisfaction and performance, however, case studies may be necessary. Originality/value of paper: Results presented in the paper are based on a broad database. This research shows that careful definitions of concepts and operationalisation are crucial issues in workplace research

    Individual and situational influences on perceived office noise

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    Noise is among the most frequent complaints in offices. A common reaction of facilities managers to noise complaints in offices is the measurement of physical noise. This approach, however, is not very promising because it is based on the wrong assumption that intensity of physical noise is important in individual office noise experience. Based on the results of a survey with 82 office workers in two different office buildings and the corresponding measurement of physical noise, I argue that non-physical noise characteristics and individual attributes are far more important than intensity of physical noise. Multivariate regression analyses show that the experience of noise is explained by non-physical noise characteristics such as the informational content of noise, sources of noise, individual task and office environment related assessments of task privacy, and traits (sensitivity to noise). Data indicate that physical noise intensity measurements are not related to the experience of noise in any way. Rather, individual noise experience is explained best by sensitivity to noise and ability to concentrate together with ratings of non-physical noise characteristics. These findings indicate that the experience of noise of middle intensity is best explained by a person-environment framework and not by an environmental attributes approach. Implications for facilities management and for further research in office noise are discussed

    Complex effects of work and office design

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    The combination of office design and work design effects has largely been neglected up to now. In a field study with 257 clerical workers the effects of work and office design was explored. Within an action-theoretical framework multivariate relationships between perceived properties of the office environment and work tasks on the one hand and related attitudes on the other hand are examined. Results show that the variance range in job satisfaction, organisational commitment, privacy, crowding, perceived control, and social climate can be explained through ratings of perceived properties of work and office design by 10 to 70 percent. Not all attitudes are influenced by the same attributes of work and office design. The beta weights show that generally the influences of office design are of greater importance than work design variables. Our research complements available findings on work and workplace design by investigating complex effects of work design and office concepts on employees
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