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Interaktionen des Erdkabelsystems SuedLink mit der Kabelumgebung - Bodenkundlich-Technische Aspekte
Die Dimension des Gesamtvorhabens SuedLink stellt die Vorhabenträger TenneT TSO GmbH und TransnetBW GmbH vor neue Herausforderungen. Sie betreffen vor allem die Länge der Stromverbindung und die Querung von unterschiedlichen Naturräumen und Infrastrukturen. Diese Räume unterscheiden sich durch verschiedene Ausprägungen in Geologie, Boden, Nutzungs- und Wasserverhältnissen und berühren ganz unmittelbar die Interessen der Flächeneigentümer und -nutzer aus den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Ökologie und Naturschutz sowie Verkehrs- und Wegebau.
Die Vielzahl der örtlich bedingten Unterschiede und Interessenslagen beim Bau des SuedLinks hat zur Folge, dass allgemeingültige Aussagen basierend auf bisherigen Erfahrungen nur bedingt möglich sind. Dies führt zu breiter Kritik, vornehmlich von land- und forstwirtschaftlichen Behörden und Verbandsvertretern, die ihre ortsbezogenen Belange bzgl. Bodenschutz, Nutzungsauswirkungen und -einschränkungen nicht ausreichend berücksichtigt sehen.
Aus diesen Gründen haben seit Beginn der Planung für das HGÜ-Erdkabelvorhaben SuedLink die TenneT TSO GmbH und die TransnetBW GmbH den Kontakt zu renommierten Wissenschaftlern gesucht, um den wissenschaftlichen Ansprüchen und Herausforderungen für den Bau des SuedLinks gerecht zu werden.
In diesem Buchprojekt werden verschiedene Studien vorgestellt, die sich hauptsächlich mit Bodenfunktionen und deren Auswirkungen auf den Wärmehaushalt des Bodens in der Erdkabelumgebung beschäftigen. In der ersten Auflage wird zu Beginn ein technischer Überblick zum Einbau von erdverlegten HGÜ-Kabeln gegeben und in den weiteren Kapiteln werden hydraulische Einflüsse und der Einfluss bestimmter Nutzpflanzen thematisiert. Außerdem wird die Thermische Bodenclusterung vorgestellt, mit deren Hilfe physikalische Bodeneigenschaften und klimatische Bedingungen für das komplette Untersuchungsgebiet des Erdkabelvorhabens SuedLink georeferenziert betrachtet werden können.
Damit können Ansätze und Antworten bezüglich verschiedener bodenkundlicher Fragestellungen zu den Interaktionen des Erdkabelsystems SuedLink mit der Kabelumgebung aufgezeigt werden. In den folgenden Auflagen dieser Studiensammlung sollen weitere in diesem Kontext durchgeführte Studien vorgestellt werden, um so einen umfassenderen Einblick in das System Boden mit HGÜ-Erdkabel zu leisten
Pools of sulfur in urban rubble soils
Elevated concentrations of sulfate in groundwater are increasingly becoming a problem in several European cities. Building rubble from the World War II is assumed to be a major source of sulfate. This study characterizes pools of sulfur in rubble-composed technosols, and assesses their potential to release sulfate. Six urban soil profiles have been analyzed. Fractions of the main technogenic components in the skeleton fractions were determined by hand sorting approximately 100 kg of material. Total sulfur and water soluble sulfate were determined. Microplate-scale fluorometric assays were applied to measure the depth-dependent enzyme activity of arylsulfatase. The mineral composition of soil samples was analyzed using powder X-ray diffractometry. Binding forms of sulfur were determined using X-ray absorption near-edge structure spectroscopy. The maximum total content of sulfur is 4.6 g center dot kg(-1); that of readily soluble sulfur is 2.3 g center dot kg(-1). Both gypsum and traces of barite and ettringite were detected in some fine soil and component samples. Samples taken from deeper soil depths exhibited higher total sulfur and soluble sulfate contents. The depth profiles of sulfur and the activity of arylsulfatase suggest advanced leaching of inorganic sulfates from the upper horizons. Hence, sulfur is mainly organically bound in the topsoil. In the subsoil, however, sulfates make up about 90 % of total sulfur, approximately 30 % of which is readily soluble. The sulfur pool of rubble-composed soils differs completely from natural soils. This is particularly the case for subsoils, in which high contents of sulfur are readily soluble. This suggests that sulfate minerals such as gypsum predominate. Urbic technosols can therefore be assumed to be one of the main sources of sulfates in urban groundwater
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Methodik zur flächendifferenzierten Analyse und Bewertung von stofflichen Hochwasserrisiken
Die bisherigen Untersuchungen zu den Folgen extremer Hochwasserereignisse beschäftigten sich überwiegend mit den durch hohe Wasserstände und Fließgeschwindigkeiten verursachten direkten und tangiblen Schäden an Gebäuden und Infrastrukturen. Den durch schadstoffhaltiges Hochwasser hervorgerufenen direkten und indirekten sowie in der Regel intangiblen Konsequenzen für Mensch und Umwelt ist - insbesondere im Hinblick auf deren räumliche Verteilung - im Rahmen des Hochwasserrisikomanagements nur geringe Aufmerksamkeit gewidmet worden.
Während Hochwasserereignissen können toxische Stoffe - wie beispielsweise Arsen, Blei, Cadmium oder Quecksilber sowie persistente organische Kontaminanten wie DDT oder HCH - aus belasteten Gewässer- und Ufersedimenten sowie Altstandorten und Altablagerungen freigesetzt werden. Diese Stoffe werden von der Hochwasserwelle aufgenommen, zum überwiegenden Teil partikulär gebunden transportiert und bei nachlassender Fließgeschwindigkeit und ablaufendem Hochwasser als Sedimente in den Überflutungsbereichen deponiert. In Abhängigkeit von der Nutzung der überschwemmten Gebiete sind nach einem Hochwasser unterschiedliche Rezeptoren den abgelagerten Sedimenten und darin enthaltenen Schadstoffen in der Regel langfristig ausgesetzt. Mögliche Rezeptoren sind zum Beispiel Menschen, Nutz- und Wildtiere, Futter- und Nahrungspflanzen sowie Böden mit ihren spezifischen Bodenfunktionen.
Kern dieser Arbeit ist die Entwicklung einer räumlich differenzierten Methodik zur integrierten Analyse und Bewertung von stofflichen Hochwasserrisiken. Um deren Anwendbarkeit zu überprüfen, wird die entwickelte Methodik im Rahmen einer Fallstudie an Überflutungsbereichen entlang des Unterlaufes der Vereinigten Mulde zwischen Bitterfeld und Priorau erprobt, wobei der Fokus auf dem Rezeptor Mensch liegt.
Die Methodik basiert auf der Integration von Verfahren der Hochwasserrisikoanalyse und der Schadstoffrisikoanalyse. Diese werden unter Verwendung eines angepassten Source-Pathway-Receptor-Consequence-Konzeptes kombiniert. Die Methodik besteht aus drei größeren Hauptelementen: (1.) der Gefahrenanalyse, (2.) der Expositionsanalyse und (3.) der Schadstoffrisikocharakterisierung und -bewertung. Die Gefahrenanalyse beschreibt die Freisetzung, den Transport und die Ablagerung der Stoffe in Abhängigkeit von der Hochwassercharakteristik, den Substanzeigenschaften sowie den Verteilungsprozessen nach der Ablagerung, beispielsweise dem Transfer vom Boden in die Pflanze. Ergebnisse der Gefahrenanalyse sind Karten der Schadstoffquellen in Form räumlich verteilter Stoffkonzentrationen in Umweltmedien wie Böden und Pflanzen.
Die Expositionsanalyse stellt die Verbindung zwischen den Schadstoffquellen und den Rezeptoren her. Bindeglied sind Expositionspfade, beispielsweise die orale Aufnahme von kontaminiertem Boden oder der Verzehr von Pflanzen, die auf belasteten Böden angebaut werden. Teil der Expositionsanalyse ist eine so genannte Rezeptoranalyse, die - aus Landnutzungstypen abgeleitet - Vorkommen bestimmter Rezeptoren identifiziert und diese charakterisiert. Dabei bezieht die Rezeptoranalyse sowohl die räumliche Verteilung der Rezeptoren als auch deren Eigenschaften ein. Für den Rezeptor Mensch sind dies etwa physiologische Parameter wie Körpergewicht oder Atemrate sowie verhaltensbezogene Parameter wie Zeit-Aktivitätsbudgets oder Nahrungsaufnahmeraten. Daran anschließend wird mit der Expositionsanalyse im engeren Sinne die Exposition der Rezeptoren gegenüber bestimmten Stoffen quantifiziert, indem Transfer- und Aufnahmeraten von Expositionsmedien wie Boden, Nahrung oder Luft ermittelt und mit den darin enthaltenen Stoffkonzentrationen in Beziehung gesetzt werden. Ergebnis der Expositionsanalyse sind räumlich explizite Darstellungen der inneren Exposition, d.h. täglich aufgenommener resorbierter Schadstoffmengen.
Darauf folgend werden im Zuge der Risikocharakterisierung die Effekte der Exposition mit Hilfe von Dosis-Wirkungsbeziehungen analysiert, die dann in Form von toxikologisch begründeten Referenzwerten als Basis für die finale stoffbezogene Risikobewertung dienen. Diese erfolgt durch Vergleich der inneren Exposition mit toxikologischen Referenzwerten in Form von tolerablen Aufnahmeraten. Die gesundheitlichen Risiken werden durch den Quotienten aus resorbierter Dosis und tolerabler Dosis beschrieben und als stoff- und pfadspezifischer Risikoindex flächenhaft dargestellt. Abschließend erfolgt eine Bewertung der Risiken mittels einer die Unsicherheiten der Referenzwerte berücksichtigenden Bewertungsfunktion.
Die Methodik ist in Form eines GIS-basierten Rechenmodells umgesetzt und im Rahmen einer Fallstudie an der Vereinigten Mulde für verschiedene hydraulische Szenarien im Sinne simulierter Abflüsse verschiedener Jährlichkeiten - 100, 200 und 500 Jahre - erprobt worden. Als ausgewählte Ergebnisse liegen räumlich differenzierte Risikobewertungen für die Stoffe Arsen, Cadmium, Quecksilber und Blei unterschieden nach den Expositionsmedien Boden/Hausstaub, Luft sowie pflanzliche Nahrung vor. Exemplarisch seien hier ausgewählte Bewertungsergebnisse in Form des sogenannten Gefahrenwertes für ein HQ500-Szenario dargestellt: Durch die orale Aufnahme von Arsen über Boden/Hausstaub wird für den Rezeptor Kleinkinder räumlich begrenzt die Risikoschwelle überschritten, wobei die Handlungsschwelle nicht erreicht wird. Die Ergebnisse für Cadmium, Quecksilber und Blei liegen deutlich unter der Risikoschwelle. Ein ähnliches Bild zeigt sich für die Aufnahme über die Luft. Hier wird bei lebenslanger Exposition für Arsen die Risikoschwelle überschritten, für die anderen Stoffe werden Gefahrenwerte weit unter der Risikoschwelle ermittelt. Bezogen auf den Verzehr von Nahrungspflanzen aus Eigenanbau zeigen sich bei lebenslanger Exposition für Cadmium großräumig erhebliche Überschreitungen des Handlungsschwellenwertes. Für die anderen Stoffe finden sich nahezu flächendeckend Überschreitungen des Risikoschwellenwertes, die aber nicht an die Maßnahmenschwelle heranreichen.:1 Zielstellung und Einführung
1.1 Zielstellung
1.2 Problemaufriss
1.3 Stand der Forschung
1.4 Kapitelübersicht
2 Grundlagen und Rahmenkonzepte zu Risiken
2.1 Grundbegriffe
2.2 Risikobegriffe und -konzepte
2.2.1 Risikodefinitionen
2.2.2 Analyse und Bewertung von Risiken
2.2.3 SPRC-Konzept
2.2.4 Zyklus-Konzepte des Risikomanagements
2.3 Hochwasserrisiken
2.3.1 Hochwasserrisikomanagement
2.3.2 Hochwassergefahrenanalyse
2.3.3 Vulnerabilitätsanalyse
2.3.4 Hochwasserrisikoermittlung
2.4 Schadstoffrisiken
2.4.1 Gefahrenidentifikation
2.4.2 Dosis-Wirkungsanalyse
2.4.3 Expositionsanalyse
2.4.4 Risikocharakterisierung
2.5 Risikobewertung
2.5.1 Allgemeine Grundlagen
2.5.2 Bewertung von Hochwasserrisiken
2.5.3 Bewertung von Schadstoffrisiken
2.5.4 Vergleichende Risikobewertung
2.6 Risikosteuerung
2.6.1 Maßnahmen
2.6.2 Rechtliche Instrumente
3 Konzeption der Methodik
3.1 Gesamtkonzept einer integrierten Analyse- und Bewertungsmethodik
3.2 Gefahrenanalyse
3.3 Expositionsanalyse mit Rezeptoranalyse
3.4 Risikocharakterisierung
3.5 Risikobewertung
3.6 Unsicherheitsanalyse
3.7 Gesamtablauf der Methodik
4 Erprobung und Implementierung der Methodik
4.1 Fallstudie Vereinigte Mulde bei Bitterfeld
4.1.1 Beschreibung des Untersuchungsgebietes
4.1.2 Szenarioansatz und Szenarien
4.2 Gefahrenanalyse
4.3 Rezeptoranalyse
4.4 Expositionsanalyse
4.4.1 GIS-Implementierung
4.4.2 Expositionsmodellierung
4.4.3 Expositionsmedien Sediment, Boden, Hausstaub
4.4.4 Expositionsmedium Luft
4.4.5 Expositionsmedium pflanzliche Nahrung
4.5 Risikocharakterisierung
4.6 Risikobewertung
4.7 Unsicherheitsanalyse
5 Empirische Ergebnisse
5.1 Gefahrenanalyse
5.1.1 Bodenkonzentrationen Basisszenario
5.1.2 Bodenkonzentrationen Hochwasserszenarien
5.2 Rezeptoranalyse
5.3 Expositionsanalyse und Risikocharakterisierung
5.4 Risikobewertung
5.4.1 Expositionsmedien Boden und Hausstaub
5.4.2 Expositionsmedium Luft
5.4.3 Expositionsmedium pflanzliche Nahrung
5.5 Unsicherheitsanalyse
5.5.1 Expositionsmedium Boden/Hausstaub
6 Diskussion und Ausblick
6.1 Methodik
6.2 Empirische Ergebnisse
6.3 Ausblick
Literaturverzeichnis
Abkürzungs- und Akronymverzeichnis
AnhangResearch on the consequences of flood events has so far focused on direct tangible damages to buildings and infrastructure caused by high water levels and flow velocities. In the context of flood risk management only little interest has been paid to direct and indirect as well as dominantly intangible consequences caused by flood pollutants to human and ecological receptors - especially taking their spatial distribution into account.
During floods toxic substances such as trace elements (e.g. Arsenium, Cadmium, Mercury, Lead, Zinc) and persistent organic pollutants (e.g. HCHs, DDX) can be released from contaminated river bank sediments or former industrial sites. These substances are taken up by the flood water, get transported - mainly bound to fine particles - and get deposited as sediments in the floodplain in case of decreasing flow velocities. Depending on the land use in the floodplain, different receptors can be exposed to the sediments with the associated contaminants. Potential receptors are humans, livestock, wild animals, food and fodder plants as well as soils with their specific soil functions.
The core of this thesis is the development of a spatially explicit methodology which enables the integrated analysis and evaluation of substance-based flood risks. To test the applicability, the developed methodology is applied within a case study dealing with floodplains along the lower reaches of the Vereinigte Mulde River situated between Bitterfeld and Priorau (Saxony-Anhalt, Germany). In this case study, the focus is on the receptor man or, more specifically, human health.
The methodology is based on an integration of procedures from the fields of flood risk analysis and contaminant risk analysis. These procedures are integrated using an adopted Source-Pathway-Receptor-Consequence concept. The three main elements of the methodology are hazard analysis, exposure analysis and contaminant risk determination and evaluation. At first, the hazard analysis describes the release, transport and deposition of substances based on flood characteristics and substance properties as well as fate and transfer processes after sedimentation (e.g. soil-to-plant transfer). Results of the hazard analysis are maps of spatially distributed substance concentrations in environmental media such as soils and plants, i.e. the (secondary) contaminant sources.
Within the exposure analysis the linkages between the contaminant sources and the receptors are described. Connecting elements are exposure pathways such as the ingestion of contaminated soil or the consumption of food produced on such soils. Part of the exposure analysis is a so-called receptor analysis which indicates and characterises potential human receptors that are derived from land-use types. The receptor analysis takes the receptors\' spatial distribution as well as certain properties into account. Taking the receptor human, these properties are physiological parameters such as body weight or respiration rate and behavioural parameters, e.g. activity budgets or food consumption patterns. Subsequently, with the exposure analysis in a narrower sense, the exposure of the receptors to a certain substance is quantified by calculating transfer and intake rates of exposure media such as soil, food or air taking into account the corresponding substance concentrations in these media. Results of the exposure analysis are spatially explicit representations of absorbed contaminant amounts for a certain receptor, i.e. daily resorbed exposure doses.
In the course of the contaminant risk determination, the effects (consequences) of the receptors\' exposure are analysed by dose-response relationships, setting the basis for the final substance-based risk assessment in terms of toxicologically derived reference values. Health risks are expressed as ratio between calculated resorbed dose and tolerable resorbed dose and are presented as maps of substance- and pathway-specific risk indices. In a final step, an evaluation is carried out based on a method that takes the uncertainty of the toxicological reference values into account.
The methodology has been implemented in a GIS-based calculation model and was applied within a case study to simulate floods with certain return periods (100, 200, and 500 years). Selected results are spatially differentiated risk evaluations for the substances arsenic, cadmium, mercury and lead distinguished based on the exposure media soil/house dust, air and home-grown vegetable food. Taking the 500-year flood-scenario and the risk evaluation value as an example, the following results have been derived: the oral intake of arsenic via soil/house dust leads to a spatially restricted exceedance of the risk level of the receptor infant, whereas the action level is not reached. The results of cadmium, mercury and lead are clearly below the risk level. A similiar pattern shows for the pulmonary intake via air. Based on lifetime exposure, the risk level for arsenic is exceeded, for all other substances the values are far below the risk level. Considering the intake of cadmium via consumption of home-grown vegetables, the action level is notably exceeded in large areas. The other substances show a nearly general exceedance of the risk level without reaching the action level.:1 Zielstellung und Einführung
1.1 Zielstellung
1.2 Problemaufriss
1.3 Stand der Forschung
1.4 Kapitelübersicht
2 Grundlagen und Rahmenkonzepte zu Risiken
2.1 Grundbegriffe
2.2 Risikobegriffe und -konzepte
2.2.1 Risikodefinitionen
2.2.2 Analyse und Bewertung von Risiken
2.2.3 SPRC-Konzept
2.2.4 Zyklus-Konzepte des Risikomanagements
2.3 Hochwasserrisiken
2.3.1 Hochwasserrisikomanagement
2.3.2 Hochwassergefahrenanalyse
2.3.3 Vulnerabilitätsanalyse
2.3.4 Hochwasserrisikoermittlung
2.4 Schadstoffrisiken
2.4.1 Gefahrenidentifikation
2.4.2 Dosis-Wirkungsanalyse
2.4.3 Expositionsanalyse
2.4.4 Risikocharakterisierung
2.5 Risikobewertung
2.5.1 Allgemeine Grundlagen
2.5.2 Bewertung von Hochwasserrisiken
2.5.3 Bewertung von Schadstoffrisiken
2.5.4 Vergleichende Risikobewertung
2.6 Risikosteuerung
2.6.1 Maßnahmen
2.6.2 Rechtliche Instrumente
3 Konzeption der Methodik
3.1 Gesamtkonzept einer integrierten Analyse- und Bewertungsmethodik
3.2 Gefahrenanalyse
3.3 Expositionsanalyse mit Rezeptoranalyse
3.4 Risikocharakterisierung
3.5 Risikobewertung
3.6 Unsicherheitsanalyse
3.7 Gesamtablauf der Methodik
4 Erprobung und Implementierung der Methodik
4.1 Fallstudie Vereinigte Mulde bei Bitterfeld
4.1.1 Beschreibung des Untersuchungsgebietes
4.1.2 Szenarioansatz und Szenarien
4.2 Gefahrenanalyse
4.3 Rezeptoranalyse
4.4 Expositionsanalyse
4.4.1 GIS-Implementierung
4.4.2 Expositionsmodellierung
4.4.3 Expositionsmedien Sediment, Boden, Hausstaub
4.4.4 Expositionsmedium Luft
4.4.5 Expositionsmedium pflanzliche Nahrung
4.5 Risikocharakterisierung
4.6 Risikobewertung
4.7 Unsicherheitsanalyse
5 Empirische Ergebnisse
5.1 Gefahrenanalyse
5.1.1 Bodenkonzentrationen Basisszenario
5.1.2 Bodenkonzentrationen Hochwasserszenarien
5.2 Rezeptoranalyse
5.3 Expositionsanalyse und Risikocharakterisierung
5.4 Risikobewertung
5.4.1 Expositionsmedien Boden und Hausstaub
5.4.2 Expositionsmedium Luft
5.4.3 Expositionsmedium pflanzliche Nahrung
5.5 Unsicherheitsanalyse
5.5.1 Expositionsmedium Boden/Hausstaub
6 Diskussion und Ausblick
6.1 Methodik
6.2 Empirische Ergebnisse
6.3 Ausblick
Literaturverzeichnis
Abkürzungs- und Akronymverzeichnis
Anhan
A Snapshot in Time: The Dynamic and Ephemeral Structure of Peatland Soils
Peat soil is a heterogeneous mixture of decomposed plant material that has accumulated in a water-saturated environment in the absence of oxygen. The structure of peat varies enormously from partially decomposed plant remains to a fine amorphous colloidal soil.1 Peatlands are landscapes with or without vegetation with a naturally accumulated peat layer at the surface. At first sight, many peatlands may be seen as expansive landscapes, which blanket the terrain with monotonous regularity. However, peatland ecosystems are dynamic ecological entities, constantly changing, growing spreading, and eroding.2 Peat soils are a historic resource for fuel and provide space for the landscape to function: to regulate hydrology, climate, and water chemistry. Peat soils are a major carbon store, but can also release carbon in a degraded state, which adds to atmospheric carbon dioxide and significantly contributes to climate change.
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
- …
