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GND, Scopus Author ID, ResearcherID, VIAF, ISNI und jetzt auch noch ORCID? eine kritische Analyse zum Umgang mit Personenidentifikatoren in der bibliothekarischen Praxis
Um die Anhänge 4-5 gekürztBachelorarbeit, Hochschule für den Öffentlichen Dienst in Bayern, 201
Forschungsdatenanhang zur Bachelorarbeit „Digitale Editionen von Handschriftenbeständen – eine bibliothekarische Aufgabe? Das Beispiel der Handschrift M.ch.f.834 („Würzburger Wundarznei“) aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Würzburg“
Im Rahmen der Bachelorarbeit „Digitale Editionen von Handschriftenbeständen – eine bibliothekarische Aufgabe?“ wurden anhand der Handschrift „Würzburger Wundarznei" (UBW, M.ch.f.834) mit Hilfe der Software Transkribus verschiedene KI-Modelle zur Transkription der Handschrift trainiert. Die Ergebnisse sind im veröffentlichten Datenpaket enthalten. Zum genaueren Verständnis der Dateien, lesen Sie die Anmerkungen in der READme-Datei
Die Regensburger Verbundklassifikation (RVK) – „ein weites Feld“: Herausforderung von Semantic Web, Ontologien und Entitäten für dieDynamik einer Klassifikation
Schlagwörter wie „information overload“, „digital natives“ oder „digital immigrants“ prägen die heutige Informations- und Wissensgesellschaft. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegen zudem nachdrücklich, dass die technische Entwicklung in den nächsten Jahren noch rasanter fortschreitet als man es jemals vermuten durfte. Internet- Kommunikationsangeboten kommt bereits jetzt eine außergewöhnliche Bedeutung zu - mit steigender Tendenz. Außerdem werden Kommunikationsservices wie Web 2.0-Anwendungen als ein zunehmend wichtiger Faktor von Internetnutzung unterstrichen und der aktuelle Trend zur persönlichen Vernetzung über das Internet stets hervorgehoben. Die Bedeutung der Kernnutzungen des Internets als Inhaltsquelle und Kommunikationsform wird demnach auch weiterhin zunehmen. Diesem Trend müssen sich auch Klassifikationssysteme stellen. Die RVK hat mit dem im Oktober 2009 lancierten Web-Portal einen ersten Schritt in Richtung Vernetzung getan. Die bisher auf verschiedenen Internetseiten disparat untergebrachten Informationen zur RVK sowie die Datenbanken zur RVK sind nunmehr unter einer Oberfläche vereint, miteinander verknüpft und mit Elementen sozialer Software (RVK-Wiki zur größeren Transparenz bei Abstimmungsvorgängen) angereichert. Im Kontext des derzeit ebenfalls als beliebtes Schlagwort thematisierten Semantic Web ist das Portal der RVK ein Paradigmenwechsel in der langen Geschichte der RVK: Das gesamte Wissen zur RVK wird entsprechend seiner Bedeutung konzeptionell verbunden und bereits weitgehend maschinenlesbar (beispielsweise bezogen auf die Suchfunktion in der Datenbank RVK-Online) offeriert. Wissensmanagement sowie die Verbesserung der Qualität der umfangreichen Informationen zur RVK auf semantischer Ebene sind sehr verbessert worden, verbunden mit dem RVK-Wiki könnte man gar von einem ersten Impuls in Richtung Web 3.0 für die RVK sprechen. Auch die hierarchische Struktur der RVK trägt wesentlich zum Semantic Web bei, da in einer Klassifikation gerade hierarchische Strukturen zur „Ordnung“ des im Überfluss vorhandenen implizierten Wissens beitragen. Wesentlich ist demnach die Definition der Relationen im Web (und somit der entsprechenden Ontologien und Entitäten), um der Quantität der Angebote im World Wide Web auch entsprechend qualitativ hochwertige Services mit bibliothekarischem Mehrwert entgegenzusetzen. Für das Datenmodell des Semantic Web ist somit die Bereitstellung von nachhaltigen Normdaten wie es für die RVK ja angedacht - respektive fast umgesetzt ist – notwendig
Der verwaltungsinterne Bachelorstudiengang Bibliotheks- und Informationsmanagement erfindet sich kontinuierlich neu: Die agile Entwicklung des Curriculums
Die Einbettung des bayerischen Bachelorstudiengangs Bibliotheks- und Informationsmanagement in die verwaltungsinternen Strukturen bietet im Kontext der rechtlichen Rahmenbedingungen ein großes Ausgestaltungs- und Entwicklungspotential bei den Inhalten der einzelnen Theoriemodule. Die Weiterentwicklung der Lehrinhalte sowie die Einbeziehung von aktuellen Entwicklungen im wissenschaftlichen Bibliothekswesen geschieht in einem kontinuierlichen Austausch mit den Abnehmerinstitutionen (wissenschaftliche Bibliotheken) und wird in vielfältigen Lehr- und Lernsettings umgesetzt.The embedding of the Bavarian bachelor’s degree program in library and information management in the internal administrative structures offers great potential for design and development in the content of the individual theory modules in the context of the legal framework. The further development of the teaching content as well as the inclusion of current developments in academic librarianship takes place in a continuous exchange with the customer institutions (academic libraries) and is implemented in diverse teaching and learning settings.Peer Reviewe
RVK goes WEB 2.0: Die Zukunft eines Erfolgsmodells
Die Universitätsbibliothek Regensburg zeichnet sich seit Ihrer Gründung Mitte der
1960er Jahre durch innovative Servicedienstleistungen aus, darunter die Elektronische
Zeitschriftenbibliothek (EZB), das Datenbank-Informationssystem (DBIS) und
die Regensburger Verbundklassifikation (RVK). Die älteste dieser bibliothekarischen
Dienstleistungen ist die Regensburger Verbundklassifikation. Ursprünglich als reine
„Haussystematik“ für die Belange der Universitätsbibliothek Regensburg entworfen
und auf das damals in Bayern noch neue Konzept eines einschichtigen Bibliothekssystems
ausgerichtet, entwickelte sich die RVK zum ersten Erfolgsmodell der
Universitätsbibliothek Regensburg mit großer Breitenwirkung. Ein stetig wachsender
Anwenderkreis (rund 130 Anwenderbibliotheken) im In- und deutschsprachigen Ausland
(Österreich, Schweiz und auch Italien) sowie ein reges Interesse (dokumentiert
über die RVK-Mailingliste und die RVK-Anwendertreffen) an der Weiterentwicklung
der Systematik belegen dies eindrücklich.
Ein Erfolgsfaktor liegt sicherlich auch in dem kooperativen Ansatz und dem damit
verbundenen gemeinsamen Gestalten der Systematik – unter Vermittlung der RVK-Koordinierungsstelle
an der Universitätsbibliothek Regensburg – begründet: dieser
Ansatz findet sich auch in weiteren Leuchttürmen EZB und DBIS wieder. Die Umstellung
auf eine webbasierte Darstellung im Rahmen des gleichnamigen DFG-Projekts
in den Jahren 1995-1997 bedeutete den ersten großen Paradigmenwechsel in der
Geschichte der RVK. Eine weitere Zäsur möchte die Universitätsbibliothek Regensburg
nun mit ersten Schritten in Richtung „RVK goes Web 2.0.“ einläuten. Zunächst
steht eine Neukonzeption des Webauftritts verbunden mit Elementen des Web 2.0.
wie beispielsweise einem auf dem letzten Anwendertreffen als Desiderat genanntes
Wiki zur Diskussion von allgemeinen Themen. Das Wiki soll primär dem einfachen
Austausch von Informationen von für alle Anwenderbibliotheken relevanten Themen
bieten, der Austausch über einzelne Notationen könnte über entsprechende Blogs
(mit integrierten RSS-Feeds) verlaufen. In diesem Kontext wird auch die Möglichkeit
der Personalisierung („My RVK“) angedacht. Auch im Bereich des noch nicht in allen
Fachsystematiken bestehenden Registers soll als web 2.0.-Feature die Darstellung
mittels „tag clouds“ integriert werden.
Die Universitätsbibliothek Regensburg möchte mit der Weiterentwicklung der RVK-Online
die internationale Relevanz der Systematik unterstreichen und die etablierte
Marke RVK fördern
Kommission für berufliche Qualifikation: World-Café am 13. Juni 2018 während des 107. Bibliothekartags in Berlin
Die "neue" Regensburger Verbundklassifikation (RVK) oder die Zukunft eines Erfolgmodells
ISSN:0006-1972ISSN:2194-9646ISSN:2194-964
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