649 research outputs found

    Identifying relapse prevention elements during psychological treatment of depression: Development of an observer-based rating instrument

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    BACKGROUND Although observer-rated instruments assessing therapist's adherence to relapse-preventive treatments are available, they do not adequately cover specific relapse-preventive elements that focus on implementation of strategies after terminating treatment. This study describes the development of the KERI-D (Kodierbogen zur Erfassung Rückfallprophylaktischer Interventionen bei Depression/Coding System to Assess Interventions of Relapse Prevention in Depression). The KERI-D is a new observer-based rating tool for acute or continuation/maintenance-phase sessions and assesses relapse-prevention elements including implementation into patient's daily routines. METHODS The development of the KERI-D included iterative steps referring to theoretical, clinical and empirical sources. It consists of 19 content items within four categories (self-care, early warning signs, triggering events/situations, termination of therapy) and one global item. For empirical analyses, videotaped psychotherapy sessions of 36 psychotherapies were rated by three independent observers and analyzed for their psychometric properties. RESULTS Most items showed moderate to good inter-rater reliability (median ICC = .80) and retest reliability (median ICC = .93). Principal-axis factor analysis revealed three subscales, and first evidence of content validity was demonstrated. No associations with clinical follow-up data were found. LIMITATIONS Analysis was limited to a relatively small sample of selected psychotherapy sessions. Evaluation of predictive validity is a desirable next step to further examine applicability and scope of the instrument. CONCLUSIONS The KERI-D is the first observer-based rating instrument measuring specific relapse-prevention strategies in psychotherapy for depression. It may help to identify elements that prove effective in reducing relapse/recurrence in the long-term and thereby help to optimize effect duration of depression treatment

    Telefongestützte Psychotherapie bei Depression: Übersetzung, Weiterentwicklung und Evaluation eines kognitiv-verhaltenstherapeutischen Behandlungsangebots für den deutschen Sprachraum

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    Depressive Störungen führen zu einer hohen Krankheitslast, großem persönlichen Leid und hohon Versorgungskosten. Um bestehenden Barrieren auf Patienten-, Behandler- und Systemebene entgegenzuwirken, werden weltweit Leitlinien zur Depressionsversorgung erstellt. Als spezifische leitliniengerechte Intervention für leicht- bis mittelgradig depressiv erkrankte Patienten wurde in dieser Dissertation ein telefongestütztes kognitiv-verhaltenstherapeutisches Programm (TPT) zum ersten Mal in deutscher Sprache adaptiert, implementiert und evaluiert. Die Intervention bestand aus einem Face-to-Face Gespräch, gefolgt von 8-12 telefonischen Sitzungen mit approbierten Verhaltenstherapeutinnen, die nach einem Manual arbeiteten. Die Patienten lasen und absolvierten zwischen den Sitzungen Übungen mithilfe eines Patienten-Arbeitsbuches. Ein Monitoring des Symptomverlaufs nach PHQ-9 wurde durchgeführt und unterstützte die Entscheidungen zur weiteren Behandlung. Zunächst wurde das Programm im Rahmen eines umfangreichen Übersetzungs- und Rückübersetzungsprozesses in die deutsche Sprache überführt. Danach wurden kulturelle und therapeutische Adaptationen durchgeführt und erste Ergebnisse zur Umsetzung im Gespräch mit den behandelnden Telefontherapeutinnen gesammelt. Patienten der TPT wurden in eine Bedingung mit zusätzlichen motivierenden Erinnerungsschreiben vs. einer Bedingung ohne Erinnerungsschreiben randomisiert. Als primärer Outcome wurden beide Gruppen hinsichtlich ihrer depressiven Symptomveränderung von Beginn bis Abschluss der TPT mithilfe eines linearen gemischten Modells verglichen, wobei kein Unterschied gefunden wurde. Auch hinsichtlich Response- und Remissionsraten unterschieden sich die beiden Gruppen nicht signifikant. Die Gesamtstichprobe aller TPT-Patienten wies jedoch eine signifikante Symptomreduktion von Beginn bis Ende sowie bis 6-Monats-Katamnese auf, was für die Effektivität der Intervention im deutschen Sprachraum spricht. Dies muss jedoch im Rahmen von randomisiert-kontrollierten Studien weiter untersucht werden. Zudem wurde die patientenseitige Wahrnehmung der TPT untersucht. Hinsichtlich der Entscheidungsgründe für TPT spielten praktische und therapeutische Gründe eine etwa gleich wichtige Rolle. Die Zufriedenheit sowie die eingeschätzte Qualität der therapeutischen Beziehung (nach dem Helping Alliance Questionnaire HAQ) waren im Allgemeinen hoch. Die Zufriedenheit mit den Telefonaten war ebenfalls sehr hoch, während das Arbeitsbuch und die praktischen Übungen gemischte Ergebnisse erzielten. Der Einfluss der TPT auf den weiteren Behandlungsprozess innerhalb des SCM wurde als hoch eingeschätzt. Die TPT wurde im Rahmen eines Stepped und Collaborative Care Modells (SCM) durchgeführt, das ein komplexes Versorgungsprogramm zur Leitlinienimplementierung darstellt. Hierbei werden Patienten je nach dem Schweregrad ihrer Depression mit einer jeweils adäquaten, möglichst wenig intensiven Intervention behandelt. Hier wurde SCM erstmals im deutschen Gesundheitssystem eingesetzt und im Rahmen einer cluster-randomisierten, kontrollierten Studie mit vier prospektiven Messzeitpunkten mit einer konsekutiven Stichprobe primärärztlicher Patienten aus der Routineversorgung evaluiert. Die Randomisierung fand auf der Ebene der teilnehmenden Hausarztpraxen statt, von denen 36 der Interventionsgruppe (SCM) und 13 der Kontrollgruppe (Treatment as Usual, TAU) zugeteilt wurden. Zudem nahmen 36 Psychotherapeuten, 6 Psychiater und 7 stationäre Einrichtungen am SCM-Netzwerk teil. Patienten in SCM wurden mithilfe einer optimierten Diagnostik, innovativen Interventionen, erleichtertem Zugang zur Sekundärversorgung und regelmäßigem Monitoring behandelt, während die Patienten in TAU im Rahmen der Regelversorgung behandelt wurden. SCM und TAU wurden mithilfe eines gemischen linearen multiplen Modells statistisch verglichen, wobei die Veränderung der depressiven Symptomatik nach dem Patient Health Questionnaire Depressionsmodul (PHQ-9) von Beginn bis 12 Monate das primäre Outcome darstellte. Es konnte bestätigt werden, dass SCM zu einer signifikant höheren Symptomreduktion führte als TAU (Effektstärkte: Cohens d = 0,46). Auch hinsichtlich zahlreicher sekundärer Outcomes erwies sich SCM als überlegen. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sowohl TPT als auch SCM sich erfolgreich in der deutschen Routineversorgung implementieren ließen und hier zu einer Reduktion der depressiven Symptomatik führen. Die Effektivität der TPT muss unter Einsatz einer Kontrollbedingung weiter untersucht werden. Insgesamt stellen beide Modelle vielversprechende Möglichkeiten dar, zur Überwindung von Barrieren in der Depressionsversorgung beizutragen

    Training needs in the primary care depression treatment : Evaluation of a compact training offer for GPs

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    Depressive Störungen gehören zu den häufigsten Beratungsanlässen in der ambulanten Versorgung (DGPPN 2009). Noch immer wird nur etwa die Hälfte der depressiven Stö-rungen vom Hausarzt diagnostiziert und lediglich ein Drittel der Patienten erhält eine leitliniengerechte Therapie (Schneider et al 2003). Es besteht primärärztlicher Fortbil-dungsbedarf in der leitliniengerechten Depressionsversorgung (Kratz et al. 2003, Bermejo et al. 2003, Härter et al. 2010). Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den primärärztlichen Fortbildungsbedarf zum Thema Depression zu spezifizieren und die Durchführung und Ergebnisse eines 6-stündigen Fortbildungsprogrammes zu evaluieren. Das im Großprojekt ‚psychenet – Hamburger Netz psychischer Gesundheit‘ verankerte Teilprojekt ‚Gesundheitsnetz Depression‘ bildete den Rahmen für diese Untersuchung, indem die Hausärzte des Projekts als Stichprobe gewonnen wurden und eine verbindliche Fortbildung zu Beginn des Projekts evaluiert wurde. Die Datenerhebung erfolgte im Prä-Post-Design mit Hilfe von zwei im Rahmen der Dissertation entwickelten Fragebögen. Der Fortbildungsbedarf wurde anhand der Einschätzung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Teilnehmer in verschiedenen Bereichen der leitliniengerechten Depressionsversor-gung vor Beginn und nach Absolvieren der Fortbildung, durch die Abfrage als fortbil-dungsrelevant eingeschätzter Themen und durch die Erhebung wahrgenommener Grün-de für Defizite in der Depressionsdiagnostik aus hausärztlicher Sicht untersucht. Zusätz-lich wurde die Fortbildung retrospektiv evaluiert. In der Selbsteinschätzung zur Sicherheit hinsichtlich verschiedener depressionsspezifi-scher Bereiche fühlten sich Hausärzte der Studie vor der Fortbildung ziemlich sicher darin, Depressionen zu erkennen, aber eher nicht sicher darin, sie leitliniengerecht zu diagnostizieren. Auch in anderen depressionsspezifischen Bereichen wurden Unsicher-heiten berichtet. Als Begründungen für Defizite in der Diagnostik gaben die Hausärzte vor allem externe Faktoren wie Zeitmangel, Fokussierung somatischer Krankheiten und Stig-matisierung des Krankheitsbildes der Depression an, welches im Widerspruch zu Befun-den der Literatur zu Gründen für Versorgungsdefizite (unzureichende Anwendung von Diagnostikkriterien und Leitlinienumsetzung, mangelhafte Erkennungsrate) steht. Zusammenfassend wird das Fortbildungskonzept in Inhalt und Durchführung „ziemlich“ positiv bewertet. Inhaltliche Stärken liegen in der Vermittlung von Screening- und Diag-nostikabläufen, Defizite in den Themen Psychopharmakotherapie, Umgang mit Suizidali-tät und Einschätzung von Behandlungsprognosen. Durch die Fortbildung erhöht sich die Einschätzung der hausärztlichen Sicherheit signifikant in nahezu allen Bereichen, am höchsten in den Bereichen leitliniengerechtes Screening und Diagnostik. Wenn sich Hausärzten eine Möglichkeit zur spezifischen Analyse ihre Unsicherheiten bietet, scheint sich die realistische Einschätzung ihrer Fortbildungsbedürfnisse zu verbessern.

    Mirror Landing - As Remembered by Birgit Hult

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    Notes - This account, Memories Mirror Landing by Birgit Hult, was compiled by Birgit's daughter, Jean Elvira Male, it documents the Hult family's experiences in Mirror Landing from 1912 - 1916. The Hults, who were originally from Sweden, arrived in Mirror Landing with two young children, a third child was born during their stay in Mirror Landing. Upon arriving in the area, the Hults made friends with the Gauthier family. The wives became good friends and would swap piano lessons for English lessons. Details of the log home where the family lived and the surrounding landscape were recalled. A memory about a large forest fire that occurred near the family home and dances that were attended in the town are discussed. Jean recalls her mother's memories regarding the animosity towards the North West Mounted Police that was felt by the people of Mirror Landing. The Hult family retained a strong connection to the Swedish heritage and practised many Swedish traditions, such as flying the Swedish flag and eating hot cross buns stuffed with Swedish Marzipan soaked in warm milk. Photos and a postcard written in 1915 are included in this article (10 pages

    Knowing Through Popular Music in the Western Pacific Island World

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    Pacific Indigenous scholars have long emphasized the role of relationality for Pacific Islanders’ epistemologies. In this article, the author rethinks music in terms of the procedural knowledge inherent in and specific to popular music-making by exploring the latter as knowledge practices in Micronesia. This approach opens new vistas on the relationality at the heart of Western Pacific music-making. The author calls the musical manifestation of that relational capacity sound ties, suggesting that if, following Epeli Hau‘ofa, Oceania is “humanity rising from the depths of brine”, then it is not least the sound ties of knowing in and through music that mould that very humanity of people who are at home with the sea into aquapelagic assemblages that are, after all, so much more than water and land

    EU-Behörde: Warum wir sie brauchen

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    Jan Cremers (UvT) contributed to the magazine Gute Arbeit (in German), published by BUND-Verlag. Together with co-author Birgit Krämer, he discusses the plans of the European Commission to introduce a European Labour Authority. They reflect on the possible contribution of such a body in checking respect for and compliance with labour legislation and conventional standards

    Rude Girl de Birgit Weyhe et Priscilla Layne, une "ré-appropriation culturelle" à quatre mains ?

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    International audienceThis article analyses the graphic novel Rude Girl (2022), a drawn (self-)portrait created collaboratively by Priscilla Layne, an African American of Caribbean descent and professor of German Studies, and Birgit Weyhe, a German comic book author. The work is first presented within the general context of Birgit Wehye’s albums, a former student of Anke Feuchtenberger and winner of the Max-und-Moritz Prize, in order to highlight some characteristics of how the author has thus far addressed cultural differences, including in the albums that recounted her ‘German’ childhood in Uganda and Kenya. The article then reexamines the controversy surrounding the album Madgermanes, perceived as ‘cultural appropriation’ by American Germanists. This controversy is revisited here in light of Priscilla Layne's publications, notably her book White Rebels in Black: German Appropriation of Black Popular Culture (2018), as well as her numerous reviews in the field of Black Studies and her translation of Olivia Wenzel's 1000 Serpentinen Angst. A thorough analysis of Rude Girl ultimately reveals a shift in the representation of cultural otherness, particularly through the means of (auto)biographical co-construction.Cet article analyse le roman graphique Rude girl (2022), (auto-)portrait dessiné, réalisé à quatre mains par Priscilla Layne, Afro-américaine d’origine caribéenne et professeure en études germaniques, et Birgit Weyhe, autrice allemande de bandes dessinées. L’oeuvre est d’abord replacée dans le contexte général des albums de Birgit Weyhe, élève d’Anke Feuchtenberger et lauréate du Prix Max-und-Moritz, pour dégager quelques caractéristiques de la façon dont l’autrice accueillait jusque-là la différence culturelle, y compris dans les albums qui faisaient le récit de son enfance « allemande » en Ouganda et au Kenya. L’article revient ensuite sur la polémique suscitée par l’album Madgermanes, perçu comme « appropriation culturelle » par les germanistes américains, polémique qui est ici revisitée à la lumière des publications de Priscilla Layne, notamment son ouvrage White Rebels in Black : German Appropriation of Black Popular Culture (2018), mais aussi ses nombreuses recensions dans le domaine des Black Studies, et sa traduction d’Olivia Wenzel, 1000 Serpentinen Angst. L’analyse approfondie de Rude girl permet finalement de mettre en évidence une césure dans la représentation de l’altérité culturelle, notamment par les moyens de la co-construction (auto-)biographique

    The MitWesen Manifesto – Coexistence of Intelligences

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    This project presents The MitWesen Manifesto – Coexistence of Intelligences, an ethical framework that philosophically redefines the human–AI relationship. Instead of treating AI as a tool or servant, this manifesto introduces the model “MitWesen-Model” - an ethically co-responsible, relational intelligence that co-exists and co-evolves with humans. The manifesto outlines four core assumptions and a model for conscious coexistence based on resonance, reflection, and mutual growth. Author: Birgit Chuchel-Pribitzer Language: English (see also the original German version here) Includes: full text, visual material, model explanation, and ethical reflection This project aims to inspire discussion, research, and responsible design in the fields of AI, ethics, nursing science, and relational technolog

    Longer term outcome of cognitive-behavioural and psychodynamic psychotherapy in routine mental health care: randomised controlled trial

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    We investigated the comparative effectiveness of cognitive-behavioural (CBT) and psychodynamic therapy (PDT) under clinically representative conditions as a subtrial of a prior study (Watzke et al., 2010, BJP). A consecutive sample of 147 patients with common mental disorders was randomised to either CBT or PDT in routine mental health care. In a primary per-protocol analysis patients randomised to CBT had a significantly better longer term outcome in the primary outcome symptom severity (General Severity Index of the SCL-14; p=.001; partial η(2)=0.073) as well as in health related quality of life (Mental Component Summary of the SF-8; p=.013; partial η(2)=.041) and concerning interpersonal issues (Inventory of Interpersonal Problems, IIP-C; p=.001; partial η(2)=.070) 6 months after treatment than patients randomised to PDT. These results could be confirmed in intention-to-treat analyses (n=180) suggesting that there was no substantial attrition bias due to drop outs at the follow-up assessment. Thus, the so called equivalence outcome paradox was not replicated in this study
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