323,186 research outputs found

    Hilfe suchen, bevor es zu spät ist. Interview mit Frau Prof. Dr. S. Walitza

    No full text
    Warum nehmen sich Jugendliche das Leben? Die Kinder- und Jugendpsychiaterin Susanne Walitza beschreibt die Psyche der Heranwachsenden und zeigt Möglichkeiten auf, einen Suizid vorzubeuge

    Zwangsstörungen im Kindes- und Jugendalter

    No full text
    Unter Zwangsstörungen werden wiederkehrende und anhaltende Verhaltensweisen, Ideen, Gedanken und Impulse verstanden, die sich gegen inneren Widerstand aufdrängen und vom Patienten als unsinnig, übertrieben oder quälend erlebt werden. Zwangsstörungen lassen sich untergliedern in • Zwangsgedanken und/oder • Zwangshandlungen Bei den Zwangsgedanken handelt es sich um Ideen, Vorstellungen oder Impulse, die sich dem Erkrankten gegen seinen Willen aufdrängen und ihn immer wieder beschäftigen. Meist sind es zwanghafte Befürchtungen, die sich inhaltlich auf Verschmutzung, Bakterien, Infektionen, Symmetrie, Genauigkeit oder das Sammeln von Gegenständen beziehen können. Oder es sind Vorstellungen und Bilder aggressiver, sexueller oder religiöser Natur, die sich dem Bewusstsein aufdrängen

    Zwangsstörungen

    No full text
    Die Zwangsstörungen zählen mit einer Prävalenz von 1–2 % zu den häufigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter. Die Therapie der kindlichen Zwangsstörung orientiert sich am Schweregrad der Zwangsstörung und an dem Vorhandensein komorbider Störungen. Eine evidenzbasierte Therapie bei Kindern und Jugendlichen beinhaltet Elemente der Psychoedukation, der kognitiv-verhaltenstherapeutischen Psychotherapie (KVT) und einer pharmakologischen Behandlung. Die Kombination von KVT und einer Medikation ist hierbei besonders wirksam. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) zeigen sich in verschiedenen Metaanalysen, die randomisierte und placebokontrollierte Studien an Kindern und Jugendlichen beinhalten, als hoch effektiv und sind Medikamente der ersten Wahl. Medikament der zweiten Wahl ist das trizyklische Antidepressivum Clomipramin. Zugelassen in Deutschland für die Behandlung bei Kindern und Jugendlichen mit Zwängen sind Sertralin und Fluvoxamin

    Psychostimulanzien

    No full text

    Angststörungen und Phobien

    No full text
    Unter Angststörungen und Phobien wird ein breites Spektrum von Erkrankungen verstanden, bei dem eine übermäßige Angst und Vermeidungsverhalten eine bedeutsame Rolle spielt. Die Intensität der therapeutischen Behandlung richtet sich vor allem nach dem Grad der psychosozialen Beeinträchtigung. Eine Pharmakotherapie ist dann indiziert, wenn Beratung und psychotherapeutische Verfahren allein nicht ausreichend wirksam sind oder auch wenn aufgrund der großen Angst die psychotherapeutische Behandlung, z. B. eine Exposition, nicht durchführbar ist. Auch kann die mangelnde Verfügbarkeit von Psychotherapie einen medikamentösen Behandlungsbeginn erfordern. Eine Pharmakotherapie soll immer im Rahmen einer multimodalen Behandlung eingesetzt werden. Selektive Serotonin-Wiederaufnahmerhemmer (SSRIs) sind im Kindes- und Jugendalter die erste Wahl. Im Gegensatz zum Erwachsenenalter ist die Evidenz für andere Wirkstoffgruppen deutlich geringer. Benzodiazepine sind nur dann indiziert, wenn eine sofortige Angstreduktion erforderlich ist. Wegen des Risikos einer Abhängigkeit ist ihre Verschreibung nur für die Kurzzeittherapie geeignet. Eine Unterscheidung der verschiedenen Angststörungen und Phobien ist klinisch sinnvoll. In Bezug auf die medikamentöse Therapie ergeben sich aber keine wesentlichen Unterschiede, da die Evidenz zu therapeutischer Wirksamkeit für alle Angststörungen und Phobien am besten für SSRIs nachgewiesen werden konnte und für die anderen Wirkstoffgruppen eine vergleichbare Evidenz dazu fehlt

    Diffusive author(s), cohesive author: Analysis of S/N (1994)

    No full text
    This study indicates the ways in which various aspects of the author(s) are brought forth in Dumb type’s performance art, the S/N production. Previous research has suggested a non-hierarchical organization of Dumb type and the absence of a “privileged author” in Dumb type’s collaborative work, S/N. However, the results that I have investigated from member’s interviews on the creative process of S/N along with my analysis of the recorded images of S/N, indicate a different aspect of the author(s). First, S/N was created through, so to speak, the collective ideas of the members of Dumb type. Further, S/N has at least nine quotations from previous performances, installations, and printed writings, besides the work-in-progress technique. Explicating one of the “author functions” as given by Michel Foucault, each text has plural subjects of the author. However, it has been revealed from members’ interviews that Teiji Furuhashi had a decision-making role in selecting the members’ ideas within the performance. Since then, S/N has had plural subjects of creation; however, Furuhashi is one of the subjects of creation along with the “privileged author.” S/N has plural authors (diffusive authors) yet at the same time, it has a “privileged author,” Teiji Furuhashi (cohesive author)

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

    Full text link
    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
    corecore