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    Between generations and gender: The influence of age, feedback processes, body-related double standards and their familial transmission on body image in individuals with and without eating disorders

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    Theoretischer Hintergrund: Körperbildstörungen stellen ein zentrales Syndrom in der Pathologie von Essstörungen dar. In früheren Studien wurden verschiedene Faktoren ermittelt, die die Entwicklung und Aufrechterhaltung von Körperbildstörungen beeinflussen, wie Geschlecht und Alter sowie körperbezogenes Feedback und kognitive Verzerrungen. Obwohl Geschlecht und Alter als relevante Einflüsse auf ein negatives Körperbild identifiziert wurden, fehlen Studien in der Allgemeinbevölkerung, die nicht nur Frauen, sondern auch Männer sowie unterschiedliche Altersgruppen bezüglich der Ausprägung körperbildbezogener Merkmale untersuchen. Darüber hinaus stehen bislang nur wenige deutschsprachige und ausreichend evaluierte Messverfahren zur Verfügung, die eine adäquate Erfassung körperbildspezifischer Merkmale, wie körperbezogenes Feedback, ermöglichen. Aber auch hinsichtlich kognitiver Verzerrungen, wie körperbezogenen Doppelstandards, fehlen weitere Studien. Während Befunde zu solchen Doppelstandards beispielsweise für Frauen mit einer Anorexia nervosa und Frauen mit einer Bulimia nervosa vorliegen, wurde das Auftreten von möglichen körperbezogenen Doppelstandards bei Frauen mit einer Binge-Eating-Störung und Jugendlichen ohne eine Essstörung bisher nicht untersucht. Zudem wurde keine Studie durchgeführt, die eine mögliche familiale Transmission körperbezogener Doppelstandards von Müttern zu ihren Töchtern untersucht trotz bestehender Hinweise auf die familiale Weitergabe anderer kognitiver Verzerrungen. Daher war das Ziel der vorliegenden Dissertation, die Befundlage zum Körperbild hinsichtlich Geschlechts- und Alterseinflüssen, körperbezogenem Feedback sowie Doppelstandards in der Körperbewertung in verschiedenen Stichproben von Personen mit und ohne Essstörungen zu erweitern. So wurden in der Studie 1 Geschlechts- und Alterseffekte auf kognitiv-affektive Merkmale des Körperbildes an einer geschlechtlich gemischten Stichprobe aus der Allgemeinbevölkerung betrachtet. In Studie 2 wurde die deutschsprachigen Version eines Fragebogens zur Erfassung körperbezogenen Feedbacks, der Feedback on Physical Appearance Scale (FOPAS), psychometrisch evaluiert. Ferner wurde überprüft, inwiefern Frauen und Männer in Studie 3, Frauen mit einer Binge-Eating-Störung in Studie 4 sowie weibliche Jugendliche und ihre Mütter in Studie 5 körperbezogenen Doppelstandards bei der Betrachtung unterschiedlicher Körperstimuli unterliegen. Außerdem wurde in Studie 5 eine mögliche familiale Transmission dieser kognitiven Verzerrung von Mutter zu Tochter untersucht. Methoden: In Studie 1 wurden N = 1327 Frauen und Männer (davon n = 942 Frauen) im Alter von 16 bis 88 Jahren bezüglich ihrer Körperunzufriedenheit, der Wichtigkeit des eigenen Aussehens, ihrem zeitlichen Aufwand in Stunden und Jahre, die sie bereit wären für ihr ideales Aussehen zu opfern sowie ihrer körperlichen Wertschätzung in einer Online-Erhebung befragt. In Studie 2 wurden für die psychometrische Überprüfung der FOPAS n = 88 weibliche Jugendliche mit einer Essstörung sowie n = 123 weibliche Jugendliche ohne eine Essstörung und n = 228 Frauen ohne eine Essstörung erhoben. Zur Erforschung möglicher körperbezogener Doppelstandards wurden N = 111 Frauen und Männern ohne eine Essstörung (davon n = 57 Frauen) in Studie 3, N = 120 Frauen (davon jeweils n = 40 Frauen mit einer Binge-Eating-Störung, n = 40 Frauen mit Übergewicht sowie n = 40 Frauen mit Normalgewicht) in Studie 4 sowie N = 44 Mutter-Tochter-Paaren in Studie 5 untersucht. Den Proband*innen wurden in randomisierter Reihenfolge Bilder von verschiedenen Körpern gezeigt, die jeweils mit dem eigenen Kopf der Proband*innen sowie mit einem fremden Kopf dargestellt wurden. Nach jeder Präsentation wurden die Bilder hinsichtlich Arousal, Valenz, Attraktivität, Körperfett sowie in den Studien 3 und 4 auch hinsichtlich der Muskelmasse bewertet. Darüber hinaus wurde in Studie 5 zur Untersuchung direkter und indirekter familialer Transmissionsprozesse den Müttern auch die Stimuli der weiblichen Jugendlichen präsentiert und die mütterlichen Bewertungen nach jedem Bild erfasst. Basierend auf den Körperbewertungen wurden in den Studien 3 bis 5 Doppelstandardwerte als die Differenz zwischen der Bewertung des Körpers mit dem eigenen Kopf abzüglich der Bewertung des Körpers mit einem fremden Kopf berechnet. Ergebnisse: In Studie 1 zeigte sich, dass Frauen eine höhere Körperunzufriedenheit und eine höhere Wichtigkeit des eigenen Aussehens, aber auch mit steigendem Alter eine höhere körperliche Wertschätzung berichteten als Männer. Während bei Frauen das Ausmaß an Körperunzufriedenheit und der Wichtigkeit des eigenen Aussehens mit steigendem Alter konstant blieben, gaben Männer eine geringere Wichtigkeit ihres eigenen Aussehens mit steigendem Alter und ein geringeres Investment in Stunden an, das sie für ihr ideales Aussehen aufwenden würden. In Studie 2 wiesen die Ergebnisse der psychometrischen Untersuchung auf eine akzeptable Reliabilität sowie eine gute Validität der deutschsprachigen Übersetzung der FOPAS hin. Auch konnte anhand des FOPAS-Gesamtwerts zwischen den Jugendlichen mit und ohne einer Essstörung differenziert werden. Ferner zeigten in den Studien 3 bis 5 weibliche Jugendliche, Frauen und Männer ohne eine Essstörung sowie Frauen mit einer Binge-Eating-Störung selbstabwertende Doppelstandards für übergewichtige und adipöse Körper. Darüber hinaus zeigten sich in Studie 3 Geschlechterunterschiede, indem Männer zu einem selbstaufwertenden Doppelstandard für ihren eigenen Körper neigten, während Frauen selbstabwertende Doppelstandards bei der Bewertung eines idealen und ihres eigenen Körpers aufwiesen. Ergänzend fand sich in Studie 4 und 5, dass auch Frauen mit einer Binge-Eating-Störung sowie weibliche Jugendliche und deren Mütter selbstabwertenden Doppelstandards in der Körperbewertung unterliegen. Jedoch waren diese Doppelstandards bei den Frauen mit einer Binge-Eating-Störung in Studie 4 nicht stärker ausgeprägt als bei Frauen ohne eine Essstörung. Auch unterschieden sich die weiblichen Jugendlichen und ihre Mütter nicht im Ausmaß ihrer Doppelstandards in Studie 5. Im Sinne einer direkten familialen Transmission ging in Studie 5 ein stärkeres negatives körperbezogenes Feedback der Mutter mit einem weniger selbstdienlichen Doppelstandard der Tochter in der emotionalen Bewertung des eigenen Körpers sowie mit stärkeren selbstabwertenden Doppelstandards der Tochter in einer Körperfett- und Attraktivitätsbeurteilung für einen übergewichtigen Körper einher. Dagegen korrelierten hinsichtlich einer indirekten familialen Transmission die Doppelstandards von Mutter und Tochter nicht signifikant miteinander. Diskussion: Die Ergebnisse weisen auf geschlechts- und altersspezifische Unterschiede im Körperbild hin, mit einer höheren und stabileren Körperunzufriedenheit und Wichtigkeit des eigenen Aussehens (Studie 1) sowie stärkeren selbstabwertende Doppelstandards bei Frauen (Studie 3) als bei Männern. Während die Studien 3 bis 5 darauf hindeuten, dass Männer mehr oder weniger zufrieden mit ihrem eigenen Körper sind, neigen weibliche Jugendliche und Frauen dazu, sich selbst strenger zu beurteilen als andere Personen und dadurch ihren eigenen Körper abzuwerten. Diese selbstabwertenden Doppelstandards scheinen sich aber nur teilweise in einer familialen Transmission körperbezogener Bewertungen bei Müttern und ihren Töchtern (Studie 5) widerzuspiegeln. Zudem legen die Ergebnisse der Studien 3 bis 5 einen normativen selbstabwertenden Doppelstandard für übergewichtige Körper nahe, was möglicherweise eine Gewichtsstigmatisierung in der Gesellschaft widerspiegelt. Wenngleich die Frauen mit einer Binge-Eating-Störung in Studie 4 zwar selbstabwertende Doppelstandards zeigten, widersprechen die Ergebnisse der Gruppenvergleiche der Annahme von stärker ausgeprägten Doppelstandards bei einer Binge-Eating-Störung. Auf Grundlage der Ergebnisse der Studien 1 sowie 3 bis 5 scheinen präventive Interventionen zur Reduktion eines negativen Körperbildes in Populationen ohne Essstörungen indiziert, beispielsweise für Jugendliche oder Eltern. Darüber hinaus könnten aber auch Frauen mit einer Binge-Eating-Störung von psychoedukativen Elementen zu körperbezogenen Doppelstandards als Ergänzung zu kognitiv-verhaltenstherapeutischen Interventionen profitieren, um beispielsweise dysfunktionale Kognitionen zu verändern und dadurch negative Emotionen zu reduzieren. Diese Interventionen in Trainingsprogrammen und in Psychotherapien könnten durch eine Verwendung der FOPAS ergänzt werden, deren Einsatz auf Basis der Ergebnisse aus Studie 2 in Forschung und therapeutischer Praxis empfohlen werden kann

    Cognitive-affective and psychophysiological effects of body checking and body exposure in individuals with eating disorders, body dysmorphic disorder, and illness anxiety disorder

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    Theoretischer Hintergrund: Das Vorhandensein einer Körperbildstörung stellt einen zentralen Risikofaktor für die Entstehung und Aufrechterhaltung diverser psychischer Störungen dar. Ein gestörtes Körperbild zeigt sich u. a. in kognitiv-affektiven Symptome, die sich bei Personen mit Essstörungen in der Unzufriedenheit mit der eigenen Figur und dem Gewicht, bei Personen mit Körperdysmorpher Störung in der Überzeugung, einen äußerlichen Makels aufzuweisen und bei Personen mit Krankheitsangststörung in der anhaltenden Sorge um die körperliche Gesundheit manifestieren. Dabei wird angenommen, dass das wiederholte kritische Überprüfen des eigenen Körpers, genannt Body Checking, eine behaviorale Komponente dieser Störungen im Körperbild darstellt. Ungeachtet der unterschiedlichen Foki auf den eigenen Körper wie die Figur, körperbezogene Makel oder die körperliche Gesundheit, postulieren kognitiv-behaviorale Theorien zu Essstörungen, der Körperdysmorphen Störung und der Krankheitsangststörung gleichermaßen, dass Body Checking insbesondere in einem Zustand negativen Affektes auftrete. Den Postulaten zufolge reduziere Body Checking kurzfristig diesen negativen Affekt, wodurch das Body Checking-Verhalten negativ verstärkt werde und somit längerfristig zur Aufrechterhaltung des negativen Affektes und der Psychopathologie beitrage. Empirisch konnten diese theoretischen Annahmen jedoch bisher nicht hinlänglich bestätigt werden. Als eine therapeutische Methode zur Behandlung von Körperbildstörungen u. a. zur Reduktion des Body Checking-Verhaltens bei Personen mit Essstörungen, kann Body Exposure eingesetzt werden. Body Exposure beinhaltet das von einer Therapeut*in begleitete systematische Betrachten des eigenen Körpers und stellt eine der effektivsten Techniken zur Verbesserung eines gestörten Körperbildes dar. Bislang ist jedoch nicht erforscht, inwieweit sich die durch Body Exposure ausgelösten kognitiv-affektiven und physiologischen Reaktionen zwischen Frauen mit Anorexia nervosa und Frauen mit Bulimia nervosa unterscheiden. Darüber hinaus ist bislang offen, ob die Grundfrequenz der Stimme einen psychophysiologischen Marker von autonomen Arousal während einer Body Exposure-Sitzung als Stressor darstellt. Die Ziele dieser Dissertation bestehen somit zum einen in der empirischen Überprüfung störungsübergreifender theoretischer Annahmen zu den kurz- und längerfristigen Effekten von Body Checking (Studien 1 – 4). Studie 1 umfasst ein systematisches Review zur Untersuchung der postulierten kurz- und längerfristigen Konsequenzen von Body Checking, wobei in den Studien 2 bis 4 diese Postulate anhand von empirischen Studien überprüft wurden. Zum anderen wurden Kognitionen, Affekt und autonomes Arousal im Verlauf von Body Exposure untersucht (vgl. Studien 5 & 6). In Studie 5 wurde selbstberichteter und stimmlich enkodierter Affekt im Verlauf einer Body Exposure-Sitzung bei Personen mit Essstörungen analysiert, während in Studie 6 die Grundfrequenz der Stimme als Marker für autonomes Arousal während einer Body Exposure-Sitzung validiert wurde. Methode: Das systematische Review in Studie 1 folgte den PRISMA-Guidelines und schloss N = 44 Studien ein. Dabei wurden die drei postulierten Annahmen zu Body Checking, untersucht, d. h. das Auftreten von Body Checking insbesondere in Situationen, die durch negativen Affekt charakterisiert sind, die kurzfristige Reduktion von negativem Affekt und die längerfristige Aufrechterhaltung des negativen Affektes durch Body Checking. Diese Postulate wurden in Studie 2 an N = 116 Personen ohne psychische Störungen empirisch geprüft, die ein experimentelles Laborparadigma zur Untersuchung der kurzfristigen Effekte von Body Checking durchliefen. Während der Erhebung durchliefen die Proband*innen zunächst eine Induktion von negativem Affekt und anschließend, in einem Cross-over-Design, sowohl eine störungsspezifische Body Checking-Aufgabe als auch eine Kontroll-Aufgabe. Für die störungsspezifische Body Checking-Aufgabe wurden die Proband*innen randomisiert einer von drei Gruppen zugewiesen und führten Body Checking durch, wie es Personen mit Essstörungen, der Körperdysmorphen Störung und der Krankheitsangststörung typischerweise zeigen. In der auf Essstörungen bezogene Body Checking-Gruppe kontrollierten die Proband*innen den Bauch und die Oberschenkel, in der auf die Körperdysmorphe Störung bezogenen Body Checking-Gruppe die Nase und die Haut im Gesicht und in der auf die Krankheitsangststörung bezogenen Body Checking-Gruppe erfolgte das Body Checking beispielhaft nach Indizien für Hautkrebs und Herzinsuffizienz. Vor und nach der Body Checking-Aufgabe und der Kontroll-Aufgabe wurden der emotionale Zustand und störungsspezifische Symptome erfasst. Studie 3 beinhaltete das Versuchsdesign aus Studie 2, wobei die N = 116 Personen ohne psychische Störungen aus Studie 2 die störungsspezifischen Kontrollgruppen darstellten und zusätzlich N = 108 Personen mit Bulimia nervosa (n = 40), Körperdysmorpher Störung (n = 39) und Krankheitsangststörung (n = 37) das experimentelle Laborparadigma durchliefen. Für die störungsspezifische Body Checking-Aufgabe führten die Personen mit psychischen Störungen sowie deren jeweilige störungsspezifische Kontrollgruppe das Body Checking aus Studie 2 durch, wie es charakteristisch für Essstörungen, die Körperdysmorphe Störung oder die Krankheitsangststörung ist. Im Anschluss an die experimentellen Aufgaben wurden, wie in Studie 2, der emotionale Zustand und störungsspezifischen Symptome erhoben und zusätzlich die Herzfrequenz und Hautleitfähigkeit als Marker für sympathische Aktivierung gemessen. In Ergänzung zu den beiden Untersuchungen im Labor zu den kurzfristigen Effekten von Body Checking wurden in Studie 4 die längerfristigen Konsequenzen von vermehrtem Body Checking in einer webbasierten Erhebung im natürlichen Umfeld der Probandinnen überprüft. N = 167 Frauen ohne psychische Störungen wurden dabei in einem Cross-over-Design dazu angehalten, ihren Körper über drei Tage hinweg entweder zuerst in gewohnter Frequenz zu überprüfen und dieses Verhalten in den folgenden drei Tagen mit dreifach erhöhter Häufigkeit fortzusetzen, oder zunächst erhöhtes und dann Body Checking-Verhalten in gewohnter Frequenz zu zeigen. Vor und nach jeder angegebenen Body Checking-Episode wurden die Auswirkungen von Body Checking auf Affekt und Psychopathologie erfasst. In Studie 5 durchliefen n = 63 Frauen mit Anorexia nervosa oder Bulimia nervosa sowie n = 73 Frauen ohne psychische Störungen eine Laboruntersuchung mit einer Baseline-Erhebung gefolgt von einer siebenminütigen Body Exposure-Sitzung, bei der die Probandinnen ihre aufkommenden Gedanken und Gefühle gegenüber ihrem Körper laut aussprechen sollten. Das selbstberichtete Arousal, die emotionale Gefühlslage (d. h. Valenz) und spezifische Emotionen wurden vor, während und nach jeder experimentellen Aufgabe erfasst. Zudem wurde in Studie 5 der Mittelwert der stimmlichen Grundfrequenz (f0mean) als Marker für autonomes Arousal eingesetzt. Ferner wurde in Studie 6 anhand der N = 73 Personen ohne psychische Störungen aus Studie 5 die f0mean zusammen mit f0-Variabilitätsmaßen (d. h. f0dispersion, f0range und f0SD) während einer Body Exposure-Sitzung analysiert und untersucht, ob höhere oder niedrigere f0-Indizes mit stärkerem autonomen Arousal in stressreichen Situationen, wie Body Exposure eine darstellt, assoziiert sind. Ergebnisse: Insgesamt wurden in den Studien 1 bis 4 die postulierten kognitiv-behavioralen Modellannahmen zum Body Checking bei Personen mit Essstörungen, der Körperdysmorphen Störung und der Krankheitsangststörung nicht bestätigt. So erbrachten die Ergebnisse des systematischen Reviews in Studie 1 theoriekonforme Hinweise darauf, dass Body Checking primär in einem Zustand negativen Affektes ausgeführt wird. Entgegen der theoretischen Annahmen zeigten die eingeschlossenen Studien jedoch keine kurzfristige Reduktion von negativem Affekt nach der Ausführung von Body Checking und nur in einigen der inkludierten Studien führte Body Checking zu der postulierten längerfristigen Aufrechterhaltung des negativen Affektes. In den experimentellen Studien 2 und 3 zur Überprüfung der kurzfristigen Effekte von Body Checking wurde darüber hinaus gezeigt, dass entgegen der Annahme aus den theoretischen Modellen Body Checking störungsübergreifend bei Personen mit Essstörungen, der Körperdysmorphen Störung, der Krankheitsangststörung und bei Personen ohne psychische Störungen nicht einer Reduktion von negativem Affekt führte. Hingegen zeigte sich in Studie 4 im Einklang mit postulierten Annahmen zu den längerfristigen Konsequenzen von Body Checking, dass erhöhtes Body Checking bei den Teilnehmerinnen längerfristig zu negativem Affekt führte, während in gewohnter Häufigkeit durchgeführtes Body Checking eine längerfristige Reduktion von allgemeiner Psychopathologie bewirkte. In den Studien 5 und 6 zu den kognitiv-affektiven Reaktionen auf Body Exposure bei Personen mit und ohne Essstörungen deuten die Ergebnisse in Studie 5 auf keine Unterschiede zwischen den Essstörungsgruppen Anorexia nervosa und Bulimia nervosa hin, mit Ausnahme einer stärker negativen emotionalen Valenz bei Frauen mit Anorexia nervosa im Anschluss an die Body Exposure-Sitzung. Zudem zeigte sich bei Frauen mit und ohne Essstörungen im Verlaufe der Body Exposure-Sitzung eine Zunahme an Angst, während Schuld, Feindseligkeit und Traurigkeit nur bei Frauen mit Essstörungen zunahmen. Im stimmlich enkodiertem autonomen Arousal zeigten sich, verglichen mit der Baseline-Erhebung, für alle Probandinnen erhöhte Werte von f0mean in der Body Exposure-Sitzung. Die Ergebnisse von Studie 6 erbrachten keine Zusammenhänge von f0 mit der Körperunzufriedenheit oder der Herzrate. Auch für die f0-Variabilitätsmaße wurden keine Korrelationen mit einem der erfassten Maße festgestellt. Es zeigte sich jedoch, dass f0mean positiv mit selbstberichtetem Arousal und negativ mit emotionaler Valenz korrelierte. Diskussion: Zusammenfassend erbrachten die Ergebnisse zu den kurz- und längerfristigen Konsequenzen von Body Checking Hinweise darauf, dass Body Checking ein störungsübergreifendes Merkmal der Essstörungen, der Körperdysmorphen Störung und der Krankheitsangststörung darstellt, welches in intensiver Ausführung bei den drei Störungsbildern zu einem Anstieg von negativem Affekt führt. Während sich in Studie 1 und 4 zeigte, dass Body Checking, wie postuliert, primär in einem Zustand negativen Affektes auftritt und häufiges Body Checking längerfristig zu einem Anstieg von negativem Affekt führt, konnten die in den kognitiv-behavioralen Störungsmodellen postulierten Annahmen einer kurzfristigen Reduktion des negativen Affektes durch Body Checking in Studien 2 und 3 nicht belegt werden. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Studien sowie im Einklang mit weiteren empirischen Studien, wird eine Anpassung der bisherigen kognitiv-behavioralen Modelle zu Body Checking vorgeschlagen, in welcher die kurzfristige Reduktion von negativem Affekt durch das Body Checking nicht enthalten ist. Hinsichtlich der Studien 5 und 6 zur Untersuchung der Kognitionen, Affekte und des stimmlich enkodiertem Arousals während einer Body Exposure-Sitzung deuten die Ergebnisse insgesamt auf eine erhöhte emotionale Aktivierung und ein stärkeres autonomes Arousal (d. h. f0mean) im Anschluss an die Body Exposure-Sitzung hin, insbesondere bei Frauen mit Essstörungen. Ferner implizieren die Ergebnisse aus Studie 5 die zentrale Rolle von Angst als Reaktion auf Body Exposure. Frauen mit Essstörungen berichteten während der Body Exposure neben Angst jedoch auch von weiteren Emotionen wie Schuld, Feindseligkeit und Traurigkeit. Da diese Emotionen möglicherweise nur bedingt durch Exposition reduziert werden, könnten Erweiterungen der Body Exposure erforderlich sein, die das Mitbehandeln dieses emotionalen Zustandes inkludieren. Die Ergebnisse aus Studie 6 lassen zudem darauf schließen, dass die Anwendung von f0mean, jedoch nicht von f0-Variabilitätsmaßen, zur Erfassung von stimmlich enkodiertem autonomen Arousal geeignet ist

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods

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    koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist

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    We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
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