87 research outputs found
ethnographical and biographical perspectives : [ ... International Conference on "Ethnicity, Belonging, Biography and Ethnography" that took place in Göttingen from 7 - 9 December, 2007]
ethnographical and biographical perspectives : [ ... International Conference on "Ethnicity, Belonging, Biography and Ethnography" that took place in Göttingen from 7 - 9 December, 2007]
Recommended from our members
Biographical methods and social policy in European perspective
This chapter considers the relative hospitality of different welfare traditions to biographical approaches, and helps broker supportive European sociological and policy concepts to British researchers and practitioners. It derives from an international conference in 2000, organised jointly with Apitzsch (Frankfurt University), funded by EU 'Accompanying Measures'. Convening biographical, oral history and narrative research from sixteen countries and diverse practitioner contexts, the book explores the capacity of biographical methods to lay bare the dynamics of interactive subjectivity in welfare work, giving detailed accounts of research methods in use. The chapter by Chamberlayne provides a conceptual and contextualising landscape for this diversity
Die Chancen der Zweiten Generation in selbständigen Migrantenfamilien: Intergenerationelle Aspekte
"In ihrem Plenumsbeitrag möchte die Autorin auf die spezifischen Allokationsmechanismen des sogenannten 'migrant business' eingehen und sich dabei auch mit den Paradoxien des 'mixed embeddedness' des Gründungsgeschehens im Rahmen der verschiedenen europäischen Sozialstaatsregime auseinandersetzen. Die in den Migranten-Unternehmungen vorherrschenden Arbeitsformen und die daraus resultierenden Lebensbedingungen werden in der Literatur und im öffentlichen Diskurs sehr unterschiedlich dargestellt. Während in den USA vom soziologischen Mainstream der Erfolg verschiedener ethnischer Gruppen bei der Etablierung von Nischenökonomien unterstrichen wird, heben feministische sowie vornehmlich europäische AutorInnen die intensiven und aufreibenden Arbeitsbedingungen sowie die Kinderarbeit im häufig informell organisierten Arbeitsprozess hervor. Geschlechts- und generationenspezifische Arbeitsteilung führen zu einem Ungleichgewicht im Hinblick auf den Arbeitseinsatz einerseits und den Vorteil, der aus den Familienbetrieben gezogen wird, andererseits. Das von ihr geleitete EU-Projekt 'Self-employment activities concerning women and minorities. Their success or failure in relation to social citizenship policies' in acht europäischen Ländern (1997-2001) hat hier genauere Ergebnisse geliefert (Apitzsch/Kontos 2003; Apitzsch 2004). Die unternehmerische Aktivität von Migranten/innen erwies sich als ein komplexer Zusammenhang biographischer Strategien zur Überwindung sozialer Ausschlussbarrieren, freilich oft bei gleichzeitiger Akzeptanz hoher sozialer Kosten. Das an diese Ergebnisse anschließende aktuelle Forschungsprojekt 'The Chances of the Second Generation in Families of Ethnic Entrepreneurs: Intergenerational and Gender Aspects of Quality of Life Processes' (2003 - 2006) verfolgt das Ziel, die Lebensqualität in Familienunternehmungen von Migranten zu untersuchen. Insbesondere wird die Lebensqualität der Gründergeneration mit den sozialen Chancen der zweiten Generation konfrontiert und dabei gleichzeitig die geschlechtsspezifische Dimension dieses Verhältnisses fokussiert. Es wird dabei ein biographieanalytisches Konzept von Lebensqualität entwickelt, welches den Aspekt der Wahlmöglichkeit bei der Gestaltung des eigenen Lebens sowie die Idee der intergenerationalen Nachhaltigkeit umgreift." (Autorenreferat
Folgen der Zwangsemigration über drei Generationen: israelische Familien mit Großeltern aus Deutschland
"Wir waren ungefähr 200 (Jugendliche, d.V.) und man hat uns geteilt in fünf verschiedene Kibbuzim, das war August 1937 kamen wir an. Ein halbes Jahr hab ich nicht gesprochen, im Kibbuz K. sprachen die mit uns nur Hebräisch. Nach einem halben Jahr ein guter Freund von mir sagte einen Fluch auf Deutsch. Sag ich 'was, Du kannst Deutsch'. Er meinte 'heute kannst Du es schon wissen'. Das war schwer. Aber schwerer waren die Nachrichten aus Deutschland ... wir hatten mehr Angst, wir hörten mehr als die Eltern in Deutschland. Wir haben immer gesagt, kommt, kommt, kommt." Dieses Zitat entnehmen wir einem Interview mit einem Israeli, der als 16jähriger im Rahmen der Jugendalija 1937 aus Deutschland nach Palästina emigrieren konnte und dessen Eltern die rechtzeitige Ausreise aus Deutschland nicht mehr gelang; sie wurden von den Nazis oder ihren Helfern ermordet. Herr Jarkoni bringt in diesem kurzen Abschnitt die wohl bedeutsamsten lebensgeschichtlichen Konstellationen seiner Generationseinheit zum Ausdruck: In Palästina fanden die Jugendlichen Schutz und auch Anerkennung, gleichzeitig standen sie unter starkem Anpassungsdruck, der u.a. die Verleugnung ihrer deutschen Sozialisation und ihrer Bindung an Deutschland erforderte. Der schwere Anfang im neuen Land stand jedoch auch voll im Schatten der Nachrichten, die sie nach ihrer Migration aus Europa erreichten. Sie hörten von der Verfolgung und später von der Ermordung ihrer Familienangehörigen, ihrer Eltern, Großeltern, Geschwister, anderer naher Verwandter und Freunde. Die mit dieser Ausgangskonstellation verbundene weitere lebensgeschichtliche Dynamik bestimmt nicht nur diese Generation, sondern auch die Dynamik in ihren Familien sowie die Biographien ihrer Kinder und auch ihrer Enkel. Zentrales Thema dabei ist in jeder Generation die eigene Haltung zu Israel und zu Deutschland
The Chances of the second Generation in Families of migrant Entrepreneurs
Notes de rechercheInternational audienc
Migrationen und Leben in multikulturellen Milieus: nationale Zugehörigkeit zur Herstellung von familien- und lebensgeschichtlicher Kontinuität
Der Beitrag thematisiert die Lebensgeschichten von israelischen Juden, die aus dem multikulturellen Milieu Ost-Mitteleuropas stammen. Ihnen wurde in der Zeit der Nazi-Verfolgung das "Jüdischsein" unabhängig von ihrer Selbstdefinition zugeschrieben und sie leben heute in multikulturellen Mehrheitskulturen. Die Autorin unternimmt den Versuch einer prozessualen Erweiterung des Identitätskonzeps durch eine biographietheoretische Perspektive, in der der Prozeß des Gewordenseins zentral ist. Dabei kann sie an zwei Fallstudien zeigen, daß erst in der Konfrontation mit der unbekannten Kultur der Aufnahmegesellschaft die Selbstdefinition der Zugehörigkeit relevant wird. (pre
Recommended from our members
Biographical methods and professional practice: an international perspective
The turn to biographical methods in social science is yielding a rich harvest of research outcomes and invigorating the relationship between policy and partice. This book uses a range of interpretive approaches to reveal the dynamics of service users' and professionals' individual experiences and life-worlds. It shows how biographical methods can improve theoretical understanding of professional practice, as well as enrich the learning and development of professionals, and promote more meaningful and creative practitioner-service user relationships
'Bucking and Kicking’: ‘race’, gender and embodied resistance in health care
The turn to biographical methods in social science is yielding a rich harvest of research outcomes and invigorating the relationship between policy and practice. This book uses a range of interpretive approaches to reveal the dynamics of service users' and professionals' individual experiences and life-worlds. It shows how biographical methods can improve theoretical understanding of professional practice, as well as enrich the learning and development of professionals, and promote more meaningful and creative practitioner-service user relationships. Biographical methods and professional practice: reviews applications of biographical methods in both policy and practice in a range of professional contexts, from health and social care to education and employment; explores the impact on professional practice of social change in three main arenas: transformation from Eastern to Western types of society in Europe, major shifts in social and welfare principles, experiences of immigration and of new cultural diversities; critically evaluates subjective and reflexive processes in interactions between researchers, practitioners and users of services; considers the institutional arrangements and cultural contexts which support effective and sensitive interventions and which support and encourage change in the lives of individuals. With contributions from leading international experts, it provides a valuable comparative perspective. Researchers, policy analysts and practitioners, postgraduate students, teachers and trainers will find this book a stimulating read
- …
