1,721,059 research outputs found
Use of monoclonal antibodies to assess expression of anaphylatoxin receptors in rat and murine models of lung inflammation
The anaphylatoxins C3a and C5a, are involved in the pathophysiology of microbial as well as allergic inflammation in the lungs. Besides their expression in leukocytes, receptors for C3a and C5a (C3aR and C5aR) have been noted in alveolar and bronchial epithelial cells, bronchial smooth muscle cells as well as in vascular endothelial and smooth muscle cells of normal and inflamed human and murine lungs. Recently, however, expression of anaphylatoxin receptors in parenchymal cells of the lung (and kidney) has been challenged. Using well-characterized monoclonal antibodies (mabs) against murine and rat anaphylatoxin receptors, we reexamined the pulmonary distribution of C3aR and C5aR. Immunohistochemistry was performed on frozen sections of lung tissues from normal mice and rats as well as from animals subjected to lipopolysaccharide (LPS)-induced inflammation or from MRL/Ipr mice suffering from autoimmune disease. Furthermore, ovalbumin (OVA)-induced models of allergic asthma in the rat and mouse were investigated. Prominent expression of both anaphylatoxin receptors was detectable in resident as well as infiltrating leukocytes. No C3aR protein was observed in alveolar macrophages. Upon LPS- and OVA-challenge as well as in autoimmune inflammation, numbers of infiltrating leukocytes expressing prominent amounts of anaphylatoxin receptors increased. Even under these highly inflammatory conditions, however, expression of C3aR and C5aR was not inducible in parenchymal cells. Thus, our findings identify infiltrating leukocytes as a prominent source of anaphylatoxin receptors in inflamed lungs. A direct involvement of parenchymal cells in anaphylatoxin-mediated pulmonary inflammation is unlikely. (c) 2007 Elsevier GmbH. All rights reserved
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Thoraxtrauma : Ein Mausmodell
Das Thoraxtrauma mit seinen daraus resultierenden Verletzungen gehört heutzutage nach wie
vor zu den führenden Diagnosen bei schwer bzw. polytraumatisierten Patienten. Immer mehr
beschäftigen sich die Forschungen auch mit pulmonalen Auswirkungen hinsichtlich
posttraumatischer Entzündungsreaktionen. In dieser Arbeit wird ein Modell vorgestellt, das in
der Lage ist ein Thoraxtrauma reproduzierbar auszulösen. Mittels physikalischer Kenngrößen
sollte die Krafteinwirkung auf Plastilinblöcke und das Verletzungsmuster am Mauskadaver
quantifizierbar sein. Dies geschah im ersten Versuchsteil, indem ein Metallstempel aus einer
bestimmten Höhe mit einem bestimmten Gewicht auf Plastilinblöcke fiel. Die wirkenden
Kräfte, die Eindringtiefe des Stempels in das Plastilin und die Rückfederung wurden in
Tabellen zusammengetragen. Hier galt es nach diversen Modifikationen an der Apparatur die
Versuche an einer kleinen Messreihe zu wiederholen. Die Messungen der ersten 125 Versuche
wurden mit einer elektronischen Schieblehre durchgeführt. Diese Methode schien nicht so
zuverlässig zu funktionieren und erwies sich in der Handhabung als schwer reproduzierbar. Es
wurden folglich noch einmal 125 Versuche mit einer anderen Messmethode (Fühlerlehre)
durchgeführt und die Ergebnisse verglichen. Nachdem die Krafteinwirkung zuverlässig
quantifiziert werden konnte, wurden die Versuche an toten Mäusen wiederholt. Dies sollte
ermöglichen, eine Aussage darüber treffen zu können, wie sich die Krafteinwirkung auf den
Thorax eines toten Tieres auswirkt und welche Verletzungen dabei entstehen und ob sich die
Verletzungsmuster bei gleicher Krafteinwirkung ähnelten. Ziel war es, reproduzierbar
Verletzungen eines prädefinierten Schweregrades hervorzurufen, die bei späteren Versuchen
einer darauf folgenden Arbeit, an lebenden Tieren angewendet werden können. Die künftigen
Tiere sollen bei entsprechender Krafteinwirkung das Trauma überleben. Zur Untersuchung
und Erfassung der verursachten Verletzungen wurden die Kadaver zunächst einem
Thoraxtrauma innerhalb der Versuchsanordnung unterzogen und anschließend mittels eines
Kleintier-CTs begutachtet und schließlich durch Präparation thorakotomiert. Inspiziert wurden
Herz, Lunge, große Arterien und Venen sowie die Bauchorgane durch Präparation. Es fiel auf,
dass sich die Krafteinwirkungen innerhalb einer Versuchsgruppe mit gleichen Fallgewichten
und Fallhöhen ähnelten. Beim geringsten Trauma zeigten sich keine und bei dem massivsten
Trauma tödliche Verletzungen. Beim mittleren Trauma fand sich eine beidseitige
Lungenkontusion mit diagonal Verlaufenden Hämatomen bei sonst augenscheinlich intakten
Organen. Nach Beendigung der Versuche ließ sich eine robuste Aussage darüber treffen, bei
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welchen Kräften auf den Thorax überlebbare oder nicht mit dem Leben vereinbare
Verletzungen entstehen. Es ließ sich dadurch, dass die Einblutungen an der Lunge entstanden,
feststellen wo die meiste Krafteinwirkung auf die Lunge einwirkte. Insgesamt bietet diese
experimentelle Studie eine Grundlage, die Apparatur auch am lebenden Tier anzuwenden. Die
Universität Ulm bediente sich bereits öfter eines Modells, welches auf einem Pressluftstoß
beruht („blast wave generator“) und die Maus so einem Trauma aussetzte. Vergleichbar ist
dies mit einer Druckwelle, die bei der Detonation von Sprengkörpern entsteht. Mit dem
Experiment dieser Arbeit soll ein anderer Ansatz verfolgt werden. Ein Trauma so auszulösen,
wie es bei Verkehrsunfällen, stumpfen Hieben oder Arbeitsunfällen entsteht, passt zu den
häufigeren Ursachen für Thoraxtraumata in Deutschland. Auch die Universität Kiel löste ein
mechanisches Trauma mittels Stempel aus, um Kombinationsverletzungen zu untersuchen19.
Eine Erweiterung in der Darstellung und Messung der genauen Eindringtiefe und
Rückfederung eines mechanischen Stempels galt in dieser Arbeit als ein interessantes Thema.
Es lässt sich somit nicht nur beschreiben mit welchem Gewicht aus welcher Fallhöhe das Tier
einem Trauma unterzogen wird, sondern auch wie tief der Stempel eingedrungen und
zurückgefedert ist. Des weiteren geben die Tabellen, die in dieser Arbeit erstellt wurden, einen
Aufschluss über die tatsächlich wirkenden Kräfte bei allen hier verwendeten Fallhöhen und
Gewichten. In diesem bereits 2005 verwendeten Modell wurde ein Schutzschild auf den
Thorax des Tieren aufgebracht und die einwirkenden Kräfte bilateral zu verteilen, Es sollte so
versucht werden die Kraft vom Herzen und anderen intrathorakal gelegenen Strukturen
fernzuhalten . Dieses wurde bei der Methode dieser Arbeit 1 unterlassen und der Stempel fiel
auf den ungeschützten Thorax der Maus. Ob es bei dem hier präsentierten Homburger Modell
einen Unterschied bei den Verletzungen oder der Letalität von lebenden Mäusen im Vergleich
zu dem Pressluftmodell oder anderen mechanischen Modell gibt, bleibt abzuwarten und bietet
Raum für weitere Forschung. Diese Arbeit stellt eine Grundlage dar, auf der künftig mit
diesem Modell Traumata reproduzierbar ausgelöst werden können.Thoracic trauma with all its possible injuries is still one of the leading diagnoses in patients
presenting with multiple injuries following a traumatic impact to the upper body. Recent
research has focused increasingly on the pulmonal impact, and here, specifically on posttraumatic
inflammatory reactions.
An in vivo model able to induce thoracic trauma of pre-defined intensity (e.g. in the mouse) is
an important prerequisite in the experimental evaluation of new approaches to the treatment
and management of thoracic trauma, including post-traumatic inflammatory reactions.
The University of Ulm (Germany) employs a model of thoracic trauma using a blast wave
generator, but this is largely designed to induce trauma mechanisms similar to those following
the detonation of an explosive device.
In this thesis, it is attempted to establish a model replicating mechanism of trauma which are
causally responsible for very common traumatic injuries sustained in work- or road trafficrelated
accidents, as well as in blunt blow personal injuries. The University of Kiel
(Germany) uses a similar approach to the one described in this thesis. The relative
performance of both models can only be evaluated by a parallel evaluation in live animals,
opening scope for future work. The main difference between the model of Kiel an the model
used in this thesis ist, that the force of impact fell down on the unprotected thorax of mice
whereas in the other model a protection shield were placed onto the mouses` Chest to protect
heart an mediastinal Structures from massive damage. Furthermore exact and detailed Tables
where created to show the impact its-self and also penetration depth of the weight falling onto
the chest1.
The goal of this thesis was the development of an in vivo model able to cause thoracic trauma
reproducibly, and able to quantify the physical impact exerted as well as to evaluate resulting
injuries. Initially, metal blocks with variable, defined weights were dropped from predefined
height onto modelling clay blocks. Resulting impact values were recorded, and
reproducibility was achieved by modifications to the experimental setup. In total, 25 weight/
height combinations were evaluated, with 5 repeats for each combination tested. Data was
recorded using either an electronic caliper or a mechanical caliper fitted with pre-defined
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metal blades put under a rubber ring to measure the recoil of the metal block. The results of
each test series were compared, and the mechanical calliper setup was found to show less
variable results and better ease of handling. This experimental system was then used to
investigate the effect of various height/weight combinations on the thoracic region of mouse
cadavers. The resulting experimental data on injury patterns allows predictions whether the
sustained trauma is potentially survivable by mice in vivo.
After induction of a pre-defined thorax trauma as described above, CT- assessments were
carried out on the individual mouse cadavers, followed by dissection with a video
microscope. The main focus of examination was to assess damage to the heart, major blood
vessels and abdominal organs and associated bleeding. Remarkably, injuries at a given
combination of weight and height (ie a given nominal impact) were almost identical between
animals. The lowest impact tested was least traumatic and did not lead to any massive organ
lesions which should be immediately fatal in a live animal. The highest impact investigated
was associated with severe damage and massive trauma leading to clearly immediately fatal
injuries. Medium impact resulted in trauma characterised by pulmonal contusion with
impression marks on both sides of the lung and was enough to cause visible lesions but no
injuries likely to be fatal. In conclusion, the model described here is able to reproducibly
induce variable degrees of thoracic trauma in the bodies of mice, of a spectrum that allows
tests in living mice without causing injuries leading to immediate death
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Ein neuer Ansatz zur Intravitalmikroskopie der Lunge : Intrapulmonale Makrophagen/Bakterien-Interaktion in vivo
Immunhistochemischer Nachweis des nicht-selektiven Kationenkanals TRPC6 im Skelettmuskelgewebe des Menschen
Hintergrund: Die im Plasmalemm bzw. Sarkolemm gelegenen TRPC6-Kanäle stellen nicht-selektive Kationenkanäle der TRP-Familie dar, die vor allem eine Permeabilität für das bivalente Calcium-Ion aufweisen. Ihr Vorkommen konnte bislang in tierischen, aber auch in menschlichen Geweben beschrieben werden. Insbesondere beim Menschen scheint TRPC6 eine Rolle bei der Pathophysiologie des ischämischen Schlaganfalls, sowie bei der Alzheimer Erkrankung zu spielen. Aber auch im Prozess der Kanzerogenese einiger Tumorentitäten scheinen sie beteiligt zu sein. Im renalen System wurde eine Assoziation zwischen einer Mutation des Kanals und der sogenannten Fokal-segmentalen Glomerulosklerose beschrieben, bei der es zum Defekt bis hin zum Untergang von Podozyten kommt. Ergebnisse aus tierischen Versuchsreihen zeigten seine wichtige Beteiligung im Prozess der malignen Hyperthermie. Auch im Sarkolemm von Skelettmuskelfasern der Maus konnte das Auftreten der Kanäle gezeigt und deren immense Bedeutung für den Kalziumeinstrom und letztlich für die muskuläre Funktion aufgezeigt werden. Des Weiteren lieferten wissenschaftliche Arbeiten Nachweise bzgl. der Expression von TRPC6 in der glatten Muskulatur des Menschen und dessen wichtige physiologische Bedeutung hinsichtlich der Funktionalität. Basierend auf dieser Grundlage, scheint das Vorhandensein der Kanäle im menschlichen Skelettmuskelgewebe somit nicht unwahrscheinlich.
Zum Nachweis von TRPC6 in menschlichem Gewebe und insbesondere auch im menschlichen Skelettmuskelgewebe gibt es bislang kaum Daten. Daher war das Ziel dieser Arbeit, den immunhistochemischen Nachweis von TRPC6 in humanem Skelettmuskelgewebe zu erbringen.
Methoden: Zur Durchführung der Studie wurden acht (n=8) Körperspender eingeschlossen. Die Entnahme der Gewebeproben der fixierten (n=6) und teilweise unfixierten (n=2) Spender realisierte man mittels dermatologischer Stanze und Skalpell aus den Mm. deltoideus, pectoralis major, trizeps brachii und rectus femoris. Aus den gewonnenen Proben konnten letztlich nach mehreren Arbeitsschritten histologische Schnittpräparate angefertigt werden, die dann zunächst zur Beurteilung der Struktur mit Hämatoxylin-Eosin angefärbt wurden. Zur Quantifizierung des Nachweises von TRPC6 im menschlichen Skelettmuskelgewebe wurde folglich die Immunhistochemie genutzt. Dabei kamen ein spezifischer Primärantikörper und ein enzymgekoppelter Sekundärantikörper zur Anwendung. Als Chromogen wurde Diaminobenzidin genutzt. Zur Spezifitätskontrolle wurde einmalig eine Peptidkontrolle durchgeführt, bei der der genutzte Primärantikörper mit einem Kontrollpeptid inkubiert wurde.
Ergebnisse: Der Nachweis von TRPC6 im Skelettmuskelgewebe des Menschen konnte durch die genannte Methodik bestätigt werden. Alle im Rahmen einer Kreuzauswertung untersuchten Proben zeigten in der Immunhistochemie ein positives Signal, wenngleich dieses von unterschiedlicher Intensität war. Die einmalig durchgeführte Peptidkontrolle untermauerte das Ergebnis zudem. Sie führte zu einer deutlich abgeschwächten Bindung des Primärantikörpers an TRPC6.
Schlussfolgerung: Der Nachweis von TRPC6 im humanem Skelettmuskelgewebe konnte mit dieser Arbeit erbracht werden. Das Wissen über das Vorhandensein der Kanäle im Gewebe der humanen Skelettmuskulatur bietet nun die Möglichkeit, die noch ungeklärte Funktion der nicht-selektiven Kationenkanäle hinsichtlich des Muskelstoffwechsels - gemeint ist der Stoffwechsel der humanen Skelettmuskulatur - weiter zu entschlüsseln. Aufgrund seiner allgemeinen Funktion scheint eine Beteiligung bei der Aufrechterhaltung der zellulären Calciumhomöostase nicht unwahrscheinlich. Ebenso könnte TRPC6 - neben seinem physiologischen Beitrag zur Funktionalität - im Rahmen pathophysiologischer Prozesse der Skelettmuskulatur eine bedeutende Rolle einnehmen, beachtet man beispielsweise Studien aus tierischen Versuchsreihen, bei denen dieser Zusammenhang gezeigt werden konnte. Damit könnte TRPC6 möglicherweise als Target pharmakologischer Substanzen dienen, die im Übrigen in anderen Geweben bereits Anwendung finden. Der Zusammenhang zwischen den nicht-selektiven Kationenkanälen TRPC6 und den zahlreichen Erkrankungen der Skelettmuskulatur bleiben zunächst ein unzureichend entschlüsseltes Konstrukt. Es bedarf weiterer wissenschaftlicher Arbeiten, um diese Komplexität zu entschlüsseln.Background: TRPC6 channels constitute non-selective cation channels that are localized in
plasmalemm respectively sarcolemm and have a leading permeability for the bivalent calcium ion. Until
now it was found in animal as well as in human tissues. In humans the channel seems to play an
important role when it comes to the pathophysiology of cerebral ischemia or Alzheimer´s disease. They
seem also to be involved in cancerogenesis. With regard to renal system there are described associations
between TRPC6 and the focal segmental glomerulosclerosis that leads to a deficiency or a destruction
of podocytes. Furthermore, results of animal experiments could show an involvement of the transient
receptor potential channel 6 in a condition known as malignant hyperthermia. In skeletal muscle fibers
of mice the expression of TRPC6 in the sarcolemm could be shown. Their enormous importance for the
influx of calcium into the muscle cell and thus for the muscular function could also be revealed.
Furthermore, some research groups revealed the expression of TRPC6 in human smooth muscle cells
and the important role for its function. Based on this foundation the presence of the transient receptor
potential channel 6 in human skeletal muscle does not seem unlikely.
So far, there is hardly any data on the detection of TRPC6 in human tissue and, in particular, in human
skeletal muscle tissue. Therefore, the aim of this work was to provide the immunohistochemical
detection of TRPC6 in human skeletal muscle tissue.
Methods: For this study eight (n=8) human donors were included. The removal of the tissue was
realized by a biopsy punch and a scalpel from the Mm. deltoideus, pectoralis major, trizeps brachii and
rectus femoris. The donors were in fixed (n=6) and partially unfixed (n=2) conditions. The samples
obtained were processed into histological sections, which were then subjected to Hämatoxylin-Eosin
staining. To quantify the detection of TRPC6 in human skeletal muscle tissue we used
Immunohistochemistry. Therefore, a primary and an enzyme-linked secondary antibody were used.
Diaminobenzidine was used as the chromogenic substrate. In order to specify the result, we processed
a peptide incubation of the primary antibody once.
Result: The detection of TRPC6 in human skeletal muscle was confirmed by using
Immunohistochemistry. All samples examined has shown a positive signal in the IHC, although this
was of varying intensity. The peptide control also confirmed the result. The use of the control peptide
resulted in a weakened or rather in an absent binding of the primary antibody on the TRPC6 protein.
Conclusion: With this research we were able to provide the expression of TRPC6 protein in human
skeletal muscle the first time. Based on this foundation following researches may help to understand the
unknown function of the non-selective cation channels for the human skeletal muscle metabolism. Its
general function suggests that it may be involved in the maintenance of the intracellular calcium
homeostasis. Furthermore, they could also be involved in pathophysiological processes as shown in animal experiments. If associations between TRPC6 and muscle diseases could be established, the
channels could also serve as a pharmacological target in the future.
In summary the association between the transient receptor potential channel 6 and the numerous muscle
diseases remain elusive. There are more investigations needed for clarification
Versuch der Genexpressionsanalyse des nicht-selektiven Kationenkanals TRPC6 in der menschlichen Lunge
Einleitung und Zielsetzung: Transient Receptor Potential- Kanäle stellen nicht-selektive Kationenkanäle dar, die sieben Unterfamilien umfassen. Darunter stellt TRPC6 eine Unterfamilie dar. TRPC6 bildet einen homo- oder heterotetrameren, nicht-selektiven Kationenkanal, der insbesondere eine hohe Permeabilität für Calciumionen aufweist. Er ist in zahlreichen Geweben nachweisbar, unter anderem in der Niere, dem Herz, dem Gehirn, der Plazenta, der Muskulatur und der Lunge. Seine Bedeutung zeigt sich nicht nur in physiologischen Prozessen, sondern auch im Kontext pathologischer Veränderungen. So wird TRPC6 zum Beispiel mit glomerulären und kardiovaskulären Erkrankungen, Tumorprogression sowie fibrotischen Umbauprozessen in Verbindung gebracht. In der Lunge konnte TRPC6 unter anderem mit hypoxischer Vasokonstriktion, pulmonaler Hypertonie, der chronisch- obstruktiven Lungenerkrankung, pulmonaler Fibrose und dem Ischämie- reperfusionsbedingten Lungenödem in Verbindung gebracht werden. Trotz dieser klinischen Relevanz ist die Verteilung von TRPC6 in der Lunge bislang nur unvollständig charakterisiert. Frühere Studien konnten zwar die TRPC6-mRNA im Lungengewebe und teils in spezifischen pulmonalen Strukturen nachweisen, ließen jedoch offen, aus welchen anatomischen Regionen das Material stammte. Vor diesem Hintergrund widmet sich die vorliegende Arbeit der systematischen Analyse der TRPC6-mRNA-Expression in verschiedenen Bereichen der menschlichen Lunge. Ziel ist es, die Expression und die Verteilung von TRPC6 im Ober- und Unterlappen zu untersuchen, um Erkenntnisse über mögliche topografischen Expressionsunterschiede zu gewinnen. Darüber hinaus soll untersucht werden, ob sich TRPC6-mRNA in spezifischen pulmonalen Gewebestrukturen, wie beispielsweise Bronchiolen, innerhalb dieser Lungenareale nachweisen lässt. Methodik: Es wurden insgesamt sechs Gewebeproben aus den Ober- und Unterlappen von drei Körperspendern entnommen. Um einen allgemeinen Nachweis der TRPC6-mRNA in beiden Lungenlappen zu erbringen, wurde ein Teil der Proben direkt einer Genexpressionsanalyse unterzogen. Der andere Teil der Gewebeproben wurde für die Anfertigung von Einfach- und Mehrfachkryoschnitten verwendet, um erneut eine Genexpressionsanalyse durchzuführen. Zunächst war das Ziel, die minimale Schnittanzahl zu bestimmen, bei der TRPC6-mRNA noch nachweisbar ist. Zusätzlich sollten topografische Unterschiede in der Genexpression untersucht werden. Zur histomorphologischen Darstellung der Gewebeproben wurden Kryoschnitte angefertigt, die einer Hämatoxylin-Eosin-Färbung unterzogen wurden. Nachdem der Nachweis erbracht worden war, dass TRPC6-mRNA bis zu einem einzelnen
Kryoschnitt nachweisbar ist, wurden weitere Kryoschnitte für die laserbasierte Mikrodissektion angefertigt. Nachfolgend sollten spezifische pulmonale Gewebestrukturen am Mikroskop identifiziert, mit dem Laser umfahren und anschließend erneut eine Genexpressionsanalyse durchgeführt werden. Ergebnisse und Ausblick:
TRPC6-mRNA konnte in allen Gewebeproben nachgewiesen werden, selbst aus minimalem Ausgangsmaterial bis hin zu einem einzelnen Kryoschnitt. Die Ergebnisse deuten auf eine tendenziell höhere TRPC6-Expression im Oberlappen hin, was auf ein lappenspezifisches Expressionsmuster schließen lassen könnte. Diese Beobachtung könnte pathophysiologisch mit der bevorzugten Beteiligung des Oberlappens bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung sowie weiteren lappenspezifischen Lungenerkrankungen in Zusammenhang stehen. Die laserbasierte Mikrodissektion konnte in dieser Arbeit nicht erfolgreich umgesetzt werden, was möglicherweise auf technische Limitierungen wie übermäßige Schnittdicken, verbliebene Einbettmediumreste und das Fehlen einer kontrastverstärkenden Färbung zurückzuführen ist. Dennoch legen die erzielten Nachweise nahe, dass eine TRPC6-Analyse in mikroskopisch kleinen Lungenstrukturen möglich ist. Weiterführende, systematische Untersuchungen mit optimierter Gewebeaufbereitung und größerem Probenumfang sind erforderlich, um das lappenspezifische Verteilungsmuster zu validieren, dessen funktionelle Bedeutung zu evaluieren und TRPC6 als möglichen diagnostischen Marker oder als therapeutischen Ziel weiter zu untersuchen.Introduction and objectives: Transient Receptor Potential Channels are non-selective cation channels that comprise seven subfamilies. TRPC6 is one of these subfamilies. TRPC6 forms a homo- or heterotetrameric, non- selective cation channel with a high permeability for calcium ions. It can be detected in numerous tissues, including the kidney, heart, brain, placenta, muscles and lungs. Its importance is not only evident in physiological processes, but also in the context of pathological changes. For example, TRPC6 is associated with glomerular and cardiovascular diseases, tumour progression and fibrotic remodelling processes. In the lungs, TRPC6 has been associated with hypoxic vasoconstriction, pulmonary hypertension, chronic obstructive pulmonary disease, pulmonary fibrosis and ischaemia-reperfusion- induced pulmonary oedema. Despite this clinical relevance, the distribution of TRPC6 in the lungs has so far only been incompletely characterised. Earlier studies were able to detect TRPC6 mRNA in lung tissue and in some cases in specific pulmonary structures, but left open the anatomical regions from which the material originated. Against this background, the present study is dedicated to the systematic analysis of TRPC6 mRNA expression in different areas of the human lung. The aim is to analyse the expression and distribution of TRPC6 in the upper and lower lobes in order to gain insights into possible topographical differences in expression. In addition, it will be investigated whether TRPC6 mRNA can be detected in specific pulmonary tissue structures, such as bronchioles, within these lung areas. Methodology:
A total of six tissue samples were taken from the upper and lower lobes of three body donors. In order to provide a general detection of TRPC6 mRNA in both lobes, a portion of the samples were directly subjected to gene expression analysis. The other part of the tissue samples was used for the preparation of single and multiple cryosections to perform gene expression analysis again. The initial aim was to determine the minimum number of sections at which TRPC6 mRNA is still detectable. In addition, topographical differences in gene expression were to be analysed. For histomorphological visualisation of the tissue samples, cryosections were prepared and subjected to haematoxylin-eosin staining. Once it had been demonstrated that TRPC6 mRNA was detectable up to a single cryosection, further cryosections were prepared for laser-based microdissection. Subsequently, specific pulmonary tissue structures were to be identified under the microscope, circled with the laser and then gene expression analysis was to be performed again. Results and outlook: TRPC6 mRNA could be detected in all tissue samples, even from minimal starting material up to a single cryosection. The results indicate a tendency towards higher TRPC6 expression in the upper lobe, which could suggest a lobe-specific expression pattern. This observation could be pathophysiologically related to the preferential involvement of the upper lobe in chronic obstructive pulmonary disease and other lobe-specific lung diseases. Laser-based microdissection could not be successfully implemented in this work, possibly due to technical limitations such as excessive section thicknesses, residual embedding medium and the lack of contrast-enhancing staining. Nevertheless, the evidence obtained suggests that TRPC6 analysis is possible in microscopically small lung structures. Further systematic studies with optimised tissue preparation and larger sample size are required to validate the lobe-specific distribution pattern, evaluate its functional significance and further investigate TRPC6 as a potential diagnostic marker or therapeutic target
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Histomorphologie und Verteilung von TRPC6 in pathophysiologischen Schlüsselregionen des Herzens : eine Untersuchung an menschlichem Gewebe
Einige Lokalisationen des menschlichen Herzens stehen mit bestimmten Pathologien dieses Organs in Verbindung. So zum Beispiel der Übergang der linken unteren Pulmonalvene auf den linken Vorhof in Bezug auf Entstehung und Therapie von Vorhofflimmern oder das linke Herzohr als möglicher Ausgangspunkt von Thromben.
Der nicht selektive Kationenkanal TRPC6, welcher zur Familie der transient receptor potential (TRP)-Kanäle gehört, ist mit physiologischen und pathologischen Prozessen, wie Hypertrophie, im Herzen assoziiert. Ziel dieser Arbeit war es daher, das TRPC6-Protein in klinisch relevanten Lokalisationen des menschlichen Herzens nachzuweisen und Aussagen über seine Verteilung treffen zu können. Zu diesem Zweck wurden Proben aus fünf fixierten Körperspendern entnommen, wobei es sich bei den präparierten Bereichen um das rechte Herzohr, die Einmündung der linken unteren Pulmonalvene auf den linken Vorhof, das proximale Interventrikuläre Septum, den linken anterioren Papillarmuskel und die Trabecula septomarginalis handelte.
Nachdem anhand grundlegender histologischer Färbungen Aussagen zu Zustand und Morphologie der Proben getroffen werden konnten, folgte der Nachweis des TRPC6-Kanals mittels immunhistochemischer Färbung. Dafür erfolgte zunächst die Applikation eines Primärantikörpers gegen TRPC6, welcher in der Folge von einem Meerrettichperoxidase-konjugierten Sekundärantikörper gebunden wurde. Durch die Inkubation mit 3,3´-Diaminobenzidin (DAB), welches als Substrat der Meerrettichperoxidase diente, konnte der Kanal schließlich in Form von braunen Signalen sichtbar gemacht werden.
Bei der Analyse der gefärbten Schnitte zeigte sich eine deutliche Expression des TRPC6-Proteins in den Kardiomyozyten, wohingegen sich das umgebende Bindegewebe weitestgehend TRPC6-negativ darstellte. Es konnten keine Unterschiede in der Verteilung von TRPC6 in den verschiedenen Entnahmestellen festgestellt werden.
Es kann somit festgehalten werden, dass der TRPC6-Kanal in Myokardbereichen von klinischer Relevanz exprimiert wird und in diesen gleichmäßig verteilt ist.Some localizations of the human heart are associated with certain pathologies of
the organ. For example, the junction of the left inferior pulmonary vein with the left
atrium in relation to the development and therapy of atrial fibrillation or the left
heart ear as a possible origin of thrombi.
The non-selective cation channel TRPC6, which belongs to the family of TRP
channels, is linked with physiological and pathological processes, such as
hypertrophy, in the heart. Therefore, the aim of the presented study was to detect
the TRPC6 protein in clinically relevant localizations of the human heart and to be
able to make statements about its distribution. For this purpose, samples were
obtained from five fixed body donors, the dissected areas being the right heart ear,
the junction of the left inferior pulmonary vein with the left atrium, the proximal
interventricular septum, the left anterior papillary muscle, and the septomarginal
trabeculation. After conclusions about the condition and morphology of the
specimens could be made based on basic histological staining, the TRPC6 channel
was detected by immunohistochemical staining. For this purpose, a primary
antibody against TRPC6 was first applied, which was subsequently bound by a
horseradish peroxidase-conjugated secondary antibody. Incubation with DAB,
which served as a substrate for horseradish peroxidase, finally allowed the channel
to be visualized in the form of brown signals.
Analysis of the stained sections showed clear expression of TRPC6 protein in the
cardiomyocytes, whereas the surrounding connective tissue was widely TRPC6-
negative. No differences in the distribution of TRPC6 could be detected in the
different sampling sites.
Thus, it can be concluded that the TRPC6 channel is expressed in myocardial areas
of clinical relevance and is equally distributed in these
- …
