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Elfriede Trautner (1925-1989)
ABSTRACT
Elfriede Trautner (1925-1989) war zu Lebzeiten eine bedeutende, wenn nicht die bedeutendste Grafikkünstlerin des 20. Jahrhunderts in Österreich. Aufgrund mehrerer Faktoren, wie der schüchternen Persönlichkeit der Künstlerin und der geringen Quellenlage dieser, geriet sie in Vergessenheit. Diese Arbeit stellt den Versuch einer kunsthistorischen Einordnung ihrer Werke sowie die Erhellung deren Stellenwerts dar.
Die Persönlichkeit, das private Leben wie die hauptberufliche Tätigkeit der Künstlerin waren von Beginn an eng mit ihrem Kunstschaffen verknüpft. Aus diesem Grund wird in der vorliegenden Arbeit ein, möglichst viele Bereiche umfassender Einblick, in das Leben und Werk der Elfriede Trautner vermittelt.
Elfriede Trautner wurde 1925 in Haslach, im Mühlviertel, geboren und wuchs dort als Einzelkind später bei ihren Großeltern auf. Ihre Kindheit hielt nicht lange an denn sie musste schon früh selbst für ihren Lebensunterhalt verdienen, doch sie begann bereits im Kindheitsalter mit dem Zeichnen. Das große Interesse und die Liebe zur künstlerischen Tätigkeit führten Frau Trautner 1946 nach Linz wo sie eine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule machte. Ab 1950 arbeitete die oft einsame Künstlerin im damaligen Brucknerkonservatorium als Sekretärin. Linz war zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts von einer aufstrebenden Künstlerschaft die sich in neuen Künstlervereinigungen zusammenschloss geprägt. Es entstanden neue und private Galerien, Künstlerkreise und damit Austauschmöglichkeiten die für eine neue Richtung in der Kunst wegweisend waren. Elfriede Trautner gliederte sich in dieses Milieu schnell ein und lernte für sie sehr wichtige Lehrpersönlichkeiten wie Rudolf Baschant, Paul Ikrath und Rudolf Hoflehner kennen. Eine weitere Ausbildung genoss sie in den 1950er und frühen 1960er Jahren als Gasthörerin bei Alfons Ortner und Alfred Billy in der Kunstschule Linz. Die Künstlerin fand schließlich Mitte der 1950er Jahre zu ihrem Hauptmedium der Kaltnadel. Auf diesem Gebiet der Radierung gelangen ihr die qualitativsten Blätter welche ihr schnell zu Aufmerksamkeit und Förderungspreisen verhalfen. Die dreimalige Teilnahme an der Salzburger Sommerakademie bei Slavi Soucek in Oskar Kokoschkas Schule des Sehens verhalfen ihr zu eigenständigen abstrakten Formen. Besonders wichtig wurde noch die Weiterbildungsmöglichkeit bei Adolf Frohner, welcher der Künstlerin nicht nur technische sondern auch thematische Neuerungen entlocken konnte. Josef Fink und dessen organisierte Malerklausuren wurden vor allem für das Spätwerk von Frau Trautner zu einer großen Inspiration und Unterstützung. Die veränderte Technik der Übermalung, welche in der letzten Phase von Elfriede Trautners Oeuvre auftaucht, kann vor allem als gesundheitliche Maßnahme, für eine weniger beschwerliche künstlerische Tätigkeit angesehen werden. Frau Trautner war viele Jahre lang schwer krank und verstarb an den Folgen ihrer Krankheit im 65. Lebensjahr.
Als stille Beobachterin ihrer Zeit gelang es Frau Trautner, alltägliche Schreckensmeldungen aber auch verschiedenste gesellschaftlich aktuelle Themen und Veränderungen so in ihre Blätter zu bannen, dass sie den Betrachter nicht kritisieren sondern alarmieren und zum Nachdenken anregen. Die lange Hauptschaffensphase von ca. 1967 bis ca. 1983 brachte die bedeutendsten Arbeiten, in welchen sie ihrer subtilen Zeitkritik Ausdruck verlieh, hervor. Ein Einordnungsversuch der Künstlerin Trautner kann nicht auf eine bestimmte Stilrichtung beschränkt werden, sondern eröffnet eine eigene Bildsprache die sich mehrerer Richtungen bedient und deshalb nicht verallgemeinert werden kann. In einem Werk überwiegen noch surreale Formen während im nächsten bereits Tendenzen der Pop Art durchschimmern. Einer Hinwendung zu phantastisch, träumerisch und visionären Darstellungsformen bleibt sie dabei immer verhaftet
Le Congrès de Nantes
Trautner Léon. Le Congrès de Nantes. In: Manuel général de l'instruction primaire : journal hebdomadaire des instituteurs. 61e année, tome 30, 1894. pp. 260-262
Les jeux et les promenades scolaires à Paris
Trautner Léon. Les jeux et les promenades scolaires à Paris. In: Manuel général de l'instruction primaire : journal hebdomadaire des instituteurs. 56e année, tome 25, 1889. pp. 65-67
Une heureuse initiative
Trautner Léon. Une heureuse initiative . In: Manuel général de l'instruction primaire : journal hebdomadaire des instituteurs. 58e année, tome 27, 1891. p. 442
Nos bons comptes
Trautner Léon. Nos bons comptes. In: Manuel général de l'instruction primaire : journal hebdomadaire des instituteurs. 73e année, tome 42, 1905. pp. 259-260
Œuvre de l’orphelinat de l’enseignement primaire
Trautner Léon. Œuvre de l’orphelinat de l’enseignement primaire . In: Manuel général de l'instruction primaire : journal hebdomadaire des instituteurs. 55e année, tome 24, 1888. pp. 172-173
Nouvelles diverses
Trautner Léon. Nouvelles diverses. In: Manuel général de l'instruction primaire : journal hebdomadaire des instituteurs. 60e année, tome 29, 1893. p. 79
Une fête de l’amitié et de la reconnaissance
Trautner Léon. Une fête de l’amitié et de la reconnaissance. In: Manuel général de l'instruction primaire : journal hebdomadaire des instituteurs. 65e année, tome 34, 1898. pp. 4-5
Une bonne action à faire
Trautner Léon. Une bonne action à faire. In: Manuel général de l'instruction primaire : journal hebdomadaire des instituteurs. 68e année, tome 37, 1901. p. 696
L’orthographe simplifiée
Trautner Léon. L’orthographe simplifiée. In: Manuel général de l'instruction primaire : journal hebdomadaire des instituteurs. 54e année, tome 23, 1887. pp. 49-53
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