1,265 research outputs found

    Nutzung des Internets durch Menschen in der zweiten Lebenshälfte

    No full text
    NUTZUNG DES INTERNETS DURCH MENSCHEN IN DER ZWEITEN LEBENSHÄLFTE Nutzung des Internets durch Menschen in der zweiten Lebenshälfte / Tesch-Römer, Clemens (Rights reserved) (-

    Informelle Unterstützung außerhalb des Engagements: Instrumentelle Hilfen, Kinderbetreuung und Pflege im sozialen Nahraum

    No full text
    Informelle Unterstützung umfasst instrumentelle Hilfen, die Betreuung von Kindern und die Pflege von Personen aus der Nachbarschaft oder dem Freundes- und Bekanntenkreis. Instrumentelle Hilfen sind in Nachbarschaft und Freundes- und Bekanntenkreis weit verbreitet. Kinderbetreuung wird im außerfamilialen sozialen Nahraum am häufigsten von Menschen im mittleren Alter geleistet. Die Pflege oder Betreuung von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen im außerfamilialen sozialen Nahraum wird am häufigsten von Menschen im höheren Alter geleistet. Außerfamiliale Unterstützung ist bedeutsamer als Unterstützungsleistungen für Verwandte, die außerhalb des eigenen Haushaltes leben

    Loneliness increased significantly among people in middle and older adulthood during the Covid-19 Pandemic

    No full text
    After March 2020, Corona virus containment measures significantly impaired the social relationships of many people. Against this background, this chapter examines how the perception of loneliness of people aged 46 to 90 changed during the first lockdown. The results are compared with those of 2014 and 2017

    Nutzung des Internets für die freiwillige Tätigkeit

    No full text
    Ein großer Teil der Engagierten nutzt das Internet im Rahmen ihrer freiwilligen Tätigkeit. Der Anteil der freiwillig engagierten Personen, die das Internet für ihre freiwillige Tätigkeit nutzen, beträgt 57,0 Prozent. Seit 2009 ist dieser Anteil nicht wesentlich gestiegen. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Ein erheblicher Teil der Engagierten (43,0 Prozent) nutzt das Internet für die freiwillige Tätigkeit nicht. Die digitale Spaltung zeigt sich auch im Kontext des freiwilligen Engagements. Wie in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens gibt es auch im freiwilligen Engagement erhebliche Unterschiede nach Geschlecht, Alter und Bildung in der Nutzung des Internets. Freiwillig engagierte Männer nutzen das Internet anteilig häufiger für ihre freiwillige Tätigkeit als freiwillig engagierte Frauen, ältere Engagierte ab 65 Jahren nutzen es anteilig seltener als jüngere Altersgruppen und Engagierte mit hoher Bildung nutzen es anteilig häufiger als Engagierte mit niedriger Bildung. Gerade bei den ältesten Engagierten hat der Anteil der Menschen, die das Internet für ihre freiwillige Tätigkeit nutzen, deutlich von 2004 bis 2019 zugenommen. Im Jahr 2004 nutzten nur 12,8 Prozent der Engagierten ab 65 Jahren das Internet, im Jahr 2019 sind es 48,0 Prozent. Nur ein geringer Teil der freiwillig Engagierten gibt an, dass ihre Tätigkeit überwiegend oder ausschließlich im Internet stattfindet. Der Anteil dieser ‚Internet-Engagierten‘ ist klein und seit 2014 nicht gestiegen. Nur 2,6 Prozent aller freiwillig engagierten Personen üben ihre Tätigkeit überwiegend oder ausschließlich im Internet aus. Bei allen anderen freiwillig Engagierten, die das Internet nutzen, findet die freiwillige Tätigkeit nur teilweise im Internet statt

    Politische Partizipation

    No full text
    Etwa die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland beteiligt sich an bedeutsamen Formen der Einflussnahme auf politische Willensbildungs- und Entscheidungsprozesse. Insgesamt 49,2 Prozent der Bevölkerung gibt mindestens eine der folgenden fünf Formen politischer Partizipation an: Mitarbeit in einer politischen Organisation, Teilnahme an einer Demonstration, Kontakt zur Politik, Teilnahme an Unterschriftenaktionen sowie Boykott von Produkten. Zwischen den Formen politischer Partizipation gibt es deutliche Unterschiede in der Beteiligung. So geben 6,8 Prozent der Befragten an, in den zwölf Monaten vor der Befragung in einer politischer Organisation mitgearbeitet zu haben; 10,1 Prozent, an Demonstrationen teilgenommen zu haben; 15,0 Prozent, Kontakte zu Personen in der Politik aufgenommen zu haben; 23,5 Prozent, bestimmte Produkte boykottiert zu haben; und 33,0 Prozent, sich an Unterschriftenaktionen beteiligt zu haben. Frauen und Männer unterscheiden sich in den Partizipationsformen, allerdings gibt es kein eindeutiges Muster von Geschlechterunterschieden. Frauen und Männer unterscheiden sich nicht in der Beteiligung an der politischen Partizipation insgesamt (Frauen: 49,8 Prozent, Männer: 48,4 Prozent). Allerdings ist bei der Mitarbeit in einer politischen Organisation sowie bei dem Kontakt zur Politik die Beteiligung von Frauen geringer als die von Männern. Bei Unterschriftenaktionen und Produktboykotten sind Frauen anteilig häufiger vertreten als Männer. Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen in den Formen politischer Beteiligung, es gibt aber kein eindeutiges Muster von Altersunterschieden. Der Anteil der Personen, die angeben, sich an irgendeiner Form der politischen Partizipation zu beteiligen, liegt in den Altersgruppen von 14 bis 64 Jahren bei über 50 Prozent. Bei den 65-Jährigen und Älteren beträgt diese Quote 40,3 Prozent. Die altersspezifischen Unterschiede variieren in verschiedenen Formen der politischen Partizipation. Bei allen Arten der politischen Partizipation gibt es klare, gleichgerichtete Bildungsunterschiede. Personen mit hoher Bildung beteiligen sich mit 64,9 Prozent an mindestens einer Form politischer Partizipation, Menschen mit mittlerer Bildung mit 45,8 Prozent und Menschen mit niedriger Bildung mit 32,0 Prozent. Dieses Muster der Bildungsunterschiede zeigt sich in sämtlichen Formen der politischen Partizipation. Freiwilliges Engagement und politische Partizipation hängen eng miteinander zusammen. Freiwillig engagierte Menschen geben deutlich häufiger eine politische Partizipation an als nichtengagierte Personen. In allen Partizipationsformen sind die Beteiligungsquoten der freiwillig Engagierten etwa doppelt so hoch wie bei den nicht freiwillig engagierten Menschen

    Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte

    No full text
    Das vorliegende Open Access-Buch stellt einen wesentlichen Beitrag zur längsschnittlichen Sozialberichterstattung zum Thema Altern und Geschlecht und zur sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Alternsforschung dar. Auf Basis der Erhebungen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) von 1996 bis 2017 werden Veränderungen in zentralen Lebensbereichen über eine größere Altersspanne analysiert. Der Deutsche Alterssurvey ist eine bevölkerungsrepräsentative Längsschnittstudie mit Frauen und Männern, die 40 Jahre und älter sind. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert und vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) durchgeführt. Die Herausgeber: Die Herausgeberin und die Herausgeber arbeiten am Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), einem auf dem Gebiet der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Gerontologie tätigen Forschungsinstitut. Dr. Claudia Vogel ist Soziologin und Leiterin des Deutschen Alterssurveys (DEAS). Dr. Markus Wettstein ist Psychologe und stellvertretender Leiter des Deutschen Alterssurveys (DEAS). Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer ist Psychologe und Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA)

    Frauen und Männer in der zweiten Lebenshälfte

    No full text
    Das vorliegende Open Access-Buch stellt einen wesentlichen Beitrag zur längsschnittlichen Sozialberichterstattung zum Thema Altern und Geschlecht und zur sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Alternsforschung dar. Auf Basis der Erhebungen des Deutschen Alterssurveys (DEAS) von 1996 bis 2017 werden Veränderungen in zentralen Lebensbereichen über eine größere Altersspanne analysiert. Der Deutsche Alterssurvey ist eine bevölkerungsrepräsentative Längsschnittstudie mit Frauen und Männern, die 40 Jahre und älter sind. Er wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) finanziert und vom Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA) durchgeführt. Die Herausgeber: Die Herausgeberin und die Herausgeber arbeiten am Deutschen Zentrum für Altersfragen (DZA), einem auf dem Gebiet der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Gerontologie tätigen Forschungsinstitut. Dr. Claudia Vogel ist Soziologin und Leiterin des Deutschen Alterssurveys (DEAS). Dr. Markus Wettstein ist Psychologe und stellvertretender Leiter des Deutschen Alterssurveys (DEAS). Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer ist Psychologe und Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA)

    Älterwerden von Frauen und Männer in Deutschland

    No full text
    Alternsverläufe und Verlängerung der Lebensspanne: Durch den Anstieg der Lebenserwartung hat sich die Lebensspanne verlängert. Dem Thema, wie sich Alternsverläufe in verschiedenen Lebensbereichen vom mittleren bis ins sehr hohe Erwachsenenalter vollziehen, ist der vorliegende Band gewidmet. Als Datengrundlage für die Analysen von Alternsverläufen eignet sich in besonderer Weise der Deutsche Alterssurvey (DEAS). Alternsverläufe von Frauen und Männern: Das Geschlecht ist eine zentrale gesellschaftliche Kategorie. Soziale Unterschiede zwischen Frauen und Männern bestehen unter anderem in Bildung, Erwerbsverhalten und Einkommen sowie in unterschiedlichen Geschlechterrollen. Bekannt ist, dass sich Frauen und Männer in vielen Aspekten ihrer Lebenssituationen unterscheiden. Der Frage, ob sich auch Alternsverläufe nach Geschlechterzugehörigkeit unterscheiden, soll im vorliegenden Band mit Blick auf unterschiedliche Lebensbereiche nachgegangen werden. Sozialer Wandel und Alternsverläufe von Frauen und Männern: Geschlechterunterschiede haben sich in den letzten Jahrzehnten teilweise deutlich, aber nicht in allen Lebensbereichen verändert. Im vorliegenden Bericht wird untersucht, ob sich auch geschlechtsspezifische Alternsverläufe in Deutschland über nachfolgende Geburtsjahrgänge hinweg gewandelt haben. Vorstellbar ist es, dass die Unterschiede in den Alternsverläufen zwischen Frauen und Männern im Zuge des sozialen Wandels in einigen Lebensbereichen kleiner geworden sind, in anderen aber stabil geblieben oder sogar größer geworden sind. Implikationen für die Politik: Kenntnisse über Alternsverläufe von Frauen und Männern sind notwendig, um wirksame Programme und Maßnahmen für älterwerdende Menschen entwickeln zu können und um Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Frauen und Männer gleichermaßen in hoher Lebensqualität alt werden können

    Introduction: Ageing in times of the pandemic: Findings from the German Ageing Survey (DEAS)

    No full text
    This book contains reports written by scientists from the German Centre of Gerontology (DZA) on the situation of people in the second half of life during the Covid-19 pandemic. The focus is on the first two waves of the pandemic, summer 2020 and winter 2020/2021, in Germany. The analyses are based on the German Ageing Survey (DEAS), a longitudinal study that has been running since 1996 and, hence, allows us to compare the pre-pandemic situation with the situation after the onset of the Covid-19 pandemic. The findings concern people aged between 46 and 90 living in private households (residents of long-term care facili-ties could not be included in these analyses; see Kaspar et al. (2023) for more information on this topic). The book describes different facets of the living situ-ations of people in the second half of life, from work and income to subjective well-being and social support to societal participation. Although the book was originally written in German for the public discourse in Germany, we felt it was important to also publish our findings in English to contribute to international research discussions on ageing and policies for older people. In this introductory chapter, we describe (1) the epidemiological, social and political situation in Ger-many at the beginning of the pandemic, (2) the research questions that guided our reporting, (3) the German Ageing Survey (DEAS), which forms the basis of our empirical analyses, and (4) central findings of the chapters in this book
    corecore