14 research outputs found

    Biomechanical Evaluation of Patient Handling Tasks

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    Zusammenfassung In dieser Studie ist ein umfangreiches Mess- und Auswertungsverfahren entwickelt worden, mit dem Ziel, die Wirksamkeit einer neuen Patiententransfertechnik für Pflegeberufe, im Vergleich zu verschiedenen konventionellen Hebetechniken, zu überprüfen. Die An-nahme und Ausgangslage war, dass die Pflegekraft, insbesondere über eine Verbesserung der Körperhaltung und eine verbesserte Arbeitsweise, die Reduktion der Rückenbelastung durch die neue Transfertechnik erreichen kann (LWS-Schonung). In den meisten der be-schriebenen Arbeitsschritte wird die Haltungsverbesserung durch ein zur Verlängerung der Arme eingesetztes (hauptsächlich in vertikaler Richtung, also ohne Verlängerung der aktiven Hebelarme), unter den Patienten gezogenes Stecklaken erreicht. Diese funktionelle Armverlängerung vergrößert den Spielraum der Körperhaltung während der Aufgaben und ermöglicht die aktive Arbeit über eine Gewichtsverlagerung. Zu überprüfen war, ob dies für die Pflegekraft zur Belastungsverringerung im Bereich der LWS führt. Fünf Probandinnen führen vergleichend identisch definierte Patiententransfers, fünfmal mit herkömmlichen und fünfmal mit neuen Techniken, in jeweils vierfacher Wiederholung aus. Diese Vorgänge werden über ein 6-Kamera-Bewegungsanalysesystem der Fa. Oxford Metrix, Typ Vicon, aufgezeichnet. Anschließend werden, in einem mathematischen 3-D-Ganzkörpermodell, aus den Bewegungen im Raum, den an den Körper angreifenden Kräften und den Körperteilmassen die Belastungsparameter der LWS berechnet. Über eine speziell auf die Aufgaben ausgerichtete Auswertungsprozedur werden die Daten, nach entsprechender Anpassung, gegenübergestellt und die Techniken mit gleicher Aufgabe verglichen. Die hierbei betrachteten Parameter sind die Haltungswinkel, die übernommene Patientengewichtskraft sowie die Kräfte und Momente in der LWS. Zunächst wird eine Einzelbetrachtung der Parameter vorgenommen und im Folgenden eine Gesamtdarstellung der verschiedenen Komponenten. Alle Versuche zeigen, dass es trotz zum Teil guter und ermutigender Wirksamkeit der Methode der neuen Technik einen Optimierungsbedarf gibt. In den meisten analysierten Fällen zeigt sich durch die neue Technik eine deutliche Verbesserung der Haltung, bei teils deutlicher bis keiner Reduktion der angreifenden Kräfte und Momente in der LWS. Aus den Ergebnissen sind spezifische Empfehlungen und Verbesserungsvorschläge für die jeweilige Technik entwickelt worden. Teilweise, z.B. beim Aufstellen des Kopfteiles mit aufliegendem Patienten, zeigten nur eine bis wenige Probandinnen ein eindeutig besseres Ergebnis. Dieses erschien jedoch so deutlich, dass aus den Besonderheiten des Transfers Verbesserungsvorschläge erarbeitet wurden. Diese bestehen insbesondere in der Körperstellung zur Last, der Haltung durch Optimierung der gefassten Lakenlänge und dem Arbeiten um die Neutralposition, insbesondere zur Vermeidung von Extrempositionen. Neben der Verbesserung der Körperhal-tung ergibt sich auch die Möglichkeit, über eine Anpassung der Gewichtsverlagerung und der richtigen Höheneinstellung des Bettes die Belastung zu reduzieren. Ist der Bewegungsablauf durch das Bett vorgegeben, so stellt die Betthöhe einen der wichtigsten Einflussfaktoren auf die Belastung dar. Ein weitaus schwieriger zu beeinflussender Parameter ist die Berufserfahrung der Pflegerin, insbesondere die Berufsdauer, die eine Person mit der über Jahre erlernten Technik arbeitet. Diese Studie lässt darauf schließen, dass mit der Zunahme der Berufsdauer die Fähigkeit des Umlernens sinkt und somit die Notwendigkeit besteht, eine neue Technik früh im Berufsleben zu vermitteln. Einen ähnlichen, aber besser zu beeinflussenden Faktor stellt die sportliche Aktivität dar, denn schwer zu koordinierende Techniken benötigen ein gutes körperliches Koordinationsvermögen. Dies lässt sich durch sportliche Aktivität beeinflussen. In der Summe zeigt sich eine gute, wenn auch verbesserungswürdige Wirksamkeit der neuen Technik gegenüber den getesteten herkömmlichen Techniken. Zusammenfassend ist eine Optimierung der neuen Techniken zu erreichen durch Verbesserung der individuellen Eigenschaften z.B. über Anregung zu sportlicher Aktivität, durch eine frühe Schulung im Ausbildungsablauf sowie aller zusammenarbeitenden Mitarbeiter, mit verstärkter Akzentuierung der Schulung auf Betthöhe, Gewichtsverlagerung und Arbeiten unter Berücksichtigung der Neutralposition. Eine hiernach erneut durchgeführte Untersuchung dürfte mit Sicherheit ein eindeutiges Ergebnis zugunsten der neuen Technik zeigen. Neben dem auf die Techniken bezogenen Ergebnis zeigt diese Studie eine deutliche körperliche Belastung für alle hier untersuchten Transfertechniken, bedingt einerseits durch die schweren zu transferierenden Lasten, andererseits durch die einzunehmende Zwangs-haltung. Die Ausführung dieser Aufgaben impliziert generell eine hohe Inzidenz für Rückenbeschwerden, was bei Einstellungsuntersuchungen Beachtung finden sollte. Insbesondere Personen mit niedrigen Belastungsgrenzwerten, wie z.B. Schwangeren, ist von der Ausübung einer, in dieser Studie untersuchten patientennahen Transfertätigkeit dringend abzuraten. Die Studie zeigt weiterhin, dass die einfache Beurteilung der Belastung über die Kompressionskräfte in der LWS bzw. der zu transferierenden Massen oder den Flexionsmomenten zwar einen Anhalt geben können, jedoch nur eine Betrachtung des gesamten Ablaufes - auch mit den vermeintlich unbelasteten Phasen - einen vollständigen Aufschluss über den Zusammenhang zwischen LWS-Beschwerden und beruflichen Belastungen gibt. Die in einer Zwangshaltung ausgeführten Tätigkeiten stellen eine weitaus höhere Belastung als andere dar, nicht nur im Transfer, sondern insbesondere bei unerwartet eintretenden Belas-tungen in einer solchen Haltung. Eine objektive Betrachtung der berufsbedingten Belastung und damit auch der Schädigung bedarf einer umfassenden Analyse der Bedingungen, wie in dieser Arbeit durchgeführt. Ein solcher Umfang ist jedoch nicht für jeden Fall möglich, weshalb zumindest schlecht beurteilbare Situationen z.B. mit Rotationshaltungen im Labor nachgestellt werden sollten. Im Bezug auf die neue Transfertechnik in der Pflege, sollte, nach entsprechender Berücksichtigung der möglichen Verbesserungen durch Vorabschulung, eine erneute Untersuchung durchgeführt werden. Der hier verwandte Versuchsaufbau stellt hierbei die optimale Mess- und Auswertungsgrundlage dar

    EASY-WPW: a novel ECG-algorithm for easy and reliable localization of manifest accessory pathways in children and adults

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    Abstract Aims Accessory pathway (AP) ablation is a standard procedure for the treatment of Wolff-Parkinson-White syndrome (WPW). Twelve-lead electrocardiogram (ECG)-based delta wave analysis is essential for predicting ablation sites. Previous algorithms have shown to be complex, time-consuming, and unprecise. We aimed to retrospectively develop and prospectively validate a new, simple ECG-based algorithm considering the patients’ heart axis allowing for exact localization of APs in patients undergoing ablation for WPW. Methods and results Our multicentre study included 211 patients undergoing ablation of a single manifest AP due to WPW between 2013 and 2021. The algorithm was developed retrospectively and validated prospectively by comparing its efficacy to two established ones (Pambrun and Arruda). All patients (32 ± 19 years old, 47% female) underwent successful pathway ablation. Prediction of AP-localization was correct in 197 patients (93%) (sensitivity 92%, specificity 99%, PPV 96%, and NPV 99%). Our algorithm was particularly useful in correctly localizing antero-septal/-lateral (sensitivity and specificity 100%) and posteroseptal (sensitivity 98%, specificity 92%) AP in proximity to the tricuspid valve. The accuracy of EASY-WPW was superior compared to the Pambrun (93% vs. 84%, P = 0.003*) and the Arruda algorithm (94% vs. 75%, P < 0.001*). A subgroup analysis of children (n = 58, 12 ± 4 years old, 55% female) revealed superiority to the Arruda algorithm (P < 0.001*). The reproducibility of our algorithm was excellent (ϰ>0.8; P < 0.001*). Conclusion The novel EASY-WPW algorithm provides reliable and accurate pre-interventional ablation site determination in WPW patients. Only two steps are necessary to locate left-sided AP, and three steps to determine right-sided AP

    Late diagnosed DiGeorge syndrome in a 44-year-old female

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    Background\bf Background DiGeorge syndrome, also known as ‘CATCH 22’, is the most common deletion in humans and is one of the velocardiofacial syndromes. It is characterized by a specific facial phenotype, and structural and functional abnormalities in the cardiac and endocrine systems. One form of endocrine system dysfunction is hypocalcaemia, which causes arrhythmic events and can result in a transient loss of consciousness. We present a case highlighting the late diagnosis of DiGeorge syndrome in a patient with recurrent episodes of syncope due to suspected arrhythmic events secondary to hypocalcaemia. Case summary\textbf {Case summary} A 44-year-old woman was referred for further investigation of recurrent syncope episodes and documented transient QT-prolongation with hypocalcaemia. Previous detailed cardiological examination, including invasive procedures such as coronary angiography and cardiac magnetic resonance tomography, was unremarkable. Slight characteristic facial dysmorphia and transient hypocalcaemia were strongly suggestive of DiGeorge syndrome. The diagnosis was confirmed by genetic testing. Calcium substitution was initiated and no recurrent episodes of syncope or arrhythmic events were reported during 12 months of follow-up. Discussion\bf Discussion Clinical presentation and time of manifestation of the DiGeorge syndrome varies widely depending on the mutation expression extent. An atypical disease course may delay the diagnosis and appropriate management of affected patients. In this case, confirmation of the diagnosis allowed the initiation of appropriate treatment, reducing the risk for further events. Given that syncope and arrhythmia can be the first and only manifestation of late-onset DiGeorge syndrome, specialists in adult cardiology need to be aware of this presentation

    Posterior wall substrate modification using optimized and contiguous lesions in patients with atrial fibrillation

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    BACKGROUND: Radiofrequency (RF) linear ablation at the left atrial (LA) roof and bottom to isolate the LA posterior wall using contiguous and optimized RF lesions was evaluated. Achieving isolation of the LA posterior wall is challenging as two continuous linear lesion sets are necessary. METHODS: Forty consecutive patients with symptomatic atrial fibrillation (AF) and arrhythmia substrates affecting the LA posterior wall underwent posterior wall isolation by linear lesions across the roof and bottom. The cohort was divided into two groups: group 1 (20 patients) linear ablation guided by contact force (CF) only; group 2 (20 patients) guided by ablation index (AI) and interlesion distance. RESULTS: Bidirectional block across the LA roof and bottom was achieved in 40/40 patients. Additional endocardial RF applications in 5 patients from group 1 vs. 3 patients from group 2 resulted in posterior wall isolation in all patients. Procedure duration was almost equal in both groups. CF and AI were significantly higher in group 2 for the roof line, whereas no statistical difference was found for the bottom line. AI-guided LA posterior wall isolation led to a significantly lower maximum temperature increase. The mean AI value as well as the mean value for catheter-to-tissue CF for the roof line were significantly higher when AI-guided ablation was performed. Standard deviation in group 2 showed a remarkably lower dispersion. CONCLUSIONS: Ablation index guided posterior wall isolation for substrate modification is safe and effective. AI guided application of the posterior box lesion allows improved lesion formation

    Long-term efficacy and impact on mortality of remote magnetic navigation guided catheter ablation of ventricular arrhythmias

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    Remote magnetic navigation (RMN) facilitates ventricular arrhythmia (VA) ablation. This study aimed to evaluate the long-term efficacy of RMN-guided ablation for ventricular tachycardia (VT) and premature ventricular contractions (PVC). A total of 176 consecutive patients (mean age 53.23 ±\pm 17.55 years, 37% female) underwent VA ablation for PVC (132 patients, 75%) or VT (44 patients, 25%). The cohort consisted of 119 patients (68%) with idiopathic VA, 31 (18%) with ischemic (ICM), and 26 (15%) with dilated cardiomyopathy (DCM). VA recurrence was observed in 69 patients (39%, mean age 51.71 ±\pm 19.91 years, 23% female) during a follow-up period of 5.48 years (first quartile 770.50 days, second quartile 1101.50 days, third quartile 1615.50 days). Left ventricular ejection fraction <40% lead to a significantly increased risk for VA (p\it p = 0.031*). Multivariate analyses found DCM to be an independent predictor (IP) for VA recurrence (p\it p < 0.001*, hazard ratio (HR) 3.74, confidence interval (CI) 1.58–8.88). ICM resulted in a lower increase in VA recurrence (p\it p = 0.221, HR 1.49, CI 0.79–2.81). Class I/III/IV antiarrhythmic drug therapy (AADs) was also identified as IP for recurrence (p\it p = 0.030*, HR 2.48, CI 1.11–5.68). A total of 16 patients (9%) died within the observational period. RMN-guided ablation of VA lead to acceptable long-term results. An impaired LV function, DCM, and AADs were associated with a significant risk for VA recurrence. Personalized paths are needed to improve efficacy and outcome
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