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Consumer preferences for organic labels in Germany using the example of apples – Combining choice-based conjoint analysis and eye-tracking measurements
PeerReviewe
Representative Time Use Data and Calibration of the American Time Use Studies 1965-1999
Valid and reliable individual time use data in connection with an appriate set of socio -economic background variables are essential elements of an empirical foundation and evaluation of existing time use theories and for the search of new empirical-based hypotheses about individual behavior. Within the Yale project of Assessing American Heritage Time Use Studies (1965, 1975, 19895, 1992-94 and 1998/99), supported by the Glaser Foundation, and working with these time use studies, it is necessary to be sure about comparable representative data. As it will become evident, there is a serious bias in all of these files concerning demographic characteristics, characteristics which are important for substantive time use research analyses. Our study and new calibration solution will circumvent these biases by delivering a comprehensive demographic adjustment for all incorporated U.S. time use surveys, which is theoretically funded (here by information theory and the minimum information loss principle with its ADJUST program package), is consistent by a simultaneous weighting including hierarchical data, considers substantial requirements for time use research analyses and is similar and thus comparable in the demographic adjustment characteristics for all U.S. time use files to support substantial analyses and allows to disentangle demographic vs. time use behavioral changes and developments.time use, calibration (adjustment re-weighting) of microdata, information theory, minimum information loss principle, American Heritage Time Use Studies, ADJUST program package
Ditschke, Stephan/Kroucheva, Katerina/Stein, Daniel (Hrsg.) (2009). Comics. Zur Geschichte und Theorie eines populärkulturellen Mediums. Bielefeld: transcript. 362 S., 29,80 €.
Ob Spiderman und Batman, Tim und Struppi, die Peanuts oder Calvin und Hobbes, Comics erreichen seit Jahren ein Massenpublikum und sind heute weit mehr als erheiternde Beilagen in Tageszeitungen. Stephan Ditschke, Katerina Kroucheva und Daniel Stein nehmen in ihrem Herausgeberwerk Comics dieses populärkulturelle Medium unter die Lupe. In den verschiedenen Beiträgen wird die Geschichte ebenso beleuchtet wie die Theorie rund um Comics. Die Beiträge führen dabei die bestehenden Forschungsansätze in der deutschen Comic-Forschung mit einer Reihe von literatur-, medien- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven zusammenund brechen damit eine Lanze für die interdisziplinäre Vernetzung.
Obwohl die einzelnen Autorinnen und Autoren dabei keinem einheitlichen Muster, geschweige denn einer einheitlichen Def inition von Comic folgen, greifen alle Beiträge auf unterschiedliche Weise auf das Verständnis des Comics als populärkulturelles Medium zurück. Der Band, in dessen Einleitung erfreulicherweise zentrale Begriffe geklärt werden, die sich in den Beiträgen wiederf inden, verschafft einen guten Überblick über den Stand der Comicforschung. Damit ist das Werk sowohl für Medien-, Kultur- und Literaturwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie Studierende der Fachrichtungen interessant, als auch für interessierte Laien, die auch vor ein wenig Theorie nicht zurückschrecken
Representative time use data and new harmonised calibration of the American Heritage Time Use Data (AHTUD) 1965-1999
Representative and reliable individual time use data, in connection with a proper set of socio-economic back-ground variables, are essential elements for the empirical foundation and evaluation of existing and new theories in general and in particular for time use analyses. Within the international project Assessing Time Use Survey Datasets several potentially useful individual US time use heritage datasets have been identified for use in de-veloping an historical series of non-market accounts. In order to evaluate the series of American Heritage Time Use Data (AHTUD) (1965, 1975, 1985, 1992-94, 1998-99) this paper analyses the representativeness of this data when using given weights and provides a new harmonised calibration of the AHTUD for sound time use analyses. Our calibration procedure with its ADJUST program package is theoretically founded on information theory, consistent with a simultaneous weighting including hierarchical data, ensures desired positive weights, and is well-suited and available for any time use data calibration of interest. We present the calibration approach and provide new harmonised weights for all AHTUD surveys based on a substantially driven calibration frame-work. To illustrate the various application possibilities of a calibration, we finally disentangle demographic vs. time use behavioural changes and developments by re-calibrating all five AHTUD surveys using 1965 popula-tion totals as a benchmark.Representative time use data, calibration (adjustment re-weighting) of microdata, information theory, minimum information loss principle, American Heritage Time Use Data (AHTUD), ADJUST program package
Credibility theory and filter theory in discrete and continuous time
It is well known that credibility theory in discrete time is closely related to the discrete technique of Kalman filtering. In this paper we show the close relationship between credibility theory and filter theory in discrete and continuous time as well as between credibility theory in a discrete and continuous time setting. --
Medienpädagogik und Medienrecht
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Interdisziplinärer Diskurs
Medien vor 60 Jahren – Medien heute. Da ist vieles gleich geblieben und doch irgendwie alles ganz anders. Wir sind vernetzt, online und mobil, Medien sind immer und überall – und aus keinem Lebensbereich und keiner (humanwissenschaftlichen) Disziplin wegzudenken. merz, seit 60 Jahren Forum der Medienpädagogik, nimmt ihren Geburtstag zum Anlass, um dies im interdisziplinären Horizont zu erörtern. Wir fragten Kolleginnen und Kollegen verschiedenster Disziplinen: Was macht den Mehrwert medienpädagogischer Forschung und Praxis in der zunehmend mediatisierten Gesellschaft aus?
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Die traditionelle Sicht auf das Verhältnis von Medienrecht und Medienpädagogik ist dichotom. Medienrecht bietet im besten Fall vollziehbare Normen für professionelle Regelungsadressatinnen und -adressaten, Medienpädagogik bereitet die vermeintlich uninformierten Rezipierenden auf den Umgang mit eben jenen Medien vor. Die Veränderungen der letzten Zeit aber führen zu einer notwendigen Neubestimmung dieses Verhältnisses. Wo Rezipierende zu ‚Produtzerinnen und Produtzern‘ werden und die Zahl und Vielfalt der Anbieter und Angebote sich vermillionenfacht, wird aus einer One-to-Many-Medienindustrie eine Many-to-Many-Gesellschaft. Das hat Konsequenzen für die medienpädagogisch-medienjuristische Beziehung.Klassischerweise bestehen bleibt nach wie vor die Erkenntnis, dass Recht ein (Teil-)Bezugssystem der Medienpädagogik ist. Neben sozialen Normen und den immer relevanter aufscheinenden Fragen nach der normativen Kraft von Softwarecode prägen medienrechtliche Vorgaben immer noch Teile des Vermittlungsinhalts der Medienpädagogik.Aus Regulierendensicht aber sind Betrachtungen neu, die in die entgegengesetzte Richtung gehen: Die medienpädagogische Praxis ist Spiegel und Gradmesser für die Praxistauglichkeit und Akzeptanz medienrechtlicher Vorgaben. Die medienpädagogischen Erfahrungen und Rückmeldungen bei der Vermittlung des – teils vormodernen – Ordnungsrahmens, die praktischen Hürden beim Einsatz mediendidaktischer Tools und der ungeschönte Blick auf die wirkliche Nutzungspraxis der Bevölkerung sind ein wichtiger Teil des regulatorischen Entscheidungswissens. Die ‚regulatory choice‘, die Medienregulierende treffen müssen, ist auf derartiges Praxiswissen angewiesen, wenn Medienregulierung alltagstauglich sein soll. Medienpädagogische Erkenntnisse bilden eine wichtige Grundlage für Medienregulierung!
Die skizzierten Veränderungen zeigen traditioneller Medienregulierung in vielen Bereichen ihre Grenzen auf. In der digitalen Gesellschaft sind Medienregulierung und Medienpädagogik zwangsweise verschränkt, sei es im Datenschutz (Datenschutznormen einerseits, Selbstdatenschutz als soziale Praxis und Kompetenz andererseits), im Jugendmedienschutz (Jugendmedienschutzvorgaben hier und Ermöglichung des Selbstschutzes und Copings mit ungeeigneten Inhalten da) oder im Urheberrecht (Urheberrechtsgesetze jenseits und der reflektierte Umgang mit eigenen und fremden Werken diesseits des Medienalltags). Dort, wo bisherige Regulierungsansätze ihre ‚Waffen‘ strecken müssen oder implizite Regelungsadressaten (Eltern!) nicht weiter belasten kann, bietet Medienpädagogik nicht nur – wie bisher – mögliche Präventionsmaßnahmen, sondern kann an sich einen alternativen Steuerungsansatz darstellen, der beobachtbare Regelungsdefizite klassischer Medienpolitik kompensieren kann. Medienpädagogik ist so ein wichtiger Teil der Mediengovernance. Medienregulierung braucht Medienpädagogik!Folge dieser Erkenntnis muss sein: Beide Bereiche, Medienrecht und Medienpädagogik, dürfen nicht mehr als Alternativen gegeneinander ausgespielt werden, sondern sie müssen als ineinandergreifende Komplexe begriffen und als solche (besser) genutzt werden. Dafür bedarf es eines systematischen Austauschs beider Perspektiven. Dass merz hier seit 60 Jahren Ansichten, Erkenntnisse und Ansätze vermitteln hilft, ist an Wichtigkeit nicht zu überschätzen. Moderne Medienregulierung bedankt sich!
Stephan Dreyer ist wissenschaftlicher Referent am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung. Sein Forschungsinteresse gilt dem Recht der neuen Medien, insbesondere rechtlichen Fragestellungen im Schnittbereich von Jugendschutz, Datenschutz und Verbraucherschutz angesichts neuer Technologien
Ivan Merz and the Search for the Truth
Članak je posvećen Ivanu Merzu i njegovim traganjima za istinom. Počinje od analize književnih djela koja Merz proučava i koja su zaslužna za njegov intelektualni rast; ona nas vodi do Merzova zaključka u odnosu na važnost filozofije u ljudskome životu. Slijedi Merzovo traženje istine u različitim materijalnim formama, literarno-estetskim, te njihovo napuštanje radi otkrivanja više ideje, univerzalne istine. Potom se iznose Merzove tvrdnje o važnosti duhovne dimenzije i njegovo otkriće postojanja Boga kojemu duša nehotice teži. Na kraju članka pišem o postojanju ljudske borbe za otkrivanjem prave istine kako bih na koncu došao do zaključka o univerzalnoj istini, dostupnoj svima nama.This article is devoted to Ivan Merz and his search for truth. It begins with an analysis of the literary works which Merz studied and which contributed to his intellectual development. Through these works we arrive at Merz’s conclusion regarding the importance and significance of philosophy in man's life. The author continues to expound on Merz's search for truth in various literary-aesthetic material forms, and his later abandonment of the same, only to discover the existence of a higher idea, a universal truth. This is followed by an exposition of Merz’s claims on the importance of the spiritual dimension, his discovery that God exists and the fact that the soul aspires to Him unawares. The last part of the article deals with man's struggle to uncover the real truth, and the author comes to the conclusion that a universal truth exists which is attainable by all
D21-Bildungsstudie
Die digitale Welt gehört längst zum Alltag von Schülerinnen und Schülern, aber welche Rolle spielt sie in den Schulen? Dieser Frage geht die Bildungsstudie Digitale Medien in der Schule auf den Grund. Befragt wurden 305 Lehrerinnen und Lehrer für Mathematik und Naturwissenschaften in Deutschland.Die zentralen Ergebnisse sind ernüchternd: Zwar verfügen 89,5 Prozent der Schulen über Computer, allerdings steht nur in 7,5 Prozent der Fälle jeder Schülerin und jedem Schüler ein Computer zur Verfügung.
Eine Umfrage im Auftrag des Verbands BITKOM unter 500 Schülerinnen und Schülern ergab, dass der PC im Schulunterricht bei 43 Prozent aller Schülerinnen und Schüler entweder gar nicht oder seltener als einmal pro Woche zum Einsatz kommt. Nur 15 Prozent der Schülerinnen und Schüler nutzen ihn täglich in der Schule, 41 Prozent immerhin mindestens einmal pro Woche. Die befragten Lehrerinnen und Lehrer sehen zwar zu 80 Prozent einen positiven Nutzen in der Verwendung von Internet und Computer im Unterricht, es fehlt ihnen aber, nach eigener Einschätzung, an fachlicher Kompetenz. So fühlen sich über 70 Prozent der interviewten Lehrkräfte bei technischen Fragen auf sich allein gestellt.
„Entsprechend ist es die Aufgabe aller Verantwortlichen, die Schulen nicht nur finanziell, sondern auch konzeptionell stärker zu unterstützen“, resümiert Stephan Griebel von Texas Instruments Deutschland und Vorstandsmitglied bei D21. Die Vorteile des Internets weiß die Mehrheit der befragten Lehrkräfte durchaus zu schätzen. Für ihre Unterrichtsvorbereitung nutzt mittlerweile mehr als die Hälfte das Internet.
Weitere Informationen unter: www.bildungsklick.d
Schwitters\u27s <em>Ursonate</em> and the <em>Merz</em> Barn Wall
This paper notes the importance of Kurt Schwitters\u27s Merz project to the modernist politics and poetics of exile of the 20th century. Placing the sound work of Schwitters within his full Merz project, the author assesses the relations between the Ursonate and the final Merzbau. He discusses three of these relationscollage, found objects and the structures of building materiality in language and sculptureand presents Schwitters\u27s work as culminating in a vision of sound and building structures in what Brandon Taylor has called intrusive new entities of collage and assemblage that are themselves analogous to the intrusive new entities of human material itself
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