1,721,064 research outputs found
Psychosocial risks at work in Swiss jurisdiction
<ul>
<li>Auszählung der Urteile des Schweizerischen Bundesgerichts und der kantonalen Obergerichte von Genf, St. Gallen und Zürich, welche die Begriffe "Mobbing" (u.ä.) enthalten (absolute Zahlen);</li>
<li>Auszählung der arbeitsrechtlichen Urteile der Kantone GE, SG und ZH, welche sich mit psychosozialen Risiken befassen (prozentuale Angaben).</li>
</ul>
Psychische Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz
Mangelnde Hygiene oder schwere körperliche Arbeiten waren früher die häufigsten Gesundheitsbelastungen am Arbeitsplatz. Heute sind es psychologische und soziale Faktoren wie die grosse Arbeitsbelastung, eine lang andauernde Konzentration, hohes Arbeitstempo, Termindruck und Konflikte, welche auf die Dauer die Gesundheit beeinträchtigen. Wo müsste man ansetzen, wenn man Burnout, Depressionen und andere Folgen von Überarbeitung, aber auch Persönlichkeitsverletzungen wie Mobbing und Diskriminierungen wirksam verhindern wollte?
Uber-Fahrdienstleistungen sind unselbständige Tätigkeiten : Besprechung der Urteile des Sozialversicherungsgerichts Zürich AB.2020.00038-45 sowie UV.2020.00006, UV.2020.00015, UV.2020.00022 und UV.2020.00118, alle vom 20. Dezember 2021
Das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich hat in mehreren Urteilen vom 20. Dezember 2021 Einspracheentscheide der Suva und der AHV-Ausgleichskasse bestätigt, indem es die Tätigkeit von Uber-Fahrerinnen und -Fahrern ebenfalls als unselbständige Erwerbstätigkeit qualifiziert hat
Grundlagen und Tücken von Stresshaftungsklagen
Stress am Arbeitsplatz kann krank machen – dies ist durch viele Untersuchungen erhärtet. Aus rechtswissenschaftlicher Sicht stellt sich die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Arbeitgebende für die finanziellen Folgen krankmachender Arbeitsbedingungen haften, und zwar nicht nur gegenüber ihren erkrankten Arbeitnehmenden, sondern auch gegenüber den Sozialversicherungen. Die Herausforderungen bei solchen Klagen liegen darin, die Verantwortungsbereiche (Haftungs bzw. Schadensquoten, Kausalzusammenhang) von Arbeitgebenden einerseits und Sphäre der erkrankten Arbeitnehmenden andrerseits zu ermitteln und soweit je nötig zu beweisen. Jedenfalls dürfte es klug sein, nur einen teilweisen Ersatz des Schadens geltend zu machen. Diese Schwierigkeiten und ein meist eher geringer Direktschaden dürften die Gründe sein, dass Stresshaftungsklagen von Betroffenen selten sind und diese sich wohl in manchen Fällen auf den weniger riskanten Weg einer Anfechtung der Kündigung wegen Missbräuchlichkeit begeben
Anspruch auf Änderung des Arbeitspensums : Anregungen zur Stärkung der Zeitsouveränität von Arbeitnehmenden
Arbeitnehmende in privatrechtlichen Arbeitsverhältnissen riskieren in der Schweiz den Verlust ihrer Stelle, wenn sie ihr Arbeitspensum reduzieren wollen. Für Arbeitskräfte in Deutschland und den Niederlanden besteht hingegen ein gesetzlicher Anspruch auf Verringerung der Arbeitszeit, und in einigen Ländern müssen Mitarbeitende bei Stellenbesetzungen bevorzugt werden, wenn sie von einem Teilzeit- in ein Vollzeitpensum wechseln wollen. Einige Ansätze für eine stärkere Berücksichtigung der Arbeitszeitwünsche von Arbeitnehmenden sind auch in der Schweiz zu verzeichnen; es gibt neben sozialpolitischen auch rechtliche Gründe, diese weiter zu verfolgen
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