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Aeration of the teuftal landfill: Field scale concept and lab scale simulation
Long lasting post-closure care (PCC) is often the major financial burden for operators of municipal solid waste (MSW) landfills. Beside costs for the installation and maintenance of technical equipment and barriers, in particular long term treatment of leachate and landfill gas has to be paid from capital surplus. Estimations based on laboratory experiments project time periods of many decades until leachate quality allows for direct discharge (i.e. no need for further purification). Projections based on leachate samples derived from the last 37years for 35 German landfills confirm these assumption. Moreover, the data illustrate that in particular ammonium nitrogen concentrations are likely to fall below limit values only after a period of 300years. In order to avoid long lasting PCC the operator of Teuftal landfill, located in the Swiss canton Bern, decided to biologically stabilize the landfill by means of a combined in situ aeration and moisturization approach. In December 2014 the aeration started at a landfill section containing approximately 30% of the total landfill volume. From summer 2016 onwards the remaining part of the landfill will be aerated. Landfill aeration through horizontal gas and leachate drains is carried out for the first time in field scale in Europe. The technical concept is described in the paper. Parallel to field scale aeration, investigations for the carbon and nitrogen turnover are carried out by means of both simulated aerated landfills and simulated anaerobic landfills. The results presented in this paper demonstrate that aeration is capable to enhance, both carbon mobilization and discharge via the gas phase. This effect comes along with a significant increase in bio-stabilization of the waste organic fraction, which positively affects the landfill emission behavior in the long run. In terms of leachate pollution reduction it could be demonstrated that the organic load decrease fast and widely independent of the adjusted aeration rates whereby ammonium nitrogen load efficiently decrease later and only under higher aeration rates
Odour impact assessment by dispersion modelling: a comparison of different approaches for the estimation of odour emissions from landfill surfaces
ODOUR CONTROL MANAGEMENT - Methods for evaluating and minimising odorous emissions
Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein Geruchsmanagementkonzept erarbeitet, welches zum Ziel hat, mit möglichst geringem Aufwand effektive und zuverlässige Lösungen für spezielle Geruchsprobleme zu finden. Das Konzept umfasst den gesamten Bereich von der Aufnahme der Emissionssituation über deren detaillierte Charakterisierung und Bewertung bis hin zur apparativen Beseitigung der Geruchsemissionen. Beispielhaft angewendet wurde es an einem Betrieb der Öl- und Fettveredelung. Im Rahmen dieses Konzeptes wurde für das Werksgelände ein Geruchskataster erstellt, um die Hauptgeruchsquellen zu lokalisieren. In diesem Fall erwies sich die Abluft aus der Seifenspaltung als Hauptverursacher der Geruchsemissionen. Nach einer detaillierten Charakterisierung dieser Emissionsquelle wurden, basierend auf den Ergebnissen von Untersuchungen mit Abluftbehandlungsanlagen im Labor-, Technikums- und Containermaßstab, Dimensionierungen und Kostenabschätzungen für technische Lösungen zur Verminderung der Geruchsemissionen dieses Betriebes durchgeführt. Während sich ein reines Adsorptionsverfahren mit Aktivkohle aus technischer und aus ökonomischer Sicht nicht als geeignet erwies, zeigten Biofilter und Biofilter/Adsorption-Kombinationen ein gutes Reinigungsverhalten bei vergleichsweise geringem Kostenaufwand.
Für eine aussagekräftige Charakterisierung von Geruchsquellen wurde eine Bewertungsmethode über einen Odour-Index entwickelt. Der Odour-Index setzt die mittels GC/MS gemessene Peakfläche einer Substanz mit dessen Geruchsschwelle ins Verhältnis. Über den relativen Odour-Index, der das Verhältnis des Odour-Index einer Substanz zur Summe der Odour-Indices aller Geruchsstoffe einer Probe beschreibt, können dann die Hauptgeruchsstoffe einer Emissionsquelle identifiziert werden. Als eine weitere neue Größe wurde der Odour-Betrag eingeführt. Mit dem Odour-Betrag wird die Summe der Odour-Indices von betrachteten Hauptgeruchsstoffen zusammengefasst. In zahlreichen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass anhand von Konzentrationsänderungen der Hauptgeruchsstoffe auch Veränderungen der Geruchsstärke und Geruchscharakteristik von Abluftproben beschrieben werden können. Diese Erkenntnis kann zur abschätzenden Beurteilung von Abluftbehandlungsanlagen zur Geruchsreduzierung genutzt werden.
Als wichtige Instrumente des Geruchsmanagementkonzepts wurden ein statisches und ein dynamisches Testsystem zur Erstbeurteilung ausgewählter Abluftbehandlungsverfahren zur Geruchsreduzierung entwickelt und an Abluft aus der Öl- und Fettveredelung, der Schokoladenherstellung und der Kaffeeveredelung mittels statistischer Versuchsplanung optimiert. Der Schwerpunkt der Optimierungsversuche lag auf der Beurteilung von Biofiltermaterialien, aber auch die Anwendbarkeit für Ad- und Absorptionsverfahren wurde untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass beide Systeme als relativ schnelle Methoden prinzipiell geeignet sind, Biofiltermaterialien und andere Abluftbehandlungsverfahren im Hinblick auf ihre Eignung zur Behandlung der Geruchsemissionen einer konkreten Abluftquelle vergleichend zu beurteilen. In der Praxis zeigte sich, dass die aus den Testsystemen als leistungsstärkste Abluftbehandlungsverfahren hervorgegangen Methoden auch im Containermaßstab die besten Geruchsminderungsraten erzielten. Es können folglich potenziell geeignete Behandlungsverfahren schon vor der Durchführung von Dimensionierungsversuchen im größeren Maßstab zielgerichtet ausgwählt werden. Die Testsysteme bieten somit ein hohes finanzielles Einsparungspotenzial, da durch ihren Einsatz Untersuchungen im großtechnischen Maßstab zur Erhebung von Auslegungsdaten auf ein Minimum reduziert werden können.
Damit bei der Bewertung und Beseitigung von Geruchsemissionen gezielt auf bereits vorhandene Erfahrungen zurückgegriffen werden kann, wurde im Rahmen dieser Arbeit eine geruchsspezifische Datenbank erstellt. Diese Datenbank bildet das Kernstück des Geruchsmanagementkonzeptes, da in ihr detaillierte Informationen rund um das Thema Geruch in strukturierter Form verwaltet und so dem Benutzer wertvolle Hinweise für die Lösung von Geruchsproblemen übermittelt werden. Neben der Bereitstellung stoffspezifischer Parameter wie Geruchsschwellen und Geruchseindrücken zu aufgeführten Substanzen bietet die Datenbank die Möglichkeit, die Geruchsstoffe möglichen Emissionsquellen, aber auch geeigneten Verfahren zu deren Behandlung zuzuordnen. Weitere verwaltete Informationen beinhalten Analyseverfahren, allgemeine Beschreibungen von aufgeführten Verfahren sowie Verweise auf entsprechende Anlagenbauer. Durch die kontinuierliche Erweiterung der Datensätze mit aktuellen Erkenntnissen entsteht ein ständig wachsender Wissenspool zu geruchsspezifischen Fragestellungen, der einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Verminderung von Geruchsemissionen leisten kann.Within this thesis an odour management strategy has been invented, aiming at effective and reliable solutions for specific odour emissions problems with minimum expenses. The concept covers the whole scenario from the odour assessment including a thorough characterization of all emissions source to the technical reduction of odorous emissions. For the characterization of odour emissions a new odour-index method has been developed and applied to various sources. The development and optimization of mobile test systems allow a first evaluation of potentially suitable odour treatment methods for a specific odour emission problem with quite handy equipment. Taking an oil and fat refinery as an example, the odour management strategy has successfully been applied. For the main emissions source, which resulted from the deacidification process, the odorous key substances have been identified, and a suitable treatment system has been designed. Finally, all findings resulting from this work have been fed into a self-designed odour specific data base
Fermentative production of biohydrogen from organic raw and waste materials
Die Dissertation untersucht die fermentative Erzeugung von Biowasserstoff und Biomethan. Die höchste H2-Produktion bis 280 Nl H2/kg oTS zeigten die Substrate Futter-, Zuckerrübe, Mais und Kartoffel. Der erwartete Energiegewinn der kombinierten H2- und CH4-Erzeugung liegt ca. 25 % höher als bei konventionellen Biogasanlagen, so dass das Verfahren eine vielversprechende Methode zur umweltfreundlichen und nachhaltigen Energieerzeugung aus Biomasse bzw. Bioabfällen darstellt. Vorteilhaft ist auch die Möglichkeit der effizienten, emissionsarmen und vielfältigen H2-Nutzung in Brennstoffzellen.This dissertation investigates the fermentative production of biohydrogen and biomethane. The highest H2-production values up to 280 NL H2/kg VSS were achieved using the substrates fodder-, sugar beet, maize and potato. Compared to conventional biogas plants, the estimated energy recovery of the combinated H2- and CH4-production is approx. 25 % higher so that the process is a promising method of environmentally friendly and sustainable energy production from biomass or biowaste. Further advantages are the efficient, low-emission and manifold utilisation options of hydrogen in fuel cells
Applicability study of an integrated concept for decentralized treatment of wastewater and waste
Das in dieser Arbeit untersuchte Verfahren INKONDA basiert auf der Verknüpfung von Membran- und Biogastechnologie und setzt diese in einem Gesamtkonzept für dezentrale Anwendungen um. Im Pilotmaßstab wurde ein vollautomatischer Anlagenbetrieb untersucht, in dem die Prozessbausteine Membranstufe, Anaerobstufe und Gärrestentwässerung als komplett geschlossenes System aufeinander abgestimmt operierten. Das Untersuchungsprogramm hinsichtlich qualitativer Eigenschaften der Endprodukte beinhaltete Vegetationsversuche, Analyse von Hygieneparametern einschließlich endokriner Substanzen, Geruchsuntersuchungen, Nährstoffanalytik, Heizwerttest und eine Versuchsreihe zur Pelletierung und Konditionierung.The INKONDA method examined in this thesis is combining membrane and biogas technologies and further implements these as part of an overall concept for decentralized applications. Within pilot-scale a fully automated system operation was investigated in which the process-steps membrane filtration, anaerobic digestion and dewatering of solid residues were operated in full compliance. Investigations of the quality properties of on-site products included vegetation tests, analysis of hygiene parameters together with endocrine substances, odour tests, nutrient analysis, heating value and further investigations considering pelletising and conditioning
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
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