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    Histomorphologische Untersuchungen an Schädelwachstumsfugen des Hundes

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    Suturen fungieren als Wachstumszentren des Schädels und ermöglichen auch nach der Geburt ein fortwährendes Wachstum der Schädelknochen. Voraussetzung ist, dass sie für eine bestimmte Zeit in einem unverknöcherten, offenen Zustand bleiben. In der Humanmedizin ist bekannt, dass zeitliche Abweichungen im Schluss der Schädelsuturen zu Deformationen der normalen Schädelform führen. Studien geben Hinweise darauf, dass der brachyzephale Schädeltyp von Hunden ebenfalls auf eine frühzeitige Verknöcherung verschiedener Schädelwachstumszonen zurückzuführen ist. Wichtig erscheinen in dem Zusammenhang auch Veränderungen auf zellulärer Ebene, die histologisch und immunhistochemisch gezeigt werden können. Kollagenfasern, Blutgefäße, Osteoklasten und Apoptose beeinflussen die Entwicklung von Suturen. Ziel dieser Studie ist eine morphologisch histologische Beschreibung der Schädelwachstumsfugen des Hundes um die Morphologie und Entwicklung der Schädelwachstumsfugen bei Hunden unterschiedlicher Schädeltypen zu beschreiben und zu definieren. Die Darstellung von Osteoklasten, Kollagenfasern, Blutgefäßen und apoptotischen Zellen soll eine Deskription auf zellulärer Ebene ermöglichen. Die Suturen von 14 Hunden im Alter von 1 bis 4 Monaten wurden untersucht. Dabei lag der Fokus auf 5 Suturen: Sutura interfrontalis, Sutura sagittalis, Sutura coronalis, Sutura squamosa und Sutura lambdoidea. Die Schnittpräparate wurden histologisch, enzym- und immunhistochemisch untersucht. Es gelang eine umfassende Beschreibung der Suturen des Hundeschädels im Alter von 1 bis 4 Monaten. Sowohl erhobene morphologische Daten (Suturverlauf) als auch morphometrische Daten (Breite des Suturspaltes) weisen auf positionstypische und vom Schädeltyp abhängige Charakteristika hin. Die Kollagenfasern innerhalb der Sutur scheinen an die Zugrichtung der Kräfte, die auf die Sutur wirken, angepasst zu sein. Je stärker die Verzahnung, umso schräger sind die Fasern zu den Knochenfronten angeordnet. Mithilfe der Pikro-Siriusrot-Färbung wurde eine Verwebung der Kollagenfasern in alle drei Raumrichtungen ersichtlich. Bei 5 von 14 Hunden konnte in jeweils zwei der fünf untersuchten Suturen keine osteoklastische Aktivität verzeichnet werden. In der Sutura lambdoidea und Sutura squamosa waren immer Osteoklasten zu finden. Die Anzahl der Osteoklasten innerhalb der Suturen war sehr inhomogen. Osteoklasten sind insbesondere im konkaven Kurvenverlauf an den osteogenen Fronten und in Ausbuchtungen, welche mit einem Blutgefäß assoziiert sind, lokalisiert. Blutgefäße liegen in der Sutur hauptsächlich zentral und sind überwiegend kleinlumig. Bei verzahnten Suturen sind die Blutgefäße in Kurven jedoch vermehrt randständig und im konkaven Kurvenbereich angeordnet. Ausbuchtungen sind stets mit einem oder mehreren großlumigeren Blutgefäßen assoziiert. Bei brachyzephalen Rassen waren die Blutgefäße auffallend weitlumiger und erstreckten sich teilweise über die gesamte Breite der Sutur. Apoptotische Zellen häuften sich bei 30 von 51 ausgewerteten Suturen an einem oder an beiden Enden der Sutur an. Innerhalb der Sutur konnten vor allem randständige Osteoblasten als apoptotisch angesprochen werden. Insbesondere in Ausbuchtungen und konkaven Kurvenbereichen war eine vermehrte Anzahl apoptotischer Zellen vorhanden. Mit der vorliegenden Arbeit ist es gelungen eine systematische Beschreibung von Schädelsuturen des Hundes auf morphologischer wie auch auf geweblicher und zellulärer Ebene zu etablieren. Die erarbeiteten Resultate dienen als methodische Basis für weiterführende, vergleichende Studien zur caninen Schädelentwicklung an ausgewählten Altersgruppen und Rassen

    Anatomische Beschreibung des Mesotendineums zwischen der oberflächlichen Beugesehne und dem Fesselringband sowie die Relevanz anatomischer Formvariationen des Mesotendineums für die Desmotomie des Fesselringbandes

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    In der vorliegenden Arbeit wurde die Breite und Länge der Anheftung des Mesotendineums an der oberflächlichen Beugesehne (OBS) und dem Fesselringband (FRB) bestimmt, um Erkenntnis über etwaige anatomische Formvariationen zu erlangen und somit gegebene Konsequenzen für eine Mittellinien-Desmotomie einschätzen zu können. Es wurden insgesamt 60 Gliedmaßen (30 Vorder- und 30 Hintergliedmaßen) präpariert. An 30 Gliedmaßen wurde eine Mittellinien-Desmotomie durchgeführt und in diesem Zuge die Eröffnung der FBSS untersucht. Anschließend wurde die Anheftung des Mesotendineums an der OBS vermessen. An den anderen 30 Gliedmaßen wurde eine laterale Desmotomie durchgeführt und die Anheftung des Mesotendineums an der OBS und dem FRB vermessen. Retrospektiv konnten 4 verschiedene Typen des Mesotendineums ausgemacht werden, die sich in ihrer Kontinuität und Breite der Anheftung unterschieden. Insgesamt 43 (71.7 %) Gliedmaßen wiesen ein durchgehendes Mesotendineum auf, bei dem die Länge der Anheftung des Mesotendineums an der OBS der Länge des FRBs entsprach. Dazu gehörten Typ 1 und 2. In den Fällen des Typs 1 betrug die Breite des Mesotendineums an keiner Stelle weniger als 4 mm, was als breites Mesotendineum definiert wurde. 30 Gliedmaßen wiesen ein Mesotendineum des Typs 1 auf. Bei Typ 2 wies das Mesotendineum an mindestens einer der gemessenen Stellen eine Breite von weniger als 4 mm auf, was als schmales Mesotendineum definiert wurde. Dies traf in 13 Fällen zu. Insgesamt 17 (28.3 %) der Gliedmaßen wiesen ein diskontinuierliches Mesotendineum auf, bei dem der Ansatz des Mesotendineums an der OBS nicht über die gesamte Länge des FRBs ausgebildet war. Hierzu gehörten Typ 3 und 4. In Fällen des Typs 3 war das Mesotendineum in den proximalen zwei Dritteln ausgebildet und im distalen Drittel, bezogen auf die Länge des FRBs, nicht vorhanden. Dies war bei 11 Gliedmaßen der Fall. In Fällen des Typs 4 wies das Mesotendineum eine Diskontinuität zwischen dem proximalen und dem distalen Drittel, bezogen auf die Länge des FRBs, auf. Dies war bei 6 Gliedmaßen der Fall. Eine Eröffnung der FBSS fand in 50.0 % der Fälle statt und stand mit der Morphologie des Mesotendineums in Zusammenhang. Es konnte festgestellt werden, dass ein diskontinuierliches Mesotendineum im Zuge der Desmotomie zwangsläufig zur Eröffnung der FBSS führte. Bei einem Mesotendineum des Typs 2 wurde eine Eröffnung in 8 von 11 Fällen festgestellt. Eine extrasynoviale Desmotomie war nur in Fällen eines Mesotendineums des Typs 1 und in 3 Fällen des Typs 2 möglich. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass es anatomische Formvarianzen des Mesotendineums der OBS gibt aufgrund welcher eine extrasynoviale Desmotomie nicht immer möglich ist

    Morphologische Untersuchung der equinen Nasennebenhöhlen und ihrer Beziehung zu den Oberkieferbackenzähnen mittels Computertomographie

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    Auf die Nasennebenhöhlen des Pferdes sowie ihre Beziehung zu den Oberkieferbackenzähnen und die Übergänge der Nasennebenhöhlen, wurde bereits in der Vergangenheit in zahlreichen Studien der Fokus gelegt. Hierzu wurden neben morphologischen Studien auch vielfach bildgebende Verfahren eingesetzt; neben der CT auch die Sinuskopie sowie Röntgen und MRT. Die Nasennebenhöhlen sind beim Pferd zu einem komplizierten System ausgebildet, mit dem Kliniker häufig im Praxisalltag konfrontiert werden. Insbesondere ihre Nähe zu den Oberkieferbackenzähnen und daraus resultierende Erkrankungen wie dentogene Sinusitiden verkörpern eine Herausforderung. Hinzu kommt, dass in Bezug auf den Kontakt der Oberkieferbackenzähne mit den Nasennebenhöhlen bisweilen Uneinigkeit in der Fachliteratur herrscht. Aber auch die Morphologie der kleineren Nasennebenhöhlen sowie deren Übergänge sind bislang nur wenig beschrieben. Eines der Ziele der vorliegenden Arbeit bestand in der genaueren Untersuchung der genannten Strukturen mit Hilfe der CT. Die Ergebnisse sollten helfen, einige kontroverse Fragen, die morphologischen Verhältnisse im Pferdekopf betreffend, zu beantworten und somit für Diagnostik und Therapie weitere Informationen zu liefern. In der Literatur herrscht zusätzlich Uneinheitlichkeit über die Nomenklatur mancher Strukturen der Nasennebenhöhlen; einige Strukturen sind gar nicht benannt. Daneben ist anzumerken, dass es zwischen der deutschsprachigen und englischsprachigen Literatur Abweichungen gibt, welche zu dieser Problematik beitragen. Ein weiteres Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die abweichenden Begriffe zusammenzutragen und deren Bedeutung zu klären. Insbesondere die Bulla septi sinuum maxillarium, der Steg des Canalis infraorbitalis und die Apertura maxillopalatina standen hier im Fokus. Für den knöchernen Steg des Canalis infraorbitalis wurde ein Benennungsvorschlag gemacht – Ponticulus canalis infraorbitalis (PCI). Einige Ergebnisse der morphologischen Untersuchung der vorliegenden Arbeit waren überraschend. So zeigte sich, dass in ca. einem Drittel (28%) aller untersuchten Pferdeköpfe (n= 26 Kopfhälften) der Sinus sphenoidalis getrennt vom Sinus palatinus vorlag. Bislang wurde angenommen, dass dies nur eine anatomische Variante ist, welche lediglich vereinzelt vorkommt. Es konnte zudem gezeigt werden, dass das Septum sinuum sphenoidalium jederzeit die linke von der rechten Seite trennt. Diese Erkenntnis widerspricht der Aussage vorangegangener Studien, in denen das Septum nicht immer dargestellt werden konnte. Ein weiterer Punkt ist die Knochendicke des Os praesphenoidale unterhalb des Chiasma opticum. Bei den Untersuchungen stellte sich heraus, dass bei jungen Pferden (≤ 6 Jahre) in fast der Hälfte der Fälle (45%) der Knochen 6 Jahre) eine Knochendicke des Chiasma opticum von > 1mm gemessen. In Bezug auf die Apertura maxillopalatina wurde herausgefunden, dass männliche Pferde eine kürzere Öffnung besitzen als weibliche Pferde. Ferner konnte in der vorliegenden Studie gezeigt werden, dass sowohl die Höhe als auch die Breite des Sinus sphenopalatinus keiner Altersabhängigkeit unterliegen. Dies steht im Gegensatz zur Längenausdehnung dieser Nasennebenhöhle; für diese wird in anderen Quellen postuliert, dass sich mit zunehmendem Alter der Sinus sphenopalatinus auch in das Os basisphenoidale ausdehnen kann. Bisher wurden keine umfangreicheren Untersuchungen des Sinus conchae mediae mittels CT veröffentlicht; es gibt lediglich eine Studie über den Sinus conchae mediae beim Esel. Es wurde in der vorliegenden Arbeit erstmals gezeigt, dass in rund 80% der untersuchten Sinūs eine Verbindung zum Sinus maxillaris caudalis dargestellt werden konnte. Dies widerspricht der Aussage mancher Autoren, die eine alleinige Belüftung über die Nasenhöhle angeben. Des Weiteren wurde die Seitensymmetrie des Sinus conchae mediae untersucht. Hier überrascht das Ergebnis, dass die Wahrscheinlichkeit für eine morphologische Seitensymmetrie des Sinus conchae mediae mit dem Alter des Pferdes abnimmt. Bei der Untersuchung des Septum sinuum maxillarium konnte eine gleichmäßige Verteilung sowohl symmetrischer als auch asymmetrischer Verläufe in beiden Altersgruppen gefunden werden. Es zeigte sich in der vorliegenden Studie bei allen untersuchten Pferdeköpfen als durchgehend intakt. Dies widerspricht der Aussage manch anderer Autoren, die in ihren Studien feststellten, dass das Septum auch physiologisch perforiert sein kann. Es wurde des Weiteren eine Untersuchung der Anheftungspunkte des Septum sinuum maxillarium sowohl an der Maxilla als auch am PCI/Processus alveolaris durchgeführt. Dabei war der Anheftungspunkt am PCI/Processus alveolaris überwiegend mit dem M2 assoziiert, mit zunehmendem Alter der Pferde setzte das Septum sinuum maxillarium jedoch weiter kaudal an. Für junge Pferde (≤ 6 Jahre) konnte eine Verbindung sowohl mit dem M1 als auch dem M2 festgestellt werden, wohingegen bei adulten Pferden (> 6 Jahre) das Septum sinuum maxillarium generell mit dem M2 und dem M3 assoziiert war. Bezüglich des Ansatzes an der Maxilla war das Septum bei jungen Pferden (≤ 6 Jahre) überwiegend mit dem M1 assoziiert, bei adulten Pferden (> 6 Jahre) aber überwiegend mit dem M1 und dem M2. Insgesamt war der Ansatz am PCI/Processus alveolaris weiter kaudal gelegen als die Anheftungspunkte an der Maxilla. Die Aussage anderer Autoren, dass das Septum auch mit dem P4 assoziiert ist, konnte in der vorliegenden Studie nicht bestätigt werden. Die Bulla septi sinuum maxillarium konnte in der vorliegenden Arbeit jederzeit mittels CT dargestellt werden. Sie ragte bei jungen Pferden (≤ 6 Jahre) nicht über den M3 hinaus; in 27% der Untersuchungen war sie mit dem M3 assoziiert, in den meisten Fällen jedoch mit dem M2 (73%). Bei adulten Pferden (> 6 Jahre) war die Bulla septi sinuum maxillarium in den meisten Fällen mit dem M3 assoziiert (85%), bzw. ragte über diesen hinaus (13%). Somit ist die relative Position der Bulla septi sinuum maxillarium bei älteren Pferden deutlich weiter kaudal gelegen als bei jüngeren Pferden. Entgegen der Aussage vieler anderer Autoren wurde gezeigt, dass der P4 beim Pferd durchaus regelmäßig in Kontakt mit dem Nasennebenhöhlensystem steht und dass der M1, insbesondere bei jungen Pferden (≤ 6 Jahren), einen Kontakt zum kaudalen Nasennebenhöhlensystem aufweist. Des Weiteren wurde gezeigt, dass die Zähne M2 und M3 in deutlich über 60% der Pferde mit permanentem Gebiss, eine Verbindung zum Sinus conchae ventralis und damit zum rostralen Sinussystem aufweisen. Die CT erwies sich als gutes bildgebendes Werkzeug, welches jedoch bei der Darstellung anatomischer Strukturen im Submillimeterbereich an ihre Grenzen stößt. Nomenklatorische Widersprüchlichkeiten und Missverständnisse konnten aufgeklärt werden. Die Ergebnisse dieser Arbeit liefern sowohl anatomisch als auch klinisch relevante Erkenntnisse über die anatomisch-morphologischen Gegebenheiten der Nasennebenhöhlen des Pferdes sowie insbesondere die mit ihnen in Verbindung stehenden Oberkieferbackenzahnwurzeln

    Morphologische Untersuchungen zum Nervus infraorbitalis und Nervus alveolaris inferior des Pferdes mittels Computertomographie

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    Zusammenfassung Die klinische Relevanz des Canalis infraorbitalis beim Pferd ist unumstritten. Aus diesem Grunde sind in der Vergangenheit zahlreiche Studien zur Morphologie des Canalis infraorbitalis, seine Beziehungen zu benachbarten Strukturen, wie den Nasennebenhöhlen und den Oberkieferbackenzähnen, durchgeführt worden. Für entsprechende Untersuchungen wurden verschiedene bildgebende Verfahren eingesetzt - neben der Sinuskopie und dem Röntgen auch die CT und die MRT. Insbesondere die CT etablierte sich in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem wertvollen Diagnostikum. Die Nützlichkeit der CT zur Beschreibung anatomischer Gegebenheiten im Pferdeschädel wurde in der vorliegenden Arbeit einmal mehr bestätigt - selbst kleinere nervale Strukturen konnten, zum Teil nach vorheriger Sichtbarmachung durch spezielle Software-Werkzeuge, sicher identifiziert und beschrieben werden. Der enorme Wissenszuwachs der letzten Jahre hilft, mit dem Canalis infraorbitalis assoziierte Pathologien besser verstehen und behandeln zu können. Dennoch sind einige wichtige Detailinformationen zur Morphologie des Canalis infraorbitalis offen - beispielsweise über das Vorhandensein verschiedener dorso-ventraler Längsverläufe des Kanals. Die vorliegende Arbeit liefert dazu Ergebnisse und bestätigen eine größere morphologische Variabilität (auch im Vergleich zweier Schädelhälften eines Individuums), als bisher angenommen. In Bezug auf die Frage, bis zu welchem Alter ein direkter Kontakt zwischen einer Alveole eines Oberkieferbackenzahns und dem Canalis infraorbitalis beim Pferd bestehen kann, liefert die vorliegende Arbeit neue Erkenntnisse. Es konnten Angaben über den Querschnitt des Canalis infraorbitalis auf jeder Zahnposition der untersuchten Pferde gemacht werden. Die knöcherne Lamelle, die den Canalis infraorbitalis bei erwachsenen Pferden trägt, ist bislang nicht offiziell in der NAV (2017) benannt worden; daher wird sie in der vorliegenden Arbeit als „Ponticulus canalis infraorbitalis“ (PCI) bezeichnet. Der PCI trennte die entsprechenden NNH-Kompartimente jederzeit vollständig voneinander und zeigte dabei eine große Seitenvariabilität bei erwachsenen Pferden (AG 2). Zusätzliche Vergleichsdaten liefert die vorliegende Arbeit in Bezug auf die Position des Foramen infraorbitale in Relation zu den Oberkieferbackenzähnen, die denjenigen anderer Autoren teilweise widersprechen: Das Foramen infraorbitale war bei allen Untersuchungen entweder mit Triadan 07 und/oder 08 assoziiert und bei erwachsenen Pferden (AG 2) generell weiter kaudal gelegen als bei Jungpferden (AG 1). Zum Canalis mandibulae und dem zugehörigen Nerven Nervus alveolaris inferior, gibt es in der Literatur weit weniger Studien als zum Canalis infraorbitalis. Dabei ist auch dieser Nerv von klinischer Bedeutung. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit zeigen eine deutlichere anatomische Variabilität des Längsverlaufs des Nervus alveolaris inferior in Relation zu den Unterkieferbackenzahnwurzeln, als bisher in der Literatur beschrieben. Insgesamt 10 verschiedene Verlaufsvarianten des Nervus alveolaris inferior konnten beschrieben werden. Auch konnten in 15% der Untersuchungen asymmetrische Längsverlaufe des Nervus alveolaris inferior im Seitenvergleich eines Individuums festgestellt werden. Generell war der Nervus alveolaris inferior bei Jungpferden (AG 1) mittels CT einfacher zu identifizieren als bei erwachsenen Pferden (AG 2). Zusätzlich nahm die Sichtbarkeit des Nervus alveolaris inferior generell im kaudalen Verlaufsabschnitt ab, da in diesem Bereich seltener eine knöcherne Lamelle im Unterkiefer des untersuchten Pferdes im CT darstellbar war. Deshalb wurden in der vorliegenden Arbeit zudem HU-Messwerte für den Nervus alveolaris inferior erhoben, die als Vergleichsdaten herangezogen werden können, um den Nervus alveolaris inferior in Fällen schwieriger Sichtbarkeit im CT von anderen Gewebearten sicher unterscheiden zu können

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Radiography, ultrasonography and computed tomography of the dromedary camel tarsus (One humped camel)

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    The dromedary camel has a very high economic importance in the Arabic countries. Nevertheless, there is a very little background literature on the use of ultrasound (US) and computed tomography (CT) in dromedaries in comparison to other domestic and farm animal species. Therefore, the tarsal region of six cadaver limbs, obtained from three orthopedic disease free dromedary camels, was evaluated via radiography, US and CT. The limbs were frozen and sectioned transversely, sagittaly and dorsally. The anatomic structures were identified and correlated to the analogous structures on the corresponding CT slices and US images and published in two manuscripts. Radiography was performed in both standard (0º and 90º) oblique (45º and 135º) radiographic projections. The tarsus was investigated via US in four planes (dorsal, medial, lateral and plantar) and each plane was scrutinized in four levels (calcaneal tuber, tibial malleoli, base of calcaneus and proximal head of metatarsus) in both transverse and longitudinal views. Radiography provided a good representation of the bony structures and articulations with little information on the soft tissues of the tarsus and superimposition of the tarsal bones. Ultrasonography furnished adequate delineation of the peri-articular tissues of the tarsus and was limited to the bone surface. Computed tomography provided cross sectional imaging of the dromedary tarsus without bone and soft tissue overlap and allowed visualization and differentiation of tissues in almost every situation. This work was undertaken to document the normal appearance of the dromedary camel tarsus via radiography, ultrasonography, and computed tomography which may be used as a resource for interpretation of dromedary tarsal pathology using various diagnostic imaging modalities

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
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