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    Explanation to the feological map of sheet 6626 Schrozberg-Ost (geological map of Baden-Württemberg, 1 : 25 000)

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    Im Rahmen dieser Dissertation wurde das Blatt 6626 Schrozberg-Ost der Geologischen Karte im Maßstab 1:25000 kartiert. Die Ergebnisse der Kartierung sind in den Erläuterungen zur Geologischen Karte dargestellt. Das Arbeitsgebiet liegt überwiegend im Bereich des flach aufgewölbten Schrozberger Sattels. Der südöstliche Abschnitt des Blattgebietes wird durch die ENE-WSW streichende Fränkische Furche beeinflußt. Naturräumlich liegt das Arbeitsgebiet im Bereich der Östlichen Hohenloher Ebene. Der tiefere Untergrund wurde im Rahmen des Deutschen-Kontinentalen-Reflexionsseismik-Programmes (DEKORP) geophysikalisch bis in größere Tiefen der Erdkruste erkundet. Durch die Tiefbohrung Rothenburg o.d.T., die etwa 1000 m westlich des Kartenblattes abgeteuft wurde, liegen über den tieferen Untergrund bis in den Oberen Buntsandstein Ergebnisse vor. Die ältesten im Arbeitsgebiet anstehenden Gesteine sind plattige, z.T. bituminöse Dolomitsteine der Oberen Dolomit-Formation des Mittleren Muschelkalks. Sie werden als Flachwasserablagerungen gedeutet. Darüber stehen die Gesteinsfolgen des Oberen Muschelkalks (Hauptmuschelkalk) an. Sie bestehen überwiegend aus gebankten, sparitischen und mikritischen Kalksteinen mit unterschiedlichen Anteilen an biogenem Detritus. Zwischen den Kalksteinbänken treten Ton- und Tonmergelsteinlagen auf. Ein Teil der Kalksteinbänke werden im Zusammenhang mit dynamischen Ablagerungsprozessen als Tempestite gedeutet. Die Fazies der Gesteine des Oberen Muschelkalks ist im Arbeitsgebiet durch die küstenparallel verlaufende Untiefe der sogenannten Gammesfelder Barre geprägt. Während im Unteren Hauptmuschelkalk ein Bereich mit erhöhten Sedimentationsraten vorlag, der dem tieferen Karbonatrampenmodell zugeordnet werden kann, war im Oberen Hauptmuschelkalk der Bereich durch geringe Sedimentationsraten charakterisiert, der der flachen Karbonatrampe zugeschrieben wird. Sequenzstratigraphisch ist diese Schichtenfolge einem Transgressions-Regressions-Zyklus zuzuordnen. Im Hangenden des Oberen Muschelkalks stehen im Arbeitsgebiet überwiegend die Gesteinsfolgen des Unterkeupers (Lettenkeupers) an. Sie bestehen aus teilweise dolomitischen Ton- und Tonmergelsteinen, zumeist dolomitischen Karbonatgesteinen und Sandsteinen. Nach der konventionellen sequenzstratigraphischen Deutung setzte sich im Unterkeuper der regressive Abschnitt des Mittleren Muschelkalks fort und erreichte mit dem Hauptsandstein sein regressives Maximum. Mit Ablagerung der Albertibank begann ein neuer Großzyklus mit transgressiver Tendenz, der mit Einsetzen des Grenzdolomits sein Maximum erreichte und im Unteren Mittelkeuper eine regressive Tendenz aufweist. Im Hangenden des Unterkeupers kommen im Süden des Arbeitsgebietes Gesteine des Unteren Gipskeupers des Mittelkeupers vor. Diese bestehen aus teilweise ausgelaugten Tonsteinen mit zwischengelagerten dolomitischen Residualgesteinen sowie vereinzelten Gips- und Dolomitsteinlagen. Eine in den Grundgipsschichten auftretende, mehrere Zentimeter mächtige Sandsteinlage wird als erster Vorstoß des randnahen Benker-Sandsteins gedeutet. Die quartäre Überdeckung der triassischen Schichtenfolgen bilden im Arbeitsgebiet lateral weitverbreitete pleistozäne Feuersteinschotter, Lößlehm sowie, an den Hängen der tiefeingeschnittenen Täler, Hangschutt. Die Komponenten der Feuersteinschotter im Blattgebiet vorkommenden bestehen aus unterschiedlichen Quarzvarietäten wie Chalcedon und Karneol, Sandstein- und Quarzgeröllen sowie untergeordnet aus verkieseltem Holz. Die Feuersteinschotter werden als pliozäne bis altpleistozäne Schüttungen von einem vormals existierenden Hochgebiet im Bereich Künzelsau-Weikersheim gedeutet und stammen ursprünglich aus dem Knollenmergel, dem Stuben- und dem Kieselsandstein. Als holozäne Ablagerungen sind Verschwemmungssedimente, Auensedimente, Kalkausfällungen sowie anthropogene Aufschüttungen zu nennen. Der tektonische Bau des Arbeitsgebietes wird durch seine Lage im zentralen Bereich der Südwestdeutschen Großscholle geprägt. Anhand stereoskopischer Luftbildauswertungen, symmetrischer Kluftrosendarstellungen im Vergleich mit der Strukturkarte und den auskartierten Störungen konnte der tektonische Bau des Arbeitsgebietes herausgearbeitet werden. Demnach existieren im Blattgebiet NW-, NE- und ENE-streichende Störungssysteme, die einen abschiebenden Charakter aufweisen und auf eine Zerrungstektonik hindeuten. Die landschaftsgeschichtliche und flußgeschichtliche Entwicklung des Blattgebietes steht im Zusammenhang mit der postjurassischen Entwicklung der Süddeutschen Großscholle, deren Hebung über Meeresniveau und Verstellung nach SE am Ende des Oberen Juras sowie des im Eozän eingebrochenen Oberrheingrabens. Im Blattgebiet treten Karstphänomene wie zahlreiche Dolinen, Trockentäler, Bachschwinden und Höhlen wie das Fuchslabyrinth im Bereich der Ortschaft Schmalfelden auf.Explanatory notes on the Geological Map of Baden-Württemberg, sheet 6626 Schrozberg-Ost, 1: 25.000. The study area is situated upon the eastern Hohenlohe Plains, a flat landscape mainly underlain by Middle Triassic carbonates (Muschelkalk) typical for the northeastern part of Baden-Württemberg. Here, the Mesozoic sedimentary suite dips only very gently towards the Southeast. Minor structural modifications are caused by shallow elliptical doming (Schrozberger Sattel) and an ENE-WSW striking Variscan suture rejuvenated in Cenozoic times (Fränkische Furche). The oldest sedimentary rocks exposed at surface are slightly bituminous dolostones correlative to the evaporite-dominated middle unit of the Muschelkalk Group. These shallow-water sediments are overlain by an 100 m thick stack of bedded, often strongly bioclastic limestones and interbedded marlstones (upper unit of the Muschelkalk Group, "Hauptmuschelkalk"). The sequence is interpreted as product of a shallowing carbonate ramp. Tempestites mark the lower (deeper) section while trough cross-lamination and other shallow-water features are characteristic for the upper (shallower) section. The succession directly overlying the Muschelkalk carbonates consists of 20 to 30 m of dolostones, dolomitic marlstones, and sandstones corresponding to the lower unit ("Lettenkeuper", "Unterkeuper") of the Late Triassic Keuper Group. Sandstones, especially the up to 10 m thick "Hauptsandstein" are fillings of erosional discontinuities produced by lowstand distributary river channels. The youngest Mesozoic rocks exposed in the study area are dolostones and gypsum beds corresponding to the "Gipskeuper" member of the Middle Keuper unit. Quarternary deposits comprise chert-bearing residual soils and loess deposits on topographic highs as well as scree near the base of deeply incised valley flanks. The conspicuous chert-bearing residual soils contain chalcedony concretions, quartz pebbles, and silicified wood from the Kieselsandstein, Stubensandstein, and Knollenmergel Formations (upper part of the Middle Keuper unit). These residual soils are interpreted as a remnant of a Pliocene to Early Pleistocene landscape dominated by Danubian tributaries draining towards the Southeast. During the late Pleistocene and Holocene the Danubian surface became dissected by Rhenian tributaries. Karst phenomena such as dolines, dry valleys, sink holes, and caves are Danubian in origin but became more extensive with the advancement of Rhenian incision

    Swabian Alb caves as gauge in fluvial history and tectonic uplift in Southwest Germany since Miocene times

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    Die verkarsteten oberjurassischen Kalksteinabfolgen der Schwäbischen Alb enthalten zahlreiche Höhlen, Dolinen, Karstwannen und Trockentäler. Ebenso sind in diesem Gebiet Felsterrassen, Schotterablagerungen, Vulkanschlote und Meteoritenkrater bekannt, die für die Rekonstruktion der Landschaftsgeschichte wertvolle Zeitmarker darstellen. Die räumliche Anordnung der meisten Karsterscheinungen ist nach der gängigen Auffassung eng an eine fortschreitende, diskontinuierliche Tieferlegung des Karstwasserspiegels gebunden. Aufgrund der Lage am Nordrand des Nordalpinen Vorlandbeckens und östlich des Oberrheintalgrabens ist es wahrscheinlich, dass Karstwasserspiegelbewegungen auf Hebungsvorgänge der Schwäbischen Alb und Meeresspiegelschwankungen beruhen. Viele Höhlen können nach bisherigem Verständnis direkt als Pegelschreiber für Paläokarstwasserspiegel herangezogen werden, in der Annahme, dass sich ausgedehnte horizontale Höhlenetagen nur dann bilden konnten, wenn der Karstwasserspiegel über relativ lange Zeiträume hinweg annähernd stabil auf einem Höhenniveau verweilte, während bei rapidem Absinken des Karstwasserspiegels weniger Hohlräume oder nur senkrechte Schächte entstanden. Im Widerspruch dazu wurde für bestimmte Höhlentypen in den letzten Jahren verstärkt über eine vom Karstwasserspiegel unabhängige, von unten nach oben ablaufende Höhlenbildung (hypogene Speläogenese) berichtet, die hier auch für Höhlen der Schwäbischen Alb diskutiert werden muss. Als Beispiel für ein komplexes 3-D-Labyrinth mit mehreren Etagen wird in dieser Arbeit die Laierhöhle bei Geislingen an der Steige beschrieben und interpretiert. Ganganordnung und bestimmte Lösungsformen in der Höhle stimmen mit typischen Merkmalen (feeder, Wandkanäle, outlets und Deckenrinnen) für die hypogene Höhlenbildung überein, jedoch sind wichtige Bedingungen wie artesische Grundwasserverhältnisse, geringleitende Schichten über und unter der verkarstungsfähigen Formation oder hydrothermale Wässer nicht erfüllt. Andere Merkmale wie deutliche horizontale Etagen, Wasserspiegelmarken, Schlüssellochprofile und mächtige Sedimentverplombungen sprechen für eine epigene (nahe am Karstwasserspiegel ablaufende) Höhlenentwicklung. Daher stelle ich ein Mischmodell zwischen den beiden Endgliedern der hypogenen und epigenen Höhlenentstehung auf, bei dem die Höhle nach einer starken initialen Raumerweiterung ihre entscheidende Etagenform durch unterschiedlich lange stabile Phasen des Karstwasserspiegels erhielt. Dadurch ist es gerechtfertigt, Korrelationen zwischen horizontalen Höhlenetagen, Talböden, Felsterrassen, lokal vorkommenden Schottern und anderen Höhlen aufzustellen, was neue und präzisere Daten über Flussgeschichte, Wandel des Abflussmusters und Hebungsvorgänge von Teilen Südwestdeutschlands lieferte. Im Verlauf der Höhlensedimentanalyse kamen metallische kugelförmige Partikel zum Vorschein. Diese Sphärulen entstanden beim Eintritt von Meteoriten in die Erdatmosphäre durch Ablation, regneten ab und wurden nach und nach in damalige Karsthohlräume eingespült, wo sie bis heute archiviert sind. Sphärulen aus Laierhöhle, Laichinger Tiefenhöhle und Mordloch entstanden vermutlich beim Einschlag des Steinheim- und/oder des Nördlingen-Meteoriten und sind daher 14,59 Ma alt. Neben den allgegenwärtigen Titanmagnetiten, die dem Urach-Kirchheimer Vulkanismus zugeordnet werden können, bilden die Sphärulen einen weiteren Zeitmarker für eine mittelmiozäne Landoberfläche. Mit dieser Arbeit korreliere ich speläogenetische und geomorphologische Erscheinungsformen und kam so zu einer Chronologie der wichtigsten landschaftsgeschichtlichen Ereignisse. Die Laierhöhle dokumentiert fünf Phasen eines stabilen Karstwasserspiegels über einen Gesamtzeitraum vom späten Mittelmiozän bis zum Übergang vom Pliozän ins Pleistozän. Die ersten beiden stabilen Phasen fanden im späten Mittelmiozän und dem Spätmiozän statt (Horizontalniveaus 1 und 2a). Die stabile Episode, die für die Bildung des Niveaus 2b verantwortlich war, fällt in das frühe Pliozän. Die Niveaus 3a und 3b sind räumlich deutlich getrennt, müssen sich aber innerhalb einer relativ kurzen Zeitspanne gegen Ende des Pliozäns gebildet haben. Im Arbeitsgebiet beträgt die Gesamttiefe der zu danubischen Zeiten abgelaufenen penetrativen Verkarstung 120 m. Die dafür notwendige Zeitspanne betrug ungefähr 12 Ma, woraus sich eine durchschnittliche Hebungsrate der Kruste von 0,01 mm/a ableiten lässt.In south western Germany the karstified plateau of the Swabian Alb consisting of Upper Jurassic limestones hosts numerous caves, dolines, and dry valleys. Known strath terraces, conglomerates, volcanoes, and impact craters within the study area already provided important time stamps for former studies reconstructing landscape history. It is widely understood, that spatial distribution of most karst features is closely related to the palaeo-water-table and its discontinuous lowering over time, which in turn is the result of incision and/or uplift. The situation of the Swabian Alb at the northern rim of the Northern Alpine Foreland Basin and east of the Rhine Graben valley is the reason for this uplift. Many caves can be used as gauge for vertical displacement, considering horizontal cave passages as product of a stationary palaeo-water-table and vertical sections as result of falling base level. In contrast recent studies deal with a different type of speleogenesis independent of base level. This hypogenic speleogenesis must be discussed for the caves of the Swabian Alb. The recently discovered cave named Laierhöhle near Geislingen/Steige is a typical 3d-maze providing several horizontal levels. Passage pattern and distinctive corrosion features match with morphologies (feeders, rising wall- and ceiling channels, outlets) characteristical for hypogenic speleogenesis. However, artesian situations, hydrothermal water or confined aquifers as critical conditions for hypogenic speleogenesis can not be verified. Other features like horizontal passages, water table markers, key-hole-features, and massive stratified sediment bodies are pointing to an epigenic, water-table related speleogenesis. In this study therefore a mixed model for speleogenesis of Laierhöhle is presented, assuming a strong initial deep-phreatic corrosion along fractures and fissures, followed by intensive widening at the palaeo water-table resulting in the formation of horizontal passages. Correlations between horizontal cave-levels, valley-bottoms, strath-terraces, local conglomerates and other caves lead to new and more precise data on the fluvial history, changing drainage pattern, and the uplift of parts of southwest Germany. In the course of Examinations of cave sediments spherical metallic particles were detected. These magnetic spherules are ablation-products from meteorites during impact. After fallout and flushing into karstic voids and caves the spherules got archived till today. Spherules within Laierhöhle, Laichinger Tiefenhöhle and Mordloch are supposed to originate from the impact event producing the impact craters Steinheimer Becken and/or the Nördlinger Ries 14.59 Ma ago. Within most of the cave sediments spherules are accompanied by crystals of titano-magnetite, which built during volcanic activity of the Urach-Kirchheim volcanic field. Both spherules and titano-magnetites are proxies for re-deposited Mid Miocene Sediments. In this study I could correlate speleogenetic with dated geomorphic features and thus came to a chronology of events. The Laierhöhle records five episodes of long-term stability of the karst water table covering the time-span from late Middle Miocene until the Pliocene/Pleistocene transition. The first two stable episodes can be dated to the late Middle Miocene and Late Miocene (horizontal levels 1 and 2a). An episode responsible for the formation of level 2b falls within Early Pliocene time. Levels 3a and 3b are spatially well separated but must have formed within a relatively short time-span towards the end of the Pliocene. In the working area, total depth of penetrative karstification was in the order of 120 m. This penetration has been accomplished over a period of approximately 12 Ma resulting in an average uplift rate of 0.01 mm/a

    Cretaceous subduction processes in Southern Central America

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    The study presents a combined sedimentological, micropaleontological and petrological approach to the Cretaceous sedimentary basement and cover sequences of the Costa Rican arc orogen. The findings show an evolved volcanic arc with explosive calc-alkaline volcanism, which was active since at least the Albian. This intraoceanic arc was built on the western Caribbean Plate boundary where the oceanic Farallon Plate was continuously subducting. Some evidence suggests that the subduction processes in southern Central America might have already begun in the Late Jurassic.In dieser Studie werden die kretazischen Subduktionsvorgänge in Südzentralamerika anhand von sedimentologischen, mikropaläontologischen und petrologischen Untersuchungen der kretazischen Sedimentabfolgen des Basements und Auflagers erforscht. Die Ergebnisse weisen auf einen intraozeanischen Bogen am Rand der Karibischen Platte hin, der seit dem Alb aktiv war. Einige Indizien zeigen, dass die Subduktionsprozesse in Südzentralamerika bereits an der Grenze Oberjura-Kreide begonnen haben könnten

    Reconstruction of depositional environments in the north alpine forland basin (SW-Germany)

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    Während der Erdöl- und Ergasprospektion zu Beginn der 50er Jahre rückte das Nordalpine Vorlandbecken (Molassebecken) in den Mittelpunkt des Forschungsinteresses. In den kommenden Jahrzehnten wurden zahlreiche Tiefbohrungen im Molassebecken abgeteuft und somit die Grundlage für eine lithostratigraphische Gliederung der sedimentären Abfolge geschaffen. Bis zur heutigen Zeit gibt es nur wenige sedimentologische und sequenzstratigraphische Untersuchungen zum Ablagerungsmilieu der klastischen Sedimente im Nordalpinen Vorlandbecken Süddeutschlands. Das Ziel der vorliegenden kumulativen Arbeit war es, in verschiedenen Themenbereichen mit sedimentologischen, paläopedologischen, geophysikalischen und mathematischen Methoden die Ablagerungsverhältnisse im Molassebecken zu rekonstruieren. In fünf Veröffentlichungen werden verschiedene stratigraphische Altersabschnitte des Nordalpinen Vorlandbeckens in Südwestdeutschland behandelt. Der Schwerpunkt der Untersuchungen wurde dabei auf die ältesten und die jüngsten Sedimentabfolgen im Molassebecken gelegt, die gleichzeitig den Beginn und das Ende der sedimentären Vorlandbecken-Entwicklung repräsentieren.In the nineteen-fifties the North Alpine Foreland Basin (Molasse Basin) has been extensively investigated during oil and gas exploration. In the following decades numerous deep-drilling programs in the Molasse Basin were carried out, creating the basis for a lithostratigraphic division. In the meantime palaeontologic studies have been made to attempt a biostratigraphic classification. During the last 10 years some magnetostratigraphic studies were carried out to enlarge the existing biostratigraphic and lithostratigraphic classification in the North Alpine Foreland Basin. Until today few sedimentological and sequencestratigraphic studies have been made to analyse the depositional history and depositional setting of the clastic successions in the German part of the North Alpine Foreland Basin. The aim of this study was a reconstruction of the depositional settings in the Molasse Basin by means of sedimentological, palaeopedological, geophysical and mathematical methods

    Reconstruction of former land surfaces and erosion over timescales of one million years : simulation and quantification of Danubian and Rhenish influences on changes of landscape in southern Germany

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    In Ostwürttemberg gibt es ausgedehnte Reliktflächen einer alten Landschaft, welche seit dem späten Obermiozän von der Donau bzw. ihren Zubringern gestaltet wurde. Weite Teile dieser alten Landschaft wurden durch rheinische Flüsse, die größtenteils der Orientierung der ehemaligen Donau-Zuflüsse folgten, erodiert. Die heutige Landschaft im Raum Geislingen an der Steige und Aalen ist wegen der danubischen Reliktflächen und ihrer Sedimente ein ideales Arbeitsgebiet zur Rekonstruktion ehemaliger danubischer Talböden und zur Modellierung und Berechnung von Landschaftsveränderungen über Zeiträume von mehreren 100 ka bis zu einer Million Jahren. Auf der Grundlage eines erstellten hochgenauen digitalen Höhenmodells (DHM) mit 5 m Auflösung wurden im Raum Geislingen und Aalen danubische Paläotäler rekonstruiert. Im Leintal bei Aalen konnte zusätzlich aus der Differenz zwischen der alten danubischen Landoberfläche und der heutigen Landschaft die Gesamterosionsleistung des rheinischen Systems berechnet werden. Im Arbeitsgebiet bei Geislingen a. d. Steige entspringt 15 km nördlich von Geislingen die Lauter, ein Nebenfluss der Fils. Entlang ihres Oberlaufs kann man auf beiden Talseiten in einer Höhe von 70 m Reste eines pliozänen Talbodens bis nach Treffelhausen verfolgen. Südlich von Treffelhausen wird dieser Talboden von der Eyb zerschnitten. Vom Spätpliozän bis zum Beginn des Pleistozäns wurde dieses Talniveau von einem Vorgänger der Eyb, der Ur-Eyb, gebildet. Mit dem digitalen Höhenmodell wurden die noch existierenden danubischen Oberflächenformen über Geländeschnitte und Hangneigungskarten numerisch analysiert. Es war eine exakte Abgrenzung zwischen den danubischen und rheinischen Tälern möglich. Der Übergang von danubischen zu rheinischen Talformen bewegt sich innerhalb einer horizontalen Distanz von 8 – 10 m. Das danubische Hangspektrum des Ur-Eybtals reicht von >0 – 4% für den Talboden und von 4–25 % für die Talhänge. Im Gegensatz dazu besitzen die rheinischen Täler Werte zwischen 2 und 180 %. Aus den danubischen Oberflächenparametern und aus dem ermittelten Paläogefälle der Ur-Eyb konnte durch Reinterpolation des DHM der ehemalige pliozäne Talboden rekonstruiert werden. Ein Knickpunkt im ermittelten Paläogefälle weist auf eine letzte Hebungsphase auf der Ostalb während des Pliozäns hin. Im Arbeitsgebiet zwischen Aalen, Abtsgmünd und Schorndorf sind entlang des Leintals die jüngsten Sedimente (Goldshöfer Sande) der danubischen Entwässerung aufgeschlossen. Dieses danubische Flusssystem wurde im Mittelpleistozän von Zuflüssen des Rheins angezapft. Anhand der Basishöhen der Goldshöfer Sande konnte das Paläogefälle der Ur-Lein ermittelt werden. Mit einer Digitalisierung des Paläogefälles als Bruchkante im DHM und einer Reinterpolation der bestehenden Datenpunkte wurde der danubische Talboden der Ur-Lein rekonstruiert. Subtrahiert man das DHM der heutigen Landschaft von dem der Paläolandschaft, so erhält man 1.39 km3 Gesteinsvolumen, das durch die Lein seit der rheinischen Anzapfung erodiert wurde. Über einen Zeitraum von 700 bis 600 ka gerechnet, in der die rheinische Erosion in diesem Gebiet aktiv ist, ergibt sich eine durchschnittliche Erosionsrate im Haupttal der Lein von 63 bis 74 mm/ka. Die berechnete Erosionsrate im Leintal liegt über der Durchschnittsrate heutiger Flüsse in Südwestdeutschland. Sie reflektiert den klimatischen Einfluss starker und häufiger Temperaturschwankungen und der damit verbundenen Oberflächenprozesse während der Kaltzeiten und während des Übergangs von Kalt- zu Warmzeiten im Mittel- und Spätpleistozän. Reine Nettowerte für die Kalt- und Übergangszeiten des Mittel- und Oberpleistozäns weisen mit 66 bis 77 mm/ka auf eine bis zu 3-mal höhere Erosionsleistung als im Holozän oder in den Warmzeiten hin. Vergleicht man die Einschneidungsrate innerhalb des danubischen Systems mit der Rate seit der Aktivität des rheinischen Systems, so wird der Einfluss der Flussanzapfung auf die Erosion deutlich. Der Wechsel vom danubischen in das rheinische System konnte in diesen Zeiten klimatisch kontrollierter erhöhter Erosion im Mittelpleistozän die Einschneidung maximal um das Fünffache beschleunigen. Bei der Berechung von Erosionsraten über digitale Höhenmodelle muss eine Volumenkorrektur hinsichtlich der Waldflächen und der abgetragenen Sedimentdecken durchgeführt werden. Eine Unterschlagung des abgetragenen Sedimentvolumens der Goldshöfer Sande und der nicht korrigierten Waldflächen hätte bei der Berechung der Erosionsrate eine Abweichung von 23 % verursacht und die Rate auf 49 – 57 mm/ka verringert, wobei schon allein das Sedimentvolumen eine Abweichung von 20,5 % bewirkt und die Rate auf 50 – 59 mm/ka senkt. Das numerisch ermittelte Volumen der Waldflächen hingegen macht im Leintal lediglich eine Abweichung von 2,5 % aus.Since Late Miocene times Danubian tributaries formed the landscape in eastern Württemberg. Following former Danubian directions tributaries of the River Rhine captured and incised this ancient Danubian land surface. Especially in the surroundings of Geislingen an der Steige and Aalen relics of this former Danubian surface, locally covered by Danubian river sediments, still exist. Therefore this study area offers good conditions to reconstruct former Danubian valley bottoms and to model and calculate landscape changes over one million years. Using stereoscopic surface modelling software a high-resolution model (DEM) was generated with a resolution of 5 m. Modifying this model Danubian palaeovalleys in the surroundings of Geislingen and Aalen could be reconstructed. In the Lein valley near Aalen subtraction of the DEM of the actual landscape from the DEM of the ancient Danubian land surface yields a model presenting the rock volume eroded by the Rhenish system. In the study area of Geislingen an der Steige, the Rhenish tributaries Lauter, Eyb, and Rohrach are in the process of eroding ancient Danubian landforms produced by the Pliocene Ur-Eyb, the predecessor of the Eyb. South of the Furtlepass symmetrical strath terraces are situated 70 m above the actual (Rhenish) Lauter valley floor. Towards the South (in ancient downstream direction, e.g., near Treffelhausen) these terraces merge into a wide, smooth valley formerly occupied by the Ur-Eyb. Starting from a high-resolution digital elevation model (DEM) I created terrain sections and slope-angle maps providing the data for a numerical reconstruction of ancient Danubian landforms. The high resolution of the model allowed an exact classification of Danubian and Rhenish valleys. The switch from Danubian to Rhenish valley forms ranges between 8 and 10 m in horizontal distance. Slope angles of the Danubian Ur-Eyb valley vary from >0 – 4% for the valley bottom and between 4 and 25 % for the valley slope. On the other hand, Rhenish valleys possess values between 2 and 180 %. On the basis of Danubian values, which also provide the palaeogradient of the Ur-Eyb, a reinterpolation of the DEM resulted in a reconstruction of the ancient Pliocene valley bottom. A prominent knickpoint in the palaeogradient of the Ur-Eyb correlates with the last uplift pulse on the eastern Swabian Alb at the end of the Pliocene. In the study area confined by the cities Aalen, Abtsgmünd, and Schorndorf the Lein valley possesses well-preserved Pliocene to mid Pleistocene land surfaces featuring a gentle relief and sediments accumulated by former tributaries of the Danube (Goldshöfer Sande). During the Middle Pleistocene this Danubian system was captured by Rhenish tributaries In a photogrammetric approach I calculated the volume of material extracted by Rhenish erosion providing a first quantification of the effects of stream piracy on timescales of about 1 Ma. From borehole data, literature, geological maps, and own field observations I determined the morphometric parameters of the ancient Danubian Ur-Lein valley. The gradient was imported as a 3D-breakline into the model where it controls the reinterpolation of surrounding data points. The result is a high-resolution DEM of the valley of the Ur-Lein. Subtraction of the DEM of the actual landscape from the DEM of the ancient Ur-Lein valley yields a model representing the rock volume eroded by the Rhenish Lein which totals 1.39 km3 and converts into a rate of erosion between 63 and 74 mm/ka over a period of 700 to 600 ka, respectively. This is in accordance with figures obtained elsewhere in Central Europe through cosmogenic nuclides. It reflects the dominance of frequent fluctuations in climate and is considered to be mainly a product of strong changes in temperature and related processes during the transitional times between mid to late Pleistocene warm and cold states. A filtering procedure applied to cold and transitional state erosion rates of the Middle and Late Pleistocene yielded peak values between 66 and 77 mm/ka, up to 3 times higher than the modern rate or the rate of warm-state episodes. An assessment of the contribution of Rhenish stream piracy on long-term mid Pleistocene denudation under changing climate conditions resulted in a maximum 5-fold acceleration. For correct calculation of an eroded rock volume using DEM in a last step the volume of forests must be deduced and the volume of removed sediment cover must be added. Ignoring the eroded sediment volume of the Goldshöfer Sande and the non-corrected forest in the DEM would have caused a difference in volume of 22.7%; accordingly, erosion rates would lower to 49 – 57 mm/ka. The volume of removed sediment has the strongest influence on the error margin resulting in a difference in volume of 20.5 % and a corresponding erosion rate of 50 – 59 mm/ka. In contrast, a non-corrected forest volume would only account for a difference in volume of 2.5 %

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
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