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Jugend und Freundschaft in Zeiten sozialer Medien : inwiefern soziale Medien und digitale Kommunikation die Beziehungen Jugendlicher beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf ihre psychosoziale Entwicklung hat
Im Verlauf dieser Arbeit konnte festgestellt werden, wie vielschichtig der Zusammenhang zwischen sozialen Medien, Peerbeziehungen und der psychosozialen Entwicklung ist. Aufbauend auf dem Konzept der Entwicklungsaufgaben – mit besonderem Fokus auf die Identitätsentwicklung nach Erikson und Marcia – wurde erarbeitet, inwiefern soziale Medien und digitale Kommunikation die Beziehungen Jugendlicher beeinflussen und welche Auswirkungen dies auf ihre psychosoziale Entwicklung hat. Ausgehend davon, dass die Identitätsentwicklung die zentrale Entwicklungsaufgabe des Jugendalters ist, wurde festgestellt, dass Peerbeziehungen bei diesem Prozess eine erhebliche Rolle spielen. Ein weiterer prägender Faktor innerhalb der Lebenswelt Jugendlicher machen heutzutage die sozialen Medien aus. Nahezu alle Jugendlichen nutzen ein Smartphone, primär um mit Freund:innen in Kontakt zu treten. Durch verschiedene Mechanismen wird die Nutzung sozialer Medien systematisch gefördert, zusätzlich spielen Akteur:innen wie Influencer:innen eine große Rolle. Verschiedene Merkmale wie zum Beispiel Asynchronität und Quantifizierbarkeit erschaffen eine einzigartige Online-Umgebung, die für Jugendliche äußerst attraktiv ist. Durch die Präsenz im Alltag, haben soziale Medien unweigerlich einen großen Einfluss auf die Beziehungen und die psychosoziale Entwicklung Jugendlicher. So konnte festgestellt werden, dass Jugendliche soziale Medien primär nutzen, um bestehende Offline-Freundschaften zu ergänzen und zu stärken. Allerdings ermöglichen sie es auch, das bestehende soziale Netzwerk zu erweitern, teilweise auch über geografische Grenzen hinaus. Insgesamt wird aber davon ausgegangen, dass soziale Medien im Sinne der Stimulationshypothese eher Offline-Beziehungen erweitern, anstatt sie zu verdrängen. Zudem verändert sich das Kommunikationsverhalten Jugendlicher mit ihren Peers durch die neuen Bedingungen und Möglichkeiten der Online-Umgebung. Bezogen auf die psychosoziale Entwicklung haben soziale Medien ebenfalls einen erheblichen Einfluss. So können durch neue Möglichkeiten einer gesteuerten Selbstpräsentation und Ansporn zur Selbstenthüllung durch soziale Unterstützung die intrapersonelle Identitätsenwicklung gefördert werden. Keine genauen Ergebnisse konnten bezüglich des Einflusses auf das Selbstkonzept gefunden werden. Auch die interpersonelle Identitätsentwicklung wird durch die sozialen Medien beeinflusst. So können Jugendliche durch die Publizität sozialer Medien Anerkennung erfahren und Feedback erhalten, und durch Online-Vorbilder wie zum Beispiel Influencer:innen Rollen explorieren. Letztere können allerdings auch negative Auswirkungen haben, indem sie als negative Vorbilder fungieren. Des Weiteren bieten soziale Medien neue Möglichkeiten für soziale Vergleiche, soziales Feedback und Selbstreflexion, die den Selbstwert positiv oder negativ beeinflussen. Außerdem schaffen die veränderten Kommunikationsmöglichkeiten neue Anforderungen in Beziehungen. Den Umgang damit erlernen Jugendliche allerdings mit der Zeit, wodurch der gesundende Umgang mit den Möglichkeiten der digitalen Kommunikation zu einem Teil der sozialen Entwicklung wird. Durch die neuen Möglichkeiten sozialer Medien entstehen auch neue Herausforderungen. So beeinflussen soziale Medien das Risikoverhalten Jugendlicher, bieten Raum für Cybermobbing und fördern die Angst, etwas zu verpassen. Zudem kann eine passive Mediennutzung negative Auswirkungen haben, eine selbstaffirmative aktive Nutzung dagegen eindeutig positive. Auswirkungen hat auch der Umfang des Medienkonsum. Nimmt dieser zu große Ausmaße an hat er negative Auswirkungen, wobei hier der soziale und entwicklungsbedingte Kontext eine große Rolle spielt. All dies stellt die Soziale Arbeit vor neue Herausforderungen. Es müssen fachlich reflektierte Rahmungen und Kompetenzen von Fachkräften gefördert werden, damit Jugendlichen eine angemessene Medienerziehung ermöglicht werden kann. Durch die Bearbeitung der Fragestellung konnte festgestellt werden, dass die psychosoziale Entwicklung Jugendlicher in einem Spannungsfeld zwischen sozialen Medien, Entwicklungsaufgaben und Peerbeziehungen stattfindet, sowie vielen Faktoren, die im Rahmen dieser Arbeit gar nicht näher beleuchtet wurden. Dadurch sind auch die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Themen dieser Arbeit deutlich komplexer, als zu Beginn vermutet, was teilweise zu Her ausforderungen bei der Bearbeitung der Fragestellung führte. Es wird deutlich, dass die hier dargestellten Zusammenhänge zwar einen ersten Einblick in die Thematik verschaffen, der Rahmen einer Bachelor-Thesis für die Komplexität des Themas kaum ausreicht. So wurde diese Arbeit unter anderem aus einer rein westlichen Perspektive, mit Quellen und Forschungen primär aus europäischen und nordamerikanischen Ländern geschrieben. Dies war eine bewusste Entscheidung, um den Rahmen zu halten, jedoch wäre weitere Perspektiven ebenfalls interessant in Betracht zuziehen. Welchen Einfluss hätten andere digitale Infrastrukturen oder andere gesellschaftliche Normen und Wertesysteme auf die Beantwortung der gleichen Fragestellung? Auch methodische Grenzen spielten eine große Rolle. So entstanden viele der zitierten Studien auf Grundlage von selektiven Stichproben oder Selbstberichten, wobei Ergebnisse verzerrt werden können. Allgemein wären deutlich mehr Langzeitstudien notwendig gewesen, um differenziertere Ergebnisse zu garantieren, ein Punkt, auf den auch die Autor:innen der hier zitierten Studien häufig aufmerksam gemacht haben. Allerdings sind bisher wenig Langzeitstudien zu diesem Thema vorhanden. Weiterhin ließ sich die gesamte Komplexität sozialer Medien im Kontext dieser Arbeit nur begrenzt darstellen. Der Fokus wurde bewusst auf Aspekte sozialer Medien gelegt, die im Zusammenhang mit Peerbeziehungen und der psychosozialen Entwicklung Jugendlicher stehen, also den für die Fragestellung relevanten Themen. Dadurch wurden aber auch wichtige Chancen und Risiken sozialer Medien gar nicht erst thematisiert. Ein Beispiel wäre die Rolle die unter anderem Fake News im Rahmen sozialer Medien im Bezug auf Jugendliche spielen. Auch dies wäre zukünftig ein interessanter Forschungsansatz, zum Beispiel im Bezug auf die Meinungsbildung und politische Bildung Jugendlicher, die ebenfalls eine Rolle in der Entwicklung spielen. Für zukünftige Forschungen ergeben sich aus dieser Arbeit einige Perspektiven, die offen geblieben sind. So ist zwar die Auswahl an Forschungen zu den Auswirkungen sozialer Medien auf Aspekte der psychosozialen Entwicklung Jugendlicher sehr beeindruckend, sie weißt aber auch Lücken auf. So konnten für diese Arbeit wenige Quellen gefunden werden, die sich explizit mit den Auswirkungen auf die soziale Entwicklung Jugendlicher beziehen. Es stellt sich die Frage, inwiefern zum Beispiel die Sozialkompetenz von Jugendlichen durch die veränderte Umgebung innerhalb sozialer Medien unter anderem durch das Transformation Framework beeinflusst wird. Wie beeinflusst zum Beispiel die Cue-Abwesenheit den Umgang mit und das Erleben von Gefühlen für Jugendliche? Tiefergehende Forschungen in diesem Bereich könnten zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen sozialer Medien führen. Wie bereits erwähnt fehlen insgesamt ausreichend Langzeitstudien zu diesem Thema, die weitere Erkenntnisse liefern könnten. Auch langfristige Auswirkungen im Lebenslauf wären im Laufe der Zeit interessant zu erforschen. Allerdings befinden sich die digitale Umgebung und soziale Medien in ständiger Entwicklung und verändern sich, langfristige Forschungen müssten sich an diese Umstände anpassen.
Zusammenfassend soll am Ende dieser Arbeit festgehalten werden, dass die Rolle sozialer Medien im Alltag Jugendlicher nicht unterschätzt werden darf. Vielmehr muss sie verstanden werden und darauf in der Arbeit mit Jugendlichen aufgebaut werden. Diese Arbeit hat einen Einblick ermöglicht, welche Rolle soziale Medien und Peerbeziehungen im Zusammenhang miteinander in der psychosozialen Entwicklung Jugendlicher spielen. Dabei ist es zwar wichtig, sich der Risiken bewusst zu sein, aber auch Chancen nicht außen vor zu lassen. Desjarlais bezeichnete soziale Medien als ein „tool for socialisation“. Mit dieser Betrachtung sollte versucht werden, soziale Medien als ein Werkzeug zu betrachten, dessen Nutzung gelernt werden muss, aber bei guter Nutzung neue Möglichkeiten bietet, wenn diese nur richtig verstanden werden
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist
We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
Author-wise bibliometric analysis based on entropy.
Author-wise bibliometric analysis based on entropy.</p
Author Under Sail The Imagination of Jack London, 1893-1902
In Author Under Sail, Jay Williams offers the first complete literary biography of Jack London as a professional writer engaged in the labor of writing. It examines the authorial imagination in London's work, the use of imagination in both his fiction and nonfiction, and the ways he defined imagination in the creative process in his business dealings with his publishers, editors, and agents. In this first volume of a two-volume biography, Williams traverses the years 1893 to 1902, from London's "Story of a Typhoon" to The People of the Abyss. The Jack London who emerges in the pages of Author Under Sail is a writer whose partnership with publishers, most notably his productive alliance with George Brett of Macmillan, was one of the most formative in American literary history. London pioneered many author models during the heyday of realism and naturalism, blurring the boundaries of these popular genres by focusing on absorption and theatricality and the representation of the seen and unseen. London created an impassioned, sincere, and extremely personal realism unlike that of other American writers of the time. Author Under Sail is a literary tour de force that reveals the full range of London as writer, creative citizen, and entrepreneur at the same time it sheds light on the maverick side of machine-age literature.Intro -- Title Page -- Copyright Page -- Dedication -- Contents -- Acknowledgments -- Introduction -- 1. Spirit Truth -- 2. From Absorption to Theatricality and Back Again -- 3. "I Will Build a New Present" -- 4. Sons as Authors -- 5. Fathers as Publishers -- 6. The Daughter as Author -- 7. Lovers as Authors -- 8. At Sea with the Family -- 9. Yellow News, Yellow Stories -- 10. The Return Home -- Notes -- Bibliography -- Index -- About Jay WilliamsIn Author Under Sail, Jay Williams offers the first complete literary biography of Jack London as a professional writer engaged in the labor of writing. It examines the authorial imagination in London's work, the use of imagination in both his fiction and nonfiction, and the ways he defined imagination in the creative process in his business dealings with his publishers, editors, and agents. In this first volume of a two-volume biography, Williams traverses the years 1893 to 1902, from London's "Story of a Typhoon" to The People of the Abyss. The Jack London who emerges in the pages of Author Under Sail is a writer whose partnership with publishers, most notably his productive alliance with George Brett of Macmillan, was one of the most formative in American literary history. London pioneered many author models during the heyday of realism and naturalism, blurring the boundaries of these popular genres by focusing on absorption and theatricality and the representation of the seen and unseen. London created an impassioned, sincere, and extremely personal realism unlike that of other American writers of the time. Author Under Sail is a literary tour de force that reveals the full range of London as writer, creative citizen, and entrepreneur at the same time it sheds light on the maverick side of machine-age literature.Description based on publisher supplied metadata and other sources.Electronic reproduction. Ann Arbor, Michigan : ProQuest Ebook Central, YYYY. Available via World Wide Web. Access may be limited to ProQuest Ebook Central affiliated libraries
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