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    Soziales Ehrenamt : Motive freiwilliger sozialer Tätigkeiten unter Berücksichtigung der Hypothese einer bestehenden eigenen Betroffenheit als Auswahlkriterium in Bezug auf das Tätigkeitsfeld

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    Die Arbeit beschäftigt sich mit den Motiven freiwilliger sozialer Tätigkeiten. Aus der Perspektive des Betroffenen wird dessen Motivation unter dem Aspekt, der Hypothese, einer bestehenden eigenen Betroffenheit als Auswahlkriterium auf das Tätigkeitsfeld erfragt. Die Definitionen zu ehrenamtlichen Engagementformen im Sinne von „Bürgerschaftlichem Engagement“, „Freiwilligentätigkeit“, „Selbsthilfe“ und „Ehrenamt“ ermöglichen einen differenzierten Zugang zu den Tätigkeitsfeldern. Das Modell „Modernes Ehrenamtliches Engagement“ bietet eine Übersicht über den Entscheidungsprozess interessierter zukünftiger Ehrenamtlicher in Bezug auf Auswahl, Schulung und Begleitung in ihrer Tätigkeit. Die rechtlichen und sozialstaatlichen Bedingungen und Voraussetzungen ehrenamtlicher sozialer Tätigkeiten werden beispielhaft anhand des Gutachtens der Enquete-Kommission zur Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements dargestellt und die Förderung der Selbsthilfe als soziales Tätigkeitsfeld durch eine Betriebskrankenkasse beschrieben. Die qualitative empirische Erhebung belegt in der Auswertung die Hypothese einer bestehenden individuellen Betroffenheit in Bezug auf die Auswahl des Tätigkeitsfeldes im sozial ehrenamtlichen Engagement. Das Modell „Modernes Soziales Ehrenamt“ bietet als Ergänzung eine idealtypische Übersicht über den Entscheidungs- und Qualifizierungsprozess freiwillig sozial Tätiger. Für die Praxis verdeutlicht es die Zusammenarbeit von Fachkräften und Laienhelfern als Partner mit unterschiedlichen Aufgabenfeldern, Verantwortlichkeiten und Entscheidungskompetenzen. Aus der bestehenden sozial-staatlichen Verpflichtung zur Stärkung und Förderung ehrenamtlichen Engagements und der Zusammenfassung der Ergebnisse der qualitativen Untersuchung werden Grundprinzipien ehrenamtlich freiwilligen Engagements zusammengefasst und Zukunftsperspektiven entwickelt

    Agende und Gemeindealltag : Eine empirische Studie zur Rezeption des Evangelischen Gottesdienstbuches

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    Schon bald nach der Einführung des Evangelischen Gottesdienstbuches im Jahr 2000 begann die Diskussion über die nächste Agende. Dabei stellte sich die Frage, wie zeitgemäß ein solches kirchenamtliches Liturgiebuch überhaupt noch ist. Im Kontext einer deutschlandweiten Rezeptionsstudie wertert der Autor sieben Gruppendiskussionen mit Pfarrer:innen, Vikar:innen und Prädikantinnen in der rheinischen Landeskirche aus. Wie gehen die Praktiker:innen mit den agendarischen Vorgaben und Leitvorstellungen tatsächlich um? Die Studie zeichnet ein differenziertes Bild der vielfältigen Liturgiepraxis in einer unierten Kirche und ordnet sie in die Agendengeschichte der vergangenen 200 Jahre ein. Auf diesem Hintergrund hinterfragt sie die Bedeutung offizieller Gottesdienstbücher für die liturgische Qualitätssicherung und zeigt partizipatorische Alternativen in einer zunehmend digitalisierten Welt auf

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Offenes Fenster – open space. Rückblick und Revue

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    Ein Blick zurück aus evangelischer Perspektive auf 50 Jahre christlichen Lebens in Mitteleuropa(1963–2013) und dessen praktisch-theologische Reflexion erkennt Aufbrüche undUmbrüche, die in der katholischen Kirche mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil in Verbindungstehen, und sieht vergleichbare Entwicklungen in den evangelischen Kirchen in Mitteleuropa.Über die Deutungsmacht in den Wandlungsprozessen des 20. Jahrhunderts verfügenspätestens seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr religiöse Autoritäten, vielmehr haben Sozialbzw.Kulturwissenschaftler die Deutungshoheit erlangt, und ihre Deutungen haben die christlichePraxis durchsetzt, so dass sich selbst ein Papst ihrer bedienen muss.If one reflects on the past fifty years of Christian life in Central Europe from a Protestant perspective(1963–2013) as well is the interpretation of this time from the perspective of PracticalTheology, one will observe departures as well as changes. These developments are connectedto the Second Vatican Council (in the Catholic Church), but one can also detect similar developmentswithin the Protestant churches of this region. Yet, it is no longer the religious authoritieswho interpret these changes, but the task of interpretation is now in the hands of thosestudying cultural and social sciences. They are so overpowering and prevalent in Christianpraxis that even the pope uses them
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