1,720,985 research outputs found
Effekte eines postoperativen kognitiven Trainings auf postoperative kognitive Defizite nach herzchirurgischen Operationen
Hintergrund:
Herzchirurgische Operationen gelten als Risikofaktor für postoperative kognitive Defizite (POCD), die die gesundheitsbezogene Lebensqualität beeinträchtigen und die Mortalität erhöhen können. Das Ziel dieser Studie war es, ein kognitives Training zu entwickeln und die Auswirkungen dieser Intervention auf POCD, subjektiv eingeschätzte kognitive Beeinträchtigungen im Alltag und die gesundheitsbezogene Lebensqualität bei älteren Patienten nach herzchirurgischen Eingriffen zu untersuchen.
Methoden:
In dieser multizentrischen, randomisierten, kontrollierten und ergebnisverblindeten Studie wurden ältere Patienten untersucht, die sich einer elektiven Herzklappenoperation mit extrakorporaler Zirkulation unterzogen hatten. Die Rekrutierung erfolgte in den Abteilungen für Herzchirurgie der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim und der Universitätsklinik in Gießen. Die Patienten wurden entweder einer Papier- und Bleistift-basierten kognitiven Trainingsgruppe oder einer "Treatment as Usual"-Gruppe zugewiesen. Das kognitive Training begann eine Woche nach der Operation und dauerte etwa drei Wochen bis zur Entlassung aus der Rehabilitation. Um POCD zu untersuchen, wurden neuropsychologische Parameter vor der Operation, bei der Entlassung aus der Rehabilitation (primäres Ergebnis) sowie drei und zwölf Monate nach der Entlassung (sekundäres Ergebnis) getestet. Zusätzlich wurden die gesundheitsbezogene Lebensqualität (SF-36) und die subjektiv eingeschätzten kognitiven Beeinträchtigungen im Alltag (CFQ) vor der Operation sowie drei und zwölf Monate nach dem kognitiven Training erhoben (sekundäres Ergebnis).
Hauptergebnisse:
Die Häufigkeit von POCD bei Entlassung aus der Rehabilitation (Trainingsgruppe, n=37; Kontrollgruppe, n=44) betrug 50% in der Kontrollgruppe und 19% in der Trainingsgruppe (χ²[1]=8.45, p=0.004; OR=4.29, 95% CI [1.56-11.80]). Drei Monate nach dem kognitiven Training (Trainingsgruppe, n=33; Kontrollgruppe, n=34) betrug die POCD-Häufigkeit 29% in der Kontrollgruppe und 6% in der Trainingsgruppe (χ²[1]=6.21, p=0.013; OR=6.46, 95% CI [1.29-32.28]). Zwölf Monate nach dem kognitiven Training (Trainingsgruppe, n=19; Kontrollgruppe, n=27) zeigte sich eine POCD-Häufigkeit von 22% in der Kontrollgruppe und 11% in der Trainingsgruppe (χ²[1]=1.06, p=0.440; OR=2.43, 95% CI [0.43-13.61]).
Weiterhin zeigten sich, unter Berücksichtigung der Baseline-Daten, in der Trainingsgruppe verglichen mit der Kontrollgruppe drei Monate nach dem Training verbesserte Werte in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, insbesondere in den Bereichen Rolleneinschränkungen durch emotionale Probleme (U=-2.649, p=0.008, η2=0.121), Energie und Müdigkeit (F[2.55]=5.72, p=0.020, η2=0,062), soziale Funktionsfähigkeit (U=-2.137, p=0.033, η2=0.076), Durchschnitt aller SF-36-Faktoren (U=-2.374, p=0.018, η2=0.094), Veränderung des Gesundheitszustandes vom letzten Jahr zum aktuellen Zeitpunkt (U=-2.378, p=0.017, η2=0.094), und Durchschnitt aller psychologischen Faktoren (U=-2.470, p=0.013, η2=0.102). Zwölf Monate post-training (Training: n=30, Kontrolle: n=28) zeigten sich in der Trainingsgruppe verbesserte Werte in den Bereichen Rolleneinschränkungen aufgrund körperlicher Gesundheit (U=-2.447, p=0.015, η2=0.109), Rolleneinschränkungen durch emotionale Probleme (U=-2.245, p=0.025, η2=0.092), Schmerzen (U=-1.979, p=0.049, η2=0.068), Durchschnitt aller SF-36-Faktoren (U=-3.237, p<0.001, η2=0.181), Veränderung des Gesundheitszustandes vom letzten Jahr zum aktuellen Zeitpunkt (U=-2.091, p=0.037, η2=0.075), Durchschnitt aller physiologischen Faktoren (U=-2.803, p=0.005, η2=0.138), und Durchschnitt aller psychologischen Faktoren (U=-2.350, p=0.018, η2=0.095).
Es zeigten sich zwischen den Gruppen keine statistisch signifikanten Unterschiede (p<0.05) in den von den Patienten selbst berichteten kognitiven Beeinträchtigungen im Alltag.
Schlussfolgerung:
Das von unserer Arbeitsgruppe vorgestellte kognitive Training kann eine Methode zur Prävention von POCD und zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität nach einer Herzoperation sein
Reflexive soziale Aufmerksamkeitsorientierung: Verhalten, Hirnaktivierung und Effekte der fMRT-Schichtführung
Die visuelle reflexive Aufmerksamkeitsorientierung ist für zwischenmenschliche Interaktionen essenziell und u.a. bei Menschen mit Autismus oder Schizophrenie beeinträchtigt. Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit der Erforschung deren neurophysiologischen Grundlagen.
In der Literatur lässt sich Evidenz dafür finden, dass sowohl zentral präsentierte nicht-prädiktive Blick- als auch symbolische Pfeilhinweisreize eine automatische Orientierung der Aufmerksamkeit in Richtung eines peripheren Zielreizes (sog. „Cueing“) bewirken können. Dahingehend wurde in der vorliegenden Untersuchung ein an Friesen & Kingstone (1998) angelehntes zentrales Cueing-Paradigma eingesetzt, bei dem soziale Blickhinweisreize mit nicht-sozialen Pfeilhinweisreizen verglichen wurden. Zusätzlich wurde der Effekt einer Variation des Zielreizes (sozial vs. nicht-sozial) untersucht. Das Experiment wurde mit 52 gesunden Testpersonen durchgeführt. Die Aufmerksamkeitsleistung wurde durch die Messung von Reaktionszeiten quantifiziert, während in der fMRT hämodynamische Korrelate der Hirnaktivierung erfasst wurden. Auf der Verhaltensebene konnte varianzanalytisch ein Kongruenz-Effekt nur für nicht-soziale Hinweisreize beobachtet werden. Für soziale Hinweisreize wurde hingegen ein robuster Erleichterungseffekt in Kombination mit sozialen Zielreizen ermittelt, welcher unabhängig von der Kongruenz-Bedingung war. Dadurch ergaben sich Hinweise auf einen anderweitigen stimulusspezifischen reflexiven sozialen Aufmerksamkeitsprozess, welcher durch eine implizite Gedächtnisleistung oder eine Salienzsteigerung durch den sozialen Kontext bedingt gewesen sein könnte. In diesem Zusammenhang wurden spezifische Aktivierungen rechtsseitig im posterioren Gyrus temporalis medius und im Gyrus frontalis medius sowie bilateral im Gyrus lingualis in der fMRT detektiert. Unabhängig vom Zielreiz-Typ und damit von der Reaktionsleistung, konnten Aktivierungen für soziale Hinweisreize bilateral im Gyrus fusiformis und im Calcarinen Cortex, sowie rechtsseitig im Cuneus und Gyrus occipitalis inferior festgestellt werden. Diese bestätigen größtenteils bisherige Befunde zur gesichterselektiven neurokognitiven und basalen visuellen Verarbeitung.
In einer Nebenfragestellung wurde anhand des Vergleichs der fMRT-Daten von zwei Gruppen innerhalb o.g. Stichprobe mit unterschiedlichem Schichtführungswinkel untersucht, ob dieser einen Einfluss auf die gemessene hämodynamische Aktivierung (BOLD) hatte. Aus den Ergebnissen ergaben sich dafür keine wesentlichen Hinweise. Jedoch erscheint zur Überprüfung dieser Fragestellung ein Studiendesign mit einem Vergleich intraindividueller anstatt interindividueller Daten valider
Der Einfluss von Blickrichtungsreizen auf die Aufmerksamkeitsausrichtung bei Schizophrenie
Die vorliegende Arbeit beschäftigte sich mit der Untersuchung der Aufmerksamkeitsausrichtung bei Schizophrenie unter Verwendung des Gaze-Cueing Paradigmas. Aufgrund des gewählten Studiendesigns konnte für die Schizophrenie Patienten ein signifikanter Cueing-Effekt bei den zum Vergleich verwendeten symbolischen Hinweisreizen nachgewiesen werden. Dieser bei der langen SOA von 800 ms registrierte Effekt, war bei den Erkrankten Probanden sogar stärker ausgeprägt, als bei der Gesunden Kontrollgruppe. Bei einer Analyse innerhalb der Gruppe der Schizophrenie Patienten, zeigten die gemessen am niedrigen Gesamtwert des PANSS eher weniger schwer erkrankten Probanden, einen abermals stärkeren Kongruenzeffekt für die nicht sozialen Hinweisreize, wobei er in diesem Fall bei der kurzen SOA von 100 ms auftrat. Des Weiteren ergab diese Auswertung andere signifikante Effekte, welche vergleichbar sind mit denen der Gesunden für beide SOA Zeiten. Ungeachtet der durchweg langsameren Reaktionszeiten, deuten die Verhaltensdaten der Erkrankten somit bereits in eine sowohl für soziale, als auch vor allem und eindeutig für nicht soziale Hinweisreize, vorhandenen Hypersensitivität bei Schizophrenie. Während kongruente symbolische Cues relativ schnell und vor allem effektiver als von den Gesunden verarbeitet worden sind, fiel es den Patienten bei der Wahrnehmung von Gesichtern schwer den relevanten Informationsgehalt zu extrahieren. Außerdem hatten sie Schwierigkeiten darin sich von diesen sozialen Abbildungen wieder zu lösen, um ihre Aufmerksamkeit neu auszurichten. Diese Beobachtung hat somit Züge sowohl einer Hypo-, als auch einer Hypersensitivität für Blickhinweisreize. Unterstützung finden diese Behauptungen durch die während des Experiments erfolgte funktionelle MRT-Bildgebung, welche obendrein die bisherige Annahme bestärkt, dass es ein für beide Reizarten gemeinsames Netzwerk gibt, welches durch spezifische Areale für die Verarbeitung sozialer Stimuli komplementiert wird. Im Vergleich zu den Gesunden zeigten die Patienten dort im Kontrast soziale gegen nicht soziale Hinweisreize nämlich ein insgesamt komprimiert erscheinendes Aktivierungsmuster. In den vergleichbaren Hirnregionen war die Aktivität dabei zwar meistens geringer als bei den Gesunden, jedoch in einigen Arealen durchaus stärker ausgeprägt. Der Gyrus Fusiformis, als eine Kernregion der sozialen Kognition, war bei den Patienten vollkommen unauffällig und bestach im Gegenteil, wie bei den Gesunden, sogar durch eine hohe Anzahl überschwelliger T-Werte. Im Sinne des Konzepts einer neuronalen Fehlschaltung sieht es allerdings danach aus, dass aufgrund der jedoch insgesamt verminderten Aktivität für soziale Reize ein Unvermögen besteht zusätzliche und für das soziale Funktionsniveau entscheidende Areale zu rekrutieren. Diese Hirnregionen werden bei den Erkrankten stattdessen für andere Aufgaben eingesetzt, welche nicht mit der sozialen Kognition in Verbindung stehen. Der Gruppenvergleich für den Kontrast nicht soziale gegen soziale Hinweisreize ergab nämlich indes ein in jeder Hinsicht konträres Bild, sodass bei den Patienten von einer zu den Gesunden deutlich verschiedenen und auffällig starken Hirnaktivität bei der Verarbeitung von symbolischen Hinweisreizen gesprochen werden kann. Die Erkrankten zeigten darüber hinaus Aktivität in solchen Arealen, die bei der gesunden Kontrollgruppe gänzlich nicht aufgefallen waren, jedoch in der Literatur durchaus im Zusammenhang mit Theory of Mind genannt werden. Aufgrund dessen ergibt sich der Gesamteindruck, dass bei den Schizophrenie Patienten gewisse Gehirnregionen, welche eigentlich für soziale Kognition genutzt werden, ihren angedachten Aufgaben nicht mehr nachkommen und diese kognitiven Ressourcen aber stattdessen für nicht soziale Verarbeitungsvorgänge rekrutiert werden. Zwar kann eine pauschale und finale Aussage über eine bei Schizophrenie vorhandene Hypo-, oder Hypersensitivität aufgrund der sehr differenzierten Ergebnisse nicht getätigt werden, jedoch ist die Reizverarbeitung insgesamt eindeutig von der der Gesunden zu unterscheiden und somit verändert. In Übereinstimmung mit der jüngsten Literatur spricht die vorliegende Arbeit somit für eine bei Schizophrenie vorhandene Diskonnektivitätsstörung, im Sinne einer neuronalen Schaltkreisstörung, unter Benachteiligung sozial-kognitiver Vorgänge und zugunsten der Verarbeitung abstrakter Aufgabenstellungen
Korrelationen zwischen proinflammatorischen Markern, zerebralen Endophänotypen und Erschöpfung bei Personen mit diagnostizierter primärer Depression
Hintergrund: Depression ist eine der häufigsten psychiatrischen Diagnosen weltweit und wirkt sich nicht nur auf die Gesundheit des Individuums aus, sondern auch auf die Funktionalität. Eines der häufigsten Phänomene bei Depression ist Erschöpfung. In den letzten Jahren wurden verschiedene Modelle vorgeschlagen, um die Pathophysiologie von Depression sowie von Erschöpfung besser zu verstehen. Eines dieser vorgeschlagenen Modelle bezieht sich auf die Entzündungsaktivität, da sowohl Erschöpfung als auch Depression mit Entzündung einhergehen können. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass sich bestimmte Gehirnareale und/oder Gehirnfunktionen bei Depression verändern. Das Ziel dieser Doktorarbeit ist daher, Korrelationen zwischen entzündungsfördernden Parametern, Erschöpfung, zerebralen Endophänotypen bei Personen mit diagnostizierter Depression zu untersuchen. Methoden: Diese Monographie ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil wurden proinflammatorischen Plasmaparameter untersucht. Für die Messung der Erschöpfung wurde das Inventar FIS-D verwendet. Die gesamten Werte des BDI-FS-Inventars wurden für die Depressivität verwendet. Die Messungen wurden bei 50 Personen mit diagnostizierter Depression (PG) und 58 gesunden Personen (HC) durchgeführt. Im zweiten Teil wurden verschiedene proinflammatorische Plasmaparameter mit Werten aus einem computergestützten neurokognitiven Test und mit Werten des ereigniskorrelierten Potentials (ERP) mittels einer Elektroenzephalographie (EEG)-Messung untersucht und auf Korrelation geprüft. Die Messungen wurden bei 26 Personen mit diagnostizierter Depression und 33 gesunden Personen durchgeführt. Ergebnisse: Die Ergebnisse des ersten Teils zeigen positive Korrelationen zwischen Erschöpfung und Depression. BDI-FSTOT-Werte korrelieren positiv mit IL-1β und TNF-α in der PG, jedoch nicht in der HC. TNF-α korreliert positiv mit allen Erschöpfungswerten der PG. Im Gegensatz dazu korrelieren nur bestimmte Entzündungsfaktoren (IL-6, TNF-α, IL-1β) mit den Erschöpfungswerten in der HC. Im zweiten Teil werden unterschiedliche Korrelationen in der PG festgestellt. Die ERP-Latenzzeiten korrelieren positiv mit verschiedenen Erschöpfungsdimensionen und die P300-Amplitudenwerte des ERP korrelieren negativ mit einem proinflammatorischen Parameter (IL-1β). Schlussfolgerung: Die Ergebnisse dieser Doktorarbeit weisen auf eine Entzündungskomponente bei Depression und Erschöpfung hin. Der Einfluss von Entzündung auf die P300-Amplitude und ERP-Latenzzeiten ist jedoch bei Depression gering, obwohl der Einfluss von Erschöpfung auf die ERP-Latenzzeiten bei Depression erheblich ist.DAAD, Immunität und Seel
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
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