4 research outputs found

    Vision in Fes at the Space between faʾ and sīn

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    Adding a Layer. Functioning Muslim Shrines at Archaeological Sites in Northwestern Morocco

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    Archäologen, die im nordwestlichen Marokko (der einstigen römischen Provinz Mauretania Tingitania) arbeiten, überrascht die häufige Verbindung von präislamischen archäologischen Stätten mit muslimischen Heiligtümern (Schreinen). Zwar befassen sich einige Untersuchungen mit dem Marabutismus, einer Ausprägung der Volksfrömmigkeit in Marokko, doch wurden muslimische Schreine nur selten vor dem Hintergrund ihres archäologischen Kontextes untersucht. Der Beitrag befasst sich erstens mit Heiligen und Heiligtümern in Marokko und widmet sich dabei zweitens sechs Fallstudien in Nordwest-Marokko (Lixus, Zilil, Thamusida, Chella, Banasa und Hajar al-Nasr) mit dem Ziel zu beleuchten, wie sich die gegenwärtige kultische Nutzungsphase, d. h. die Schreine, sich räumlich und architektonisch auf die sie umgebenden und unter ihnen liegenden archäologischen Überreste beziehen.Archaeologists working in Northwestern Morocco (former Roman province of Mauritania Tingitania) were often struck by the ubiquitous association of pre-Islamic archaeological sites and Muslim shrines. Although several studies have been devoted to maraboutism as a form of popular piety in Morocco, Muslim shrines found at archaeological sites were rarely if ever studied in connection to their archaeological context. This research 1) revisits saints and sainthood in Morocco, and more importantly, 2) examines six case studies in Northwestern Morocco (Lixus, Zilil, Thamusida, Chella, Banasa and Hajar al-Nasr) in order to shed light on how the active devotional layer, i.e. the shrines, relates spatially and architecturally to the archaeological remains beneath and around them

    Perspektiven der Spolienforschung 2. Zentren und Konjunkturen der Spoliierung.

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    Erscheint in der Reihe "Berlin Studies of the Ancient World" herausgegeben von Exzellenzcluster 264 Topoi ; 40Die Wiederverwendung und Umnutzung antiker Bauten, Bauteile und Skulpturen ist ein weitverbreitetes Phänomen der Nachantike. Rom und der Maghreb liefern zahlreiche und vielfältige Beispiele für diese Aneignung materieller Hinterlassenschaft en der Antike. Während sich die beiden Regionen seit dem Ausgang der Antike politisch und kulturell sehr unterschiedlich entwickeln, zeigen sie in der praktischen Umsetzung der Wiederverwendung, die zwischenzeitlich quasiindus trielle Ausmaße annimmt, strukturell ähnliche orga nisatorische, logistische und rechtlich-lenkende Praktiken. An beiden Schauplätzen kann die Antike alternativ als eigene oder fremde Vergangenheit konstruiert und die Praxis der Wiederverwendung utilitaristischen oder ostentativen Charakter besitzen
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