452 research outputs found

    Du pouvoir oxydant des tissus. Archiv für die gesammte Physiologie von Pflüger, 1896, 65 pp. 249-278; Maly's Jahresbericht 1896, Bd. 26 S. 349, refer. von Dr. Walther

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    DU POUVOIR OXYDANT DES TISSUS. ARCHIV FÜR DIE GESAMMTE PHYSIOLOGIE VON PFLÜGER, 1896, 65 PP. 249-278; MALY'S JAHRESBERICHT 1896, BD. 26 S. 349, REFER. VON DR. WALTHER Le Physiologiste Russe (-) Le Physiologiste Russe (1) (a0005) Du pouvoir oxydant des tissus. Archiv für die gesammte Physiologie von Pflüger, 1896, 65 pp. 249-278; Maly's Jahresbericht 1896, Bd. 26 S. 349, refer. von Dr. Walther (1) (p0175

    Ein webbasierter Farbsehtest als Tool zur qualitativen Bewertung von pseudoisochromatischen Pflüger-Haken-Farbtafeln

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    Zusammenfassung Einleitung Pseudoisochromatische Farbtafeln werden nach bestimmten Prinzipien konstruiert und können von der Qualität sehr unterschiedlich sein. Um die diagnostische Qualität zu prüfen, müssen sie an einer größeren Anzahl von Probanden getestet werden, was jedoch mit großem Zeit- und Kostenaufwand verbunden ist. Hier bietet sich der Einsatz eines standardisierten webbasierten Tests an. Methodik Es wurden 8 Pflüger-Haken-Farbtafeln (inkl. 1 Demotafel) nach Velhagen aus der Auflage von 1980 digitalisiert und in einen webbasierten Farbsehtest (www.farbsehtest.de) eingefügt. Nach visueller Bildschirmkalibrierung und 2-maliger Präsentation der Demotafel (Nr. 1) zur Prüfung des Verständnisses des Testablaufes wurden 7 Rot-Grün-Tafeln (Nr. 3, 4, 10, 11, 12, 13, 16) in randomisierter Reihenfolge in 3 verschiedenen randomisierten Positionen für je 10 s präsentiert. Der Benutzer musste die Öffnung des Pflüger-Hakens per Mausklick oder Pfeiltasten angeben. Ergebnisse In die Auswertung wurden so 6360 Bewertungen von allen Tafeln von 2120 zufällig ausgewählten Probanden einbezogen. Ohne Fehler lagen die Erkennungsraten der Tafeln zwischen 72,2% (Tafel 1) und 90,7% (Tafel 7; n = 6360). Bei einer Fehleranzahl von 7 Fehlern pro Test lagen die Erkennungsraten der Tafeln zwischen 21,6% (Tafel 1) und 67,7% (Tafel 7; n = 1556). Wird eine Fehleranzahl von 14 Fehlern zugrunde gelegt, lagen die Erkennungsraten der Tafeln zwischen 10,9% (Tafel 4) und 40,1% (Tafel 7; n = 606). Die Tafel Nr. 16 zeigte bei null Fehler die höchste Erkennungsrate, bei der Fehleranzahl von 7 und 14 ebenfalls, sodass die Qualität dieser Tafel am geringsten einzustufen ist und eine Verbesserung der kolorimetrischen Daten vorgenommen wurde. Danach lag die Erkennungsrate in einem deutlich niedrigeren Bereich. Zusammenfassung Die unterschiedliche Qualität von pseudoisochromatischen Pflüger-Haken-Farbtafeln kann per webbasierten Test ohne großen Aufwand getestet werden, sodass eine Optimierung einer qualitativ weniger guten Tafel anschließend erfolgen konnte.</jats:p

    Uncertainty quantification for the Hokkaido Nansei-Oki tsunami using B-splines on adaptive sparse grids

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    Modeling uncertainties in the input parameters of computer simulations is an established way to account for inevitably limited knowledge. To overcome long run-times and high demand for computational resources, a surrogate model can replace the original simulation. We use spatially adaptive sparse grids for the creation of this surrogate model. Sparse grids are a discretization scheme designed to mitigate the curse of dimensionality, and spatial adaptivity further decreases the necessary number of expensive simulations. We combine this with B-spline basis functions which provide gradients and are exactly integrable. We demonstrate the capability of this uncertainty quantification approach for a simulation of the Hokkaido Nansei–Oki Tsunami with anuga. We develop a better understanding of the tsunami behavior by calculating key quantities such as mean, percentiles and maximum run-up. We compare our approach to the popular Dakota toolbox and reach slightly better results for all quantities of interest.  References B. M. Adams, M. S. Ebeida, et al. Dakota. Sandia Technical Report, SAND2014-4633, Version 6.11 User’s Manual, July 2014. 2019. https://dakota.sandia.gov/content/manuals. J. H. S. de Baar and S. G. Roberts. Multifidelity sparse-grid-based uncertainty quantification for the Hokkaido Nansei–Oki tsunami. Pure Appl. Geophys. 174 (2017), pp. 3107–3121. doi: 10.1007/s00024-017-1606-y. H.-J. Bungartz and M. Griebel. Sparse grids. Acta Numer. 13 (2004), pp. 147–269. doi: 10.1017/S0962492904000182. M. Eldred and J. Burkardt. Comparison of non-intrusive polynomial chaos and stochastic collocation methods for uncertainty quantification. 47th AIAA. 2009. doi: 10.2514/6.2009-976. K. Höllig and J. Hörner. Approximation and modeling with B-splines. Philadelphia: SIAM, 2013. doi: 10.1137/1.9781611972955. M. Matsuyama and H. Tanaka. An experimental study of the highest run-up height in the 1993 Hokkaido Nansei–Oki earthquake tsunami. National Tsunami Hazard Mitigation Program Review and International Tsunami Symposium (ITS). 2001. O. Nielsen, S. Roberts, D. Gray, A. McPherson, and A. Hitchman. Hydrodymamic modelling of coastal inundation. MODSIM 2005. 2005, pp. 518–523. https://www.mssanz.org.au/modsim05/papers/nielsen.pdf. J. Nocedal and S. J. Wright. Numerical optimization. Springer, 2006. doi: 10.1007/978-0-387-40065-5. D. Pflüger. Spatially Adaptive Sparse Grids for High-Dimensional Problems. Dr. rer. nat., Technische Universität München, Aug. 2010. https://www5.in.tum.de/pub/pflueger10spatially.pdf. M. F. Rehme, F. Franzelin, and D. Pflüger. B-splines on sparse grids for surrogates in uncertainty quantification. Reliab. Eng. Sys. Saf. 209 (2021), p. 107430. doi: 10.1016/j.ress.2021.107430. M. F. Rehme and D. Pflüger. Stochastic collocation with hierarchical extended B-splines on Sparse Grids. Approximation Theory XVI, AT 2019. Springer Proc. Math. Stats. Vol. 336. Springer, 2020. doi: 10.1007/978-3-030-57464-2_12. S Roberts, O. Nielsen, D. Gray, J. Sexton, and G. Davies. ANUGA. Geoscience Australia. 2015. doi: 10.13140/RG.2.2.12401.99686. I. J. Schoenberg and A. Whitney. On Pólya frequence functions. III. The positivity of translation determinants with an application to the interpolation problem by spline curves. Trans. Am. Math. Soc. 74.2 (1953), pp. 246–259. doi: 10.2307/1990881. W. Sickel and T. Ullrich. Spline interpolation on sparse grids. Appl. Anal. 90.3–4 (2011), pp. 337–383. doi: 10.1080/00036811.2010.495336. C. E. Synolakis, E. N. Bernard, V. V. Titov, U. Kânoğlu, and F. I. González. Standards, criteria, and procedures for NOAA evaluation of tsunami numerical models. NOAA/Pacific Marine Environmental Laboratory. 2007. https://nctr.pmel.noaa.gov/benchmark/. J. Valentin and D. Pflüger. Hierarchical gradient-based optimization with B-splines on sparse grids. Sparse Grids and Applications—Stuttgart 2014. Lecture Notes in Computational Science and Engineering. Vol. 109. Springer, 2016, pp. 315–336. doi: 10.1007/978-3-319-28262-6_13. D. Xiu and G. E. Karniadakis. The Wiener–Askey polynomial chaos for stochastic differential equations. SIAM J. Sci. Comput. 24.2 (2002), pp. 619–644. doi: 10.1137/S1064827501387826

    Dana Pflüger: Musik und Handlung. Die Funktionen der Musik in Oper, Film und Schauspiel mit einer exemplarischen Betrachtung von Albert Lortzings Werken.: Bern u. a.: Peter Lang 2018. ISBN: 978-3-631-74441-3. 267 S., 1 farb. Graf., 6 s/w Graf., 20 Tab., 67 Notenbeispiele, Preis: € 75,10.

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    Durch unsere Kenntnis der Gattungskonventionen der Oper haben wir uns mittlerweile an das Grunddilemma dieser Form gewöhnt, nämlich dass die Bühnenfiguren singen, anstatt zu sprechen. Ob die Musik nun lediglich für das Publikum bestimmt oder für die Figuren selbst wahrnehmbar ist, ist für uns nicht nachvollziehbar; eben deshalb gibt es dazu verschiedene Ansichten in der Musiktheatertheorie. Die bloße Anwesenheit der Musik zeugt davon, dass sie einen Zweck, eine gewisse Funktion für das Drama haben muss. Bemerkenswerterweise fehlte aber bislang eine systematische Erforschung; nur "am Wegesrand" (S.&nbsp;13) konnte man in der Fachliteratur immer wieder einzelne Funktionsbeschreibungen von Musik finden. Dana Pflüger, studierte Musikdramaturgin und promovierte Musikwissenschaftlerin, versucht im vorliegenden Band diese Funktionen der Musik in der Oper zu bestimmen, in einem eigenen System zu klassifizieren und dieses anschließend am Beispiel ausgewählter Szenen aus Albert Lortzings Opern anzuwenden.&nbsp; Musik und Handlung verbirgt den systematischen Duktus einer wissenschaftlichen Arbeit – Pflüger dissertierte 2016 mit dieser Abhandlung – nicht. So beginnt der Text mit der Etablierung der Forschungsfrage, was denn eigentlich \u27Funktionen der Musik\u27 seien und welchen Mehrwert die Musik für theatrale Darstellungsformen biete. Dabei arbeitet Pflüger mit einem weiten Opernbegriff, entwickelt sie doch ein Funktionssystem, dass für alle Gattungen gelten soll, in denen "Handlung mit Musik verbunden ist" (S. 11). Die von Pflüger fokussierte Musiktheatralität umfasst unter gewissen Umständen etwa auch den Film. Der Theorieteil beginnt mit der Beobachtung, dass bislang nur einige wenige musikalische Funktionen in der Oper systematisch untersucht wurden. Im Kapitel "Opernmusik" wird also zum einen die zweifellos meistdiskutierte musikalische Funktion des Leitmotivs in mehrere Unterfunktionen aufgeschlüsselt, zum anderen die drameninhärente Musik auf ihre Funktionalität hin untersucht. Pflüger stützt sich hierbei vor allem auf die Forschung ihres Dissertationsbetreuers Thomas Betzwieser zur Dialogoper: Durch die Abwechslung von gesungener und gesprochener Sprache wird die Drameninhärenz der Musik deutlich; Pflüger geht konsequenterweise noch einen Schritt weiter, indem sie auch die deutliche Trennung von Musik in der Handlung und Musik außerhalb der Handlung ("vermittelnde Musik", S.&nbsp;26) herausstreicht. Im selben Kapitel wird der Leser auch mit zwei Theoretikern konfrontiert, welche für diese Arbeit essentiell sind. Zunächst präsentiert Pflüger die Ergebnisse von Peter Petersens Untersuchung Funktionen der Musik in der Oper, die eine "Vorstufe zu einem grundlegenden Funktionssystem" (S.&nbsp;30) darstelle. Anschließend werden noch zwei sich widersprechende Denkmodelle Edward T. Cones verhandelt, welche sich mit der Frage beschäftigen, wie die Opernfiguren selbst Musik wahrnehmen. Die Grenze zwischen drameninhärenter und vermittelnder Musik, so geht aus der Diskussion dieser Modelle klar hervor, ist unscharf; bereits an diesem Punkt wird deutlich, dass diese Unterscheidung wesentlich für die Systematisierung von musikalischen Funktionen sein wird. Im Kapitel "Theaterwissenschaft" geht es dann in erster Linie um verschiedene Adaptionen von Pfisters narratologischem Kommunikationsmodell für die Oper durch Petersen, Betzwieser und Gostomzyk. Pflüger geht hierbei immer nach demselben Muster vor: Die Ansätze werden einzeln präsentiert, anschließend kritisch bewertet und auf ihre Tauglichkeit für ein neues Funktionsmodell geprüft. Ausführlich behandelt der Band auch den theatersemiotischen Ansatz Erika Fischer-Lichtes und dessen Potential für die Oper. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, ob Musik ohne außermusikalischen Bezug überhaupt ein Zeichen sein kann. In der Bewertung dieses Ansatzes und Julia Liebschers Adaption desselben für die Oper scheinen zwei Kritikpunkte zentral: Erstens rücke im Operngesang die Verständlichkeit oft in den Hintergrund, sodass er nicht mehr primär als sprachliches Zeichen bewertet werden könne; zweitens sei die Funktion des Orchesters als außerdramatische Erzählinstanz inkompatibel mit dem semiotischen Modell. Dabei wird deutlich, wie sehr Dana Pflüger im \u27literary-review\u27-Teil auf Vollständigkeit setzt, auch wenn die verschiedenen präsentierten Ansätze zwar nicht verworfen, so doch auf einzelne Punkte reduziert werden und dadurch nicht immer unmittelbar relevant für die eigene Theoriebildung wirken. Nach einem kurzen Kapitel über die Funktion der Schauspielmusik widmet sich Pflüger der Filmmusikwissenschaft, welche bereits mehrere Funktionssysteme ausgearbeitet hat. Nun gelte es, diese Systeme und ihre Kompatibilität mit musiktheatralen Formen zu erproben und sie im Anschluss in ein allgemeineres Funktionssystem zu überführen. Zu Beginn charakterisiert Pflüger anhand mehrerer theoretischer Modelle die Funktionalität von Filmmusik: Hervorzuheben ist hierbei Hansjörg Paulis Unterscheidung zwischen Bildton und Fremdton, die hier zum spezielleren Gegensatzpaar diegetisch/extradiegetisch weitergedacht wird, wobei es nicht mehr um die Quelle der Musik, sondern um die Wahrnehmung derselben durch die Figuren geht. Im nächsten Unterkapitel, "Filmmusik und Narratologie", wird der Film dann auch narratologisch in die Nähe der Oper gerückt. Genauso wie das Orchester als Erzählinstanz des Musiktheaters und als Kommunikationsmedium des Komponisten gedeutet wurde, so fragt man sich auch im Film, ob die zu hörende Musik zum impliziten Filmemacher oder zum filmischen Erzähler gehört. Auch wird der Film als Kunstform geschildert, der durch seine Erzählinstanzen Kameraführung bzw. Schnitt und Musik in größerer Nähe zum Roman steht als zum Theater. Indem Pflüger den Film mit der Oper ontologisch engführt, gelingt es ihr überzeugend, den Transfer von filmmusikwissenschaftlichen Funktionssystemen in die allgemeinere Musiktheaterwissenschaft zu rechtfertigen. Um die narratologische Nähe der beiden Kunstmedien herauszustreichen, präsentiert die Autorin im Anschluss exemplarisch sechs bedeutende Funktionssysteme für Filmmusik. Diese Verwandtschaft von Film und Oper fordere "eine Zusammenführung der Ergebnisse geradezu heraus" (S.&nbsp;118). Pflüger baut ihr Funktionssystem im nun folgenden Hauptteil nach dem Vorbild der Filmmusikforschung tabellarisch auf, was einen Kontrast zur verschachtelten Struktur der Kommunikationsmodelle darstellt, die vorher oft zur Erläuterung der Funktionalität von Opernmusik verwendet wurden. Auch wird aufgrund der potentiellen Multifunktionalität der Musik das Streben nach einem möglichst einfachen Modell verworfen, "denn bei einer so komplexen Kunstgattung wie der Oper schiene es eher als unzulässige Vereinfachung, wenn das erklärende System ihr in seiner Komplexität nicht mindestens ebenbürtig wäre" (S.&nbsp;119). Ob dieser Umkehrschluss sinnvoll ist oder nicht, sei dahingestellt; ihr Versprechen löst die Autorin jedenfalls ein. Pflügers Modell basiert auf der grundlegenden Unterscheidung zwischen Metafunktionen und dramatischen Funktionen. Als Metafunktionen werden in Anlehnung an Pauli Faktoren bezeichnet, die ihre Funktion außerhalb des jeweiligen Werkes finden – nämlich genre- und zeitspezifische Konventionen, Inter- und Binnentextualität, sinnlich-persuasive und ökonomische Faktoren. Dramatische Funktionen jedoch stehen im Bezug zum jeweiligen Werk. Die Autorin unterteilt sie zunächst in extradiegetische (Musik als Kommentar) und diegetische (Musik als Bericht) Funktionen; erstere werden nochmals in strukturelle und inhaltliche Funktionen unterteilt, letztere in Unhörbares als Musik, Geräusche als Musik und drameninhärente Musik. Dana Pflügers Funktionssystem kann also als Resümee der vor ihr entwickelten musikalischen Funktionssysteme gesehen werden, wobei sie neben filmmusikwissenschaftlichen Modellen auch Erkenntnisse aus narratologischen Kommunikationsmodellen und opernwissenschaftlich bereits diskutierten Funktionen übernimmt. Das neu erarbeitete Konzept wird nun exemplarisch an Albert Lortzings speziellem Umgang mit Musik in seinen Opern erprobt. In der Singschul-Szene von Zar und Zimmermann wird etwa neben als Stilprinzip eingesetzten Motiven das Hin- und Herspringen zwischen drameninhärenter und nicht-drameninhärenter Musik thematisiert: So wie der Chor scheint auch das Orchester für sich an einer Kantate \u27herumzuprobieren\u27, sodass erst zum Schluss der Probe ein harmonisches Zusammenspiel in C-Dur erreicht werden kann. Ein ähnlicher Wechsel kann in der Metaoper Die Opernprobe beobachtet werden, in welcher der Kontrast zwischen drameninhärenter und nicht-drameninhärenter Musik immer undurchsichtiger wird. Ein weiteres Beispiel aus Zar und Zimmermann, das Sextett, zeigt auf, wie durch den Wechsel von kontemplativen und handlungstreibenden Teilen zwei getrennte Handlungsstränge parallel fortgesponnen werden können. Am Beispiel des Freiheits- und des Rocco-Motivs in Casanova wird dann eine metafunktionale Verwendung von Musik beschrieben, eine politische Kommentierung durch die Musik nämlich, die nicht zensierbar ist. In einer scharfen Analyse legt Pflüger überzeugend dar, wie "das Streben nach Freiheit [durch starke musikalische Repräsentation] zum zentralen Thema der Oper erhoben" (S.&nbsp;210) wird. Abschließend wird noch die gesellschaftskritische Metafunktion der Fünftausendtaler-Arie aus dem Wildschütz aufgearbeitet. Dana Pflügers erklärtes Ziel ist es, "ein System zu erstellen, das Gültigkeit für alle Kombinationen von Musik und Handlung beanspruchen kann" (S.&nbsp;119) – dass der Fokus auf der Oper liegt, solle lediglich unterstreichen, dass dieses das erste musikalische Funktionssystem sei, das auch für die Oper gelte. Zu diesem Zweck hat Pflüger ein tabellarisches System erstellt, dem zahlreiche ältere musikfunktionale Modelle zugrunde liegen. Der Leser erhält durch die intensive Beschäftigung mit diesen Vorgängermodellen einen guten Überblick über den aktuellen Forschungsstand, sodass der erste Teil von Musik und Handlung auch eine detaillierte Zusammenfassung für eine Beschäftigung mit dem Thema \u27Funktionen der Musik\u27 bietet, die aber im Kontext der eigenen Theoriebildung vielleicht etwas zu ausführlich ausgefallen ist. Ob dem neuen System wirklich Allgemeingültigkeit zukommen kann, bleibt abzuwarten. Der letzte, praktische Teil des Buches jedoch legt eindrücklich dar, dass Pflügers musikalisches Funktionssystem zumindest für Lortzings Opern ein fruchtbares Analyseinstrument darstellt

    Lysine-2,3-aminomutase and beta-lysine acetyltransferase genes of methanogenic archaea are salt induced and are essential for the biosynthesis of N-epsilon-acetyl-beta-lysine and growth at high salinity

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    The compatible solute N-epsilon-acetyl-beta-lysine is unique to methanogenic archaea and is produced under salt stress only. However, the molecular basis for the salt-dependent regulation of N-epsilon-acetyl-beta-lysine formation is unknown. Genes potentially encoding lysine-2,3-aminomutase (abl4) and beta-lysine acetyltransferase (ablB), which are assumed to catalyze N-epsilon-acetyl-beta-lysine formation from alpha-lysine, were identified on the chromosomes of the methanogenic archaea Methanosarcina mazei Gol, Methanosarcina acetivorans, Methanosarcina barkeri, Methanococcus jannaschii, and Methanococcus maripaludis. The order of the two genes was identical in the five organisms, and the deduced proteins were very similar, indicating a high degree of conservation of structure and function. Northern blot analysis revealed that the two genes are organized in an operon (termed the abl operon) in M. mazei Go1. Expression of the abl operon was strictly salt dependent. The abl operon was deleted in the genetically tractable M. maripaludis. Deltaabl mutants of M. maripaludis no longer produced N-epsilon-acetyl-beta-lysine and were incapable of growth at high salt concentrations, indicating that the abl operon is essential for N-epsilon-acetyl-beta-lysine synthesis. These experiments revealed the first genes involved in the biosynthesis of compatible solutes in methanogens

    Allelic variation of the COMT gene in a despotic primate society: A haplotype is related to cortisol excretion in Macaca fuscata

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    Sequence variations in genes of the monoamine neurotransmitter system and their common function in human and non-human primate species are an ongoing issue of investigation. However, the COMT gene, coding for the catechol-O-methyltransferase, has not yet attracted much scientific attention regarding its functional role in non-human primates. Considering that a polymorphism of the human COMT gene affects the enzyme activity and cortisol level in response to a social stressor, this study investigated the impact of COMT on endocrine stress and behavioural parameters in Japanese macaques (Macaca fuscata). The species exemplifies a despotic hierarchy in which males' social rank positions require an adaptation of behaviour strategies. During the mating period steroid secretion and the frequency of aggressive encounters between males increase. We addressed i) whether this species exhibits potential functional COMT variants, ii) whether these variants are associated with faecal cortisol excretion of males, iii) how they are distributed among different social rank positions and iv) whether they are associated with behavioural strategies during times of mate competition. By genotyping 26 males we identified three COMT haplotypes (HT), including a putative splice mutant (HT3). This variant was associated with increased cortisol excretion. Given the observed inverse correlation between cortisol and physical aggression, we assume that different COMT haplotypes may predispose individuals to pursue more or less aggressive strategies. How these gene-stress effects might favour a specific social role is discussed. Our study of non-invasive genotyping in combination with behavioural and endocrine parameters represents an important step towards the understanding of gene-stress effects in a hierarchically organised primate society

    Heterogeneous Firms, Trade, and Economic Policy: Insights from a Simple Two-Sector Model

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    The robust empirical finding that exporting firms are systematically different from firms that merely serve domestic consumers has inspired the development of a new brand of trade theory, the theory of heterogeneous firms and trade. The establishment of a canonical model due to Melitz (2003) has induced a recent wave of research which explores various policy issues and policy instruments. This paper uses a simple tractable two-sector model of monopolistic competition as unifying framework to bring out key lessons of this recent research. We address the gains from trade, country asymmetries involving technology potentials, market sizes, trade openness and various business conditions as well as the international repercussions that emerge when countries non-cooperatively choose entry subsidies and their levels of basic research. We also reinvestigate the process of market exit.firm heterogeneity, monopolistic competition, economic policies and welfare

    Trade, Technology and Labour Markets: Empirical Controversies in the Light of the Jones Model

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    The deterioration of the income and employment position of unskilled workers in the OECD since the 1980s is a well-documented fact. The debate about the causes of this development is dominated by two competing hypotheses, "North-South Trade" ("globalisation") and technological progress. Several empirical methodologies have been used to identify and quantify the importance of these two explanations: factor content analyses, consistency checks, regression analyses and numerical methods. However, no consensus has been achieved so far and there is considerable methodological controversy. This paper uses Jones's (1965) exposition of the standard trade model as analytical backbone to identify and settle the sources of disagreement, to provide a synthesis of existing results, to derive new insights, and to provide a comprehensive assessment of the aforementioned empirical methodologies.North-South Trade, Technology, Wage Inequality, Unemployment

    Differential regulation of Ota and Otb, two primary glycine betaine transporters in the methanogenic archaeon Methanosarcina mazei go1

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    Methanogenic archaea accumulate glycine betaine in response to hypersalinity, but the regulation of proteins involved, their mechanism of activation and regulation of the corresponding genes are largely unknown. Methanosarcina mazei differs from most other methanoarchaea in having two gene clusters both encoding a potential glycine betaine transporter, Ota and Otb. Western blot as well as quantitative real-time PCR revealed that Otb is not regulated by osmolarity. On the other hand, cellular levels of Ota increased with increasing salt concentrations. A maximum was reached at 300-500 m M NaCl. Ota concentrations reached a maximum 4 h after an osmotic upshock. Hyperosmolarity also caused an increase in cellular Ota concentrations. In addition to osmolarity Ota expression was regulated by the growth phase. Expression of Ota as well as transport of betaine was downregulated in the presence of glycine betaine. Copyright (c) 2007 S. Karger AG, Basel
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