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    Bahn- und Gravitationsfeldbestimmung aus den Positionen tief fliegender Satelliten

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    Im zwanzigsten Jahrhundert wurde das globale Gravitationsfeld der Erde vor allem aus Laser-Distanzmessungen bestimmt. Mit dem Start von CHAMP am 15. Juli 2000 begann eine neue Ära. Durch eine kombinierte Analyse langer Reihen von GPS-Messungen auf CHAMP wurde das mittlere Gravitationsfeld der Erde mit einer bis dahin nicht erreichten Konsistenz und Genauigkeit bestimmt. Mit der am 17. März 2002 gestarteten GRACE-Mission wurden mit genauen Distanzmessungen zwischen GRACE-A und -B die zeitlichen Variationen des Gravitationsfeldes mit einer Auflösung von einem Monat bestimmt. Die Bahnbestimmung mit GPS-Beobachtungen von der Erde und von tief fliegenden Satelliten aus sowie die Bestimmung relativer Bahnen mit Zwischensatellitenmessungen werden auf ein solides theoretisches Fundament gestellt. Die Gravitationsfeldbestimmung mit Satellitenpositionen und Positionsdifferenzen wird als verallgemeinerte Bahnbestimmungsaufgabe entwickelt

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Methoden und Modelle bei ingenieurgeodätischen Überwachungsmessungen

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    Ingenieurgeodätische Überwachungsmessungen sollen möglichst nicht nur durch empirischen Befund und exemplarisch an wenigen Messstellen, sondern umfassend, neben den Messungen auch auf theoretischen Grundlagen und Annahmen beruhend Aussagen zu dem Verhalten von Objekten wie Ingenieurbauwerken, Verkehrs- und Maschinenanlagen und beispielsweise Rutschhängen liefern. Dazu sind immer auch die Ursache-Wirkungsbeziehungen zu betrachten. Während mit Hilfe automatisierter Messverfahren eine zeitlich verdichtete Erfassung sowohl der Wirk- als auch Reaktionsgrößen seit Jahren Stand der Technik ist, gelingt es dank neuer Ansätze der Radarinterferometrie, des Laserscannings und mit der Nutzung von Sensornetzen nunmehr auch räumlich verdichtete Informationen hoher Qualität effizient zu gewinnen. Bisher war eine solche räumliche Verdichtung zum Objektverhalten nur durch Kombination mit numerischen Approximationsverfahren wie der Methode der finiten Elemente gegeben. Die genannten Entwicklungen führen zu Änderungen in der Konzeption von Überwachungsmessungen und den Möglichkeiten zur Ermittlung und Vorhaltung von Ergebnissen. Die Vollständigkeit der zu gewinnenden Information in Raum und Zeit sowie die aus der Systemtheorie stammenden Möglichkeiten, festgestellte Veränderungen als kausale Prozesse darzustellen, sind die nachfolgend diskutierten Merkmale ingenieurgeodätischer Überwachungen

    TanDEM-X: Das neue globale Höhenmodell der Erde

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    Die innovative Radarmission TanDEM-X (TerraSAR-X add-on for Digital Elevation Measurements) eröffnet eine neue Ära in der satellitengestützten Radarfernerkundung. Die TerraSAR-X Mission wurde 2010 um einen weiteren, zum TerraSAR-X (TSX) baugleichen Satelliten, TanDEM-X (TDX) erweitert. Dieser fliegt mit TSX in enger Formation, wodurch das erste hochpräzise Radar-Interferometer im Weltall entsteht, das die Aufnahme von Interferogrammen mit flexibler Basisliniengeometrie ermöglicht, die nicht durch temporale Dekorrelation oder atmosphärische Störungen beeinflusst sind. Primäres Ziel ist die Erzeugung eines globalen Digitalen Höhenmodells (engl. digital elevation model, DEM) mit bisher unerreichter Genauigkeit (2 m relative Höhengenauigkeit bei 12 m horizontaler Abtastung). Während die Datenaufnahme für die DEM-Erstellung weitgehend abgeschlossen ist, läuft die Prozessierung des globalen DEMs bis Mitte 2016. Zusätzlich zum globalen DEM wurden sekundäre Missionsziele basierend auf Interferometrie in Flugrichtung (engl.: Along-Track Interferometry) und neuartigen bistatischen und multistatischen SAR-Techniken definiert, die im Rahmen einer dedizierten wissenschaftlichen Phase umgesetzt werden

    Geometrische Theorie der Satellitenbahnen und Schwerefeld

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    This thesis presents pioneering geometrical approaches in the modelling of satellite orbits and gravity field of the Earth based on the space geodesy missions CHAMP, GRACE and GOCE in the LEO orbit and precise positioning in space using Multi-GNSS constellations and space geodesy techniques in the realization of the terrestrial and celestial reference frame of the Earth.Diese Doktorarbeit präsentiert eine Pionierarbeit für geometrische Ansätze in der Modellierung von Satellitenbahnen und des Gravitationsfeldes der Erde auf der Grundlage der Satellitengeodäsiemissionen CHAMP, GRACE und GOCE in der LEO-Umlaufbahn und die präzise Positionierung mit Multi-GNSS-Konstellationen und Satellitengeodäsietechniken bei der Realisierung des terrerstrischen und zälestischen Bezugsrahmens der Erde

    Ein semi-analytisches Verfahren zur Analyse des Schwerefeldes aus Satellitenbeobachtungen

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    The thesis presents a unified scheme, linking observable gravity field functionals to the gravity field unknowns, the spherical harmonic coefficients. Basic gravity field functionals, incorporated in this scheme, are: low-low satellite-to-satellite tracking (lo-lo SST). This observable is realized through measurement of the range and/or range-rate between two low-flying co-orbiting satellites. high-low satellite-to-satellite tracking (hi-lo SST). This observable is realized by space-borne GPS tracking on board a low-flying orbiter. It results in three-dimensional accurate and continuous orbit determination. satellite gravity gradiometry (SGG). The spatial derivatives of the gravity gradient vector, i.e. the tensor of second spatial derivatives of the gravitational potential, is measured by differential accelerometry over short baselines. The relationship between observables and unknowns is linear in a dual spectral way. The observables are transformed into the Fourier domain. The unknowns are the spherical harmonic spectral coefficients. The model that links these quantities is the so-called lumped coefficient approach. The set of linear relationships---or transfer coefficients---of the lumped coefficient model, together with a stochastic model, allows for an accurate pre-mission error assessment of any type of gravity field mission. The type(s) of observable(s), power spectral error density, orbital parameters, mission duration, and so on, are parameters that can be tuned at will in this procedure. Thus gravity field missions can be planned in advance. One of the advantages of the lumped coefficient approach is the fact that the normal equations, required to infer the unknowns, become a block-diagonal system. In view of the enormous amount of data and of unknowns (e.g. 100000 coefficients), this model leads to a viable way to separate data and unknown, such that computational requirements remain limited. In particular, the thesis describes representations of the gravitational potential, on the sphere and along-orbit, leading to the lumped coefficient model. Then a comprehensive set of transfer coefficients for the above functionals are derived. Next, a spectral analysis follows. Then least-squares error theory is developed. Finally, many case studies display the single and combined effects of the above functionals, and of several other parameters.In dieser Arbeit wird ein semi-analytisches Verfahren zur Gravitationsfeldbestimmung aus Satellitenbeobachtungen vorgestellt. Kern des Verfahrens ist die lumped coefficient Formulierung, welche eine Verbindung zwischen Gravitationsfeldfunktionalen und den unbekannten Parametern des Gravitationsfeldes herstellt. Beobachtbare Größen sind hierbei die lumped coefficients, die im Wesentlichen die Fourier-Koeffizienten der beobachteten Zeitreihe entlang der Satellitenbahn sind. Die Unbekannten sind die Kugelfunktionskoeffizienten, d.h. das sphärisch-harmonische Spektrum des Gravitationsfeldes. Der lineare Übergang zwischen beiden Arten von Spektren ist durch sogenannte Transferkoeffizienten gegeben, die in dem semi-analytischen Verfahren analytisch bestimmt werden. Ein Satz solcher Transferkoeffizienten, die für Satellitengeodäsie und Schwerefeldbestimmung relevant sind, wird hier als pocket guide bezeichnet. Folgende satellitengestützte Beobachtungsverfahren sind in diesem pocket guide aufgenommen: Hoch-niedrig-Variante des sogenannten satellite-to-satellite tracking (high- low sst). Dieser Beobachtungstyp wird realisiert durch gps-Beobachtung an Bord eines niedrigfliegenden Satelliten. Es entsteht eine dreidimensionale hochgenaue und kontinuierliche Bahnbeschreibung. Niedrig-niedrig-Variante des satellite-to-satellite tracking (low-low sst). Dieser Beobachtungstyp wird realisiert durch Abstands- oder Geschwindigkeitsbeobachtungen zwischen zwei niedrigfliegenden Satelliten. Satellitengradiometrie. Bei diesem Beobachtungstyp werden die 1. räumlichen Ableitungen der Komponenten des Schwerevektors, also die 2. räumlichen Ableitungen des Gravitationspotentials bestimmt. Die Methode kann zum Beispiel realisiert werden durch differenzielle Beschleunigungsmessung über kurze Basislinien. Die lumped coefficient Formulierung stellt, zusammen mit einem Satz von Transferkoeffizienten, das Beobachtungsmodell dar. Unter Einbindung eines stochastischen Modells ist damit die Grundlage für Schwerefeldbestimmung aus Satellitendaten gegeben. In dieser Arbeit werden Beobachtungsmodell und stochastisches Modell hauptsächlich für a priori Fehleranalyse eingesetzt. Dabei können Beobachtungstyp, Fehlercharakteristik, Bahnparameter, Missionsdauer usw. beliebig variiert werden. Auf diese Art kann zum Zwecke der Missionsplanung eine Fehlerabschätzung durchgeführt werden. Einer der Hauptvorteile des semi-analytischen Verfahrens ist die Tatsache, dass Normalgleichungssysteme block-diagonal werden. Angesichts der großen Zahl von Daten und Unbekannten (z.B. 100 000 Kugelfunktionskoeffizienten) führt dieses Verfahren zur Gruppierung von Daten und Unbekannten, so dass selbst der Rechenaufwand mit beschränkten Rechnerkapazitäten bewältigbar ist. Im Einzelnen beschreibt diese Arbeit verschiedene Darstellungen des Gravitationspotentials auf der Kugel und entlang der Bahn. Letztere führt dann zur lumped coefficient Formulierung. Ein umfassender Satz von Transferkoeffizienten wird für die obenerwähnten Beobachtungsgrößen abgeleitet. Eine Spektralanalyse folgt, inklusive einer Darstellung des stochastischen Modells im Spektralbereich. Nach einer Diskussion der benötigten Theorie der Methode der kleinsten Quadrate und der Regularisierung, werden etliche Werkzeuge zur a priori Fehlerabschätzung und Möglichkeiten der Fehlerdarstellung präsentiert. Schließlich werden in mehreren Fallstudien Einzeleffekte untersucht, die durch die Wahl des Beobachtungstyps und durch die obengenannten Definitionsparameter auftreten

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    On the Transformation of the Height System and Geoid Determination in Bavaria

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    Die politische Wiedervereinigung Deutschlands erfordert in Bayern eine Umstellung des bisher amtlich verwendeten Systems der normalorthometrischen Höhen auf Normalhöhen. Das hier vorgeschlagene Umstellungsverfahren legt besonderes Augenmerk auf die reale Datenverfügbarkeit. Das neue Höhensystem weist gegenüber dem alten System den Vorteil auf, dass die zugehörige Höhenbezugsfläche, das sogenannte Quasigeoid, auf unabhängige Weise bestimmt werden kann. Dies eröffnet die Möglichkeit, physikalische Höhen in die, durch das Global Positioning System (GPS) bestimmbaren geometrischen Höhen überführen zu können bzw. das geometrische Nivellment durch GPS-Messungen zu ersetzen. Aus der Kombination eines globalen Potentialmodells, regionalen Schweredaten und digitalen Geländemodellen wird deshalb ein zentimetergenaues Quasigeoid für Bayern berechnet.The official Bavarian height system needs to be transformed from normal-orthometric to normal heights, due to the reunification of Germany. The approach presented in this work is based on the actual availability of data in the official records. The advantage of the new height system is, that the reference surface of the heights, the so called quasi-geoid, can be determined independently. Therefore the quasi-geoid can be used to transform the official heights into GPS-derived geometric heights or even to replace the classic method of geometric leveling by GPS measurements. For this purpose a quasi-geoid, in the area of Bavaria, is computed to centimeter accuracy by combining a global gravity field model with regional gravity and topographic data
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