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Videodensitometrische Beurteilung der paravalvulären Regurgitation nach Transkatheter-Aortenklappenimplantation : prognostische Bedeutung für die Drei-Jahres-Sterblichkeit im Vergleich zur visuellen Gradierung
Die paravalvuläre Regurgitation (PVR) nach Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) ist ein nachgewiesener Risikofaktor für erhöhte Gesamtmortalität. Konventionelle Verfahren zur Evaluation der PVR nach TAVI sind die angiografische Beurteilung sowie die Echokardiografie. Die angiografische Beurteilung weist eine Intra- und Inter-Untersucher-Variabilität auf, die periinterventionellen Ultraschallbedingungen sind häufig schlecht. Die Methode der Videodensitometrie stellt ein reproduzierbar objektives Verfahren zur Beurteilung der paravalvulären Regurgitation dar, welche die Regurgitation (VD-AR) über die Messung von Zeit-Dichte-Integralen bestimmt. Erste Studien schlugen eine Stratifizierung der VD-AR mit Grenzen bei 6% und 17% vor und fanden bei VD-AR > 17 % eine erhöhte Gesamtmortalität. In unserer Studie wollten wir den Zusammenhang zwischen der VD-AR und 3-Jahres-Mortalität untersuchen und mit der konventionellen Gradierung vergleichen. Mit einer Patientenzahl von 699 stellt unsere Studie unseres Wissens die bisher größte Arbeit zu dieser Fragestellung dar. Das Überleben der Patienten wurde mittels telefonischer Abfrage oder Melderegisterauskunft ermittelt. Um Unterschiede im Überleben zu testen und adjustierte Hazard Ratios (HR) zu berechnen, nutzten wir Cox-Modelle. Unsere statistische Analyse ergab eine signifikant erhöhte Gesamtmortalität bei VD-AR > 17 %. Die Gradierung 6-17 % war nicht mit erhöhter Mortalität assoziiert. So-wohl die angiografische Beurteilung „Mild“ als auch „Moderat“ waren mit erhöhter Mortalität verbunden. Im Vergleich der Angiografie mit der VD-AR wurde eine Diskordanz deutlich: In das angiografische Spektrum „Mild“ fließen unter anderem Fälle mit VD-AR > 17 % ein, somit besteht das angiografische Spektrum „Mild“ sowohl aus prognostisch irrelevanten als auch relevanten PVR. Ebenfalls die echokardiografischen Einstufungen „Mild“ und „Moderat“ waren signifikant mit erhöhter Mortalität assoziiert. Die ROC-Kurven Analyse ergab für alle Gradierungsverfahren nur geringe individuelle Vorhersagekraft, was möglicherweise auf unbekannten weiteren Variablen und einer unbekannten Zusammensetzung von kardiovaskulären und anderen Todesursachen beruhte. Zusammenfassend zeigt unsere Studie, dass die videodensitometrische Beurteilung eine mögliche Alternative zur konventionellen, angiografischen Beurteilung der PVR darstellt, deren Stellenwert in zukünftigen prospektiven Studien geklärt werden sollte
Quantifizierung der linken Vorhofgröße- und Funktion in kardialer Magnetresonanztomographie in Korrelation zu nicht EKG-synchronisierter Magnetresonanztomographie, kardiovaskulären Risikofaktoren und Ventrikelmessungen bei Probanden ohne kardiovaskuläre Erkrankung in einer bevölkerungsbasierten Kohortenstudie
Hintergrund: Größe und Funktion des linken Vorhofes stehen in Zusammenhang mit kardiovaskulärer Morbidität und Mortalität. In der klinischen Routine bietet die Magnetresonanztomographie die Möglichkeit, die linke Vorhoffläche, mit und ohne EKG-Synchronisation, ohne zusätzliche Akquisitionszeit, zu bestimmen.In dieser Studie wurde untersucht, ob die so analysierte linke Vorhoffläche und eine flächenbasierte linke Vorhoffunktion, mit kardiovaskulären Risikofaktoren, in einer bevölkerungsbasierten Studie, assoziiert sind.Methodik: 400 Probanden der bevölkerungsbezogenen KORA FF4-Kohorte unterzogen sich einer 3-Tesla-Ganzkörper-MRT. Die maximale und minimale linke Vorhoffläche wurde in 4-Kammer-CINE-Sequenzen mit EKG-Gating und in der VIBE-Dixon-Sequenz ohne EKG-Gating segmentiert. Die linke Vorhofflächenfunktion wurde von den CINE-Messungen abgeleitet. Die Inter- und Intraobserver-Variabilität wurde an zufällig ausgewählten Probanden (N=31) getestet. Lineare Regressionsanalysen wurden durchgeführt, um den Zusammenhang zwischen der linken Vorhofgröße und –Funktion, kardiovaskulären Risikofaktoren, demographischen Daten und ventrikulären endsystolischen Volumen zu ermitteln.Ergebnisse: In die Analyse wurden die Daten von 378 Probanden einbezogen. Die Messungen waren sehr gut reproduzierbar (alle Intraklassen-Korrelationskoeffizienten ≥0,98). Die durchschnittliche maximale linke Vorhoffläche betrug 19,6 ± 4,5 cm², die minimale 11,9 ± 3,5 cm², und die linke Vorhoffläche ohne Gating 16,8 ± 4 cm². Durchschnittlich betrug die linke Vorhofflächenfunktion 40 ± 9 %. In der Regressionsanalyse war Bluthochdruck signifikant mit der linken Vorhoffläche mit und ohne Gating assoziiert. Höheres Alter korrelierte mit einer niedrigeren linken Vorhofflächenfunktion.Schlussfolgerung: Die bei routinemäßig durchgeführter, kardialer und nicht-kardialer Magnetresonanztomographie bestimmbare, linke Vorhoffläche, ist mit Bluthochdruck assoziiert, während die linke Vorhofflächenfunktion mit dem Alter abnimmt
Das native Koronarkalk-CT als Planungswerkzeug der CT-Koronarangiographie – Effekt auf die Strahlendosis und die Bildqualität bei prospektiven EKG-getriggerten Akquisitionstechniken
Bei einer retrospektiven CT Koronarangiographie (cCTA) reduziert eine zuvor akquirierte Koronarkalk-CT die Strahldosis, da die Scanlänge der dosisintensiven cCTA an ihr besser geplant werden kann als am Topogramm. Unsere Studie untersucht, inwieweit dies bei Untersuchungsprotokollen mit prospektiver EKGTriggerung anwendbar ist. Hierfür wurden 182 konsekutive Patienten mit klinisch indizierter cCTA retrospektiv eingeschlossen. Alle erhielten eine native Koronarkalk-CT und eine cCTA. Ausgehend davon wurde eine Topogrammbasierte Planung simuliert. Scanlänge, Effektivdosis und Bildqualität wurden analysiert und mittels gepaarten, nicht-parametrischen Tests verglichen. Ferner wurden in Subgruppenanalysen patientenspezifische Faktoren und technische Aspekte näher untersucht. Hierbei zeigte die cCTA-Planung an der Koronarkalk- CT eine deutlich kürzere Scanlange als die Planung am Topogramm (111 vs 134 mm, p<0,001). Die Effektivdosis war bei der Topogramm-basierten cCTA 12,4% höher (3,35 mSv vs. 2,98 mSv; p<0,001). Die Gesamtdosis der Untersuchung mit Koronarkalk-CT betrug 3,26 mSv und war somit nur geringfügig niedriger als die Topogramm-basierte cCTA ohne Koronarkalk-CT (3,35 mSv). Der Effekt der Dosisreduktion durch ein Koronarkalk-CT wird allerdings deutlicher, sobald eine dosisintensivere Untersuchung nötig ist, wie beispielsweise bei adipösen Patienten (7,25 vs. 6,74 mSv, p<0,001), oder bei Patienten mit hoher Herzfrequenz, oder Arrhythmie, wodurch ein erweitertes „Padding“ notwendig ist (4,65 vs 4,12 mSv, p<0,001) und bei einer Röhrenspannung von 120 kV (6,41 vs. 6,13 mSv, p<0,001). Lediglich bei schlanken Patienten mit einem regelmäßigen Herzrhythmus und niedriger Herzfrequenz, welche mittels highpitch cCTA untersucht wurden, ist der Effekt der Dosisreduktion durch eine vorgeschaltete Koronarkalk-CT nicht gegeben (0,97 vs. 0,81 mSv , p<0,001). Hier zeigte sich der gegenteilige Effekt und die Topogramm-basierte Planung wies eine niedrigere Strahlenexposition auf. Falls die Voraussetzungen für die Akquisition einer high-pitch cCTA-Untersuchung gegeben sind, kann das Unterlassen der Koronarkalk-CT zur Gesamtdosisreduktion der Untersuchung beitragen. Ansonsten liefert ein Koronarkalk-CT einen diagnostischen und prognostischen Mehrwert und kann erfolgreich zur Strahlenreduktion durch optimale Scanlängenanpassung herangezogen werden
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist
We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
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