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    Auf Spurensuche. Fragmente einer Biografie

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    Ausgehend von 10 Familienalben aus den Jahren 1910-1957, verbunden mit Archivrecherchen, wird bruchstückhaft ein verschwiegenes Leben einer als Kind emigrierten jüdischen Frau, die zugleich Mutter der Autorin ist, sichtbar gemacht und mit den eigenen Erinnerungen kontrastiert

    Ueber Gesezgebung und Kindermord

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    Achtbändige Studienausgabe der Werke Johann Heinrich Pestalozzis. In der 1783 veröffentlichten Schrift Über Gesezgebung und Kindermord analysiert Pestalozzi ein Thema, das die zeitgenössische Diskussion aufwühlte wie kaum ein anderes soziales Problem: Wie kommt es dazu, dass ledige Mütter ihre eigenen Kinder kurz nach der Geburt töten, wie soll man mit ihnen umgehen und was kann präventiv dagegen unternommen werden? Über Gesezgebung und Kindermord, aufgrund intensiver Quellenstudien verfasst, fasst die tötenden Mütter als Opfer sozialpolitischer Missstände auf und fordert umfassende sozialpolitische Reformen zur kulturellen Erneuerung der Gesellschaft. Aufgrund der realitätsnahen Schilderungen besitzt diese Studie eine grosse Faszination auch für zeitgenössische Leserinnen und Leser

    13 Geigen

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    Kontextualisierung einer künstlerischen Verarbeitung der Schoa-Erfahrung in der Zweitgeneration

    Weiche Ohren und Affenfurche: Degeneration und Eugenik in Zürcher pädiatrischen Lehrmitteln

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    Ein Medizinstudium leistet mehr, als Fakten und Fertigkeiten zu vermitteln. Es formt die angehenden Ärztinnen und Ärzte nach den Vorstellungen von Gesellschaft, Universität und Ärztestand. Die interdisziplinären Beiträge des Sammelbandes diskutieren Strukturen, Inhalte und Aufgaben des Medizinstudiums an der Universität Zürich in den vergangenen 175 Jahren. Besonders deutlich spiegeln sich die Vorstellungen einzelner Epochen in den Lehrinhalten. So standen abwechslungsweise naturwissenschaftliche Grundlagen, praktische Fertigkeiten oder das Detailwissen einzelner Spezialfächer ganz oben auf dem Lehrplan. Eine Lehr-Innovation wie der Hypnotismus etablierte sich schnell, als der Psychiater Auguste Forel vor einem begeisterten Publikum Personen im Hörsaal hypnotisierte. Ebenfalls voller Begeisterung nahmen Zürcher Professoren aber auch das Ideengebäude von Degeneration und Eugenik in ihre Lehre auf und hielten es Jahrzehnte hindurch lebendig. Bereits seit den 1860er Jahren liess die Medizinische Fakultät der Universität Zürich Frauen zum Medizinstudium zu. Zunächst waren es viele Russinnen, später auch einheimische Studentinnen wie Marie Vögtlin, die daran arbeiteten, den Arztberuf zu verweiblichen. Für die ersten Schweizer Juden verband sich mit dem Zugang zum Medizinstudium ebenfalls die Hoffnung auf Gleichberechtigung. Die Geschichte des Medizinstudiums ist auch eine Geschichte der Lehrmittel. Visuelle Unterrichtsmedien – von Moulagen bis hin zu Lehrfilmen – prägten den «ärztlichen Blick». Heute ist das «E-Learning» via Internet ein integraler Bestandteil der medizinischen Ausbildung und eine Antwort auf die zunehmende Komplexität ihrer Lernziele. Der facettenreichen Aufarbeitung entspricht auch die Bebilderung des Buches: Lehrmittel, Hörsaalaufnahmen, Karikaturen und andere Originaldokumente veranschaulichen die vielfältigen «Innenansichten einer Ärzteschmiede»

    Editorial - Innenansichten einer Ärzteschmiede: lehren, lernen und leben - aus der Geschichte des Zürcher Medizinstudiums

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    Ein Medizinstudium leistet mehr, als Fakten und Fertigkeiten zu vermitteln. Es formt die angehenden Ärztinnen und Ärzte nach den Vorstellungen von Gesellschaft, Universität und Ärztestand. Die interdisziplinären Beiträge des Sammelbandes diskutieren Strukturen, Inhalte und Aufgaben des Medizinstudiums an der Universität Zürich in den vergangenen 175 Jahren. Besonders deutlich spiegeln sich die Vorstellungen einzelner Epochen in den Lehrinhalten. So standen abwechslungsweise naturwissenschaftliche Grundlagen, praktische Fertigkeiten oder das Detailwissen einzelner Spezialfächer ganz oben auf dem Lehrplan. Eine Lehr-Innovation wie der Hypnotismus etablierte sich schnell, als der Psychiater Auguste Forel vor einem begeisterten Publikum Personen im Hörsaal hypnotisierte. Ebenfalls voller Begeisterung nahmen Zürcher Professoren aber auch das Ideengebäude von Degeneration und Eugenik in ihre Lehre auf und hielten es Jahrzehnte hindurch lebendig. Bereits seit den 1860er Jahren liess die Medizinische Fakultät der Universität Zürich Frauen zum Medizinstudium zu. Zunächst waren es viele Russinnen, später auch einheimische Studentinnen wie Marie Vögtlin, die daran arbeiteten, den Arztberuf zu verweiblichen. Für die ersten Schweizer Juden verband sich mit dem Zugang zum Medizinstudium ebenfalls die Hoffnung auf Gleichberechtigung. Die Geschichte des Medizinstudiums ist auch eine Geschichte der Lehrmittel. Visuelle Unterrichtsmedien – von Moulagen bis hin zu Lehrfilmen – prägten den «ärztlichen Blick». Heute ist das «E-Learning» via Internet ein integraler Bestandteil der medizinischen Ausbildung und eine Antwort auf die zunehmende Komplexität ihrer Lernziele. Der facettenreichen Aufarbeitung entspricht auch die Bebilderung des Buches: Lehrmittel, Hörsaalaufnahmen, Karikaturen und andere Originaldokumente veranschaulichen die vielfältigen «Innenansichten einer Ärzteschmiede»
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