1,720,953 research outputs found
Between generations and gender: The influence of age, feedback processes, body-related double standards and their familial transmission on body image in individuals with and without eating disorders
Theoretischer Hintergrund: Körperbildstörungen stellen ein zentrales Syndrom in der Pathologie von Essstörungen dar. In früheren Studien wurden verschiedene Faktoren ermittelt, die die Entwicklung und Aufrechterhaltung von Körperbildstörungen beeinflussen, wie Geschlecht und Alter sowie körperbezogenes Feedback und kognitive Verzerrungen. Obwohl Geschlecht und Alter als relevante Einflüsse auf ein negatives Körperbild identifiziert wurden, fehlen Studien in der Allgemeinbevölkerung, die nicht nur Frauen, sondern auch Männer sowie unterschiedliche Altersgruppen bezüglich der Ausprägung körperbildbezogener Merkmale untersuchen. Darüber hinaus stehen bislang nur wenige deutschsprachige und ausreichend evaluierte Messverfahren zur Verfügung, die eine adäquate Erfassung körperbildspezifischer Merkmale, wie körperbezogenes Feedback, ermöglichen. Aber auch hinsichtlich kognitiver Verzerrungen, wie körperbezogenen Doppelstandards, fehlen weitere Studien. Während Befunde zu solchen Doppelstandards beispielsweise für Frauen mit einer Anorexia nervosa und Frauen mit einer Bulimia nervosa vorliegen, wurde das Auftreten von möglichen körperbezogenen Doppelstandards bei Frauen mit einer Binge-Eating-Störung und Jugendlichen ohne eine Essstörung bisher nicht untersucht. Zudem wurde keine Studie durchgeführt, die eine mögliche familiale Transmission körperbezogener Doppelstandards von Müttern zu ihren Töchtern untersucht trotz bestehender Hinweise auf die familiale Weitergabe anderer kognitiver Verzerrungen. Daher war das Ziel der vorliegenden Dissertation, die Befundlage zum Körperbild hinsichtlich Geschlechts- und Alterseinflüssen, körperbezogenem Feedback sowie Doppelstandards in der Körperbewertung in verschiedenen Stichproben von Personen mit und ohne Essstörungen zu erweitern. So wurden in der Studie 1 Geschlechts- und Alterseffekte auf kognitiv-affektive Merkmale des Körperbildes an einer geschlechtlich gemischten Stichprobe aus der Allgemeinbevölkerung betrachtet. In Studie 2 wurde die deutschsprachigen Version eines Fragebogens zur Erfassung körperbezogenen Feedbacks, der Feedback on Physical Appearance Scale (FOPAS), psychometrisch evaluiert. Ferner wurde überprüft, inwiefern Frauen und Männer in Studie 3, Frauen mit einer Binge-Eating-Störung in Studie 4 sowie weibliche Jugendliche und ihre Mütter in Studie 5 körperbezogenen Doppelstandards bei der Betrachtung unterschiedlicher Körperstimuli unterliegen. Außerdem wurde in Studie 5 eine mögliche familiale Transmission dieser kognitiven Verzerrung von Mutter zu Tochter untersucht.
Methoden: In Studie 1 wurden N = 1327 Frauen und Männer (davon n = 942 Frauen) im Alter von 16 bis 88 Jahren bezüglich ihrer Körperunzufriedenheit, der Wichtigkeit des eigenen Aussehens, ihrem zeitlichen Aufwand in Stunden und Jahre, die sie bereit wären für ihr ideales Aussehen zu opfern sowie ihrer körperlichen Wertschätzung in einer Online-Erhebung befragt. In Studie 2 wurden für die psychometrische Überprüfung der FOPAS n = 88 weibliche Jugendliche mit einer Essstörung sowie n = 123 weibliche Jugendliche ohne eine Essstörung und n = 228 Frauen ohne eine Essstörung erhoben. Zur Erforschung möglicher körperbezogener Doppelstandards wurden N = 111 Frauen und Männern ohne eine Essstörung (davon n = 57 Frauen) in Studie 3, N = 120 Frauen (davon jeweils n = 40 Frauen mit einer Binge-Eating-Störung, n = 40 Frauen mit Übergewicht sowie n = 40 Frauen mit Normalgewicht) in Studie 4 sowie N = 44 Mutter-Tochter-Paaren in Studie 5 untersucht. Den Proband*innen wurden in randomisierter Reihenfolge Bilder von verschiedenen Körpern gezeigt, die jeweils mit dem eigenen Kopf der Proband*innen sowie mit einem fremden Kopf dargestellt wurden. Nach jeder Präsentation wurden die Bilder hinsichtlich Arousal, Valenz, Attraktivität, Körperfett sowie in den Studien 3 und 4 auch hinsichtlich der Muskelmasse bewertet. Darüber hinaus wurde in Studie 5 zur Untersuchung direkter und indirekter familialer Transmissionsprozesse den Müttern auch die Stimuli der weiblichen Jugendlichen präsentiert und die mütterlichen Bewertungen nach jedem Bild erfasst. Basierend auf den Körperbewertungen wurden in den Studien 3 bis 5 Doppelstandardwerte als die Differenz zwischen der Bewertung des Körpers mit dem eigenen Kopf abzüglich der Bewertung des Körpers mit einem fremden Kopf berechnet.
Ergebnisse: In Studie 1 zeigte sich, dass Frauen eine höhere Körperunzufriedenheit und eine höhere Wichtigkeit des eigenen Aussehens, aber auch mit steigendem Alter eine höhere körperliche Wertschätzung berichteten als Männer. Während bei Frauen das Ausmaß an Körperunzufriedenheit und der Wichtigkeit des eigenen Aussehens mit steigendem Alter konstant blieben, gaben Männer eine geringere Wichtigkeit ihres eigenen Aussehens mit steigendem Alter und ein geringeres Investment in Stunden an, das sie für ihr ideales Aussehen aufwenden würden. In Studie 2 wiesen die Ergebnisse der psychometrischen Untersuchung auf eine akzeptable Reliabilität sowie eine gute Validität der deutschsprachigen Übersetzung der FOPAS hin. Auch konnte anhand des FOPAS-Gesamtwerts zwischen den Jugendlichen mit und ohne einer Essstörung differenziert werden. Ferner zeigten in den Studien 3 bis 5 weibliche Jugendliche, Frauen und Männer ohne eine Essstörung sowie Frauen mit einer Binge-Eating-Störung selbstabwertende Doppelstandards für übergewichtige und adipöse Körper. Darüber hinaus zeigten sich in Studie 3 Geschlechterunterschiede, indem Männer zu einem selbstaufwertenden Doppelstandard für ihren eigenen Körper neigten, während Frauen selbstabwertende Doppelstandards bei der Bewertung eines idealen und ihres eigenen Körpers aufwiesen. Ergänzend fand sich in Studie 4 und 5, dass auch Frauen mit einer Binge-Eating-Störung sowie weibliche Jugendliche und deren Mütter selbstabwertenden Doppelstandards in der Körperbewertung unterliegen. Jedoch waren diese Doppelstandards bei den Frauen mit einer Binge-Eating-Störung in Studie 4 nicht stärker ausgeprägt als bei Frauen ohne eine Essstörung. Auch unterschieden sich die weiblichen Jugendlichen und ihre Mütter nicht im Ausmaß ihrer Doppelstandards in Studie 5. Im Sinne einer direkten familialen Transmission ging in Studie 5 ein stärkeres negatives körperbezogenes Feedback der Mutter mit einem weniger selbstdienlichen Doppelstandard der Tochter in der emotionalen Bewertung des eigenen Körpers sowie mit stärkeren selbstabwertenden Doppelstandards der Tochter in einer Körperfett- und Attraktivitätsbeurteilung für einen übergewichtigen Körper einher. Dagegen korrelierten hinsichtlich einer indirekten familialen Transmission die Doppelstandards von Mutter und Tochter nicht signifikant miteinander.
Diskussion: Die Ergebnisse weisen auf geschlechts- und altersspezifische Unterschiede im Körperbild hin, mit einer höheren und stabileren Körperunzufriedenheit und Wichtigkeit des eigenen Aussehens (Studie 1) sowie stärkeren selbstabwertende Doppelstandards bei Frauen (Studie 3) als bei Männern. Während die Studien 3 bis 5 darauf hindeuten, dass Männer mehr oder weniger zufrieden mit ihrem eigenen Körper sind, neigen weibliche Jugendliche und Frauen dazu, sich selbst strenger zu beurteilen als andere Personen und dadurch ihren eigenen Körper abzuwerten. Diese selbstabwertenden Doppelstandards scheinen sich aber nur teilweise in einer familialen Transmission körperbezogener Bewertungen bei Müttern und ihren Töchtern (Studie 5) widerzuspiegeln. Zudem legen die Ergebnisse der Studien 3 bis 5 einen normativen selbstabwertenden Doppelstandard für übergewichtige Körper nahe, was möglicherweise eine Gewichtsstigmatisierung in der Gesellschaft widerspiegelt. Wenngleich die Frauen mit einer Binge-Eating-Störung in Studie 4 zwar selbstabwertende Doppelstandards zeigten, widersprechen die Ergebnisse der Gruppenvergleiche der Annahme von stärker ausgeprägten Doppelstandards bei einer Binge-Eating-Störung. Auf Grundlage der Ergebnisse der Studien 1 sowie 3 bis 5 scheinen präventive Interventionen zur Reduktion eines negativen Körperbildes in Populationen ohne Essstörungen indiziert, beispielsweise für Jugendliche oder Eltern. Darüber hinaus könnten aber auch Frauen mit einer Binge-Eating-Störung von psychoedukativen Elementen zu körperbezogenen Doppelstandards als Ergänzung zu kognitiv-verhaltenstherapeutischen Interventionen profitieren, um beispielsweise dysfunktionale Kognitionen zu verändern und dadurch negative Emotionen zu reduzieren. Diese Interventionen in Trainingsprogrammen und in Psychotherapien könnten durch eine Verwendung der FOPAS ergänzt werden, deren Einsatz auf Basis der Ergebnisse aus Studie 2 in Forschung und therapeutischer Praxis empfohlen werden kann
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
koamabayili/VECTRON-author-checklist: VECTRON author checklist
We have done our best to complete the author checklist relating to the use of animals in the hut study. Note that the objective for the hut study was to evaluate the IRS treatment applications for residual efficacy against Anopheles mosquitoes, including the local An. coluzzii mosquito population. Cows were only used to attract mosquitoes into the huts and no tests were carried out directly on the cows. The author checklist is intended for use with studies where experiments are carried out on animals, which is why we have had such difficulty in completing this for the hut study, as many of the questions do not relate to how the cows were used
Author-wise bibliometric analysis based on entropy.
Author-wise bibliometric analysis based on entropy.</p
Author Under Sail The Imagination of Jack London, 1893-1902
In Author Under Sail, Jay Williams offers the first complete literary biography of Jack London as a professional writer engaged in the labor of writing. It examines the authorial imagination in London's work, the use of imagination in both his fiction and nonfiction, and the ways he defined imagination in the creative process in his business dealings with his publishers, editors, and agents. In this first volume of a two-volume biography, Williams traverses the years 1893 to 1902, from London's "Story of a Typhoon" to The People of the Abyss. The Jack London who emerges in the pages of Author Under Sail is a writer whose partnership with publishers, most notably his productive alliance with George Brett of Macmillan, was one of the most formative in American literary history. London pioneered many author models during the heyday of realism and naturalism, blurring the boundaries of these popular genres by focusing on absorption and theatricality and the representation of the seen and unseen. London created an impassioned, sincere, and extremely personal realism unlike that of other American writers of the time. Author Under Sail is a literary tour de force that reveals the full range of London as writer, creative citizen, and entrepreneur at the same time it sheds light on the maverick side of machine-age literature.Intro -- Title Page -- Copyright Page -- Dedication -- Contents -- Acknowledgments -- Introduction -- 1. Spirit Truth -- 2. From Absorption to Theatricality and Back Again -- 3. "I Will Build a New Present" -- 4. Sons as Authors -- 5. Fathers as Publishers -- 6. The Daughter as Author -- 7. Lovers as Authors -- 8. At Sea with the Family -- 9. Yellow News, Yellow Stories -- 10. The Return Home -- Notes -- Bibliography -- Index -- About Jay WilliamsIn Author Under Sail, Jay Williams offers the first complete literary biography of Jack London as a professional writer engaged in the labor of writing. It examines the authorial imagination in London's work, the use of imagination in both his fiction and nonfiction, and the ways he defined imagination in the creative process in his business dealings with his publishers, editors, and agents. In this first volume of a two-volume biography, Williams traverses the years 1893 to 1902, from London's "Story of a Typhoon" to The People of the Abyss. The Jack London who emerges in the pages of Author Under Sail is a writer whose partnership with publishers, most notably his productive alliance with George Brett of Macmillan, was one of the most formative in American literary history. London pioneered many author models during the heyday of realism and naturalism, blurring the boundaries of these popular genres by focusing on absorption and theatricality and the representation of the seen and unseen. London created an impassioned, sincere, and extremely personal realism unlike that of other American writers of the time. Author Under Sail is a literary tour de force that reveals the full range of London as writer, creative citizen, and entrepreneur at the same time it sheds light on the maverick side of machine-age literature.Description based on publisher supplied metadata and other sources.Electronic reproduction. Ann Arbor, Michigan : ProQuest Ebook Central, YYYY. Available via World Wide Web. Access may be limited to ProQuest Ebook Central affiliated libraries
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