1,721,093 research outputs found
"dass gemeinnüzige wahrheiten gemein gemacht werden". Zur Publikationstätigkeit der Oekonomischen Gesellschaft Bern, 1759-1798
Die Beschaffenheit des Landes - Topographische Beschreibungen der Oekonomischen Gesellschaft Bern
„Buchdruck, Brille, Burgen“ – Der Blick auf die Technikgeschichte des Mittelalters am Karlsruher Institut für Technologie - Campus-Report am 27.12.2022
Das Mittelalter erscheint uns als dunkle Epoche: Aberglaube und Hexenverfolgungen als Ausdruck auch technischer Rückständigkeit im Vergleich zu den Fortschritten der Antike. Aber das ist ein Vorurteil. In der Zeit zwischen 500 und 1500 erlebte mit dem Bau von Kathedralen und Festungsanlagen nicht nur die Baukunst eine Blütezeit. Mit der Erfindung des Buchdrucks wurde auch die Grundlage für die heutige Wissensgesellschaft gelegt. Handwerker entwickelten so nützliche Dinge wie die Brille und das mechanische Uhrwerk. Künstler wie Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer arbeiteten an Innovationen in der Militärtechnik. Am Karlsruher Institut für Technologie beschäftigt man sich intensiv mit der Technikgeschichte. Das Mittelalter erscheint dabei als eine Epoche der Tüftler und Bastler, in der technische Fortschritte vor allem durch Erfahrungswissen möglich wurden und nicht durch angewandte Naturwissenschaften wie heute
Die Nutzbarmachung der Natur als Thema der schwedischen aufgeklärten Presse
The paper investigates conceptions of nature in the interplay between Swedish and German enlightened periodical press
Podiumsdiskussion: Vergangenheit und Zukunft der Geisteswissenschaften an Technischen Universitäten
Die Veranstaltung beleuchtete die Beziehung zwischen Geisteswissenschaften und Natur- sowie Technikwissenschaften seit dem 19. Jahrhundert. Diskutiert wurden ihre wechselnden Rollen an Technischen Universitäten, von der Ergänzung der Ingenieurausbildung bis hin zur Reflexion technischer Innovationen. Im Fokus standen aktuelle Herausforderungen wie ethische Evaluation, gesellschaftliche Kommunikation wissenschaftlicher Fortschritte und die Bedeutung der Geisteswissenschaften in einer polarisierten Welt.
Die Podiumsdiskussion fand am 12. Dezember 2024 am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) statt. Sie ist Teil der Vortragsreihe Colloquium Fundamentale mit dem Titel "Naturwissenschaft, Technik – und der Mensch? Von Menschsein und wissenschaftlichem Fortschritt?".
Weitere Informationen: www.forum.kit.edu/colloquium_fundamentale.php
Moderation:
Prof. Dr. Marcus Popplow (Professor für Geschichte der technisch-wissenschaftlichen Zivilisation am KIT)
PD Dr. Désirée Schauz (Vertretungsprofessorin für Technikkulturwissenschaft am KIT)
Es diskutieren:
Prof. Dr. Nina Janich (Professorin für Germanistik – Angewandte Linguistik, TU Darmstadt)
Prof. Dr. Rafaela Hillerbrand (Professorin für Technikethik und Wissenschaftsphilosophie, KIT)
Prof. Dr. Christoph Hilgers (Leiter des Lehrstuhls für Strukturgeologie und wissenschaftlicher Sprecher des Zentrums Klima & Umwelt, KIT)
Prof. Dr. Christof Dipper (em. Professor für Neuere und Neueste Geschichte, TU Darmstadt
Technik- und Wissenschaftsgeschichte in der universitären Lehre. Formate, Adressaten, Konzepte
Der vorliegende Band versammelt erstmals exemplarische Beispiele zu drei Kategorien von Lehrveranstaltungen in der Technik- und Wissenschaftsgeschichte: Einführungsveranstaltungen, objektorientierte sowie interdisziplinäre Lehre. Der entstandene Überblick regt dazu an, in der technik- und wissenschaftshistorischen Lehre Experimente zu wagen, den Austausch darüber auszubauen und nicht zuletzt das Engagement vieler Dozentinnen und Dozenten in der Lehre stärker zu würdigen
„Weniger Science-Fiction mehr Pragmatismus“ – KIT-Technikhistoriker Marcus Popplow zur KI Debatte - Campus-Report am 15.10.2024
Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Nicht allein der Siegeszug des ChatGPT hat hochfliegende Erwartungen geweckt, was die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz betrifft. Auch in der Wissenschaft ist KI nicht mehr wegzudenken. Neben den Hoffnungen auf ungeheure wirtschaftliche Potentiale weckt die hektisch geführte Debatte über KI auch Ängste vor den Veränderungen, die diese Technologie mit sich bringen wird. Nicht wenige Menschen fühlen sich überfordert von den disruptiven, das heißt den alles verändernden Möglichkeiten, die sich bieten. Vielleicht hilft ein Blick in die Geschichte der Technik die überbordenden Phantasien aber auch die Kassandra Rufe, die gegenwärtig mit der Künstlichen Intelligenz verbunden sind, wieder etwas auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen
- …
