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Spaltungen und mehr – Über Ursachen von Spaltungsphänomenen in den Psychotherapieschulen und was man anders machen könnte
Der vorliegende Text ist ein Interview, das Ulrich Sollmann für das „Psychotherapie Forum“ mit Prof. Petzold führte zum Thema von „Auseinanderbrechen“ und „Spaltungen“ im Feld der Psychotherapie – ein leider häufiges Phänomen. Nach Petzold haben sie oft mit ideologischen Hegemonialansprüchen zu tun, den Geltungsbehauptungen von „Schulengründern“ und ihren Jüngern. Eine quasi sektenhafte Haltung und Orientierung an Glaubenssystemen, statt einer naturwissenschaftlichen, an Forschung orientierten Position, ist ein weiterer Grund. Anhand von Beispielen aus der Geschichte der Psychotherapie wird das aufgezeigt. Oft ist es eine eine Überschätzung der eigenen Positionen oder es sind auch ökonomische Gründe und Machtansprüche, ja schiere Machtgier von einzelnen persönlichkeitsgestörten Kollegen – und die sind leider nicht so selten – oder Vorteilsname von Interessengruppen, die zu Spaltungen führen. Man muss das leider so benennen. Das ernsthafte Bemühen um gute Kollegialität, eine selbstkritische Haltung den eigenen Ideologien gegenüber und eine nüchterne, jedoch auch durchaus kritische Forschungsorientierung, werden neben anderem als Hilfen gegen Spaltungsphänomene aufgezeigt.The present text is an interview that Ulrich Sollmann conducted for the “ Psychotherapie Forum ” with Prof. Petzold on the subject of “divisions” and „splits“ in the field of psychotherapy – unfortunately a common phenomenon. According to Petzold, they often have to do with ideological hegemonic claims, the validity claims of “school founders” and their disciples. A quasi sectarian attitude and orientation towards belief systems, instead of a scientific, research-oriented position, is another reason. This is demonstrated using examples from the history of psychotherapy. Often it is an overestimation of one’s own positions or there are also economic reasons and claims to power, even the greed for power of individual psychotherapist colleagues with personality disorders – and they are not that rare – or taking advantage of interest groups that lead to divisions. Unfortunately, you have to name it that way. The ernest endeavor to promote good collegiality, a self-critical attitude towards one’s own ideologies and a sober, but also quite critical research orientation are emphasized among other things as remedy against division phenomena.https://www.fpi-publikation.de/polyloge/08-2021-petzold-h-g-2008k-2021-spaltungen-und-mehr-ueber-ursachen-von-spaltungsphaenomenen-in-den-psychotherapieschulen-und-was-man-anders-machen-koennte-interviewt-von-ulrich-sollmann/peerReviewedpublishedVersio
Das Trauma überwinden – Integrative Modelle der Traumatherapie
Der vorliegende Band befasst sich mit den Themen Trauma, posttraumatische Belastungen, Traumatherapie - aus integrativen Perspektiven, die in Therapie, Beratung, Supervision immer mehr Beachtung finden. Es handelt sich um für die Veröffentlichung bearbeitete Referate, die anlässlich des 1. Bad Zwestener Symposions: "Trauma, Leiblichkeit und Salutogenese" am 25.-27. Februar 2000 gehalten wurden. Das Symposion war gemeinsam von der "Europäischen Akademie für psychosoziale Gesundheit" (EAG) und der psychotraumatologischen Abteilung an der Hardwaldklinik I, "Fritz Perls Klinikum" organisiert worden. Das Traumathema zeigt - wie wenig andere Themen - in der Psychotherapie die Notwendigkeit differentieller, interdisziplinärer Konzeptualisierung und integrativer behandlungspraktischer Arbeit. Es zeigt vor allem unausweichlich, dass das Moment des Zwischenmenschlichen - gekennzeichnet von einer unbedingten Achtung der Würde, Integrität und Andersheit des Anderen (Levinas) - die letztgültige Grundlage aller traumatherapeutischen Maßnahmen ist. Deshalb ist Traumatherapie "Menschenarbeit", Arbeit mit, für und zwischen Menschen, um Furchtbares, Traumatisierendes zu überwinden. Das heißt in der Mehrfachbedeutung des Wortes, "sich zu überwinden" im eigenen Festhalten am Traumaereignis, mit dem die Zeit eingefroren und das Leben überschattet wird, weiterhin, "das Trauma und seine Nachwirkungen zu überwinden" und schließlich "traumatisierende Realitäten zu überwinden, sie zu besiegen", indem man ihnen das Einschreiten gegen Unrecht, den Irrsinn der Gewalt, gegen Not, Leid, Elend entgegenstellt: auf der Makroebene im engagierten Eintreten für Gerechtigkeit und Menschlichkeit, auf der Mikroebene durch effektive Maßnahmen der psychosozialen Hilfeleistung und klinischen Traumatherapie.https://www.fpi-publikation.de/e-books/petzold-h-g-wolf-h-u-landgrebe-b-josic-z-hrsg-2002-das-trauma-ueberwinden-integrative-modelle-der-traumatherapie/unknownpublishedVersio
Tractatio Iuris Publici De Serenissimis Potentissimisque Ducibus Brunsvicensibus Et Luneburgensibus / D.O.M.A. Praeside ... Dn. Joh. Ulrico Pregizero ... In Illustri Collegio Ad Diem 10. Decembr. Placido Eruditorum Examini sistit Author Christian Ulrich Blum
TRACTATIO IURIS PUBLICI DE SERENISSIMIS POTENTISSIMISQUE DUCIBUS BRUNSVICENSIBUS ET LUNEBURGENSIBUS / D.O.M.A. PRAESIDE ... DN. JOH. ULRICO PREGIZERO ... IN ILLUSTRI COLLEGIO AD DIEM 10. DECEMBR. PLACIDO ERUDITORUM EXAMINI SISTIT AUTHOR CHRISTIAN ULRICH BLUM
Tractatio Iuris Publici De Serenissimis Potentissimisque Ducibus Brunsvicensibus Et Luneburgensibus / D.O.M.A. Praeside ... Dn. Joh. Ulrico Pregizero ... In Illustri Collegio Ad Diem 10. Decembr. Placido Eruditorum Examini sistit Author Christian Ulrich Blum (1)
Titelblatt (1)
Prooemium. (3)
Caput I. (5)
Caput II. (9)
Caput III. (12)
Caput IV. (22)
Caput V. (29)
Caput VI. (47)
I. - V. (54
Niedrigschwellige und karrierebegleitende Drogenarbeit als Elemente einer Gesamtstrategie der Drogenhilfe
Der Beitrag diskutierte 1991 die bislang wenig erfolgreichen Versuche der Therapie von Drogenabhängigkeit. Die komplexen Ursachen und Chronifizierungen von Suchterkrankungen machen erfolgreiche Behandlungen schwierig. Unter Rückgriff auf die longitudinale entwicklungspsychologische Forschung wurde Petzolds Konzept „intermittierender Behandlungen“ in einer „Karrierebegleitung“ über eine längere Strecke der Suchkarriere vorgestellt, in der Risikofaktoren gemindert und protektive Faktoren eingesetzt werden, die Heilungschancen und Resilienzbildung erhöhen. 1991 geschrieben, hat es immer noch hohe Aktualität, nicht zuletzt, weil in der Arbeit mit Suchtkranken immer noch keine hinreichenden Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Longitudinalstudien gezogen wurden. Deshalb wird dieser Text wieder eingestellt – nach 30 Jahren, in denen die Behandlungszeiten immer weiter verkürzt wurden, sich die Drehtüreffekte immer weiter verlängert haben, eben weil zu wenig auf Karrierebegleitungen fokussiert wurde. Gerade die „Doppeldiagnosen“ (vor allem Sucht BPS oder PTSD oder ADHS) legen eine Langzeitstrategie nahe. Neue Longitudinalstudien aus dem Bereich der Borderline-Persönlichkeits-Störungen mit Langzeitkatamnesen über 10 und mehr Jahre (Zanarini et al. 2021, Paris, Zweig-Frank 2001) zeigen, wie durch Langzeitmaßnahmen die Heilungschancen massiv steigen (Gunderson, Link 2014; Paris 2020). Verbindet diese Erkenntnisse, die auch für die Integrative BPS-Behandlung relevant sind (Lange, mit den hier beschriebenen Strategien der Karrierebegleitung in der Suchttherapie könnte das ein fruchtbarer Ansatz sein.In 1991 the article discussed the hitherto unsuccessful attempts to treat drug addiction. The complex causes and chronifications of addictions make successful treatments difficult. With recourse to longitudinal developmental psychological research, Petzold’s concept of “intermittent treatments” was presented in a “career accompaniment” over a longer stretch of the addiction career, in which risk factors are reduced and protective factors are used that increase the chances of recovery and the development of resilience. Written in 1991, it is still very topical, not least because in the work with addicts still insufficient conclusions have been drawn from the findings of the longitudinal studies. That is why this text is being posted again – after 30 years in which the treatment times have been shortened further and further, the revolving door effects have become bigger and bigger, precisely because there was too little focus on career support. Especially the „double diagnoses“ (especially addiction plus BPS or PTSD or ADHS) suggest a long-term strategy. New longitudinal studies in the field of borderline personality disorder with long-term follow-ups over 10 and more years (Zanarini et al. 2021, Paris, Zweig-Frank 2001) show how long-term measures massively increase the chances of recovery (Gunderson, Link 2014; Paris 2020) . Combines these findings, which are also relevant for integrative BPS treatment (Lange 2020), with the strategies of career support in addiction therapy described here, this could be a fruitful approach.https://www.fpi-publikation.de/polyloge/14-2021-petzold-h-g-hentschel-u-1991-2021-niedrigschwellige-und-karrierebegleitende-drogenarbeit-als/peerReviewedpublishedVersio
Integrative Traumatherapie – Modelle und Konzepte für die Behandlung von Patienten mit „posttraumatischer Belastungsstörung“
Patientlnnen mit posttraumatischen Belastungs- und Anpassungsstörungen, die mit dem generellen Ansatz der Integrativen Therapie im Format fokaltherapeutischer Kurzzeittherapie (Petzold 1993p) behandelt wurden, sind nach der Therapie mit dem Ergebnis, dem Verlauf und der Person der Therapeutln sehr zufrieden. Die „Allgemeine Lebenszufriedenheit“ hat zugenommen, insbesondere im Bereich der Zufriedenheit mit den Sozialkontakten und des Lebensgefühls. Die Lokalisation emotionaler Probleme und Schmerzen in der Körpersphäre hat im Prä-Post-Vergleich deutlich abgenommen. Es zeigte sich eine klare Reduktion der durch den SCL-90-R gemessenen Belastungen zum Ende der Therapie, die höchste Verbesserung auf der Skala „Depressivität“. Die Postwerte des SCL-90-R unterscheiden sich nur noch kaum von einer Normalpopulation. Integrative Therapie in ihrer generellen Form, fokaler Kurzzeitbehandlung“, so kann angenommen werden, eignet sich als Behandlungsverfahren bei posttraumatischen Belastungs- und Anpassungsstörungen.Patients with post-traumatic stress and adjustment disorders who were treated with the general approach of Integrative Therapy in the format of focal therapeutic short-term therapy (Petzold 1993p) are very satisfied with the outcome, the course and the person of the therapists after the therapy. The „general life satisfaction“ has increased, especially in the area of satisfaction with social contacts and the feeling of being alive. The localisation of emotional problems and pain in the body sphere decreased significantly in the pre-post comparison. There was a clear reduction in the stress measured by the SCL-90-R at the end of therapy, with the highest improvement in the „depressiveness“ scale. The post-scores of the SCL-90-R hardly differed from those of a normal population. It can be assumed that integrative therapy in its general form of „focal short-term treatment“ is suitable as a treatment method for post-traumatic stress and adjustment disorders.https://www.fpi-publikation.de/polyloge/22-2021-petzold-h-g-wolff-u-landgrebe-b-josic-z-steffan-a-2000-integrative-traumatherapie-modelle-und-konzepte-fuer-die-behandlung-von-patienten-mit-posttraumatischer-b/peerReviewedpublishedVersio
Supplementary movies of the dynamic rupture and tsunami models published in Ulrich et al. (2019)
<p>Supplementary movies of the dynamic rupture and tsunami models published in Ulrich et al. (2019)</p>
<p>movie_Sulawesi_SR-cp.mov: Absolute slip rate (m/s) across the fault network during the earthquake. Author: Thomas Ulrich</p>
<p>movie_Sulawesi_wavefield-cp.mov: Absolute slip rate (m/s) and wavefield (absolute particle velocity in m/s) across the fault network during the earthquake. Author: Thomas Ulrich</p>
<p>SulawesiTanioka.mp4: Sea surface height (m) predicted by the tsunami scenario. Author: Stefan Vater</p>
<p>reference: Ulrich, T., Vater, S., Madden, E. H., Behrens, J., van Dinther, Y., van Zelst, I., Fielding, E. J., Liang, C. & Gabriel, A. A. (2019). Coupled, Physics-based Modeling Reveals Earthquake Displacements are Critical to the 2018 Palu, Sulawesi Tsunami. doi: 10.31223/osf.io/3bwqa.</p>
Posing as Labour: Resisting The Anxious Condition of Post-Fordism in European Film Narratives by Dardenne, Loach, Petzold and Seidl
In an interview, filmmaker Christian Petzold highlights that post-Fordism not only changed economic activity but also the affective balance. Hope and optimism linked to future prospects appear as outdated sentimental attributes that do not match the transition in affect (Brian Massumi) people go through living on the threshold between inclusion and exclusion. Film makers such as Luc and Jean-Pierre Dardenne (La Promesse, 1996), Ken Loach (It’s a Free World..., 2007), Christian Petzold (Jerichow, 2007), and Ulrich Seidl (Import Export, 2008) do not take the characters’ struggle for social recognition and economic persistence through labour as a given. In their films, the fight for survival is no longer tied to a redeemable promise of happiness; instead, it is triggered by an immediate affective impulse within a perpetual state of anxiety. Only elusive, globally preformatted consumer events prove to be stable. Posing (Petzold) becomes the actual skill exercised here. Participating in this diminished realm of everyday life has a significant impact on interpersonal and, consequently, on employment dynamics. This paper will show, through plot analysis, how European cinema aesthetically captures this instable affective condition. The films depict the emergence of both violence and ethics from this situation, emphasising the protagonists’ resilience against all odds within an adverse environment dominated by anxiety. 
Expatriate Assignments : comparison of Theory and Practice
Author: Ulrich MeindlAbstract in englischer SpracheDiplomarbeit Universität Linz 201
Expatriate Assignments : comparison of Theory and Practice
Author: Ulrich MeindlAbstract in englischer SpracheDiplomarbeit Universität Linz 201
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