454 research outputs found
Propping in the Pyramidal Business Groups in Turkey
Gürünlü, Meltem (Arel Author)This article investigates the existence of propping in Turkish business group firms for the years 2010-2016 (150 firms and 1,050 firm-year data in total). It is claimed that pyramidal ownership in Turkey is used to prop up intra-group funds and is a beneficial vehicle providing a less costly way of financing. The empirical results of the research indicate the existence of propping in the Turkish business groups and bring a debt and dividends (debt service hypothesis) related explanation for the propping phenomenon in the pyramidal business groups. Accordingly, the key findings indicate that firms within the business group transfer funds to each other via debt and dividends channels in order to reduce financial distress. Hence, business groups in Turkey use pyramidal ownership as a financing vehicle to increase internal capital market funds and a substitute for incomplete financial markets. Propping provides an implicit insurance against bankruptcy risk
Politik und Vererbung
Weingart P. Politik und Vererbung. In: Propping P, Schrott H, eds. Wissenschaft auf Irrwegen: Biologismus - Rassenhygiene - Eugenik. Bonn, Berlin: Bouvier; 1992: 23-43
DAS GENETISCHE WISSEN UND DIE ZUKUNFT DES MENSCHEN
Das genetische Wissen und die Zukunft der Menschheit: Eine Einfuhrung / Ludger Honnefelder -- Pt. I. Genomforschung: Wissenschaftliche Moglichkeiten, kulturelle und soziale Herausforderungen -- Genetischer Determinismus und "Das Jahrhundert des Gens" / Evelyn F. Keller -- Zukunft und Perspektiven der Humangenomforschung / Leena Peltonen -- Der Mensch als Summe seiner Gene: Herausforderung und Chance / Hans Lehrach -- Genetischer Determinismus, Genegoismus und die Autonomie der menschlichen Person / Rimas Cuplinskas und Albert Newen -- Illusionen und Hoffnungen der Genetik / Didier Sicard -- Der Einfluss der Humangenomprojekte auf unser Selbstverstandnis / Goran Hermeren - - Wissen - Vorbeugen - Verandem / Ludwig Siep -- Es muss etwas passiert sein: Auf dem Weg zu einer zeitgemassen Berichterstattung uber biomedizinische Themen / Holger Wormer -- Genforschung und gesetzgeberischer Bedarf / Margot von Renesse -- Pt. II. Genom und Organismus: Funktionelle Forschungsansatze in den Lebenswissenschaften und ihre sozialen Auswirkungen -- Genetik, Zellbiologie und Entwicklungsbiologie / Herbert Jackle -- Zur Zukunft del molekularen Medizin / Norbert W. Paul und Detlev Ganten -- Die geanderte Rolle des Arztes im Zeitalter der Genomforschung / Lorenz Trumper -- Der Vorstoss in die molekulare Dimension des Menschen: Moglichkeiten und Grenzen / Dirk Lanzerath -- Genomforschung im Kontext von individueller Biographie, Gesellschaft und Kultur / Claudia Wiesemann -- Einwilligung, Kommodifizierung und Vorteilsausgleich in der Genforschung / Donna Dickenson -- Genforschung und Gesellschaft: Erwartungen, Ziele und Grenzen / LeRoy Walters -- Pt. III. Genetische Information als Basis yon Diagnose und Pradiktion: Moglichkeiten und Grenzen -- Gentests: Entwicklung, Leistungsfahigkeit, Interpretation / Jorg Schmidtke -- Wozu Forschung mit genetischen Daten und Informationen? / Peter Propping und Markus M. Nothen - - Genetische Diagnostik und die Entwicklung von Gentests: Reflexionen zur ethischen Urteilsbildung / Hille Haker -- Pradiktive genetische Tests: Gesellschaftliche Folgen und rechtlicher Schutz der Personlichkeit / Reinhard Damm -- Pradiktive genetische Tests: Eine Stellungnahme aus der Patientenperspektive / Stephan Kruip -- Pt. IV. Nationale Modelle zur Regelung des Gebrauchs der Gendiagnostik -- A. Schweiz -- Die schweizerische Rechtsordnung: Ein Beispiel fur Regelungsansatze in Etappen / Ruth Reusser -- B. Deutschland -- Wie regeln wir den Gebrauch der Gendiagnostik? / Jochen Taupitz -- C. Grossbritannien -- Tests und Screening zur Gewinnung personlicher genetischer Informationen: Die britische Erfahrung / Alexander McCall Smith -- D. Frankreich -- 1st legislativer Prinzipalismus eine illusorische und abwegige Politit? / Christian Byk -- Pt. V. Humangenomforschung als Tor zur individualisierten Medizin? -- Individuelle Genomanalyse als Basis neuer Therapiekonzepte / Margret R. Hoehe -- Pharmakogenomik: Massgeschneiderte Arzneitherapie / Jurgen Brockmoller -- Humangenomforschung als Tor zur individualisierten Medizin? Thesen zur Einfuhrung / Dietmar Mieth -- Pharmakogenomik und Pharmakogenetik: Ethische Fragen / Jan P. Beckmann -- Individualisierte Medizin und Patientenrechte / Reinhard Damm -- Gendiagnostik und Gesundheitsversorgung / Urban Wiesing -- Individualrechte und soziale Gerechtigkeit / Deryck Beyleveld -- Autorenverzeichnis -- Personenregister -- Sachregiste
Identifikation von Dispositionsgenen bei schizophrenen Störungen
Mit einem lebenslangen Morbiditätsrisiko von ca. 1 %, unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit des Patienten, gehören die schizophrenen Störungen zu den häufigsten psychiatrischen Erkrankungen. Durch die oft starken Defizite im emotionalen, sozialen und/oder kognitiven Bereich sind die Patienten und deren Angehörige in ihrer Lebensqualität und nicht selten auch -erwartung eingeschränkt. Die hereditäre Komponente dieser Krankheit ist durch Zwillings-, Adoptions- und Familienstudien hinreichend belegt. Der Vererbungsmodus ist jedoch komplex, da er keinem monogenen Erbgang folgt. Vielmehr werden viele unterschiedliche Genvarianten zu der Krankheitsdisposition beitragen. Die Identifikation einiger dieser Dispositionsgene war Inhalt vorliegender Arbeit. Dabei wurden vor allem Gene, deren Produkte in die glutamaterge Neurotransmission, speziell im D-Serin/NMDA-Rezeptor-Pathway, eingreifen, auf Assoziation mit schizophrenen Psychosen untersucht. Aufgrund vorangegangener Assoziationsbefunde anderer Arbeitsgruppen erschienen sie als vielversprechende Kandidatengene. Untersucht wurden in unserer Arbeit 19 STR-Marker und 29 SNPs im Bereich von insgesamt sieben Genen an einem Fall-Kontroll-Kollektiv von 360 schizophrenen Patienten und 325 psychisch Gesunden. In den untersuchten Kandidatengenen, die für Untereinheiten des NMDARezeptors kodieren (GRIN1, GRIN2A, GRIN2B), konnten zwischen einzelnen Markern und dem Betroffenheitsstatus zum Teil signifikante Assoziationshinweise gefunden werden. Im Bereich der Gene, die für die unterschiedlichen Transporter-Proteine kodieren (ASCT1, GlyT1 und GlyT2) und für die Bereitstellung unterschiedlicher Liganden bei der glutamatergen Neurotransmission von Bedeutung sind, gab es hingegen keine signifikanten Unterschiede der Allel- und Genotyp- Häufigkeiten zwischen dem untersuchten Patienten- und dem Kontrollkollektiv. Speziell die positiven Assoziationsbefunde im 5’UTR-Bereich von GRIN1, die wir und unabhängige Untersuchergruppen finden konnten, legen nahe, dass eine regulatorische Dispositionsvariante an diesem Gen-Lokus für den Entstehungsprozess schizophrener Psychosen von Bedeutung sein könnte. Die Bereitstellung immer neuerer Daten wie z. B. durch das internationale HapMapProjekt sowie die konstante Weiterentwicklung der Analysentechnologie bieten beste Voraussetzungen, diesen positiven Assoziationshinweisen in Zukunft nachzugehen
Genotyp-Phänotyp-Korrelation bei Familiärer Adenomatöser Polyposis
Die Familiäre Adenomatöse Polyposis (FAP) ist eine autosomal-dominant erbliche Erkrankung, die für ungefähr 1% der Dickdarmkrebsfälle verantwortlich ist. Patienten mit klassischer FAP entwickeln bereits in jungen Jahren hunderte bis tausende adenomatöser Polypen, deren Entartungsrisiko unbehandelt nach unterschiedlich langer Latenzzeit bei nahezu 100% liegt. Zusätzlich können verschiedene extrakolonische Manifestationen auftreten. Die FAP wird durch eine Keimbahnmutation im APC-Gen verursacht, das für ein Tumorsuppressor-Protein codiert. Seit die Möglichkeit der Mutationsanalyse existiert, wurde in mehreren Studien die Korrelation zwischen dem Genotyp und dem Schweregrad der Polyposis sowie dem Auftreten extrakolonischer Manifestationen mit teilweise unterschiedlichen Ergebnissen untersucht. In dieser Arbeit konnte an einem großen Studienkollektiv ein Zusammenhang zwischen der Lage der Mutation im APC-Gen und der Schwere des Krankheitsverlaufs, dem Verteilungsmuster der kolorektalen Adenome sowie dem Auftreten von Desmoiden nachgewiesen werden. Im Einzelfall zeigte sich jedoch eine erhebliche inter- und intrafamiliäre Variabilität. Diese sollte bei der Empfehlung koloskopischer Vorsorgeuntersuchungen Berücksichtigung finden. Keine eindeutige Korrelation konnte hingegen zwischen der Lage der Keimbahnmutation und dem duodenalen Adenombefall nachgewiesen werden. Bezüglich des frühen Krankheitsverlaufs bzw. der ersten Polypenentwicklung lagen nur Einzelfalldarstellungen vor. Diese Kasuistiken legen aber die Vermutung nahe, dass bei Patienten mit einer Mutation in Codon 1309 das Polypenwachstum bereits vor dem fünften Lebensjahr beginnen kann. Trotz der ermittelten Zusammenhänge ist es zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der großen Variabilität im Einzellfall nicht möglich, anhand des Genotyps genaue Vorhersagen über den Manifestationszeitpunkt und den Verlauf der FAP zu treffen. Ebenso wenig lassen sich momentan in Abhängigkeit von der Lokalisation der Mutation unterschiedliche Vorsorge- oder Therapiekonzepte entwickeln. Dies ist zum einen darauf zurückzuführen, dass neben der Lokalisation auch die Art und die funktionelle Konsequenz der Mutation von entscheidender Bedeutung sind. Zum anderen scheinen noch andere modifizierende Gene, exogene oder endogene Einflüsse und/oder stochastische Effekte Einfluss auf den Krankheitsverlauf zu haben. Die Aufklärung dieser Einflussfaktoren sollte Gegenstand zukünftiger Studien sein. Detailliertere Ergebnisse zur Genotyp-Phänotyp-Beziehung werden in Zukunft lediglich prospektive Studien liefern können
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