481 research outputs found

    Towards Inquiry-Based Learning in Spatial Development and Heritage Conservation: A Workshop at Corviale, Rome

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    Situated local knowledge and co-evolutionary processes overtake certitude and formal planning, challenging the way (cultural) heritage is produced in terms of both space and knowledge. This article contributes to the debate surrounding planning education and research by exploring the potential of inquiry-based learning (IBL) in spatial development and heritage conservation. The main argument is that the IBL format presented herein enables interaction and cooperation between various groups and their diverse sets of knowledge. To that end, the IBL approach was implemented both through project work and by creating a specific learning environment encompassing theory, exhibition, places, and people, and in which a research process was realised by students through iteration and reflection. The contribution systematises the results of a 2021 workshop held in Venice and Rome, including at the Corviale housing complex (Rome). In seeking to respond to the title-theme of the Venice Biennale, How will we live together?, initial evidence shows that educational activities stemming from clear research questions and “embedded” ways of inquiry-based learning present remarkable opportunities for participants to improve their ability to navigate into fragile and uncertain futures of the territory, engaging students in a wider process of knowledge-building

    What is Open Heritage?

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    Wertschätzung des Bestandes

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    Bauen im Bestand und Denkmalpflege leisten seit vielen Jahrhunderten einen substanziellen Beitrag zur Erhaltung des gebauten Bestandes und reflektieren seit gut 100 Jahren ihre Ansätze systematisch. Dabei werden Transformationen als Umbauten und Überformungen unserer gebauten Umwelt verstanden. Die für die Denkmalpflege spezifische Wertschätzung des Bestandes gewinnt gesamtgesellschaftlich durch die Klimakrise zunehmend an Bedeutung. Im Kern der Denkmalpflege stehen Abwägungsprozesse zwischen der substanzorientierten Erhaltung, dem Schutz des Erscheinungsbildes und den Eingriffen von Veränderung und Entwurf. Der Beitrag geht der Frage nach, wie in der Geschichte, Theorie und Praxis der Denkmalpflege diese Prozesse und ihre inhärenten Konflikte geformt worden sind. Die These ist dabei, dass mit Alois Riegl (1903) Ansätze für Abwägungen einer – offenen – Denkmalpflege formuliert worden sind, die heute für die Wertschätzung des Bestandes fruchtbar gemacht werden. Die Argumentation plädiert für eine offene Denkmalpflege und eine behutsame Transformation: offen für die Verformungsgeschichte und Polyvalenz der Objekte und offen für die Teilnahme unterschiedlicher Akteur_innen und ihrer Perspektiven – bei gleichzeitiger präziser Erfassung und Erhaltung der Werte und Qualitäten des Bestandes

    A makerspace In order to reactivate an undeveloped historical space : an architectural approach to the adaptive reuse of the Fischer von Erlach wing

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    Das MuseumsQuartier Wien ist heute ein bedeutender Kulturstandort, dessen Entwicklung von den kaiserlichen Hofstallungen des 18. Jahrhunderts bis zur gegenwärtigen Nutzung als kreativer Treffpunkt reicht. Die verschiedenen historischen Zeitschichten, die auf dem Areal heute noch ablesbar sind, zeugen von einer langen Geschichte, die die gesellschaftlichen Entwicklungen der jeweiligen Zeiträume wiederspiegelt und von unterschiedlichen Nutzungen, die seinen Werdegang begleitet haben. Die vorliegende Arbeit widmet sich dem Fischer-von-Erlach-Trakt, der heute aus denkmalpflegerischer Sicht teilweise seinen ursprünglichen architektonischen Reichtum nicht mehr zur Geltung bringen kann und im Vergleich zu anderen Teilen des MuseumsQuartiers untergenutzt ist. Im Fokus steht deshalb ein neues Nutzungskonzept, das hinter Zwischendecken versteckte Architektur wieder offenlegen soll und gleichzeitig eine der heutigen Zeit entsprechende Nutzung ermöglicht. Die Arbeit ist Teil eines Themendiploms des Instituts für Denkmalpflege der TU Wien, zusammen mit den Kolleg:innen Barbara Gosztom, Sina Stadlbauer und Patrick Straßberger. Betreut wird dieses Themendiplom von Frau Prof. Heike Oevermann, Frau Prof. Kristina Orehounig und Herrn Prof. Wilfried Kühn.Methodisch stützt sich die Arbeit auf Literaturrecherchen, Analysen, Ortsbegehungen sowie Plan- und Fotodokumentationen. Theoretische Grundlage bildet das Konzept des „Dritten Ortes“ nach Ray Oldenburg, das Räume definiert, in denen informelle Begegnung, soziale Teilhabe und Kommunikation gefördert wird. Unter Einbeziehung denkmalpflegerischer Kriterien wird ein Konzept für einen Museums-Makerspace entwickelt. Dieser soll als kreativer Arbeits-, Lern- und Begegnungsraum dienen und auch zu einer stärkeren Öffnung des Areals gegenüber dem städtischen Umfeld beitragen. Die Ergebnisse zeigen, dass historische Substanz und innovative Nutzung nicht im Widerspruch stehen müssen, sondern neue Potenziale schaffen können. Die Arbeit soll einen Beitrag leisten zu nachhaltiger Denkmalpflege und einer Weiterentwicklung des MuseumsQuartiers als offenem, gesellschaftlich wertvollem Kulturraum.The MuseumsQuartier Vienna is today an important cultural site whose development extends from the imperial stables of the 18th century to its current use as a creative meeting place. The various historical layers that remain visible on the site bear witness to a long and eventful history, reflecting the social developments of their respective periods and the diverse uses that have accompanied its transformation over time.This thesis focuses on the Fischer von Erlach wing, which, from a heritage conservation perspective, is currently unable to showcase its original architectural richness and is underused compared to other parts of the MuseumsQuartier. The focus is therefore on a new utilization concept that aims to reveal the architecture hidden behind false ceilings while at the same time enabling contemporary use. The thesis is part of a thematic diploma program at the Institute for Monument Preservation at TU Wien, together with colleagues Barbara Gosztom, Sina Stadlbauer, and Patrick Straßberger. This thematic diploma program is supervised by Prof. Heike Oevermann, Prof. Kristina Orehounig, and Prof. Wilfried Kühn.Methodologically, the work is based on literature research, analyses, site visits, and plan and photo documentation. The theoretical basis is Ray Oldenburg’s concept of the “third place,” which defines spaces that promote informal encounters, social participation and communication.Taking into account criteria of monument preservation, a concept for a museum makerspace is developed. This space is intended to serve as a creative environment for work, learning, and exchange, while also contributing to a stronger openness of the site towards the surrounding urban context. The results demonstrate that historical substance and innovative use need not be in conflict, but can instead generate new potential.The work is intended to contribute to sustainable monument preservation and the further development of the MuseumQuartier as an open, socially valuable cultural space

    Die Auseinandersetzung mit dem Bestand ist eine der großen Zukunftsaufgaben in Architektur und Raumplanung.

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    Die Beschäftigung mit dem gebauten Bestand mag auf den ersten Blick wenig progressiv erscheinen, und ist doch der zentrale Weg in eine nachhaltige Zukunft. Unser kollektives Wissen ist gefragt, um einen neuen Umgang mit der gebauten Umwelt zu ermöglichen. Die Fakultät für Architektur und Raumplanung widmet sich in diesem Studienjahr 2023/24 der Transformation des Bestandes. So hat die neunzehnte Ausgabe des future.lab-Magazins das Thema aufgegriffen und Kolleg:innen der Fakultät um ihren Input gebeten. Das future.lab Magazin#19 bietet dabei den Lesenden die Möglichkeit, einen Einblick in das Thema und wie dieses an unserer Fakultät bearbeitet wird, zu bekommen. Weiters hat die Stadt Wien einen Beitrag in Form eines Interviews geleistet, in dem die Aufgabe der Bestandsentwicklung als eine zentrale Zukunftsaufgabe der Stadtplanung herausgestellt wird. Das vorliegende future.lab Magazin bringt verschiedene Stimmen, Sichtweisen und Positionen zusammen. Wir eröffnen das Thema und geben Denkanstöße für weitere Diskussion, Forschung und neue Lehransätze. Fest steht, dass „Transformation des Bestands“ nicht nur ein Semesterschwerpunkt ist, sondern einen viel weiter gehenden Paradigmenwechsel einfordert. Wir wünschen gute Unterhaltung beim Lesen und bedanken uns herzlich bei den Autor:innen dieser Ausgabe. Dragana Damjanovic, Lorenzo De Chiffre und Heike Oevermann (Herausgeber:innen der Ausgabe

    archdiploma 25 – Nachdenken über den Bestand

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    In dieser Folge wird ein erster Einblick in die archdiploma 2025 „Nachdenken über den Bestand“ gegeben, welche Abschlussarbeiten der Fakultät für Architektur und Raumplanung der TU Wien und damit die Themen, die eine neue Generation von Architetk:innen und Planer:innen bewegen, zeigt. Zu Beginn sprechen die Kurator:innen Heike Oevermann und Harald R. Stühlinger über das Konzept und die Bedeutung des Formats. Anschließend erzählen drei Absolvent:innen – Ruth Höpler, Tatjana Riedel und Johannes Paintner – von ihrem Weg durch das Diplom, über Motivation und Methoden, über Herausforderungen im Prozess und darüber, wie sich ihre Themen heute in der Praxis weiterentwickeln. Es geht um soziale Räume, materielle Verantwortung und zivilgesellschaftliches Engagement und um die Frage, wie Lehre, Forschung und Praxis künftig noch enger miteinander verbunden werden müssen
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