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    Personenwirtschaftsverkehr: Empirische Befunde auf Grundlage der KiD 2002 und MiD 2002

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    Der Personenwirtschaftsverkehr gewinnt in der verkehrswissenschaftlichen Diskussion erst langsam an Bedeutung, obwohl auf ihn der mit Abstand höchste Anteil des Verkehrsaufkommens und der Verkehrsleistung im Wirtschaftsverkehr entfällt. Ein Grund hierfür mag die bis vor kurzem für diesen Bereich bestehende Datenlücke gewesen sein, die zumindest teilweise durch die beiden bundesweiten Erhebungen „Mobilität in Deutschland“ (MiD 2002) sowie „Kraftfahrzeugverkehr in Deutschland“ (KiD 2002) geschlossen worden ist. Auf Basis dieser beiden Datensätze werden im vorliegenden Beitrag Eckwerte für den Wirtschafts- und Personenwirtschaftsverkehr ermittelt. Da die Studien ein unterschiedliches Design aufweisen, bietet es sich an, die spezifischen Auswertungsmöglichkeiten der Einzelstudien zu einem erweiterten Gesamtbild zusammenzuführen. Dies wird jedoch durch Unterschiede der Studienergebnisse für den Teilbereich des Verkehrs, den beide Studien erfassen, erschwert. Aus diesem Grund werden die Unterschiede des Designs und deren Auswirkungen auf die Ergebnisse sowie grundsätzlich die Möglichkeiten aber auch die Grenzen, die sich aus Sicht des Datennutzers beim Zusammenführen der Ergebnisse ergeben, diskutiert

    Multimodale Vielfalt: Quantitative Analyse multimodalen Verkehrshandelns

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    Multimodalität ist ein Sammelbegriff für sehr unterschiedlich in der Alltagspraxis umgesetztes Verhalten. Bisherige Arbeiten grenzen den betrachteten Personenkreis fast immer auf eine bestimmte Form multimodalen Verhaltens ein, allen voran auf die Nutzung des Autos und öffentlicher Verkehrsmittel. Ansatzpunkt der vorliegenden Arbeit ist es, die verschiedenen Facetten multimodalen Verhaltens in ihrer Gesamtheit darzustellen und zu untersuchen. Hierzu wird eine Klassifikation entwickelt, die sich aus der Modalwahl ableitet. Die Analyse des Mobilitätsverhaltens basiert auf den Daten des Deutschen Mobilitätspanels von 1999 bis 2008 und der Studie Mobilität in Deutschland aus den Jahren 2002 und 2008. In Abhängigkeit davon, welche der Verkehrsmittel MIV, ÖV und Fahrrad im Verlauf einer Woche zum Einsatz kommen, werden die Probanden einer Modalgruppe zugeordnet. Auf diese Weise werden drei monomodale Personengruppen, die jeweils nur eines der betrachteten Verkehrsmittel nutzen, und vier multimodale Personengruppen, die die verschiedenen Kombina-tionsmöglichkeiten der Verkehrsmittel widerspiegeln, gebildet. Die Analyse lässt den enormen Facettenreichtum multimodalen Verhaltens erkennen. Nicht nur zwischen, auch innerhalb der einzelnen Modalgruppen variiert das Verhalten erheblich. Generell ist multimodales Verhalten eine urbane Verhaltensweise, die v. a. den Alltag junger Personen prägt und dies in zunehmendem Maß. Der Zeitvergleich weist unter einer ruhigen Oberfläche eines relativ stabil bleibenden Gesamtanteils multimodaler Personen einen deut-lichen Zuwachs dieser Verhaltensweise für junge Erwachsene auf, während bei älteren Per-sonen der Anstieg der monomodalen Nutzung des Autos festgestellt werden kann. Ob das geänderte Verhalten junger Menschen in eine generelle Trendwende mündet, hängt ent-scheidend davon ab, inwieweit die heute jungen Erwachsenen dieses Verhalten auch in spä-teren Lebensphasen beibehalten. In Summe legen Multimodale weniger Kilometer mit dem Auto zurück als monomodale Auto-fahrer. Ihr CO2-Fußabdruck fällt je nach Datensatz um 20 bis 34 Prozent geringer aus als der von ausschließlichen Autofahrern. Nichtsdestotrotz nutzen viele Multimodale das Auto für einen erheblichen Anteil ihrer Wege. In Zukunft wird ausschlaggebend sein, wie sich die Verkehrsmittelanteile v. a. in Bezug auf weite Wege verändern und wie sich die gegenwärtig auf der Nachfrage- und Angebotsseite feststellbaren Veränderungen auswirken. Die Mi-schung aus pragmatischen Einstellungen gegenüber Autos, sich ausdehnenden Aktionsräu-men und neuen Mobilitätsangeboten, die mit der Idee, jederzeit über einen Pkw verfügen zu können, zum Erreichen neuer Kundengruppen beitragen, aber auch Potenzial für wenig nachhaltiges Verhalten bergen, lässt die Richtung derzeit noch nicht erkennen

    Mobilität älterer Menschen – empirische Ergebnisse und Anforderungen an die Praxis

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    Durch die steigende Lebenserwartung und den Eintritt der Baby-Boomer-Generation in das Rentenalter wird das Verkehrsgeschehen in Deutschland zunehmend durch ältere Menschen geprägt. Das Mobilitätsverhalten dieser Gruppe ist dabei einem starken Wandel unterlegen. Auf Basis der repräsentativen Querschnittserhebung „Mobilität in Deutschland“ (MiD) wird gezeigt, dass sich der altersbedingte Mobilitätsrückgang ins höhere Alter verschiebt und die Pkw-Nutzung dieser Gruppe ansteigt. Die Verkehrsplanung steht vor der Herausforderung, Mobilität insbesondere von hochaltrigen, oft gesundheitlich eingeschränkter Personen zu unterstützen, und gleichzeitig Anreize für eine Reduzierung der Pkw-Nutzung im Sinne der Verkehrswende zu schaffen

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods
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