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Social environment and brain structure in adolescent mental health: A cross-sectional structural equation modelling study using IMAGEN data
Adolescent mental health is impacted by a myriad of factors, including the developing brain, socioeconomic conditions and changing social relationships. Studies to date have neglected investigating those factors simultaneously, despite evidence of their interacting effects and distinct profiles for males and females. The current study addressed that gap by applying structural equation modelling to IMAGEN data from adolescents aged 14 years (n = 1950). A multi-group model split by sex was tested with the variables of socioeconomic stress, family support, peer problems, and brain structure as predictors, and emotional symptoms as the main outcome. Findings indicated that, for both sexes, peer problems were positively associated with emotional symptoms, and socioeconomic stress was negatively associated with family support. Additionally, there were sex-specific findings within the full models: ventromedial prefrontal cortex grey matter volume was negatively associated with emotional symptoms for males when corrected for whole brain volume, and socioeconomic stress was negatively associated with whole brain volume for females. This study underscores the importance of the peer environment for early adolescent emotional symptoms in both boys and girls, but goes further to suggest distinct gender associations with socioeconomic factors and brain structure which provides a multi-level view of risk and resilience. Future research could exploit existing IMAGEN longitudinal data to strengthen causal claims and to determine the potential longstanding impact of social environment and brain development on adolescent mental health.Economic and Social Research Council http://dx.doi.org/10.13039/501100000269European Union-funded FP6 Integrated Project IMAGENHorizon 2020 http://dx.doi.org/10.13039/501100007601Human Brain ProjectMedical Research Council Grant 'c-VEDA’National Institute of HealthNational Institute for Health Research Biomedical Research Centre at South London and Maudsley NHS Foundation Trust and King’s College LondonBundesministeriumfür Bildung und ForschungDeutsche Forschungsgemeinschaft 501100001659Medical Research Foundation and Medical Research CouncilNational Institutes of Health http://dx.doi.org/10.13039/100000002ANREranet NeuronFondation de France 501100004431Fondation pour la Recherche Médicale 501100002915Mission Interministérielle de Lutte-contre-les-Drogues-et-les-Conduites-Addictives 501100011000Assistance-Publique-Hôpitaux-de-Paris and INSERMParis Sud University IDEX 2012Fondation de l’Avenir 100007380Fédération pour la Recherche sur le Cerveau 501100006424National Institutes of Health, Science Foundation IrelandU.S.A. Axon, Testosterone and Mental Health during AdolescenceNIH Consortiu
Qualitative Analyse der Erfahrungen niedergelassener Hausärztinnen und Hausärzte mit gegenseitigen Praxishospitationen im Rahmen der DEGAM-Kampagne für Hospitationen hausärztlicher Praxisteams
In der ärztlichen Fortbildungs- und Qualitätssicherungskultur gewinnen Konzepte, bei denen Ärztinnen und Ärzte sich gegenseitig bei der Arbeit beobachten und evaluieren, zunehmend an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund entwickelte die Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM) 2012 ein Konzept für gegenseitige Praxishospitationen hausärztlicher Praxisteams. Die vorliegende qualitative Studie exploriert mithilfe leitfadengestützter Interviews Erfahrungen und Meinungen, welche Hausärztinnen und -ärzte aus 24 deutschen Hausarztpraxen auf Grundlage dieser Initiative mit Praxishospitationen gesammelt haben. Die Antworten geben Aufschluss darüber, wie die Hospitationen gestaltet wurden, welche Themen dabei diskutiert wurden, und welche Veränderungen die Teilnehmenden im Anschluss in ihren Praxen vornahmen. Die Studienergebnisse enthalten darüber hinaus Anregungen und Empfehlungen zu inhaltlichen, organisatorischen und finanziellen Aspekten hausärztlicher Praxishospitationen, die für die (Weiter-) Entwicklung ähnlicher Konzepte und hausärztlicher Peer Review-Systeme genutzt werden können. So zählen u.a. der organisatorische Aufwand und das Finden einer geeigneten Partnerpraxis zu den Faktoren, die im hausärztlichen Setting besondere Aufmerksamkeit erfordern
Transkranielle Wechselstromstimulation und deren Einfluss auf neurophysiologische Mechanismen der Fehlerverarbeitung und Fehlerregulation bei gesunden männlichen Erwachsenen
The previous research has demonstrated that the theta-alpha coupling represents an important neurophysiological signature of error monitoring and optimization of attention and on-going performance. In this study, we intend to prove whether the boosting of theta activity by electrical stimulation in pre-SMA & IFC would effect theta alpha coupling. Moreover, we studied whether pre-SMA or IFG is the important structure for motor response inhibition and process monitoring. In order to investigate these aspects, EEG recordings and tACS over pre-SMA and IFC were performed. 22 healthy young adults participated in the double blind crossover study. tACS was delivering by a battery driven stimulator. The subjects received on separate days tACS: 6 Hz over preSMA and over rIFG, 20 Hz over rIFG and sham stimulation. After each stimulation a Go/NoGo task was performed. Correct Go-trials were categorized as ‘‘hits’’, and responses on No-Go as ‘‘false alarms’’. We saw no significant effects on behavioral data l. Interestingly, this doesn't correlates with EEG result. After tACS the alpha power in OPC after “false alarms” was lowered compared to the other stimulations. Only 6Hz tACS over pre- SMA was able to activate theta power after “false alarms”. The central/frontal activity of theta power after “false alarms” was increased by 6Hz stimulation over preSMA and rIFG. Our results showed that depend on the region of stimulation, tACS could have a potential to modulate inhibitory control and error monitoring. The study arranges an important step for implementation of tACS in the treatment of disorders of attention and executive control
Verbreitung und Korrelate des E-Zigarettenkonsums bei Jugendlichen in Deutschland: Die E-Zigarette als Einstiegsdroge
Hintergrund
Die Verbreitung der E-Zigarettennutzung unter deutschen Jugendlichen schreitet stetig voran und je nach Studie hat mehr als die Hälfte der jugendlichen E-Zigarettennutzer initial noch nie zuvor konventionell geraucht. Zur genaueren Betrachtung dieser jugendlichen E-Zigarettennutzer werden in dieser Studie Korrelate der E-Zigarettennutzung analysiert. Weiterhin wird die Initiierung eines Folgekonsums durch E-Zigarettennutzung im Sinne der „Gateway-Hypothese“ untersucht.
Methoden
Im Schuljahr 2015/16 wurden insgesamt 3802 Zehntklässler (mittleres Alter 15,6 Jahre, SD = 0,7; 47,3% männlich) an 63 Schulen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen über einen Zeitraum von 6 Monaten mittels Fragebogen hinsichtlich ihres Konsumverhaltens und der Entwicklung eines Folgekonsums durch E-Zigarettennutzung beobachtet.
Ergebnisse
Zur Baseline gaben 40,8% der Jungen (N=1791) und 33,3% der Mädchen (N=1998) an jemals eine E-Zigarette konsumiert zu haben. Unter den initial nie-rauchenden Jugendlichen hatten zum zweiten Befragungszeitpunkt 14,0% der Jungen (N=1011) und 10,9% der Mädchen (N=1167) einen konventionellen Zigarettenkonsum initiiert. Einen unabhängigen Risikofaktor hierfür stellte der E-Zigarettenkonsum zur Baseline dar (aOR: 3,20, 95%-KI: 2,34-4,38). Dieser Zusammenhang war unter Jugendlichen mit niedrigem Score für Sensation Seeking sogar ausgeprägter als unter Jugendlichen mit höherem Sensation Seeking-Score. Weitere unabhängige Risikofaktoren stellten der besuchte Schultyp sowie die Persönlichkeitsmerkmale Sensation Seeking, Hoffnungslosigkeit und Extraversion dar. Der Konsum von E-Zigaretten zur Baseline war zudem mit einer erhöhten Chance assoziiert zum Follow-Up einen Cannabis-Konsum etabliert zu haben (aOR: 2,11, 95%-KI: 1,54-2,88).
Diskussion
E-Zigarettennutzung zur Baseline beeinflusst signifikant und unabhängig die Initiierung eines Zigarettenkonsums unter initial nie-rauchenden Jugendlichen zum Follow-Up. Darüber hinaus wird auch die Initiierung eines Cannabis-Konsum, als weiterer Folgekonsum, beeinflusst. Entsprechend birgt die E-Zigarettennutzung ein deutliches gesundheitliches Risiko, welches über die gesundheitlichen Schäden der E-Zigarettennutzung selbst hinausgeht
Veränderungen in der Amygdala bei Depression und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung: ein transdiagnostischer Ansatz
Das Jugendalter ist durch eine komplexe kognitive und soziale Entwicklung gekennzeichnet. Das Gehirn ist aufgrund von Entwicklungsprozessen Veränderungen in seiner Struktur unterworfen. Dadurch steigt das Risiko für die Entwicklung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen wie Depression und ADHS. Bildmorphologisch zeigen sich teilweise unterschiedliche Korrelate bei diesen Störungen, auf der Symptomebene gibt es jedoch auch Überlappungen. In der aktuellen Untersuchung sollen die Veränderungen in der Gehirnstruktur der Amygdala bei Jugendlichen mit depressiver und ADHS Symptomatik im Alter von 14 - 19 Jahren gezeigt werden. Es wurde untersucht, inwiefern Veränderungen in der Amygdalastruktur bei Jugendlichen mit ADHS-Symptomen mit 14 Jahren das Auftreten einer Depression mit 16 und 19 Jahren vorhersagen können. Hierzu verwendeten wir Daten einer europäische Längsschnittsstudie (IMAGEN). In einer Baseline-Erhebung mit 14,37 Jahren und zwei-Follow-up-Untersuchungen mit 16,51 und 19,07 Jahren wurden cMRTs, DAWBA-Interviews und ADRSc-Tests erhoben. Insgesamt wurden in unsere Untersuchung n = 567 Jugendliche einbezogen und die Daten wurden mittels Korrelations- und Regressionsmodellen analysiert. Es zeigte sich eine signifikant negative Korrelation zwischen dem Amygdalavolumen und der Stärke der Depressionsymptome, nicht jedoch der ADHS-Symptomatik. Dieser Zusammenhang war über alle Altersstufen zu sehen. Das Amygdala-Volumen zeigte depressionstypische Veränderungen über alle Altersgruppen hinweg und schien ein guter Prädiktor für eine depressive Symptomatik im Jugendalter zu sein
Der Einfluss von Methylphenidat auf die Impulsivität und Risikobereitschaft bei der ADHS
ADHS ist eine der häufigsten Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Als Leitsymptome gelten dabei Impulsivität und ein unverhältnismäßig hohes Maß an Risikobereitschaft. Die Behandlung besteht aus einer Kombination von Psychotherapie und medikamentöser Therapie. Der am häufigsten verwendete Wirkstoff ist Methylphenidat. Ziel der vorliegenden Dissertation ist es, den Einfluss von Methylphenidat auf die Impulsivität und Risikobereitschaft bei Jungen im Alter von 8-14 Jahren zu untersuchen. Hierfür wird den Probanden in einem Doppelblind-Versuch eine Ballon-analoge Risiko-Aufgabe (Balloon Analogue Risk Task / BART) gestellt. Die Datenauswertung ergab folgende Resultate: Methylphenidat führt bei Patienten mit ADHS dazu, dass sie signifikant weniger Pumpstöße abgeben und analog hierzu weniger Ballons während der BART platzen lassen. Bemerkenswerterweise gaben die Kontrollprobanden in den Testungen stets die meisten erfolgreichen Pumpstöße ab. Außerdem führte die Medikation zu einer signifikanten Reduktion von impulsiven Reaktionen im Patientenkollektiv. Diese Ergebnisse sprechen dafür, dass Methylphenidat die Risikobereitschaft und Impulsivität der Patienten mit ADHS signifikant senkt. Die Tatsache, dass die Kontrollprobanden stets die höchste Anzahl an erfolgreichen Pumpstößen (Gewinn) und explodierten Ballons, also die höchste Risikobereitschaft während der BART zeigten, veranschaulicht, dass diese als Untersuchungsmethode Limitationen hat, da eine Spielstrategie für den Erfolg entscheidend ist. Dennoch konnte die gewünschte Wirkung von Methylphenidat, in Form der Reduktion der Impulsivität und Risikobereitschaft bei Kindern und Jugendlichen mit ADHS, gezeigt werden
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Vergleich von Eye Movement Desensitization and Reprocessing und Stabilisierung in Gruppen bei Flüchtlingen mit Posttraumatischer Belastungsstörung
Vergleich einer EMDR Gruppenversion mit einer Stabilisierungsgruppe bei Geflüchteten mit Posttraumatischer Belastungsstörung als Kurzintervention in Kleingruppen. Insgesamt 4 EMDR Gruppen wurden mit 5 Stabilisierungsgruppen a 6-8 Patienten im Hinblick auf Traumasymptomatik (mittels IES-R), depressive Symptomatik (mittels BDI) und Lebensqualität (mittels SF-36 Lebensqualitätsfragebogen) mit einander verglichen. Die Kurzinterventionen erfolgten an 3 Terminen zu je 120 min. In der mixed ANOVA konnte kein Unterschied zwischen den beiden Gruppen im Hinblick auf alle drei Outcomes gezeigt werden. In der EMDR Gruppe konnte die Traumalast im IES-R über die Zeit signifikant reduziert werden
Der Einfluss von Schlafphasen und Schlafspindeln auf die schlafabhängige Gedächtniskonsolidierung bei Kindern
In vielen Studien wurde bisher der Einfluss von Schlaf auf die Gedächtniskonsolidierung, insbesondere auf das deklarative Gedächtnis, erforscht. Seit neuestem interessieren sich Wissenschaftler auch zunehmend für Schlafspindeln. Bei Kindern ist der Effekt von Schlaf und damit assoziierten Schlafparametern auf das deklarative Gedächtnis jedoch nicht so eingehend untersucht worden wie bei Erwachsenen. Deshalb besteht das Ziel dieser Studie darin, den Einfluss von Schlaf und dessen Komponenten, wie Schlafphasen und Spindeln, auf die Gedächtniskonsolidierung bei Kindern zu analysieren. Hierbei geht es insbesondere um das verbale und nonverbale deklarative Gedächtnis. Dazu wurden in einer prospektiven Studie insgesamt 28 gesunde Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 16 Jahren untersucht. Die Probanden führten sowohl vor dem Schlafengehen als auch tagsüber Aufgaben zum deklarativen Gedächtnis durch. Das verbale Gedächtnis wurde als Assoziationslernen von Wortpaaren und das nonverbale Gedächtnis als Erinnern von Bildpaaren (sogenannte ‚2D-Location-Task‘) am Computer untersucht. Für beide Bedingungen (Schlaf und Wach) erfolgte eine Lernphase mit unmittelbarem Abruf und ein freier Abruf nach zehn bis zwölf Stunden. Das Behalten (‚der korrigierte Abruf‘) von Wort- und Bildpaaren wurde als Differenz des freien Abrufs und des unmittelbaren Abrufs des letzten Lerndurchgangs berechnet. Der individuelle Zugewinn durch Schlaf wurde als Differenz des korrigierten Abrufs unter Schlaf- und Wach-Bedingung jeweils für Wortpaare und Bildpaare berechnet. Die Bestimmung der Schlafphasen aus der nachts abgeleiteten Polysomnographie erfolgte manuell durch eine Schlafexpertin, während die Spindelanalyse semiautomatisch über acht EEG-Kanäle mithilfe einer Matlab-Toolbox durchgeführt wurde. Nach visueller Ablesung der Spindel-Peak-Frequenzen (11-15Hz) wurden [....
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