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    Interessensgeleitete Entwicklung, Erprobung und Evaluation von Modellen zu geo- und umweltphysikalischen Themen im Schülerlabor der Universität Siegen

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    Die vorliegende Arbeit ist im Rahmen eines neu eingerichteten Schülerlabors im Bereich der Physikdidaktik der Universität Siegen entstanden. Die Konzipierung eines Arbeitsschwerpunktes für das Labor steht daher im Fokus dieser Arbeit, um eine nachhaltige Entwicklung der neu entstandenen Bildungseinrichtung zu sichern. Schülerlabore unterscheiden sich von anderen außerschulischen Lernorten insbesondere durch die Art und Weise, in der sich Kinder und Jugendliche mit den Lerninhalten beschäftigen, nämlich durch Schülerversuche. Diese handlungsorientierte Schüleraktivität bildet die Basis einer Laborveranstaltung, die von essentieller Bedeutung ist. Daher wird der Entwicklung und der Konstruktion von Schülerversuchen im Rahmen dieser Arbeit ein besonders hoher Stellenwert beigemessen. In der vorliegenden Untersuchung werden zahlreiche neuentwickelte und weiterentwickelte Versuchsanordnungen beschrieben. Diese richten sich in erster Linie an die Primarstufenschüler und dienen hauptsächlich dem Zweck, physikalische Grundzusammenhänge durch Analogieexperimente, zu vermitteln. Schülerlabore sind außerschulische Lernorte, die das Interesse der Kinder und Jugendlichen an den mathematischen, naturwissenschaftlichen und technischen Fächern wecken und entfalten sollen. Demnach ist das Interesse, genau genommen das Interesse an physikalisch-technischen Themen, eines der zentralen Begriffe, um die es in der vorliegenden Untersuchung gehen soll. Was man unter Interesse versteht, wie es sich entwickelt und welche empirischen Befunde bezüglich der physikalisch-technischen Interessensentwicklung der Primar- und Sekundarstufenschüler existieren, wird ausführlich erläutert, um eine validierte Grundlage für das eigene Forschungsvorhaben auf diesem Gebiet zu erschaffen. Die Basis für das eigene Schülerlaborkonzept bilden einige ausgewählte Wirksamkeitsanalysen von Schülerlaboren, die daher ausführlich vorgestellt werden. Als eigenständige Beiträge der vorliegenden Dissertationsschrift sind außerdem folgende Punkte zu nennen: In einer laborinternen Untersuchung zum Interesse wurden die Interessantheit verschiedener geo- und umweltphysikalischer Fragestellungen für Kinder und Jugendliche untersucht und Schwerpunktthemen ermittelt. Neben den Interessen der Schüler sind auch ihre Vorkenntnisse bzw. ihre Vorstellungen in Bezug auf die genannten Themenbereiche für eine Lernerfolg erzielende Beschäftigung mit diesen Fragestellungen enorm wichtig. Deshalb wurde eine eigene laborinterne Untersuchung konzipiert und durchgeführt, um auf verschiedenen Wegen Erkenntnisse über das Vorwissen von Lernenden auf den Gebieten Umweltphysik und Geophysik zu gewinnen. Auf der Grundlage der neuentwickelten Analogieexperimente entstand ein neues und empirisch fundiertes experimentelles Angebot für das Labor der Universität Siegen. Das entwickelte Konzept des Schülerlabors wurde vielfach praktisch erprobt und durch umfangreiche Schülerbefragungen evaluiert.This present work was created as a part of a newly established school laboratory in the field of physics didactics at the University of Siegen. The conception of the focus of activity for the laboratory is the primary intention of this work, in order to ensure a sustainable development of the newly created institution. School laboratories differ from other extracurricular learning centers in particular by the way in which students deal with the learning content, namely, by student experiments. This activity-oriented student activity forms the basis of a laboratory course, which is of vital importance. As a consequence, the development and construction of student experiments within this work hold a very high priority. In the present investigation numerous newly developed and improved experimental set-ups are being described. These are aimed especially at the primarily level school students and serve mainly the purpose to convey the very basic physical fundamentals employing analogy experiments. School laboratories are extracurricular learning centers, which are intended to arouse and develop the interest of children and adolescents in mathematic, scientific and technical subjects. Accordingly, the interest, strictly speaking, the interest in physical-technical topics, is one of the central concepts which will be addressed in this present work. A definition of the term interest, how interest is developed and which empirical findings regarding the physical-technical interest-development of primary and secondary level school students exist, will be explained in detail in order to create a validated basis for the own research project in this scientific field. Several selected effectiveness analyses of school laboratories serve as a basis for the present conception, which are therefore presented in detail at the beginning. The following aspects represent discrete and independent contributions of the present doctoral dissertation: In a internal laboratory study on the interest the interestingness of the geo- and environmental physical issues for children and adolescents have been examined and key issues identified. In addition to the interests of the students their previous knowledge, respectively their concepts and notions in relation to the above mentioned subject areas are extremely important for a successful learning-achieved engagement with these issues. Therefore an own internal laboratory study have been designed and performed in order to attain in a number of ways insights about the previous knowledge of the learners in the fields of geo- and environmental physics. In accordance with the newly developed analogy experiments a new and also empirically established experimental range for the laboratory of the University of Siegen arose. The developed conception of the school laboratory has been manifoldly practically put to test and evaluated through various student surveys

    Experimente zur Geo- und Umweltphysik im zdi- Schülerlabor der Universität Siegen

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    Die zahlreichen Schülerlabore in Deutschland verfolgen das Ziel, das Interesse der Schüler an den MINT-Fächern zu wecken und zu fördern. Das Bestreben all jener Schülerlabore, die von den Fachdidaktiken betreut werden, sollte es sein, das Interesse von Lernenden in besonderer Weise zu berücksichtigen. Um dies zu gewährleisten sollte das Personal des Labors bei der Entwicklung der experimentellen Angebote den Kenntnisstand der aktuellen Interessensforschung beachten und die Besucher regelmäßig im Hinblick auf ihre Interessen befragen. Im Schülerlabor der Universität Siegen haben wir dabei die Erfahrung gewonnen, dass neben den in der Literatur mehrfach erwähnten Themen, wie Medizin und Astronomie, auch Umwelt- und Geophysik den Kindern und Jugendlichen Spaß und Freude bereiten. Einige Modelle und Versuche, wie etwa zum Thema Plattentektonik oder Gezeiten, wurden für den Einsatz im Schülerlabor bereits entwickelt und erprobt. Die Rückmeldungen seitens der Kinder und Lehrer bestätigen die in der Befragung festgestellte positive Einstellung zu geo- und umweltphysikalischen Themen und geben Anlass weitere Experimente und Modelle zu entwickeln und im Labor einzusetzen

    Entwicklung eines Konzeptes für einen außerschulischen Lernort - Optische Phänomene im Technikmuseum

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    In der regionalen Bildungslandschaft nehmen Museen als außerschulische Lernorte einen besonderen Platz ein. Viele Ansätze bezüglich der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen lassen sich auf Museen übertragen, doch für jeden Einzelfall muss ein spezifisch angepasstes didaktisches Konzept erarbeitet werden. Verschiedene zielgruppengerechte Führungen, die zum Konzept eines jeden Museums gehören, reichen allein nicht aus, um das Interesse für solche außerschulischen Lernorte aufrechtzuerhalten. Hinzukommen müssen mindestens Workshops für Lernende, denn solche Veranstaltungen berücksichtigen das Bedürfnis der Kinder und Jugendlichen nach Eigenaktivität. Darüber hinaus sind wechselnde Ausstellungen neben den dauerhaft angebotenen Exponaten enorm wichtig. Im Vortrag wird hierzu ein Beispiel aus dem Technikmuseum Freudenberg (Siegerland) vorgestellt, indem eine Ausstellung zu optischen Phänomenen geplant, durchgeführt und durch Workshops zum Bau eines einfachen Fernrohrs begleitet wurde. Ein Teil der Exponate und Versuchsanordnungen wurde von der Physikdidaktik der Universität Siegen angefertigt. Die Herausforderung bei der Gestaltung von Exponaten besteht in der Anpassung der Versuchsanordnungen an räumliche Gegebenheiten und in der Berücksichtigung einer größtmöglichen Eigenaktivität bei gleichzeitiger Beachtung von Sicherheits- und Kostenfaktoren

    Erkenntnisgewinnung im Mathematik- und Physikunterricht. - Ein Vergleich im Rahmen eines Projektes zum fachdidaktisch-verbindenden Lehren und Lernen in den Lehramtsstudiengängen -

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    Im Zusammenhang mit dem internationalen Projekt Inter-Tetra unter der Beteiligung der Mathema-tik- und Physikdidaktik der Universität Siegen sowie den entsprechenden Instituten der Hanoi Na-tional University of Education wird unter anderem ein Modul zum fachdidaktisch-verbindenden Lehren und Lernen in den Lehramtsstudiengängen Mathematik und Physik in Vietnam implemen-tiert. Die inhaltliche Gestaltung der Modulveranstaltungen zeichnet sich durch den fachdidaktischen Vergleich der beiden Unterrichtsfächer aus. Ein für den Vergleich ausgewählter Inhalt ist die Er-kenntnisgewinnung. In der Mathematik sowie im Mathematikunterricht ist der Beweis das zentrale Element der Erkenntnisgewinnung. In der physikalischen Erkenntnisgewinnung nimmt die experi-mentelle Methode bzw. im Physikunterricht das Experiment einen wichtigen Platz ein. In den letzten Jahren werden im Mathematikunterricht zunehmend auch experimentelle Arbeitsweisen eingesetzt. Entsprechend legt man im Physikunterricht im Zuge der Kompetenzorientierung großen Wert auf das Argumentieren. Aus diesen Synergien entsteht ein spannendes Forschungsfeld der Mathematik- und Physikdidaktik, welches in diesem Vortrag vorgestellt werden soll

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Schülervorstellungen zu Umweltproblemen

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    Kinder und Jugendliche bekunden laut zahlreicher Befragungen ein reges Interesse bezüglich aktueller Umweltprobleme. Nichtsdestotrotz belegen Studien, dass Jugendliche über keine soliden Kenntnisse diesbezüglich verfügen. Schülerinnen und Schüler zeigen sich betroffen, wenn man auf die globalen Probleme der Umwelt zu sprechen kommt. Gleichzeitig können sie sich nur schwer vorstellen, der Umwelt zuliebe auf bestimmte Luxusgüter zu verzichten. Um solides Wissen zu Umweltproblemen aufzubauen, bedarf es einer ausführlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen. Um Umweltbewusstsein zu wecken, benötigt man allerdings wesentlich mehr: Hierzu muss ein Bezug zur Umwelt aufgebaut werden. Es sollte daher so früh wie möglich damit begonnen werden, die Einzigartigkeit unseres Heimatplaneten zu betonen und die Erde als System zu betrachten. Dabei stellt sich die Frage: In welchem Alter sind Schüler kognitiv in der Lage, Aspekte der globalen Umweltprobleme zu verstehen? Dieser Forschungsfrage widmet sich der Vortrag. Es wird eine Befragung zu Schülervorstellungen bezüglich Umweltverschmutzungen bzw. Umweltereignissen vorgestellt. Basierend darauf werden einige Vorschläge hinsichtlich der unterrichtlichen Umsetzung gemacht. Mit einigen wenigen Handgriffen lassen sich nämlich bekannte Schülerversuche so adaptieren, dass sie den Aspekt "Planeten Erde als System" in den Vordergrund rücken

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts

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    We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more sophisticated methods
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