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Sterben unter organisierten Bedingungen. Zum thanatosoziologischen Beitrag von David Sudnow
Der Artikel widmet sich David Sudnows erstmals 1967 erschienener ethnografischer Untersuchung zur Organisation des Sterbens in Krankenhäusern. Zunächst werden Sudnows akademischer Werdegang, die damaligen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Sterbens sowie das Forschungsdesign seiner Krankenhausstudie skizziert. Auf deren Kernerkenntnisse richtet sich anschließend die Aufmerksamkeit. Neben Sudnows Konzeption des sozialen Todes gehören dazu u.a. solche Diskurse wie der organisationsspezifische Umgang mit dem toten Körper, Fehl- bzw. Totgeburten und Trauer. Abschließend wird nach der heutigen (thanato-)soziologischen Relevanz von Sudnows Arbeit gefragt
Jahrbuch für Tod und Gesellschaft / Annual Review of Death and Society. Vol. 2/2023
Auseinandersetzungen mit Sterben, Tod und Trauer sind gesellschaftlich von permanenter Relevanz. Theoretische Zugänge und empirische Analysen zu diesem Themenfeld finden im Jahrbuch für Tod und Gesellschaft ein interdisziplinäres Forum. Neben der Vertiefung aktueller Debatten und der Besprechung von Neuerscheinungen dient das Periodikum der Weiterentwicklung der thanato(-sozio-)logischen Erkenntnis sowie der (inter-)nationalen Vernetzung. Der thematische Horizont der zweiten Ausgabe umfasst u.a. Verwitwung, Foto-Sharing am Lebensende, Death Education und visuelle Tabus in der qualitativen Forschung
Wissenssoziologie des Todes
Sterben, Tod und Trauer sind keine substanziellen Leiberfahrungen oder anthropologisch vordefinierten Verhaltensmechanismen. Tatsächlich handelt es sich um Wissensbestände und darauf bezogene Praktiken, die als bloß vermeintliche ›Natur des Menschen‹ verinnerlicht werden. Das Ende des Lebens ist weit mehr als der biologisch-reduktionistisch interpretierte Abschluss der Funktionstüchtigkeit des menschlichen Körpers. Die entscheidenden Prozesse sind nicht unabhängig von Sinnsetzungen und Aushandlungen. Vielmehr muss das gesellschaftlich so verstandene Lebensende als je vorläufiges Ergebnis einer epistemologischen Debatte angesehen werden, die sich permanent im Wandel befindet. Was könnte Wissen über den Tod also anderes sein als das Resultat einer kulturabhängigen Standortbestimmung
Jahrbuch für Tod und Gesellschaft 2024
Auseinandersetzungen mit Sterben, Tod und Trauer sind gesellschaftlich von permanenter Relevanz. Theoretische Zugänge und empirische Analysen zu diesem Themenfeld finden im Jahrbuch für Tod und Gesellschaft ein interdisziplinäres Forum. Neben der Vertiefung aktueller Debatten und der Besprechung von Neuerscheinungen dient das Periodikum der Weiterentwicklung der thanato(-sozio-)logischen Erkenntnis sowie der (inter-)nationalen Vernetzung. Der thematische Horizont der dritten Ausgabe umfasst u.a. die Bedeutung der Stille in der Hospiz- und Palliativbegleitung, Begriffsbestimmungen in der Palliativversorgung, die Zeitgeschichte des Sterbens sowie die Rolle der Migration im Bestattungskontext
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
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