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    Identifikation und Kontrolle von Fragereihenfolgeneffekten: Entwicklung und Evaluation eines CFA Modells zur Bereinigung messfehlerbedingter Verzerrungen auf Indikatorebene

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    In der empirischen Forschung gehören Fragebatterien (Sammlungen verschiedener Fragen zu einem gemeinsamen Thema von Interesse) in Umfragen zu den etablierten Instrumenten der Datenerhebung. Die Antworten Befragter auf einzelne Fragen solcher Batterien müssen jedoch nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen, sondern können durch sogenannte Antwortverzerrungen bewusst oder unbewusst von der eigentlich wahren Antwort abweichen. Eine der bekanntesten Antwortverzerrungen, welche darüber hinaus vielfältig in verschiedenen Studien nachgewiesen werden konnte, ist der Fragereihenfolgeneffekt (kurz: „FRE“). Von einem solchen ist die Rede, wenn die Antwort auf eine nachfolgend gestellte Frage durch die Antwort auf eine vorangegangene Frage beeinflusst wird und die Antwort auf die Folgefrage dadurch systematisch von der eigentlich wahren Antwort abweicht. Um die Entstehungsbedingungen solcher FRE zu identifizieren, wurden verschiedene etablierte Modelle und Theorien des Befragtenverhaltens und der Verhaltensforschung analysiert und hinsichtlich ihrer kleinsten gemeinsamen Nenner verglichen. Hierauf basierend zeigt sich theoretisch fundiert, dass der kognitive Modus der Informationsverarbeitung bei der Beantwortung einer Frage, die Zugänglichkeit von Informationen bezüglich des Objekts der Fragebatterie, sowie das allgemeine Framing der Befragtenrolle maßgebliche Determinanten des Befragtenverhaltens und des Auftretens von FRE darstellen. Um die durch FRE auftretenden Verzerrungen zu bereinigen und um darüber hinaus die konkrete Höhe der FRE und deren Prädiktoren zu quantifizieren, wurde nachfolgend ein CFA Modell entwickelt (das NLC-CFA Modell), welches in der Lage ist, den Einfluss der drei identifizierten Determinanten zu berücksichtigen. Durch die konkrete Berücksichtigung der Determinanten hat das NLC-CFA Modell einen erhöhten Mehrwert gegenüber einem etablierten Modell zur Bereinigung von Antwortverzerrungen (das CFA-MTMM Modell), sowohl hinsichtlich der konkreten Effizienz der Bereinigung, als auch hinsichtlich des Informationsgewinns durch die zusätzliche Quantifizierung des FRE sowie dessen Abhängigkeiten, wie eine umfassende Evaluation des Modells auf Basis mehrerer Monte-Carlo Simulationsstudien zeigt. Das NLC-CFA Modell kann dar-über hinaus situativ adaptiert werden, um beliebige Antwortverzerrungen und nicht nur Verzerrungen durch den FRE zu bereinigen

    Identifikation und Kontrolle von Fragereihenfolgeneffekten: Entwicklung und Evaluation eines CFA Modells zur Bereinigung messfehlerbedingter Verzerrungen auf Indikatorebene

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    In der empirischen Forschung gehören Fragebatterien (Sammlungen verschiedener Fragen zu einem gemeinsamen Thema von Interesse) in Umfragen zu den etablierten Instrumenten der Datenerhebung. Die Antworten Befragter auf einzelne Fragen solcher Batterien müssen jedoch nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen, sondern können durch sogenannte Antwortverzerrungen bewusst oder unbewusst von der eigentlich wahren Antwort abweichen. Eine der bekanntesten Antwortverzerrungen, welche darüber hinaus vielfältig in verschiedenen Studien nachgewiesen werden konnte, ist der Fragereihenfolgeneffekt (kurz: „FRE“). Von einem solchen ist die Rede, wenn die Antwort auf eine nachfolgend gestellte Frage durch die Antwort auf eine vorangegangene Frage beeinflusst wird und die Antwort auf die Folgefrage dadurch systematisch von der eigentlich wahren Antwort abweicht. Um die Entstehungsbedingungen solcher FRE zu identifizieren, wurden verschiedene etablierte Modelle und Theorien des Befragtenverhaltens und der Verhaltensforschung analysiert und hinsichtlich ihrer kleinsten gemeinsamen Nenner verglichen. Hierauf basierend zeigt sich theoretisch fundiert, dass der kognitive Modus der Informationsverarbeitung bei der Beantwortung einer Frage, die Zugänglichkeit von Informationen bezüglich des Objekts der Fragebatterie, sowie das allgemeine Framing der Befragtenrolle maßgebliche Determinanten des Befragtenverhaltens und des Auftretens von FRE darstellen. Um die durch FRE auftretenden Verzerrungen zu bereinigen und um darüber hinaus die konkrete Höhe der FRE und deren Prädiktoren zu quantifizieren, wurde nachfolgend ein CFA Modell entwickelt (das NLC-CFA Modell), welches in der Lage ist, den Einfluss der drei identifizierten Determinanten zu berücksichtigen. Durch die konkrete Berücksichtigung der Determinanten hat das NLC-CFA Modell einen erhöhten Mehrwert gegenüber einem etablierten Modell zur Bereinigung von Antwortverzerrungen (das CFA-MTMM Modell), sowohl hinsichtlich der konkreten Effizienz der Bereinigung, als auch hinsichtlich des Informationsgewinns durch die zusätzliche Quantifizierung des FRE sowie dessen Abhängigkeiten, wie eine umfassende Evaluation des Modells auf Basis mehrerer Monte-Carlo Simulationsstudien zeigt. Das NLC-CFA Modell kann dar-über hinaus situativ adaptiert werden, um beliebige Antwortverzerrungen und nicht nur Verzerrungen durch den FRE zu bereinigen

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed

    Explaining migrant health inequalities: The role of selection, measurement invariance and working conditions in native-migrant health differences

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    Die Untersuchung gesundheitlicher Ungleichheiten bei Migranten ist aufgrund der sozioökonomischen, institutionellen und kulturellen Heterogenität der Herkunftsländer und des Aufnahmelandes Deutschland ein komplexes Thema. Diese Dissertation untersucht die körperliche und psychische Gesundheit verschiedener Migrantengruppen in Deutschland und konzentriert sich dabei auf den Healthy Migrant Effect (HME) und dessen Variationen. Anhand von Daten des Sozioökonomischen Panels werden Migranten aus europäischen und außereuropäischen Ländern, Binnenmigranten und einheimische Deutsche miteinander verglichen. Die Ergebnisse deuten auf einen anfänglichen Gesundheitsvorteil für Migranten hin, der sich im Laufe der Zeit verringert und von ihren Herkunftsländern beeinflusst wird. Darüber hinaus wird die Messinvarianz des SF-12-Gesundheitssurveys zwischen diesen Gruppen über einen Zeitraum von 12 Jahren bewertet, wobei eine akzeptable Invarianz festgestellt wird, jedoch darauf hingewiesen wird, dass die Nichtberücksichtigung der skalaren Invarianz Gesundheitsvergleiche verzerren kann. Schließlich wird untersucht, wie sozioökonomische Herausforderungen, wie z. B. der berufliche Status, zu den gesundheitlichen Unterschieden zwischen Migranten und Einheimischen beitragen, wobei komplexe Wechselwirkungen zwischen anfänglichem Gesundheitszustand, Veränderungen im Laufe der Zeit, Herkunftsregion und Geschlecht aufgedeckt werden. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit von Maßnahmen, die den Zugang zur Gesundheitsversorgung, die Arbeitsbedingungen und den Zugang zum Arbeitsmarkt für Migranten verbessern, um gesundheitliche Ungleichheiten zu verringern. Nach einer kurzen Einleitung gebe ich einen Überblick über die in dieser Dissertation behandelten Forschungsfragen. Anschließend werde ich die thematischen und empirischen Verbindungen zwischen den Kapiteln zusammenfassen. In Kapitel 1 wird die Rolle der Selektion beim Healthy Migrant Effect untersucht. Kapitel 2 untersucht die longitudinale und kulturübergreifende Messinvarianz der physischen und psychischen Gesundheit. In Kapitel 3 wird untersucht, wie die berufliche Position Unterschiede im Gesundheitsverlauf zwischen Einheimischen und Migranten erklären kann. Abschließend fasse ich die Kapitel der Dissertation zusammen und diskutiere die Implikationen für Politik und Forschung

    Explaining migrant health inequalities: The role of selection, measurement invariance and working conditions in native-migrant health differences

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    Die Untersuchung gesundheitlicher Ungleichheiten bei Migranten ist aufgrund der sozioökonomischen, institutionellen und kulturellen Heterogenität der Herkunftsländer und des Aufnahmelandes Deutschland ein komplexes Thema. Diese Dissertation untersucht die körperliche und psychische Gesundheit verschiedener Migrantengruppen in Deutschland und konzentriert sich dabei auf den Healthy Migrant Effect (HME) und dessen Variationen. Anhand von Daten des Sozioökonomischen Panels werden Migranten aus europäischen und außereuropäischen Ländern, Binnenmigranten und einheimische Deutsche miteinander verglichen. Die Ergebnisse deuten auf einen anfänglichen Gesundheitsvorteil für Migranten hin, der sich im Laufe der Zeit verringert und von ihren Herkunftsländern beeinflusst wird. Darüber hinaus wird die Messinvarianz des SF-12-Gesundheitssurveys zwischen diesen Gruppen über einen Zeitraum von 12 Jahren bewertet, wobei eine akzeptable Invarianz festgestellt wird, jedoch darauf hingewiesen wird, dass die Nichtberücksichtigung der skalaren Invarianz Gesundheitsvergleiche verzerren kann. Schließlich wird untersucht, wie sozioökonomische Herausforderungen, wie z. B. der berufliche Status, zu den gesundheitlichen Unterschieden zwischen Migranten und Einheimischen beitragen, wobei komplexe Wechselwirkungen zwischen anfänglichem Gesundheitszustand, Veränderungen im Laufe der Zeit, Herkunftsregion und Geschlecht aufgedeckt werden. Diese Erkenntnisse unterstreichen die Notwendigkeit von Maßnahmen, die den Zugang zur Gesundheitsversorgung, die Arbeitsbedingungen und den Zugang zum Arbeitsmarkt für Migranten verbessern, um gesundheitliche Ungleichheiten zu verringern. Nach einer kurzen Einleitung gebe ich einen Überblick über die in dieser Dissertation behandelten Forschungsfragen. Anschließend werde ich die thematischen und empirischen Verbindungen zwischen den Kapiteln zusammenfassen. In Kapitel 1 wird die Rolle der Selektion beim Healthy Migrant Effect untersucht. Kapitel 2 untersucht die longitudinale und kulturübergreifende Messinvarianz der physischen und psychischen Gesundheit. In Kapitel 3 wird untersucht, wie die berufliche Position Unterschiede im Gesundheitsverlauf zwischen Einheimischen und Migranten erklären kann. Abschließend fasse ich die Kapitel der Dissertation zusammen und diskutiere die Implikationen für Politik und Forschung

    Variations on the Author

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    “Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship

    Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis

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    We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis

    Identifikation und Kontrolle von Fragereihenfolgeneffekten: Entwicklung und Evaluation eines CFA Modells zur Bereinigung messfehlerbedingter Verzerrungen auf Indikatorebene

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    In der empirischen Forschung gehören Fragebatterien (Sammlungen verschiedener Fragen zu einem gemeinsamen Thema von Interesse) in Umfragen zu den etablierten Instrumenten der Datenerhebung. Die Antworten Befragter auf einzelne Fragen solcher Batterien müssen jedoch nicht zwangsläufig der Wahrheit entsprechen, sondern können durch sogenannte Antwortverzerrungen bewusst oder unbewusst von der eigentlich wahren Antwort abweichen. Eine der bekanntesten Antwortverzerrungen, welche darüber hinaus vielfältig in verschiedenen Studien nachgewiesen werden konnte, ist der Fragereihenfolgeneffekt (kurz: „FRE“). Von einem solchen ist die Rede, wenn die Antwort auf eine nachfolgend gestellte Frage durch die Antwort auf eine vorangegangene Frage beeinflusst wird und die Antwort auf die Folgefrage dadurch systematisch von der eigentlich wahren Antwort abweicht. Um die Entstehungsbedingungen solcher FRE zu identifizieren, wurden verschiedene etablierte Modelle und Theorien des Befragtenverhaltens und der Verhaltensforschung analysiert und hinsichtlich ihrer kleinsten gemeinsamen Nenner verglichen. Hierauf basierend zeigt sich theoretisch fundiert, dass der kognitive Modus der Informationsverarbeitung bei der Beantwortung einer Frage, die Zugänglichkeit von Informationen bezüglich des Objekts der Fragebatterie, sowie das allgemeine Framing der Befragtenrolle maßgebliche Determinanten des Befragtenverhaltens und des Auftretens von FRE darstellen. Um die durch FRE auftretenden Verzerrungen zu bereinigen und um darüber hinaus die konkrete Höhe der FRE und deren Prädiktoren zu quantifizieren, wurde nachfolgend ein CFA Modell entwickelt (das NLC-CFA Modell), welches in der Lage ist, den Einfluss der drei identifizierten Determinanten zu berücksichtigen. Durch die konkrete Berücksichtigung der Determinanten hat das NLC-CFA Modell einen erhöhten Mehrwert gegenüber einem etablierten Modell zur Bereinigung von Antwortverzerrungen (das CFA-MTMM Modell), sowohl hinsichtlich der konkreten Effizienz der Bereinigung, als auch hinsichtlich des Informationsgewinns durch die zusätzliche Quantifizierung des FRE sowie dessen Abhängigkeiten, wie eine umfassende Evaluation des Modells auf Basis mehrerer Monte-Carlo Simulationsstudien zeigt. Das NLC-CFA Modell kann dar-über hinaus situativ adaptiert werden, um beliebige Antwortverzerrungen und nicht nur Verzerrungen durch den FRE zu bereinigen
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