90 research outputs found
Trügerische Antikenübersetzung: Poetologisches Translationsverständnis bei Martin Opitz und humanistische Autorisierung im Lob des Feldtlebens (1623)
With a little help from my friends: Ernst Junger and his network in the post-war period.
Not availabl
Automatische Indexierung auf Basis von Titeln und Autoren-Keywords – ein Werkstattbericht
Automatische Verfahren sind für Bibliotheken essentiell, um die Erschliessung stetig wachsender Datenmengen zu stemmen. Die Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft sammelt seit Längerem Erfahrungen im Bereich automatischer Indexierung und baut hier eigene Kompetenzen auf. Aufgrund rechtlicher Restriktionen werden unter anderem Ansätze untersucht, die ohne Volltextnutzung arbeiten. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in ein laufendes Teilprojekt, das unter Verwendung von Titeln und Autoren [1]-Keywords auf eine Nachnormierung der inhaltsbeschreibenden Metadaten auf den Standard-Thesaurus Wirtschaft (STW) abzielt. Wir erläutern den Hintergrund der Arbeit, betrachten die Systemarchitektur und stellen erste vielversprechende Ergebnisse eines dokumentenorientierten Verfahrens vor.
Automatic systems are indispensable for libraries in order to make the rapidly growing number of publications accessible to their users. In the past the ZBW – German National Library of Economics – Leibniz Information Centre for Economics has gained practical experience in this field. Due to legal constraints it currently investigates methods that solely use author generated descriptive metadata. This article gives an insight into on-going developments and relates them to past activities. We report on a promising document-oriented approach, which uses author keywords and titles in combination to automatically assign subject headings from the STW Thesaurus for Economics to a document
Descriptor-Invariant Fusion Architectures for Automatic Subject Indexing
Documents indexed with controlled vocabularies enable users of libraries to discover relevant documents, even across language barriers. Due to the rapid growth of scientific publications, digital libraries require automatic methods that index documents accurately, especially with regard to explicit or implicit concept drift, that is, with respect to new descriptor terms and new types of documents, respectively. This paper first analyzes architectures of related approaches on automatic indexing. We show that their design determines individual strengths and weaknesses and justify research on their fusion. In particular, systems benefit from statistical associative components as well as from lexical components applying dictionary matching, ranking, and binary classification. The analysis emphasizes the importance of descriptor-invariant learning, that is, learning based on features which can be transferred between different descriptors. Theoretic and experimental results on economic titles and author keywords underline the relevance of the fusion methodology in terms of overall accuracy and adaptability to dynamic domains. Experiments show that fusion strategies combining a binary relevance approach and a thesaurus-based system outperform all other strategies on the tested data set. Our findings can help researchers and practitioners in digital libraries to choose appropriate methods for automatic indexing. © 2017 IEEE
Fusion architectures for automatic subject indexing under concept drift: Analysis and empirical results on short texts
Indexing documents with controlled vocabularies enables a wealth of semantic applications for digital libraries. Due to the rapid growth of scientific publications, machine learning-based methods are required that assign subject descriptors automatically. While stability of generative processes behind the underlying data is often assumed tacitly, it is being violated in practice. Addressing this problem, this article studies explicit and implicit concept drift, that is, settings with new descriptor terms and new types of documents, respectively. First, the existence of concept drift in automatic subject indexing is discussed in detail and demonstrated by example. Subsequently, architectures for automatic indexing are analyzed in this regard, highlighting individual strengths and weaknesses. The results of the theoretical analysis justify research on fusion of different indexing approaches with special consideration on information sharing among descriptors. Experimental results on titles and author keywords in the domain of economics underline the relevance of the fusion methodology, especially under concept drift. Fusion approaches outperformed non-fusion strategies on the tested data sets, which comprised shifts in priors of descriptors as well as covariates. These findings can help researchers and practitioners in digital libraries to choose appropriate methods for automatic subject indexing, as is finally shown by a recent case study
Schreibsprachenwahl als Identitätsmarker. Zwischen Latein und Mittelniederdeutsch
oai:repositorium.hamburg:123456789/690Bis in das hohe Mittelalter war die Schriftlichkeit nahezu vollständig an das Lateinische als Bildungssprache insbesondere des geistlichen Standes gebunden. Erst nach und nach lässt sich eine Diversifizierung der schreibsprachlichen Zeugnisse beobachten, indem neue gesellschaftliche Gruppen zunehmend an der öffentlichen schriftlichen Kommunikation auch in der Volkssprache teilnehmen. Somit kann der Prozess des Schreibsprachenwechsels vom Lateinischen zum Mittelniederdeutschen als Index für Veränderungen im sozialen Gefüge und die Sprachwahl als Ausweis identitätsstiftender Prozesse betrachtet werden. Insbesondere zeigt der Sprachwechsel, welche sozialen Gruppen sich zu welcher Zeit gesellschaftlich konsolidiert haben und politisch bzw. öffentlich in der städtischen institutionellen Kommunikation wahrgenommen werden. In neueren soziolinguistischen Studien ist der Begriff der ‚Sprachidentität‘ geprägt worden, der auf zweierlei Weise bestimmt werden kann. Einerseits lässt sich Sprachidentität als Teil der personalen Identität, als „Identität von Personen, soweit diese durch Sprache und Sprachverwendung konstituiert oder mitkonstituiert wird“, beschreiben oder kann andererseits als Teil der sozialen Identität, als „Identität einer Person in Bezug auf ihre – oder auf eine – Sprache“, gefasst werden, wenn Sprache – wie bereits angedeutet – als Gruppenindex fungiert. Identität lässt sich als das „je spezifische Selbst- und Weltverhältnis sozialer Subjekte“, als „ihr Selbstbild und Selbstverständnis“ bestimmen. Als konstituierende Merkmale der Identität können Kontinuität (Einheitlichkeit in der Zeit), Kohärenz (Vorhandensein eines sinnstiftenden Zusammenhangs) und Konsistenz (Widerspruchsfreiheit der Einheit) angesehen werden. Identität stellt immer eine Kategorie dar, die an das Individuum gebunden ist, nicht an das Kollektiv, dessen gemeinsame Werte und Normen aber zur individuellen Identitätsstiftung beitragen können. Da Menschen in ihren jeweiligen Rollen verschiedenen Gruppen angehören, werden auch die Werte der jeweiligen Gruppen in das eigene Identitätskonzept einbezogen. Aus Einstellungen gegenüber diesen Gruppen wird soziale Identität gespeist. Im Folgenden soll untersucht werden, ob und auf welche Weise der mittelalterliche Sprachwechsel darüber Auskunft geben kann, dass sich gesellschaftliche Relevanzsysteme verändern und die Wahl der Volkssprache ein Hinweis dafür ist, dass gesellschaftliche Gruppen an der öffentlichen Kommunikation teilhaben, die vorher davon ausgeschlossen waren. Dies könnte darauf hindeuten, dass sich ein neues gruppenbezogenes Selbstbewusstsein ausgebildet hat und sich gruppenspezifische Prozesse sozialer Identitätsbildung zeigen. Es ist zu fragen, welche gesellschaftlichen Gruppen an der öffentlichen Kommunikation teilhaben und ob mit der Sprachwahl auch ihre soziale Position indiziert wird (Adel vs. Stadt, Kanzlei vs. Bürger). Als Auftakt sollen die frühe Rechtsetzung und Chronistik betrachtet werden, bevor die Schriftlichkeit in den Städten in den Blickpunkt rückt, wobei der Sprachwechsel vom Lateinischen zum Mittelniederdeutschen vorrangig am Beispiel Hamburgs und im Vergleich mit Braunschweig und Lübeck nachgezeichnet werden soll. In den Städten sind als wesentliche Domänen wiederum die Rechtsetzung, dann der Kanzleibetrieb mit den Urkunden, Stadtbüchern und Testamenten, schließlich die Kommunikation des Rates mit der Bürgergemeinde und mit den Zünften mittels Burspraken und Zunftrollen zu nennen. Für einen Blick auf eine späte Phase des Prozesses werden einige metasprachliche Äußerungen zum Sprachwechsel aus dem 15. Jahrhundert diskutiert. Schließlich wird die hansische Schriftlichkeit thematisiert, die sich u. a. in Rezessen und Verträgen manifestiert.
In der Analyse sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
(1) Identifizierung der Texte, mit denen der Wechsel zum Mittelniederdeutschen in den einzelnen kommunikativen Bereichen einhergeht;
(2) Bestimmung der Kommunikationssituation, insbesondere durch die Referenz auf Emittenten und Adressaten;
(3) Ermittlung metasprachlicher Äußerungen zur Sprachwahl, insbesondere in Paratexten wie z.B. Vorreden;
(4) Überprüfung des identitätsstiftenden Gehalts durch Analyse der Textfunktion und der textuellen Mittel zur Schaffung von Kontinuität, Kohärenz und Konsistenz.1. Überblick
2. Auftakt: Rechtsetzung und Chronistik
3. Etablierung: Die städtische Schriftlichkeit
3.1 Stadtrechte
3.2 Urkunden, Testamente und Stadtbücher
3.3 Burspraken und Zunftrollen
3.4 Konsolidierung
4. Hanseschriftlichkeit: Rezesse und Verträge
5. Fazi
ONE OF WAR’S GREATEST CASUALTIES
Woodruff Chair in International Law Daniel Bodansky recently shared his thoughts on war treaties and their effectiveness on environmental protection. To read the complete story, see the Bangkok Post. In the keyword box, enter the article title “If There Must Be War, Spare the Environment. The author is Klaus Toepfer, and the article was published on 11/7/03
ONE OF WAR’S GREATEST CASUALTIES
Woodruff Chair in International Law Daniel Bodansky recently shared his thoughts on war treaties and their effectiveness on environmental protection. To read the complete story, see the Bangkok Post. In the keyword box, enter the article title “If There Must Be War, Spare the Environment. The author is Klaus Toepfer, and the article was published on 11/7/03
An evaluation of a second moment time dependent turbulence model
December, 1978.Sponsored by the National Science Foundation ATM 77-09770.Sponsored by the National Science Foundation DES 75-13310
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