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»… den Generalbass recht nach der Kunst zu schlagen« : die Generalbasslehre im Aschaffenburger Clavierbuch
Das Aschaffenburger Clavierbuch ist eines der wenigen erhaltenen Manuskripte aus der Zeit um 1700, das nahezu alle zum damaligen Studienrepertoire für Tasteninstrumente zählenden Bereiche umfasst: Der dem Kurmainzer Umfeld in Aschaffenburg zuzurechnende Hauptschreiber des Manuskripts stellte viele anonym und hier erstmalig überlieferte Werke mit besonders wertvollen Klavierkompositionen aus verbreiteten Druckwerken seiner Zeit etwa von Johann Kuhnau oder Johann Pachelbel zusammen, kopierte Generalbassübungen aus der in Süddeutschland verbreiteteten Chirologia von Justinus Will und fügte als Exempla Sätze aus zwei Liedsammlungen des späten 17. Jahrhunderts unter anderem von Laurentius von Schnüffis und Jakob Kremberg hinzu. Die Edition der Generalbasslehre und der Lieder des Bands im Open Access im Rahmen der Schriftenreihe der Hochschule für Musik Mainz ergänzt eine Edition der Clavierkompositionen in der Reihe »Musik am Mittelrhein« (Mainz 2025).55 Seite
Die »alte« Universität Mainz und ihre Bedeutung für die Wiedergründung 1946
Die 1477 eröffnete Mainzer Universität erlebte unter Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal eine letzte Blütezeit. Entgegen der geläufigen Standardthese, die Hochschule sei 1798 aufgehoben bzw. geschlossen worden, verweist die Studie auf Kontinuitätslinien: Der nur vorübergehend unterbrochene Lehrbetrieb wurde in der französischen Zentralschule mit vorhandenen und neu berufenen Professoren sowie einer erweiterten und neu geordneten Universitätsbibliothek fortgeführt. Die sukzessive Auflösung der auch nach 1798 in Eigen- und Fremdwahrnehmung als Université de Mayence bezeichneten Einrichtung vollzog sich schrittweise – über das Lyzeum (1803) und die kommunale Bibliothek (1805) – und fand erst in den frühen 1820er Jahren mit den letzten medizinischen Promotionen ihren Abschluss. Wiederholte Initiativen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, Mainz erneut zum Universitätsort zu machen, blieben erfolglos. Erst 1946 kam es zur als Restauration inszenierten Neugründung der nun Johannes Gutenberg-Universität Mainz genannten Hochschule.784 Seite
Mainzer Maler - Maler in Mainz : Lebenswelten zwischen Stadt und Hof
Diese Arbeit beschäftigt sich mit Mainzer Malern. Maler die in Mainz ansässig waren und hier das Bürgerrecht besaßen, sowie Maler, die für die Mainzer Erzbischöfe als Hofkünstler tätig waren. Große Namen wie Matthias Grünewald aber auch unbekannte Namen wie Conrad Kol oder Hans von Oppenheim.
Zeitlich bilden die Jahre 1462 – damals endete die Epoche der Stadtfreiheit – und 1631, damals wurde die Stadt im Dreißigjährigen Krieg von den Truppen Gustav Adolfs von Schweden erobert, die Eckpunkte der Untersuchung. Zu den zwischen den genannten Daten in Mainz ansässigen Malern und zu ihren Lebensbedingungen findet der gütige Leser ein wenig Text, dazu eine kleine Zusammenstellung der dem Autor bekannten Informationen zu einzelnen Malern, ein paar Diagramme, Tabellen und Karten und einen teilweise farbigen Abbildungsteil.
5 Bibliotheken, 15 Museen, 19 Archive, einige Semestertickets, 42 Bahntickets, 13.800 Blatt Papier, 16 Druckerpatronen, 4 Computer und mehr als 67 Liter Bier waren zu seiner Realisierung notwenig!The focus of this thesis are painters from Mainz, i.e. painters who were resident in and citizens of Mainz, as well as painters who worked for the archbishops of Mainz as court artists. They include well known names like Matthias Grünewald but also unknown names like Conrad Kol or Hans von Oppenheim.
Chronologically, the year 1462 - when the period of the independency of the city ended – and the year 1631, when the city was conquered during the 30-year war by the troops of Gustav Adolf of Sweden, are the cornerstones of the thesis. With regards to these painters, the reader finds some facts about their living conditions, information known to the author about individual painters, a few diagrams, tables and maps and a section with partially colored figures.
5 libraries, 15 museums, 19 archives, several semester tickets, 42 train tickets, 13.800 sheets of paper, 16 printer cartridges, 4 computers and more than 67 liters of beer were needed to make it possible!1014 Seite
Officielle Reklamemarke, 27. Deutscher Weinbau-Kongress, Mainz, 6.-14. September 1913, Ludwig Feist, Mainz
OFFICIELLE REKLAMEMARKE, 27. DEUTSCHER WEINBAU-KONGRESS, MAINZ, 6.-14. SEPTEMBER 1913, LUDWIG FEIST, MAINZ
Officielle Reklamemarke, 27. Deutscher Weinbau-Kongress, Mainz, 6.-14. September 1913, Ludwig Feist, Mainz ( -
Erzbistum Mainz, Erzbischof Ruthard an Mainz, Stift St. Stephan (Fond), Mainz, Weber - 1099-12-31
Archivsignatur: Mainz, Stadt Nr.4{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Erzbistum Mainz, Erzbischof Heinrich I. an Mainz, Kloster St. Jakob (Benediktinerkloster vor Mainz) - 1151-04-08
Archivsignatur: Mainz, St. Jakob Nr.4b{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
Erzbistum Mainz, Erzbischof Christian I. an Mainz, Stift St. Stephan (Fond), Mainz, Weber - 1175-07-31
zu 03:1175 >VIIº; Archivsignatur: Mainz, St. Stephan Nr.17{'name': 'DFG', 'uri': 'dfg.png'
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