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Die natürliche Variabilität der atmosphärischen CO2 Konentration seit der letzten Eiszeit anhand von Messungen an antarktischen Eisbohrkernen
Die aktuelle jährlich Zunahme der CO2-Konzentration von 1.5 ppmv (Millionstel Volumenanteile) [IPCC, 2001; Keeling and Whorf, 2004] ist eine der vielen Folgen menschlicher Einwirkungen in die Natur. Seit den ersten Messungen der CO2-Konzentration der Erdatmosphäre im Jahre 1958 ist die CO2-Konzentration von 315 ppmv auf 373 ppmv (Stand 2002) angestiegen [Keeling and Whorf, 2004]. Der Grund für diese Zunahme liegt in der Verbrennung fossiler Energieträger.
CO2 ist nach Wasserdampf das wichtigste Treibhausgas. Zusammen mit der Erhöhung der anderen Treibhausgase Methan, N2O sowie CFC’s ist der CO2-Anstieg der Grund, dass der Grossteil der in den letzten 50 Jahren beobachteten Erwärmung menschlichen Aktivitäten zuzuschreiben ist [IPCC, 2001].
Angesichts dieser Tatsachen ist es von grossem Interesse, die CO2-Konzentration der Vergangenheit zu kennen. Einerseits ist es wichtig, die heutigen, vom Menschen beeinflussten CO2-Konzentrationen mit den natürlich vorkommenden Konzentrationen und deren Variabilität vergleichen zu können. Andererseits ist es für das Verständnis unseres Klimasystems und somit auch für Voraussagen des zukünftigen Klimas sehr hilfreich, vergangene Klimaänderungen und CO2-Konzentrationen vergleichen zu können.
Polare Eisbohrkerne enthalten Luftblasen mit eingeschlossener Luft aus der Vergangenheit. Die Analyse dieser Luft ermöglicht eine Rekonstruktion der damaligen CO2-Konzentration. Figur 1.1 zeigt den Verlauf der CO2-Konzentration der letzten 420’000 Jahre anhand von Messungen an den Eisbohrkernen von Vostok [Petit et al., 1999], Taylor Dome [Indermühle et al., 2000; Indermühle et al., 1999], Dome C [Monnin et al., 2001; Monnin et al., 2004] (Kapitel 3 und 7 dieser Arbeit), DML [Siegenthaler et al., 2004](Kapitel 8), Siple [Neftel et al., 1985] und direkten atmosphärischen Messungen nach 1958 [Keeling and Whorf, 2004]. Aus diesen Messreihen ist klar ersichtlich, dass die CO2-Konzentration in den letzten 420'000 Jahren noch nie so hoch war wie heute mit 373 ppmv. Die natürlichen CO2-Konzentrationen variierten in dieser Zeit in einem Bereich zwischen 180 und 280 ppmv.
Das Klima der letzten 420’000 Jahre war von 4 Eiszeiten geprägt, die durch Warmzeiten in einem Zyklus von etwa 100’000 Jahren unterbrochen wurden. Ein Vergleich der CO2-Konzentration mit der Temperatur zeigt eine sehr gute Korrelation. In den Warmzeiten beträgt die CO2-Konzentration jeweils zwischen 260 und 280 ppmv, in den Eiszeiten sind CO2-Konzentrationen von etwa 200 ppmv üblich.
In Kapitel 2 wird ein Überblick der Konzentration der Treibhausgase CO2, Methan und N2O der letzten 60’000 Jahre präsentiert. In dieser Zeit zeigen alle drei Treibhausgase signifikante Änderungen, die im Falle von CO2 eine gute Korrelation mit den Antarktistemperaturen und im Falle von Methan mit den Grönlandtemperaturen aufweisen.
Es stellt sich die Frage, ob die Korrelation von Antarktistemperatur und CO2 auch in den Details des CO2-Verlaufs im Übergang von der letzten Eiszeit ins Holozän zu sehen ist. Detaillierte Messungen in Kapitel 3 am Dome C Eisbohrkern zeigen, dass der CO2-Anstieg von 76 ppmv über vier Intervalle mit unterschiedlichen Anstiegsraten erfolgte. Die Korrelation von CO2 und Temperatur auf Dome C ist auch während dieser Zeit sehr gut, doch zeigen zwei schnelle CO2-Anstiege, die synchron mit schnellen Klimaänderungen in Grönland eintreten, dass Klimaveränderungen im Norden ebenfalls einen Einfluss auf die CO2-Konzentration haben.
Unsere Kenntnisse über die Ursachen des CO2-Anstiegs von der letzten Eiszeit ins Holozän sind immer noch mit vielen Ungewissheiten behaftet. Die möglichen Ursachen der CO2 Variationen liegen in Änderungen der Temperatur, Biologie (Eisendüngung), Eisbedeckung, Meerespiegel und Zirkulation der Ozeane. Die genaue Kenntnis des CO2-Verlaufs eröffnet die Möglichkeit, die zeitliche Übereinstimmung von verschiedenen klimatischen Ereignissen mit den Änderungen der CO2-Konzentration vergleichen zu können. In Kapitel 4 werden Rekonstruktionen der Temperatur im Indischen Ozean präsentiert. Die gute Korrelation zwischen der Ozeantemperatur und der CO2-Konzentration stützen die Annahme, dass die Erwärmung der Ozeanoberfläche einen Beitrag zum CO2-Anstieg geleistet hat.
In Kapitel 5 werden Messungen der Kalziumablagerungen der letzten 60’000 Jahren auf Dome C gezeigt. Der nicht vom Meersalz stammende Anteil des Kalziums ist ein Indikator für den windgetriebenen Eiseneintrag in den Ozean. Sehr starke Änderungen der Kalziumkonzentrationen in der Eiszeit, als die CO2-Konzentration nur kleineren Variationen unterlag, weisen auf einen limitierten Einfluss der Eisendügung auf die CO2-Konzentration hin.
Trotz der Komplexität des Themas wird in Kapitel 6 versucht, durch den Vergleich verschiedener Datensätze am Dome C-(Antarktis) und GRIP-Eisbohrkern (Grönland) die wichtigsten Mechanismen des Eiszeit-Holozän CO2-Anstiegs quantitativ zu erfassen.
Das Holozän zeichnet sich durch ein warmes und besonders stabiles Klima aus. Dass die CO2-Konzentration während dieser Zeit dennoch von 260 auf 280 ppmv angestiegen ist, haben Indermühle et al. [1999] anhand von Messungen an Taylor Dome Eisproben gezeigt. Messungen an den Dome C- und DML-Eisbohrkernen von Kapitel 7 bestätigen die Amplitude dieses Anstiegs. Es existieren aber Unstimmigkeiten bezüglich dem zeitlichen Verlauf des CO2-Anstiegs, die auf Unterschiede in den jeweiligen Zeitskalen zurückzuführen sind.
Durch Messungen an Eisbohrkernen wissen wir, dass die vorindustrielle CO2-Konzentration 280 ppmv war. Trotzdem bestehen kleine Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen Messreihen bezüglich kleinen Variationen von einigen ppmv im letzten Jahrtausend. Detaillierte Messungen an DML Proben in Kapitel 8 können einen Grossteil dieser Ungewissheiten lösen.
Bei jeder Messung stellt sich die zentrale Frage nach deren Fehler. Kapitel 9 und 10 umfassen eine kritische Analyse der Zuverlässigkeit der in dieser Arbeit vorgestellten CO2-Messungen
EPICA Dome C high resolution carbon dioxide concentrations
EPICA Dome C high resolution carbon dioxide concentration
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
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