93 research outputs found

    Catheter ablation of ventricular fibrillation in structurally normal hearts targeting the RVOT and Purkinje ectopy

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    Catheter ablation for ventricular fibrillation in structurally normal hearts is in its infancy. Recently, catheter ablation of idiopathic ventricular fibrillation as well as ventricular fibrillation associated with the long QT and Brugada syndromes has been described. This review article is a summary of our current understanding of the technique and results of catheter ablation of ventricular fibrillation in structurally normal hearts.Rukshen Weerasooriya, Li-Fern Hsu, Christophe Scavée, Prashanthan Sanders, Mélèze Hocini, Jose A. Cabrera, Marc Horlitz, Philipp Schley, Hartmut Guelker, Pierre Jaïs, Michel Haïssaguerr

    Instability of myocardial repolarization in patients with left ventricular hypertrophy

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    Hintergrund: Patienten mit linksventrikulärer Hypertrophie weisen eine erhöhte kardiovaskuläre Mortaliät und eine große Vulnerabilität für Arrhythmien und den plötzlichen Herztod auf. Gleichermaßen ist ein erhöhtes Risiko für Patienten mit verlängertem QT-Intervall im Elektrokardiogramm bekannt, durch die Entwicklung von ventrikulären Tachykardien, typischerweise vom Typ Torsade-de-pointes, einen plötzlichen Herztod zu erleiden. In der vorliegenden Arbeit wurde die Frage untersucht, ob mit Zunahme der linksventrikulären Masse auch die Länge der QT-Zeit zunimmt. Methodik: Untersucht wurden Patienten zwischen 50 und 85 Jahren mit den kardiovaskulären Risikofaktoren Diabetes mellitus, arterielle Hypertonie, Zeichen der Arteriosklerose und Schlafapnoesyndrom. Weitere Voraussetzungen waren Sinusrhythmus, normale QRS- Dauer, kein implantierter Herzschrittmacher und Normokaliämie. Mittels computergestützter Auswertung wurde die QT-Zeit im EKG bestimmt und mit den Formeln nach Bazett und Fridericia frequenzkorrigiert. Echokardiographisch erfolgte die Bestimmung der linksventrikulären Masse. Durch Bezugnahme auf die Körperoberfläche errechnet sich der Linksventrikuläre Massenindex. Ergebnisse: Es wurden 132 Patienten eingeschlossen (48 % männlich, mittleres Alter 66 +- 7.5 Jahre). Der mittlere linksventrikuläre Massenindex (LVMI) betrug 136±35 g/m² (142+- 38 g/m² bei Männern und 130 +- 32 g/m² bei Frauen). Die mittlere nach Fridericia korrigierte QT-Zeit ( QTcF) betrug 407 +- 19 ms ( 403 +- 16 ms bei Männern und 410+- 20 ms bei Frauen). Es konnte sowohl eine signifikant positive Korrelation der QTc-Zeit zum linksventrikulären Massenindex nach Pearson als auch ein signifikanter unabhängiger Einfluss von QTc auf den linksventrikulären Massenindex bei einer hierarchischen linearen Regressionsanalyse gezeigt werden. Bei Frauen liegt eine stärkere Korrelation vor als bei Männern. Bei Männern steigt die QTc-Zeit signifikant mit dem Alter an. Ihre zunächst niedrigere QT-Zeit gleicht sich im Laufe der Lebensjahre in Form eines steileren Anstiegs denen der Frauen an. Schlussfolgerung: QTc verlängert sich signifikant bei zunehmendem linksventrikulären Massenindex. Für das erhöhte Risikopotential für die Entstehung von möglicherweise tödlichen ventrikulären Tachyarrhythmien bei Patienten mit linksventrikulärer Hypertrophie bietet sich durch die Verlängerung der Repolarisation ein pathophysiologischer Erklärungsansatz. Das erhöhte Arrhythmierisiko kann entsprechend den hier vorliegenden Ergebnissen durch den EKG-Parameter QTc objektiviert werden, so dass er als spezifischer Risikoparameter bei Patienten mit LVH intensiver wahrgenommen werden sollte. Frauen mit LVH haben besonders im jüngeren Alter ein höheres Risiko für durch QT-Zeit-Verlängerung bedingte Herzrhythmusstörungen als Männer.Background: Left ventricular hypertrophy (LVH) is known to increase the incidence of sudden cardiac death. The pathophysiological backround is supposed to be an increased vulnerability of the heart for ventricular arrhythmias. The same connection is known of alterated myocardial repolarisation as indicated by a prolongated electrocardiographic qt interval. The aim of this study was to investigate whether there is a direct correlation between LVH (as indicated by the left ventricular mass index) and the heart rate corrected electrocardiographic qt interval ( QTc). Methods:132 patients aged between fifty and eighty five years and with at least one of the followig cardiovascular risk factors were included: hypertension, diabetes, different forms of arteriosclerosis and obstructive sleep apnea syndrom. Additional criteria were sinus rhythm, qrs duration < 120 ms, absence of a cardiac pace maker and normal potassium blood levels. We evaluated the relationship between heart rate corrected QT interval duration (QTc) and left ventricular mass index (LVMI). QTc was determined from digitally acquired 12 lead standard surface electrocardiograms (ECGs) (MAC 5000, GE). Left ventricular mass index (LVMI) was determined by transthoracic echocardiography. Results: One-hundred- thirty-two patients took part in this study (48% male, mean age 66±8 yrs.). Mean LVMI was 136±435. QT was corrected using the Bazett (mean QTcB 412+- 21) and Fridericia (mean QTcF 407 +-19) formulas. QTc duration significantly increased with increasing LVMI. The correlation was stronger in women than in men. In men there was also a significant positive correlation of QTcF and age. Conclusion: We found that the left ventricular mass index is an independent influence factor on myocardial repolarisation. This may explain the increased risk of cardia arryrhmias in patients with left ventricular hypertrophy. In regard of that the elctrocardiographic qtc interval should be more attended in cases of LVH. Women with left ventricular hypertrophy are more endangered of cardiac arrhythmias due to qt prolongation than men

    Analysis of visualization of the oesophagus during catheter ablation of atrial fibrillation

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    Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung im klinischen Alltag. Patienten stehen oftmals unter einem hohen Leidensdruck und zudem birgt die Erkrankung einige ernsthafte Risiken. Therapeutisch nimmt die Radiofrequenzablation eine zunehmende Bedeutung ein. Allerdings birgt auch diese Therapie einige Risiken. Eine der fatalsten Komplikationen der Radiofrequenzablation von Vorhofflimmern ist die atrioösophageale Fistel. Es wurde ein Verfahren zur Visualisierung des Ösophagus erprobt. Dabei wurde der Ösophagus während des Eingriffs dargestellt und abhängig vom Verlauf das Standardverfahren oder ein angepasstes Verfahren angewandt. Es wurde untersucht, ob sich dieses Verfahren als Standard zur Visualisierung und somit zum Schutz des Ösophagus eignet oder z.B. die Erfolgsraten unter der Anpassung des Verfahrens deutlich reduziert werden. Die Ergebnisse zeigten einen stark variablen Verlauf des Ösophagus sowie eine deutlich geringere Erfolgsrate bei dem angepassten Verfahren. Somit zeigte sich, dass sich das hier untersuchte Verfahren nicht als alleiniges Verfahren eignet.Atrial fibrillation is the most common arrhythmia and patients often really suffer from symptoms. Besides the arrhythmia can cause many serious complications. The catheter ablation of atrial fibrillation is becoming more and more important but this therapeutic procedure can cause several serious complications as well. One of the most feared is the atrial-esophageal fistula. This document describes an analysis of a method to visualize the esophagus during catheter ablation of atrial fibrillation. Depending on the course of the esophagus the standard procedure was accomplished or the procedure was adopted. It was investigated whether this method was appropriate to be standard for visualization and protection of the esophagus during catheter ablation of atrial fibrillation or wheter the success rates suffer significantly from the adoption of the procedure. The results showed an extreme variable course of the esophagus and significant lower success rates in adopted procedures compared to the standard procedure. Therefore it was shown that this method is not appropriate as an lone standard method to visualize the esophagus during catheter ablation of atrial fibrillation

    Acute and long term follow-up after percutaneous coronary artery intervention in patients with end-stage renal disease

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    Hintergrund Kardiovaskuläre Erkrankungen sind der Hauptgrund für die hohe Morbidität und Mortalität bei Patienten mit chronisch terminaler Niereninsuffizienz. Das Krankheitsbild ist multifaktoriell bedingt und addiert sich aus klassischen Risikofaktoren sowie endokrinen und metabolischen Veränderungen im Rahmen der Nierenerkrankung. Diese Patienten stellen, trotz relevanter Fortschritte in der Dialysetherapie und Behandlungsmethoden der Begleiterkrankungen, aufgrund der komplexen Stenosemorphologie ein Hochrisikokollektiv im Bereich der Koronarrevaskularisation dar. Ziel der Studie war die Erfassung der Einflüsse nach perkutaner Koronarintervention (PCI) und aortokoronarer Bypassoperation (CABG) auf die Akut- und Langzeitergebnisse von Mortalität und Inzidenzen der Major Adverse Cardiac Events (MACE) bei terminal niereninsuffizienten Patienten. Methoden Es wurden retrospektiv die Akut- und Langzeitergebnisse der Inzidenzen von Mortalität (Tod), Myokardinfakte (MI), Zielgefäß-Revaskularisation (TVR) und endpunktfreies Überleben (EFS) von 264 präterminal und terminal niereninsuffizienten Patienten, die im Zeitraum vom März 1988 bis Oktober 2004, an der Charité Campus Virchow-Klinikum untersucht wurden, betrachtet. Das Kollektiv wurde entsprechend der Interventionsverfahren in eine Interventions-Gruppe (n = 100), eine Bypass-Gruppe (n = 61) und eine Kontroll- Gruppe (n = 103), die keiner Revaskularisation bedurften, unterteilt. Ergebnisse Die Akutergebnisse ergaben zwischen den Behandlungsgruppen keine signifikanten Unterschiede. Die Hospitalmortalität betrug in der Bypass-Gruppe 5,0 % (n = 3), in der Interventions-Gruppe mit 1,0 % (n = 1); Myokardinfarkte oder Zielgefäss-Revaskularisationen traten nicht auf. Die Langzeitergebnisse zeigten keine signifikanten Unterschiede im Vergleich der Interventions- zur Bypass-Gruppe für die Inzidenzen von Tod (12 Monate Follow-up: Intervention n = 11, Bypass n = 7; 60 Monate Follow-up: Intervention n = 33, Bypass n = 33), Myokardinfarkt (12 Monate Follow-up: Intervention n = 9, Bypass n = 8; 60 Monate Follow-up: Intervention n = 12, Bypass n = 12), erneute Revaskularisation des Zielgefäßes (12 Monate Follow-up: Intervention n = 18, Bypass n = 10; 60 Monate Follow-up: Intervention n = 26, Bypass n = 30) oder ereignisfreies Überleben (12 Monate Follow-up: Intervention n=80, Bypass n=51; 60 Monate Follow-up: Intervention n= 45, Bypass n= 10) im 12-Monate und 60-Monate Follow-up. Die Inzidenzen der 12 Monate Follow-up’s zeigten zwischen allen Gruppen keine signifikanten Unterschiede. Schlussfolgerung Die perkutane transluminale Koronarangioplastie hat sich als Methode zur Behand-lung von terminal niereninsuffizienten Patienten mit koronarer Herzkrankheit etabliert und hat im zunehmenden Maße an Sicherheit im akuten und Langzeitverlauf gewonnen. Die Wahl des Therapieverfahrens bleibt jedoch eine Individualentscheidung.Background: Cardiovascular diseases are the mean reasons of morbidity and mortality in patients with end-stage renal disease. Coronary artery disease (CAD) is multifactorial caused and an addition of classical risk factors as well as endocrinological and metabolically changes due to renal failure. Despite to all remarkable improvments in dialysis, patients with end-stage renal disease represent in fact of their complex stenosis morphology a high risk population in interventional coronary angiography. The aim of this study was the declaration of influences of the short and long term outcome in mortality and incidences of major adverse cardiac events (MACE) after coronary stenting (PCI) in comparison to bypass surgery (CAB) in patients with end- stage renal disease. Methods: We investigated the short- and long-term outcome of death, myocardial infarction (MI), target vessel revascularisation (TVR) and event free-survival (EFS) of 264 patients with pre-terminal and terminal renal failure between March 1988 and October 2004 at the Department of Cardiology, Charité-Campus Virchow-Klinikum, Universitätsmedizin Berlin, Berlin; Germany. The collective was devided in an interventional-group (n = 100) which underwent coronary stenting, an bypass-group (n = 61) which had an coronary artery bypass surgery, and a control group (n = 103) without significant CAD. Results: There was no significant difference in the short- term follow-up. The in-hospital mortality in patients who underwent bypass surgery was 5 % (n = 3) in patients after coronary stenting 1 % (n = 1); no myocardial infarction or traget vessel revascularisation was seen. There was no significant difference in long-term follow-up of 12- and 60-month between the surgical and interventional group for the incidence of death (12-month follow up: interventional n= 11, bypass n= 7; 60-month follow-up: interventional n = 33, bypass n = 33), myoardial infarction (12-month follow up: interventional n= 9, bypass n= 8; 60-month follow-up: interventional n = 12, bypass n = 12), new target vessel revascularisation (12-month follow up: interventional n= 18, bypass n= 10; 60-month follow-up: interventional n = 26, bypass n = 30) or event free-survival (12-month follow up: interventional n= 80, bypass n= 51; 60-month follow-up: interventional n = 45, bypass n = 10). The incidence of the 12-month follow-up did not show any significant difference between all groups including the control group. Conclusions: Coronary stenting is a well established treatment in end-stage renal disease patients with coronary artery disease and its safety and application is increasing with a positive effect towards short- and long-term outcome. However the optimal treatment is individual in every patient

    Reviews and notices

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    Includes the following reviews: p. 101. Ann-Marie Svensson. Lightfoot, D., The Development of Language, Acquisition, Change, and Evolution. p. 101-103. Marko Modiano. Ronowicz, E. & Yallop, C. (eds), English: One Language, Different Cultures. p. 103-105. Angela Karstadt. Klintborg, S., The Transience of American English. p. 105-106. Mats Mobärg. Pinker, S., Words and Rules. The Ingredients of Language. p. 106-107. Åke Persson. Cartmell, D. & Whelehan, I. (eds), Adaptations: From Text to Screen, Screen to Text. p. 108. Monica Armini. Rivkin, J. & Ryan, M. (eds), Literary Theory: An Anthology. p. 108-109. Peter Boxall. Paul, R., Dissonant Voices: Literature and Society in Britain from Chaucer to the Present Day. p. 109-110. Maria Proitsaki. Dove, R., On the Bus with Rosa Parks. p. 110-111. Ronald Paul. Arundhati, R., The Cost of Living. p. 111. Sabina Kielow. Chouliaraki, L. & Fairclough, N., Discourse in late Modernity: Rethinking Critical Discourse Analysis. + Mills, S., Discourse. The New Critical Idiom. p. 112-114. Lars-Olof Nyhlén. Ammon, U. Ist deutsch noch internationale Wissenschaftssprache? p. 114-115. Sigurd Rothstein. Treichel, H. -U., Der Verlone.  p. 116-117. M. Martin Guiney. Horlitz, M. Germanistische Schlaglichter. p. 118-119. M. Martin Guiney. Conner, T., Chateaubriand's Mémoires d'outre-tombe. A portrait of the Artist as Exile.

    Risk Analysis (Assessment) Using Virtual Reality Technology - Effects of Subjective Experience: An Experimental Study

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    AbstractDepending on the specific design phase and relevant goals, engineers have various options to visualize machine tool development. This study examined two types of visualization (e.g. concerning complexity, colors, animations, vividness) using VR technology. Over 25 experts were asked to identify and assess hazards in two 3D-models that differed in complexity. Besides technical aspects, we tested whether psychological aspects such as sense of “being there” and the quality of the risk assessment were affected by the type of the 3D-representation. Furthermore the relations between the user‘s traits (e.g. conscientiousness, risk perception, etc.) and the properties of the 3D-models were explored

    Heart rate variability in diastolic dysfunction and diastolic heart failure

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    Bei ca. der Hälfte der Patienten mit Symptomen einer chronischen Herzinsuffizienz liegt eine normale systolische Funktion vor. Eine linksventrikuläre diastolische Dysfunktion, in der Regel echokardiographisch diagnostiziert, nimmt hier eine Schlüsselrolle in der Pathophysiologie dieser Form der Herzinsuffizienz ein und führte zu der Bezeichnung „diastolische Herzinsuffizienz“. Während Inzidenz und Prävalenz dieser Entität in unserer alternden Gesellschaft weiter zunehmen, führt sie bereits heute zu ähnlich häufigen Krankenhausaufnahmen und Gesundheitsausgaben wie die Herzinsuffizienz auf dem Boden einer reduzierten systolischen Funktion, bei annähernd gleich schlechter Prognose. Im Gegensatz zur systolischen Herzinsuffizienz besteht jedoch bisher nur ein ungenügendes Verständnis der Pathophysiologie. Bisherige Therapieansätze führten zu keiner Senkung der Mortalität bei der diastolischen Herzinsuffizienz. Schon eine echokardiographisch festgestellte diastolische Dysfunktion ohne die Symptome einer Herzinsuffizienz ist mit einer schlechteren Prognose vergesellschaftet. Hier gilt es weitere Werkzeuge zur Risikostratifizierung und besseren Patientencharakterisierung zu entwickeln, um die Patienten zu identifizieren, die ggf. einer erweiterten bzw. spezifischeren Therapie bedürfen. Die Herzfrequenzvariabilität (HRV) stellt eine etablierte, nicht invasive Messgröße der autonomen Funktion dar. Eine reduzierte Herzfrequenzvariabilität ist bei Patienten mit einer systolischen Herzinsuffizienz mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert. Bisherige Daten zur Herzfrequenzvariabilität bei der diastolischen Herzinsuffizienz sind ungenügend. Im Rahmen einer Substudie der Diast-CHF- Studie des Kompetenznetzes Herzinsuffizienz (KNHI) wurde prospektiv die Herzfrequenzvariabilität in der Zeitdomäne bei 154 Patienten mit einer echokardiographisch diagnostizierten diastolischen Dysfunktion untersucht. Hiervon wiesen 42 Patienten eine chronische Herzinsuffizienz (NYHA I 7,1 %, NAHA II 78.6 %, NYHA III 14,3 %) auf. Eine linksventrikuläre Ejektionsfraktion <50% galt als Ausschlusskriterium. 31 asymptomatische Studienteilnehmer ohne eine diastolische bzw. systolische Dysfunktion dienten als Kontrollgruppe. Die Daten zur Herzfrequenzvariabilitäts-Analyse wurden durch digitale, hochauflösende 24 Stunden Holter Aufzeichnungen (CardioDay, getemed, Germany) gewonnen. Die Auswertung der Daten zeigte, dass Patienten mit einer diastolischen Dysfunktion, die symptomatisch im Sinne einer chronischen Herzinsuffizienz waren, signifikant niedrigere Werte der Größen SDNN und SDANN der Zeitdomäne aufwiesen als die Kontrollgruppe (SDNN 117,4±28,7 ms vs. 142,7±31,1 ms; p <0,01, SDANN 101,6±26,7 ms vs. 128,3±32 ms; p<0,01). Im Falle der Messgröße SDANN zeigte sich sogar ein signifikanter Unterschied innerhalb der Patientengruppen mit einer diastolischen Dysfunktion, abhängig vom Vorhandensein einer chronischen Herzinsuffizienz (115,8±34 vs. 101,6±26,7; p=0,04). Asymptomatische Studienteilnehmer mit einer diastolischen Dysfunktion wiesen nur tendenziell niedrigere Werte der Messgrößen SDNN bzw. SDANN im Vergleich zur Kontrollgruppe auf. Auch nach Einbeziehung weiterer, in den Patientencharakteristika erfasster Faktoren im Rahmen einer mehrfaktoriellen Varianzanalyse, war eine Reduktion der Messgröße SDANN weiterhin mit den klinischen Zeichen einer Herzinsuffizienz assoziiert. Als einziger weiterer Faktor lag ein signifikanter Einfluss der koronaren Gefäßerkrankung auf die Größe SDANN vor. Ein Unterschied der Herzfrequenzvariabilität in Abhängigkeit vom Grad der diastolischen Dysfunktion (Gradeinteilung nach dem Algorithmus der Diast-CHF-Studie) bzw. Schweregrad der Herzinsuffizienz (NYHA- Klassifikation) konnte nicht festgestellt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass auch bei Patienten mit einer diastolischen Herzinsuffizienz eine verminderte Herzfrequenzvariabilität vorliegt, während eine diastolische Dysfunktion ohne die klinischen Zeichen einer Herzinsuffizienz zu keiner signifikanten Reduktion der Herzfrequenzvariabilität führt. Ausgehend von den Ergebnissen verschiedener Studien, die bei Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz auf dem Boden einer systolischen Dysfunktion einen Zusammenhang zwischen einer reduzierten Herzfrequenzvariabilität und einer erhöhten Mortalität aufzeigten, ist eine Reduktion der Herzfrequenzvariabilität auch im Patientenkollektiv mit einer diastolischen Herzinsuffizienz von besonderem Interesse. Entsprechend der allgemein akzeptierten Interpretation einer erniedrigten Herzfrequenzvariabilität im Sinne einer gestörten neurovegetativen Regulation ist im Weiteren zu prüfen, ob sich aus der Analyse der Herzfrequenzvariabilität Informationen ableiten lassen, um individuelle Therapiekonzepte für Patienten mit einer diastolischen Herzinsuffizienz zu erstellen bzw. bisher asymptomatische Patienten mit einer diastolischen Dysfunktion zu identifizieren, die ein erhöhtes Risiko besitzen, das Syndrom einer chronischen Herzinsuffizienz zu entwickeln.Reduced heart rate variability (HRV) is associated with increased morbidity and mortality in patients with systolic heart failure (HF). So far available data regarding the prognostic significance of HRV in diastolic heart failure is insufficient. We prospectively analyzed HRV in pts. with diastolic dysfunction (DD) with or without diastolic HF. Pts. aged 50 to 85 years with at least one of the following diagnoses were included: arterial hypertension, diabetes mellitus, manifestation of atherosclerosis, sleep apnoea or a history HF. Grade of DD was determined according to the American Society of Echocardiography. Left ventricular ejection fraction < 50 % was an exclusion criterion. Framingham criteria were used to classify patients with respect to their symptoms. HRV parameters were determined from digital high-resolution 24 hour Holter recordings (CardioDay, getemed, Germany). We studied 154 pts. with DD of whom 42 pts. had symptons and signs of overt HF. Pts. without echocardiographic signs of DD and normal systolic function served as controls. Pts. with DD and symptoms of HF had significant lower SDNN and SDANN compared to controls. SDANN was significant lower in the latter group than in patients with asymptomatic DD. There was a trend towards a reduced SDNN and SDANN in pts. with asymptomatic DD compared to controls. No difference was found in other HRV parameters of the time domain (pNN50%, rMSSD, SDNN-Index, HRV- Triangularindex). In a univariate linear model to examine the influence of the registered covariables on HRV beside overt heart failure only coronary heart disease showed a significant influence on the parameter SDANN. Notably, no correlation was found between the grade of DD and symptoms of HF and the reduction in HRV parameters

    Modellgestützte Politikberatung im Naturschutz: Zur "optimalen" Flächennutzung in der Agrarlandschaft des Biosphärenreservates "Mittlere Elbe"

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    Using the example of the MAB Biosphere Preserve "Mittlere Elbe", this article demonstrates how an "optimal" land-use pattern - a pattern aimed at combining ecological, economic and social objectives in an adequate way - can be determined. The focus is on the definition of alternative nature conservation approaches, the scenario technique, the definition of landscape functions, the utility analysis and the adaptive conjoint analysis. In addition, the authors demonstrate which quantitative methods can be used to obtain the information needed for utility and conjoint analyses on the ecological and economic effects of the conservation scenarios as well as on the weighting of the landscape functions, and how they can be integrated. Finally, it is shown that the conflict between ecological and economic objectives cannot only be reduced by a regional differentiation of the extent of resource protection - as shown in the literature -, but also by a spatial variation of the type of environment conservation

    NT-proBNP as a biomarker in risk stratification of patients with dilated cardiomyopathy

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    Die Daten von 155 Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie, bei denen eine koronare Herzerkrankung ausgeschlossen wurde, wurden mit dem Ziel analysiert, die prognostische Bedeutung von NT-proBNP als Risikofaktor für Mortalität bei nichtischämischer Kardiomyopathie darzustellen. NT-proBNP hat sich als Biomarker in der Diagnostik der Herzinsuffizienz in den letzten Jahren gut etabliert. Die meisten diesbezüglichen Studien beziehen sich jedoch auf ein Patientengut, in dem die ischämische Kardiomyopathie die häufigste Ursache der Herzinsuffizienz darstellt. Die Mortalitätsrate bei Patienten mit dilatativer Kardiomyopathie ist trotz verbesserter medikamentöser Therapieregimes weiterhin hoch und präventive Maßnahmen wie bei der koronaren Herzkrankheit stehen aufgrund der sehr heterogenen Ätiologie dieser Erkrankung praktisch nicht zur Verfügung. Grundlage für die hier vorgenommene Datenerhebung war die Überlegung, dass eine Risikostratifikation für Patienten mit nichtischämischer, dilatativer Kardiomyopathie, die Einschätzung von Krankheitsstadium und –verlauf erleichtern kann. Im Falle von Patienten mit hereditärer dilatativer Kardiomyopathie könnten asymptomatische Familienmitglieder anhand einer solchen Risikostratifikation früher identifiziert und entsprechend behandelt werden. Der Beobachtungszeitraum betrug zwischen 7 und 12 Jahren. Klinische Parameter und Untersuchungsergebnisse, die zum Diagnosezeitpunkt dokumentiert wurden, wurden für die Analyse herangezogen. Aus Serumproben, die den Patienten zum Diagnosezeitpunkt entnommen wurden, erfolgte im Januar 2006 die Bestimmung der NT-proBNP-Konzentrationen. Neben NT-proBNP wurden die bereits in anderen Studien zur chronischen Herzinsuffizienz untersuchten Prognosemarker Alter, Geschlecht, arterielle Hypertonie, Diabetes mellitus, Medikation, Herzrhythmus, NYHA-Stadium, LVEDP, LVEDD und LVEF für die Risikostratifikation herangezogen. Die Cox-Regressionsanalyse der Daten stellte NT-proBNP für Patienten mit nichtischämischer Kardiomyopathie als stärksten prognostischen Marker für ein erhöhtes Mortalitätsrisiko über einen langen Zeitraum von bis zu 12 Jahren heraus. Auch bei klinisch wenig beeinträchtigten Patienten (NYHA- Klassen I und II) konnten anhand der Höhe der NT-proBNP-Konzentrationen signifikante Unterschiede hinsichtlich des Mortalitätsrisikos gezeigt werden. Als schwächere, jedoch ebenfalls signifikante Risikofaktoren im Sinne der Fragestellung ergaben sich die lävokardiographisch gemessene linksventrikuläre Ejektionsfraktion (LVEF), der echokardiographisch ermittelte linksventrikuläre enddiastolische Durchmesser (LVEDD) und Vorhofflimmern.This trial analysis is based on the data of 155 patients with dilated cardiomyopathy and is intended to show the prognostic importance of NT-proBNP as a risk factor for cardiac mortality in non-ischemic cardiomyopathy. Coronary heart disease was excluded as a diagnosis for these patients via coronary angiography. NT-proBNP has established itself in the diagnosis of chronic heart failure in the past few years. Most of the studies on this subject have included patients with ischemic cardiomyopathy as most frequent cause for heart failure. The mortality rate of patients with dilated cardiomyopathy is still high, irrespective of the advancement of medicinal therapy. Preventive measures are practically unavailable due to the heterogenous etiology of this disease. A risk stratification for patients with non-ischemic, dilative cardiomyopathy could support the evaluation of the state and course of the disease. This was the main purpose for this data collection and analysis. In those cases of patients with hereditary dilative cardiomyopathy asymptomatic family members could be identified and treated earlier with the help of such a risk stratification. The observation period was between 7 and 12 years. Clinical parameters and examination results documented at the date of diagnosis were used as the basis for the analysis. In January 2006 the NT-proBNP-concentrations were measured from blood samples which were taken at the respective time of diagnosis. In addition to the NT- proBNP-concentrations the risk stratification included the evaluation of the following prognostic parameters: age, sex, arterial hypertension, diabetes mellitus, medication, heart rhythm, NYHA-classification, left ventricular end- diastolic pressure, left ventricular end-diastolic diameter and left ventricular ejection fraction. The Cox regression analysis of the data showed, over a period of up to 12 years, that NT-proBNP was the strongest predictor for cardiac mortality in patients with non-ischemic cardiomypathy. Even patients with lesser symptoms (NYHA-classes I and II) showed a significant variance in their risk of cardiac mortality based on a lower level of NT- proBNP concentrations. Minor, yet just as significant risk factors in this trial included the ejection fraction measured by heart catheterization, the left ventricular end-diastolic diameter measured by echocardiography, and atrial fibrillation
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