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    Praxisforschungsnetzwerke - Eine explorative Studie mit Akteuren der ökologischen Landwirtschaft in Hessen

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    In der Praxisforschung werden LandwirtInnen als aktiv Handelnde in den Forschungsprozess eingebunden. LandwirtInnen, BeraterInnen und ForscherInnen gestalten Fragen und Inhalte gemeinsam. Dadurch entstehen Synergieeffekte, die Innovationen für eine nachhaltige Landwirtschaft hervorbringen. Durch langjährige Zusammenarbeit in Netzwerken kann erfolgsentscheidenes Vertrauen zwischen den Akteuren aufgebaut werden. In der vorliegenden Untersuchung wurden im April 2018 acht Akteure aus Hessen (LandwirtInnen, BeraterInnen und ForscherInnen) zur Praxisforschung in Hessen befragt. Hierzu wurde die Methode der Fokusgruppendiskussion genutzt. Die befragten Akteure nehmen eine Expertenstellung innerhalb ihrer Akteursgruppe ein. Die Analyse der Fokusgruppendiskussion zeigt, dass zur Zeit nur wenig Praxisforschung in Hessen betrieben wird und die Akteursgruppen schlecht untereinander vernetzt sind. Die Rahmenbedingungen für intensivere Zusammenarbeit sind sehr gut: Finanzmittel stehen zur Verfügung (Ökoaktionsplan), es gibt motivierte Akteure, es sind viele Universitäten ansässig und erfolgreiche EIP-Projekte bieten eine gute Ausgangsbasis. Um Praxisforschung im ökologischen Landbau in Hessen zu etablieren, werden AnsprechpartnerInnen und eine entsprechende Institutionalisierung benötigt. Die VÖL (Vereinigung Ökologischer Landbau in Hessen e.V.) bietet interessante Voraussetzungen für die Koordination eines Praxisforschungsnetzwerks. Die zur Zeit limitierte Versuchstechnik, eingeschränkte zeitliche Kapazitäten und räumliche Distanzen müssen dabei ebenso realistisch berücksichtigt werden wie eine faire Kostenverteilung

    Effizienz der Ressourcennutzung im Spannungsfeld von Tierernährung und Betriebswirtschaft

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    Für ökologisch wirtschaftende Betriebe legt die begrenzte Zufuhr externer Nährstoffe nahe, verfügbare Ressourcen möglichst effizient zu nutzen, um eine hinrei-chende, die Existenz sichernde Wertschöpfung zu erzielen. Die Steuerung der Nährstoffflüsse setzt Kenntnisse darüber voraus, an welchen Stellen im Betrieb die Nährstoffe effizienter eingesetzt werden können. Zur Einschätzung der Effizienz der Ressourcennutzung wurde ein Arbeitsmodell entwickelt, das sich auf vier Säulen stützt: (i) Effizienz der Futterverwertung, (ii) Innerbetriebliche Ressourcennutzung, (iii) Tierverluste und (iv) income over feed costs. In einem ersten Schritt wurden Betriebe anhand ihrer Angaben in Effizienzklassen zur Futterverwertung eingeordnet. Auf der Ebene der Effizienz sind Vergleiche zwischen Betrieben möglich, die als Orientierung für Entscheidungen in der Steuerung von Ressourcen dienen können

    Bodenumsatz von Getreidestroh und Gärresten unterschiedlicher Qualität aus der Strohvergärung

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    In einem Feldversuch auf zwei Standorten (Lehm, Sand) wurde in zwei Serien der Einfluss der Stroh-Aufbereitung auf dessen Umsatz im Boden untersucht. Die untersuchten Düngervarianten umfassten: Stroh (STR) sowie Stroh mit zusätzlicher Stickstoffgabe in Form von Hühnertrockenkot (STR+N), Rottemist (RM) und flüssigem, wie trockenem Gärrest (GRflüssig, GRtrocken) aus der Strohvergärung mit Hühnertrockenkot. Das Stroh der Varianten STR und STR+N wurde nach Ernte der Vorfrucht (Sommergetreide) eingearbeitet. Die restlichen Varianten wurden im Frühjahr appliziert. Um den Umsatz der Düngervarianten zu erfassen wurde die Produktion von CO2, N2O und CH4 in regelmäßigen Abständen an beiden Standorten gemessen. Zusätzlich erfolgte die Erhebung von Kohlenstoff- und Stickstoffmengen (C- und N-Mengen) im Boden sowie Nmin-Mengen zur Aussaat des Winterweizens, im Frühjahr sowie unmittelbar nach der Ernte. Erntemenge sowie C- und N-Gehalte der Biomasse wurden erfasst. Erste Ergebnisse aus Serie 1 des Feldversuches zu C-Verlusten durch die CO2+CH4-Produktion zeigen, dass GRtrocken die größten Verluste aufweist, STR+N die geringsten. Weitere Parameter, auch aus Serie 2 des Versuches, werden augenblicklich analysiert und ausgewertet

    Wirtschaftlichkeit und Stabilität der ökologischen Winterweizenproduktion mit Composite Cross-Populationen

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    Diversität im Anbausystem wird vielfach als Schüssel für stabile Erträge und ein resilientes Produktionssystem gesehen. Die evolutionäre Pflanzenzüchtung und der Anbau von genetisch heterogenen Composite Cross-Populationen (CCP) sind ein Ansatz die Diversität zu steigern mit dem Ziel stabilere Erträge zu erwirtschaften. Hierbei besteht ein Trade-off zwischen einem kurzfristig hohen Ertragspotenzial bei Liniensorten und potentiell langfristiger Ertragsstabilität von CCP – auch unter Extrembedingungen. Mit einer Leistungs-Kostenrechnung und stochastischer Simulation werden in diesem Beitrag die Wirtschaftlichkeit und das Produktionsrisiko von CCP mit herkömmlichen Liniensorten verglichen. Die Einzelkostenfreie Leistung (€/ha) der CCP liegt etwa auf dem Niveau ökologisch gezüchteter Sorten bei einer etwas besseren Stabilität. Jedoch sind sie konventionellen Sorten klar unterlegen, was aber auch mit dem Alter und Leistungspotenzial der zur Populationsherstellung verwendeten Elternsorten zusammenhängen kann

    „Stroh macht Strecke“: Zur Wirtschaftlichkeit der (über-)betrieblichen Logistik von Corg

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    Stroh ist ein essentieller Bestandteil der Kohlenstoffversorgung landwirtschaftlicher Böden. Humusersatzstrategien mit Strohnutzung können vielfältige Auswirkungen sowohl auf die Organische Bodensubstanz als auch die jeweilige Kostenstruktur aufzeigen, abhängig von Verwendungsform und Logistik. Die ökonomische Analyse verschiedener Strohnutzungsstrategien identifiziert das Belassen des Strohs auf dem Feld als kostengünstigste Alternative, die allerdings große Kohlenstoffverlustpotenziale aufweisen kann. Die (über-)betriebliche Nutzung von Stroh und dessen Rückführung in Wirtschaftsdünger, Kompost oder Gärresten (WKG) auf den Acker scheint vordergründig mit höheren Kosten verbunden zu sein, besonders bei Berücksichtigung steigender Transportentfernungen. Allerdings sollte eine ganzheitliche Analyse der monetären Kosten und Leistungen auch Ertragseffekte, Marktleistungen der Strohverarbeitung (Tierhaltung, Biogas) sowie ein verbessertes Corg- Reproduktionsvermögen der WKGs berücksichtigen

    Herausforderungen und Chancen eines innovativen Konzeptes zur Bewertung von Tierschutzleistungen

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    Die Verbesserung der Tiergesundheit ist auch für ökologische Milchviehbetriebe ein bedeutendes Ziel, um sowohl den ökologischen Prinzipien als auch den Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden. Die Verknüpfung von Leistungsdaten mit ökonomischen Daten auf der Ebene von Kuh-Jahren ermöglicht die Identifikation und Priorisierung von Handlungsfeldern für das Tiergesundheitsmanagement. Herausforderungen liegen in der Datenverfügbarkeit

    Produktionsrisiko im ökologischen Winterweizenanbau – Composite Cross-Populationen vs. Liniensorten

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    Diversität im Anbausystem wird vielfach als Schüssel für stabile Erträge und ein resilientes Produktionssystem gesehen. Die evolutionäre Pflanzenzüchtung und der Anbau von genetisch stark heterogenen Composite Cross Populationen (CCP) sind ein Ansatz die Diversität zu steigern mit dem Ziel stabilere Erträge zu erwirtschaften. Ein Trade-off besteht allerdings zwischen einem kurzfristig hohen Ertragspotenzial bei Liniensorten und potentiell langfristiger Ertragsstabilität von CCP – auch unter Extrembedingungen. Mit einer Leistungs-Kostenrechnung und einem stochastischen Ansatz (Monte Carlo Simulation) werden in dieser Studie die Leistung und das Produktionsrisiko von CCP mit herkömmlichen Liniensorten verglichen. Die CCP zeigten eine relativ geringe Streuung der Ergebnisse. Insbesondere das Risikoprofil der CCP YQII dominierte im Szenario mit N-Düngung 5 der Referenzsorten

    Winterweizen Composite Cross Populationen im Ökolandbau – Stärken und Schwächen aus Sicht von Supply Chain Akteuren

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    Genetisch diverse Composite Cross Populationen (CCP) können helfen, Anbausysteme an sich verändernde Bedingungen anzupassen und biotische/abiotische Stressfaktoren zu puffern. Vor allem der Ökolandbau könnte von heterogenen Populationen und deren Anpassungsfähigkeit profitieren. Zurzeit kann auf Basis einer EU-Richtlinie Populationssaatgut z.B. von Weizen in den Verkehr gebracht werden. Aktuelle Änderungen der EU-Vorschriften sollen den Vertrieb von Populationen ab 2021 zumindest im Ökosektor ermöglichen. Es bleibt die Frage, ob und wie Populationen in der Praxis angenommen werden. Diese Studie untersucht mithilfe qualitativer Methoden die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken von Winterweizenpopulationen aus Sicht der Akteure entlang der ökologischen Wertschöpfungskette. Das Ziel sind Empfehlungen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Arbeit mit (Winterweizen-)Populationen und somit ein Beitrag zur Akzeptanz innovativer Composite Cross Züchtungen

    Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis

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    The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
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