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Aufnahme und Elimination des volatilen Inhalationsanästhetikums Desfluran bei unterschiedlichen ̇ ̇⁄ - Verhältnissen der Lunge : eine tierexperimentelle Studie
Die vorliegende Arbeit untersucht den Effekt von global veränderten ̇
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Verhältnissen in der Lunge auf die Aufnahme und Elimination des Inhalationsanästhetikums Desfluran in einer tierexperimentellen Studie an juvenilen Schweinen.
Hierzu inhalierten, nach Induktion und Aufrechterhaltung einer totalen intravenösen Allgemeinanästhesie, 7 Tiere für drei ̇
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Verhältnisse Desfluran über 45 min. Im ersten Zyklus wurden die Desfluran - Partialdrücke bei einem unveränderten, normalen ̇
̇⁄ der Lunge gemessen. Das um ≈
66 %
verringerte ̇̇⁄ -
Verhältnis im zweiten Versuchszyklus wurde über eine Dobutamingabe und ein Herabsetzen der Atemfrequenz erreicht. Durch das Einführen und Füllen eines Ballonkatheters in den rechten Vorhof der Tiere und das Steigern der Atemfrequenz konnte das ̇
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Verhältnis im dritten Versuchszyklus um ≈
55 %
gesteigert werden. Die arteriellen und pulmonal - venösen Desfluran - Partialdrücke wurden zu 8 Zeitpunkten während der Aufnahme und Elemination in jedem Versuchszyklus gemessen.
Das ̇
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Verhältnis der Lunge hatte einen erheblichen Einfluss auf die Pharmakokinetik des Inhalationsanästhetikums Desfluran, insbesondere auf den arteriellen Partialdruck. Verglichen mit dem normalen ̇
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Verhältnis, erhöhte ein erniedrigtes ̇
̇⁄ - Verhältnis die Zeitspanne, bis zu der 90 %
des maximalen Partialdrucks (p90) im arteriellen Blut erreicht bzw. eliminiert wurden; sowohl während der Aufnahme (von ≈ 6 min auf ≈ 39 min) als auch während der Elimination (von ≈ 7 min auf ≈ 20 min). Ein erhöhtes ̇
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Verhältnis verzögerte nur die Aufnahme des Gases (von ≈ 6 min auf ≈ 23 min) in das arterielle Blut
Gesteuerte duale Wirkstofffreisetzung von Antibiotika und Wachstumsfaktoren aus dem Komposit mikroporöse beta-TCP-Keramik und ADA-Gelatine-Gel
Ziel der Arbeit war es, ein Komposit aus mikroporöser beta-TCP-Keramik und wirkstoffbeladenem ADA-Gelatine-Gel zu entwickeln, das eine duale Wirkstofffreisetzung verschiedener Antibiotika in Kombination mit BMP-2 über 28 Tage ermöglicht. Die verwendeten Keramiken bestanden in der Analyse aus phasenreinem beta-TCP. Das Beladungsverfahren mit gerichtetem Vakuum wurde für das ADA- Gelatine-Gel neu etabliert und die wirkstoffhaltigen Gele für eine zuverlässige Beladung optimiert. Insgesamt zeigte das ADA-Gelatine-Gel in den Mikrokapsel- Versuchen gute Freisetzungsergebnisse. Entgegen der Hypothese, dass die schnellere Abbaubarkeit des ADA-Gelatine-Gels zu Lasten der verzögerten Freisetzung der Wirkstoffe ging, waren die Ergebnisse vergleichbar mit denen reinen Alginates und somit bemerkenswert. Die Eigenschaften des Alginates schwankten naturgemäß innerhalb einer und zwischen den Chargen. In zukünftigen Experimenten sollte die Beladung noch stärker an den schwankenden rheologischen Eigenschaften des Hydrogels orientiert werden. Hinzu kam, dass die Vernetzung von ADA und Gelatine entgegen den Beschreibungen in der Literatur nur unregelmäßig erfolgte. Es konnte gezeigt werden, dass eine duale Freisetzung von Clindamycin, Rifampicin und Daptomycin in Kombination mit BMP-2 aus ADA-Gelatine-Gel möglich war, sich aber Clindamycin als besonders geeignet hervortat. Alle Antibiotika waren in den mikrobiologischen Testungen auch nach der Freisetzung noch wirksam. Ein Vergleich zur dualen Freisetzung aus reinem Alginat wird aktuell durch unsere Arbeitsgruppe angestrebt. Ebenso wurde durch unsere Arbeitsgruppe das Komposit so modifiziert, dass durch den Einschluss von BMP-2 in Nanopartikel in der dualen Freisetzung eine Verzögerung zwischen den einzelnen Wirkstoffen möglich war. Möglicherweise könnten auch verschiedene Antibiotika aus einem Komposit freigesetzt werden, was insbesondere für Rifampicin zur Vorbeugung von Resistenzentwicklungen wichtig wäre. In Zukunft sollten auch Antibiotika im gramnegativen Bereich getestet sowie ein Tiermodell angestrebt werden. Eine Translation des Komposits in den Menschen könnte beispielsweise in die Verwendung als wirkstoffhaltiger Dübel bei Kreuzbandersatzplastiken im Kniegelenk zur Infektionsprävention münden. Es ist auch ein intraoperativer Zuschnitt durch den Chirurgen mit individualisierter Beladung oder eine präoperative Anfertigung unter Verwendung von CT-Daten denkbar
Langzeitergebnisse der kurativen Therapie des Rektumkarzinoms im Darmkrebszentrum Heidenheim: Eine retrospektive Analyse mit speziellem Fokus auf die akute Nierenschädigung nach Anlage eines protektiven Ileostomas
Die vorliegende Arbeit untersucht die Langzeitergebnisse der kurativen Therapie des Rektumkarzinoms im Darmkrebszentrum Heidenheim mit einem speziellen Fokus auf die akute Nierenschädigung nach Anlage eines protektiven Ileostomas. In einer retrospektiven Analyse wurden 216 Patienten, die eine offene kurative operative Rektumresektion erhielten, über einen medianen Nachsorgezeitraum von 8,2 Jahren untersucht. Die Studie analysiert sowohl die onkologischen Langzeitergebnisse als auch die Komplikationen nach Anlage eines protektiven Ileostomas, insbesondere die akute Nierenschädigung (AKI).Die Ergebnisse zeigen eine 5-Jahres-Lokalrezidivrate von 7% und eine 5-Jahres-Fernmetastasenrate von 17,3%. Die Gesamtüberlebensrate nach 5 Jahren betrug 71,3%, wobei keine signifikanten Unterschiede zwischen den UICC-Stadien I, II und III festgestellt wurden. In der multivariablen Analyse wurden das Alter und die Durchführung einer Hartmann-Resektion sowie einer abdominoperinealen Resektion als unabhängige Risikofaktoren für ein reduziertes Gesamtüberleben identifiziert.Bezüglich der Komplikationen stellte die Anastomoseninsuffizienz mit 18,4% die häufigste postoperative Komplikation dar, gefolgt von der akuten Nierenschädigung mit 11,6%. Von 81 Patienten mit einem protektiven Ileostoma entwickelten 29 Patienten (35,8%) eine akute Nierenschädigung. Die Studie analysiert Risikofaktoren für die Entwicklung einer AKI nach Ileostomaanlage und untersucht den Einfluss von Medikamenten wie ACE-Hemmern, Angiotensin-Rezeptorblockern und Diuretika auf die Nierenfunktion.Die Arbeit liefert wichtige Erkenntnisse zur Optimierung der perioperativen Versorgung von Patienten mit Rektumkarzinom und protektivem Ileostoma. Sie trägt zur Entwicklung präventiver Maßnahmen und Therapiealgorithmen bei, um das Risiko einer akuten Nierenschädigung zu minimieren und die Langzeitergebnisse nach kurativer Therapie des Rektumkarzinoms zu verbessern
Going Beyond Counting First Authors in Author Co-citation Analysis
The present study examines one of the fundamental aspects of author co-citation analysis (ACA) - the way co-citation
counts are defined. Co-citation counting provides the data on which all subsequent statistical analyses and mappings
are based, and we compare ACA results based on two different types of co-citation counting - the traditional type that
only counts the first one among a cited work's authors on the one hand and a non-traditional type that takes into
account the first 5 authors of a cited work on the other hand. Results indicate that the picture produced through this non-traditional author co-citation counting contains more coherent author groups and is therefore considerably clearer. However, this picture represents fewer specialties in the research field being studied than that produced through the traditional first-author co-citation counting when the same number of top-ranked authors is selected and analyzed. Reasons for these effects are discussed
Identifikation prädiktiver Risikofaktoren für respiratorische Komplikationen von Patientinnen und Patienten mit Pleuraempyem und thoraxchirurgischer Intervention
Risikofaktoren für postoperative pulmonale Komplikationen, Transplantatdysfunktion und Mortalität nach Lungentransplantation
Ziel der vorliegenden Dissertation war es, perioperative Risikofaktoren für Mortalität, postoperative pulmonale Komplikationen und Transplantatdysfunktionen nach Lungentransplantation zu identifizieren. Grundlage hierfür waren retrospektiv erhobene prä-, intra- und postoperative Daten aus verschiedenen Krankenhausinformationssystemen und Anästhesieprotokollen des Universitätsklinikums Freiburg von Patientinnen und Patienten, welche sich im Zeitraum 2012 - 2022 einer Lungentransplantation unterziehen mussten. Es konnte gezeigt werden, dass Patientinnen und Patienten ohne COPD und ein Spenderalter >60 Jahre als unabhängige präoperative Risikofaktoren mit Krankenhausmortalität assoziiert waren. Intraoperativ konnte ein pulmonalarterieller Mitteldruck >30mmHg bei OP-Ende, die Anwendung einer extrakorporalen Zirkulation und die Transfusion von >4 Erythrozytenkonzentraten als unabhängige Risikofaktoren festgestellt werden. Postoperative unabhängige Risikofaktoren für Krankenhausmortalität waren postoperative pulmonale Komplikationen, Sepsis, akute Nierenschädigung (KDIGO 3) und Transplantatdysfunktionen.Die Ergebnisse der retrospektiven Analyse lassen den Schluss zu, dass eine gezielte Senkung eines erhöhten pulmonalarteriellen Drucks nach Implantation und ein restriktiver, leitliniengerechter Einsatz bei der Transfusion von Blutprodukten postoperative Komplikationen nach Lungentransplantation reduzieren können. Der Einsatz einer extrakorporalen Zirkulation sollte nach strenger Indikation und unter Berücksichtigung möglicher morbiditäts- und mortalitätssteigernder Einflüsse erfolgen. Eine frühzeitige und effektive Therapie bei postoperativen Komplikationen ist essenziell, um der Prädisposition für die Entstehung weitere Komplikationen entgegenzuwirken
Variations on the Author
“Variations on the Author” discusses two of Eduardo Coutinho’s recent films (Um Dia na Vida, from 2010, and Últimas Conversas, posthumously released in 2015) and their contribution to the general question of documentary authorship. The director’s filmography is characterized by a consistent yet self-effacing form of authorial self-inscription: Coutinho often features as an interviewer that rather than express opinions propels discourses; an interviewer that is good at listening. This mode of self-inscription characterizes him as an author who is not expressive but who is nonetheless markedly present on the screen. In Um Dia na Vida, however, Coutinho is completely absent form the image, while Últimas Conversas, on the contrary, includes a confessional prologue that moves the director from the margins to the center of his films. This article examines the ways in which these works stand out in the filmography of a director who offers new insights into the notion of cinematic authorship
Appropriate Similarity Measures for Author Cocitation Analysis
We provide a number of new insights into the methodological discussion about author cocitation analysis. We first argue that the use of the Pearson correlation for measuring the similarity between authors’ cocitation profiles is not very satisfactory. We then discuss what kind of similarity measures may be used as an alternative to the Pearson correlation. We consider three similarity measures in particular. One is the well-known cosine. The other two similarity measures have not been used before in the bibliometric literature. Finally, we show by means of an example that our findings have a high practical relevance.information science;Pearson correlation;cosine;similarity measure;author cocitation analysis
Dispelling the Myths Behind First-author Citation Counts
We conducted a full-scale evaluative citation analysis study of scholars in the XML research field to explore just how different from each other author rankings resulting from different citation counting methods actually are, and to demonstrate the capability of emerging data and tools on the Web in supporting more realistic citation counting methods. Our results contest some common arguments for the continued
use of first-author citation counts in the evaluation of scholars, such as high correlations between author rankings by first-author citation counts and other citation
counting methods, and high costs of using more realistic citation counting methods that are not well-supported by the ISI databases. It is argued that increasingly available digital full text research papers make it possible for citation analysis studies to go beyond what the ISI databases have directly supported and to employ more
sophisticated methods
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