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“Englische Taschenbücher für den diplomatischen: Außendienst Gutachten für Panther Books und Seven Seas Publishers.”
Sie waren bis 1989 im Druckgenehmigungsverfahren die Grundlage jeder0Zensurentscheidung, ob ein Buch überhaupt erscheinen konnte, und wenn ja in welcher Form, ob es also noch verändert oder gekürzt werden musste.0Im September 2019 ..
Die Rolle der Leipziger Niederlandistik für den Transfer niederländischsprachiger Literatur in die DDR
Volk und Welt: ein Verlag als Sprachinstitut
Der Text bietet zunächst einen Überblick über die breiten Tätigkeitsfelder dieses „Leitverlags für internationale Gegenwartsliteratur“ in der DDR mit seinen drei Westlektoraten und dem Lektorat für die Volksdemokratien. Er behandelt speziell die Reihen „Erkundungen“ sowie, das Phänomen der Interlinearübersetzung thematisierend, die weiße Reihe „internationale Lyrik“. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Sowjetunion-Lektorat und dem schwierigen Umgang mit Literatur aus den Sowjetrepubliken
Der rote Faden. Kommunistische Parteigeschichte und Zensur unter Walter Ulbricht
Warum widmete Walter Ulbricht zehn Jahre lang seine knapp bemessene Freizeit parteigeschichtlichen Fragen? Hatte das Politbüro nichts Besseres zu tun, als über die Redaktion der Briefe Thälmanns zu beraten? Was stand dahinter, wenn Otto Grotewohls fünfbändige Geburtstagsausgabe an einer einzigen Fußnote scheiterte, und weshalb schmolz die Pieck-Ausgabe von fünfzehn Bänden auf sechs zusammen? Welche Geheimnisse verbargen sich hinter dem Streit um den richtigen "Charakter der Novemberrevolution", was durfte man wann über Stalins "Personenkult" schreiben, und warum lautete die einzig richtige Reihenfolge "Karl und Rosa"? Im ideologischen Kernbereich der SED konnte jedes falsche Komma ein politischer Fehler sein und ein gestrichener Name einen Kurswechsel andeuten. "Der rote Faden" führt den Leser in ein untergegangenes Diskurs-Labyrinth, in dem parteigeschichtliche Texte sehr, sehr ernst genommen wurden. Im Mittelpunkt steht dabei die achtbändige "Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung" von 1966, eine mit einzigartigem Aufwand fabrizierte und verbreitete "Heilige Schrift" der SED. (Verlagstext, siehe: http://www.boehlau-verlag.com/978-3-412-04603-3.html
Peter Vodosek / Wolfgang Schmitz (Hrsg.), Bibliotheken, Bücher und andere Medien in der Zeit des Kalten Krieges (Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens, Band 40), Wiesbaden:: Harrassowitz Verlag 2005, 216 Seiten.
Erfahrungen mit der Geschichte des Akademieverlags, 11. Oktober 2006
Siegfried Lokatis bietet in diesem Vortrag zum 60-jährigen Verlagsjubiläum des Akademie-Verlages einen kurzen Überblick über dessen Verlagsgeschichte mit dem thematischen Schwerpunkt der Zensurgeschichte des Akademie-Verlages in DDR-Zeiten
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