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Basler Vegetative State Assessment - BAVESTA : Validierung eines neu entwickelten, interprofessionellen Verlaufsbeobachtungsinstruments für Menschen mit schweren Bewusstseinsstörungen nach erworbenen Hirnverletzungen
Das Wachkoma nach erworbener Hirnschädigung stellt, sofern nicht eine chronische neurodegenerative Erkrankung zugrunde liegt, ein postkomatöses Zustandsbild dar. Es wird zu den schweren Bewusstseinsstörungen gezählt. Vom Koma unterscheidet es sich in erster Linie durch das Geöffnetsein der Augen und den Fähigkeitsrückgewinn selbstständiger Atmung. Oftmals ist das Wachkoma ein transienter Zustand unbestimmter Zeitdauer und geht dann in das Zustandsbild des Minimally Conscious State über. Sehr selten kann eine vollständige Genesung erfolgen. Einerseits stellt die Differenzierung zwischen diesen Zustandsbildern sowie die gesamte Verlaufsbeobachtung während der Rehabilitation das behandelnde Team vor grosse Herausforderungen, was sich in einer Fehldiagnoserate von bis zu 40 Prozent widerspiegelt. Die hohe Fehldiagnoserate ist nicht zuletzt auf einen Mangel an sensitiven Beobachtungsinstrumenten zurückzuführen. Die klinische Praxis in der Rehabilitation von Menschen mit schweren erworbenen Hirnschädigungen stellt unterschiedliche Anforderungen an Beobachtungsinstrumente. Einerseits soll ein Verlaufsbeobachtungsinstrument den Bewusstseinszustand zur Differenzialdiagnostik zwischen den Zustandsbildern und sich klinisch ähnlich präsentierenden Krankheitsbildern wie dem Locked-In-Syndrom aufdecken, andererseits braucht es zur Therapieplanung und Zielformulierung funktionelle Aspekte. Das Problematische dabei stellt die Bedside-Erfassung des Bewusstseins dar, zumal das Bewusstsein nicht als homogene Entität definiert werden kann.
Bisher wurden Beobachtungsinstrumente in diesem Bereich entweder zur Feststellung des Bewusstseinszustandes oder zur Erhebung funktioneller Parameter entwickelt. Unterschiedliche Bewusstseinsqualitäten werden nicht differenziert. Bestehende Instrumente unterliegen hinsichtlich ihrer Entwicklung dem Grundgedanken des bio-medizinischen Modells zu Gesundheit und Krankkheit. Seit 2001 besteht jedoch diesbezüglich ein Perspektivenwechsel. Das bio-psycho-soziale Modell zur Gesundheit und die Einführung der International Classification of Functioning (ICF) geben eine Fähigkeits- und Ressourcenorientierung hinsichtlich der Einstufung des Gesundheitszustandes vor. Zudem integrieren sie psychische, soziale und partizipative Aspekte. Bestehende Beobachtungsinstrumente im Bereich der schweren Hirnverletzungen werden diesen Aspekten jeweils nur zum Teil gerecht. Sie sind entweder zur Erhebung des Bewusstseinszustandes oder zur Erfassung funktioneller Aspekte entwickelt worden. Eine Verbindung dieser Aspekte ist nicht gegeben. Um diesen Defiziten entgegenzutreten, wurde das interprofessionelle Basler Vegetative State Assessment (BAVESTA) auf der Basis der ICF entwickelt. Die empirische Überprüfung dieses Instruments steht im Fokus dieser Arbeit und führte zu folgender Fragestellung:
Fragestellung
Erweist sich das interprofessionelle Basler Vegetative State Assessment (BAVESTA) als reli-ables und valides Instrument zur Verlaufsbeobachtung von schwer hirnverletzten erwachse-nen Patienten/-innen mit schweren Bewusstseinsstörungen unter Berücksichtigung klinisch-therapeutischer Anforderungen an ein Beobachtungsinstrument?
Methode
Das Basler Vegetative State Assessment (BAVESTA) wurde unter Einbezug von Experten/-innen in der Arbeit mit Menschen im Wachkoma und Anwendern/-innen entwickelt und auf seine psychometrischen Eigenschaften hin überprüft. Die Überprüfung wurde auf der Wachkomastation des REHAB Basel über 5 Jahre hinweg (2007–2012) durchgeführt. Die Reliabilitäts- und Validitätsüberprüfung entspricht klassischen, testtheoretischen Vorgaben. Neben interner Konsistenz, Inter-Rater-Reliabilität, Retest-Reliabilität, konvergenter und prognostischer Validität wurden die Masse der diagnostischen Validität und die Effizienz berechnet. Ein Cut-off-Wert zur Differenzialdiagnostik zwischen Menschen im Wachkoma und Menschen im MCS wurde anhand einer ROC-Analyse mittels des Youden-Index definiert. Zudem wurde der Standard Error of Measurement berechnet. Als Referenzinstrument wurde die Glasgow Coma Scale genutzt. Als weitere Vergleichsinstrumente wurden die Koma-Remissions-Skala, das Functional Independent Measurement und das Early Functional Ability Assessment verwendet. Zur Überprüfung der Frage, ob das BAVESTA den Anforderungen der Praxis entspricht, wurde eine Anwenderbefragung durchgeführt.
Ergebnisse
Das BAVESTA zeigt sich als reliables und valides Beobachtungsinstrument, das einerseits Bewusstseinsaspekte und funktionelle Informationen verbindet, andererseits aber auch unterschiedliche Qualitäten des Bewusstseins zu erfassen vermag. Des Weiteren scheint es die interprofessionelle Zusammenarbeit zu unterstützen und eine gemeinsame Sprachentwicklung innerhalb eines interprofessionellen Behandlungsteams zu unterstützen.
Diskussion
Trotz einer Vielzahl von bestehenden Beobachtungsinstrumenten im Bereich der Rehabilitation von Menschen im Wachkoma wurde das BAVESTA unter Berücksichtigung bewusstseinsorientierter und funktioneller Aspekte mit dem Ziel, diese in einem Beobachtungsinstrument zu verbinden, entwickelt. Der klinische Alltag führte zu einer deutlichen Rate an fehlenden Werten. Dies führte zu einem Ausschluss von ca. 25 Prozent der Beobachtungen. Die Items des BAVESTA entsprechen im klinischen Alltag beobachteten Reaktionen und Fähigkeiten von Menschen im Wachkoma. Da es sich im Verlauf um sehr feine Veränderungen handelt, ist eine genaue Beobachtungsgabe seitens des behandelnden Teams unumgänglich. Dies birgt jedoch auch die Gefahr eines Beobachterbias im Sinne von Wunschdenken. Um einen Beoachterbias auszuschliessen, wäre die Hinzunahme elektrophysiologischer oder bildgebender Verfahren als Referenzmessungen geeigneter als ein weiteres Beobachtungsinstrument. Da diese Verfahren jedoch nicht zu den klinischen Routineuntersuchunen zählen, wurde in dieser Arbeit darauf verzichtet. Mittels des BAVESTA lassen sich einerseits funktionelle Aspekte und unterschiedliche Qualitäten des Bewusstseins bedside abbilden. Zudem ist eine direkte Verbindung zum in der Rehabilitation vorgegebenen Rahmen durch die ICF gegeben. Dennoch sollten weitere Untersuchungen bezüglich des Einsatzbereiches und der differenzialdiagnostischen Eigenschaften des BAVESTA durchgeführt werden.
Fazit
Das BAVESTA stellt ein den Anforderungen des klinischen Alltags entsprechendes Beobachtungsinstrument dar, mittels dessen sowohl unterschiedliche Qualitäten des Bewusstseins als auch funktionelle Aspekte abgebildet werden können. Es basiert auf einer fähigkeitsorientierten Perspektive hinsichtlich der zu beobachtenden Merkmale. Dennoch sollte es weiteren Untersuchungen unterzogen werden
Änderungen der Basler Standardansätze
ÄNDERUNGEN DER BASLER STANDARDANSÄTZE
Änderungen der Basler Standardansätze (1)
Abstract (2)
Verzeichnis der Abbildungen, Tabellen und Abkürzungen (4)
Abbildungsverzeichnis (4)
Tabellenverzeichnis (4)
Formelverzeichnis (4)
Abkürzungsverzeichnis (5)
1 Einleitung (7)
2 Grundlagen der Basler Standards und der Risikomessung (8)
2.1 Prinzipien und Zielsetzungen der Basler Regelwerke (9)
2.2 Entwicklung der Standardansätze zur Risikomessung von Basel I über Basel II und Basel III (10)
3 Die Finalisierung von Basel III („Basel IV“) (15)
3.1 Hintergrund und Notwendigkeit der Reformen (15)
3.2 Änderungen im Überblick (17)
4 Änderungen der Standardansätze im Detail (19)
4.1 Kreditrisikostandardansatz (19)
4.1.1 Neuerungen in den Risikogewichtungen und Forderungsklassen (20)
4.1.2 Einsatz von externen Ratings und die verpflichtende Due-Diligence-Prüfung (41)
4.2 Änderungen im IRB-Ansatz und Einführung des Output-Floors (43)
4.3 Überarbeitung des Ansatzes für operationellen Risiken (46)
4.4 Anpassungen im Marktrisiko (FRTB) (50)
4.5 Neuerungen im Credit Valuation Adjustment (CVA) Risiko (53)
5 Ziele der Änderungen und kritische Würdigung (57)
5.1 Regulatorische Intentionen und erwartete Verbesserungen (57)
5.2 Kritische Würdigung – Vorteile und Schwächen der neuen Standardansätze (61)
6 Ökonomische Auswirkungen auf Banken (64)
6.1 Auswirkungen auf Kapitalanforderungen (64)
6.2 Veränderungen in Risikosteuerung und Kapitalallokation (66)
6.3 Strategische Anpassung und operative Herausforderungen (67)
7 Conclusio (69)
8 Literaturverzeichnis (71
Quality Management System @ BVB
Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) is a distinguished transportation company situated in the Swiss city of Basel. The array of transport services provided by BVB encompasses tram and bus services, along with various mobility solutions. Currently their Quality Management of the cleaning of their staff rooms and stops encompasses sporadic checks and a sheet on which employees must sign when they cleaned the rooms. The aim is to recommend holistic measures to implement a Quality Management System in accordance to ISO Standards to ensure that the cleaning quality is high
Das Basler Modell der prinzipienorientierten klinischen Ethikkonsultation 2.0The Basel model of principle-oriented clinical ethics consultation 2.0
Hintergrund
Die Wirksamkeit klinischer Ethikberatung in der Medizin hinsichtlich der Zufriedenheit der Beteiligten, der Unterstützung ethischer Entscheidungsfindung, der wahrgenommenen Auswirkungen auf die klinische Versorgung, der moralischen Kompetenz und der Qualität der Kommunikation ist inzwischen empirisch gut belegt. Auch in der Psychiatrie verfügen immer mehr Einrichtungen über Strukturen klinischer Ethikberatung. Es fehlt jedoch nach wie vor an evaluativer Begleitforschung zum Nutzen und zur differenziellen Indikation der verschiedenen Formen und Modelle klinischer Ethikberatung in der Psychiatrie.
Ziel der Arbeit
Der Artikel präsentiert die Grundlagen und die schrittweise Anwendung der prinzipienorientierten klinischen Ethikkonsultation nach dem Basler Modell 2.0.
Material und Methoden
Der Artikel stützt sich auf Materialien und Verfahren, die an der Abteilung Klinische Ethik des Universitätsspitals Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel zur prinzipienorientierten klinischen Ethikkonsultation nach dem Basler Modell 2.0 entwickelt wurden.
Ergebnisse und Diskussion
Die prinzipienorientierte klinische Ethikkonsultation nach dem Basler Modell 2.0 eignet sich, um moralische Fragen und Konflikte in der psychiatrischen Praxis zu bearbeiten und ethisch zu reflektieren. Es braucht jedoch weitere evaluative Begleitforschung zum Nutzen und zur differenziellen Indikation dieses und weiterer Modelle klinischer Ethikberatung in der Psychiatrie
ROMANESQUE CAPITALS FROM KREŠEVO (BOSNIA)
Four Romanesque capitals, found in the ruins of the old Franciscan church at Kreševo are dealt with in the article. The origin of the capitals is unknown, but they were most probably brought at the time when the church was restored (1854-1855) after the great fire in 1765. There was an 18th century legend at Kreševo, however, that once an old important church existed, and the mentioned capitals now confirm that legend. Although differently ornamented, the capitals have still a similar conception of ornaments. By comparing a series of capitals in Europe with the Kreševo ones, the author concludes that Kreševo capitals, owing to their stylistic purity and elaborate execution, could be dated between the mid-11th and the early part of the 13th century. Owing to the periphereal position of Bosnia, however, a later date may also come into consideration. The Kreševo master’s art has common roots with the Central European workshops, particularly – stresses the author – with Bavaria and Württenberg
Christianity, imperialism and culture : the expansion of the two Krobo states in Ghana, c. 1830 to 1930
This study is concerned with cultural change in south-eastern Ghana during the colonial period. It examines how the two Krobo states negotiated their dramatic economic and territorial expansion in terms of culture from c. 1830-1930; how they remember their erstwhile settlement on Krobo Mountain and the abandonment of these homesteads; how they coped with the abolition of their national centre and recreated it in their principal farm settlements; how they dealt with and circumvented the prohibition of their principal cults and reinvented new festivals; and how today they mobilise their cultural and historical heritage in the context of ‘development’. While the abolition of the national centre and the principal rites of the Krobo is remembered as an act of colonial violence motivated amongst others by a ‘civilising mission’, the thesis argues that the Krobo themselves initiated this intervention in order to achieve the dramatic expansion and negotiate the necessary political transformation. The Krobo did not merely react or respond to external factors such as colonialism and mission. Rather, they actively drew on them (but also on the culture of the neighbouring Akan states) as resources in order to achieve internal transformations and expand their economy and territory. This explains why today mission and church can be considered part of Krobo tradition. The thesis traces these transformations by looking at ritual, ceremony and dress and by making extensive use of missionary sources combined with documents from the colonial administration and oral history
DMA Recitals
Project 1
1. Vaclav Nelhybel
2. Gabriel Faure
3. Franz Strauss
4. Eugene Bozza
5. Gordon Jacob
Project 2
1. Marin Marais
2. Carl Nielsen
3. Alec Wilder
4. Hermann Neuling
5. Olivier Messiaen
6. Jean Francaix
7. Eric L. McIntyre
8. Franz Strauss
Project 3
1. Eric Ewazen
2. Franz Doppler
3. Sparre Olsen
4. Katherine Hoover
5. Adrienne Albert
6. Georges Barboteu
7. Paul Basler
8. Jan Bach
Project 4
"Works for Flute, Horn, and Piano
PhT Class 2002
On photo: First row (left to right): Tomas Ermias Abraha, Kelly Ashton, Christina Basler, Jill BeemsSecond row (left to right): Danielle Bohl, Kristi Britten, Rick Clark, Erin Fisher, Kelly Hennes, Lucein HovsepianThird row (left to right): Melissa Johnson, Brooke Keller, Stephanie Klassen, Allison Lehmann, Jessika Litke, Melanie MatthewsFourth row (left to right): Justin Mitchell, Nisha Patel, Andrea Peacock, Lisa Pendleton, Sara Potter-Chattam, Mary RomeroFifth row (left to right): Chase Simms, David Todd, Kimberly VanMeter, Wes WickwarDigitized by University Libraries' Technical Services Institutional Repository & Digitization group.Personal and non-profit use only. Contact [email protected] if you have any questions
Lobbyingaktivitäten der Industrie : eine Analyse der Basler Konvention
Die politikwissenschaftliche und politit-ökonomische Literatur zu Interessengruppen beruht meist auf sehr simplen Annahmen zum Verhalten dieser Gruppen. Dies betrifft insbesondere die Mikro-Fundierung solcher Theorien. Sie beruht v.a. auf dem rational choice Paradigma, welches annimmt, dass Interessengruppen exogen vorgegebene Interessen (oder Präferenzen) besitzen und dann aktiv werden, wenn der erwartete Netto-Nutzen politischer Aktivität positiv ist und Probleme kollektiven Handelns überwunden werden können. Christian Ulrich trägt zur Behebung von Forschungslücken in diesem Bereich bei, in dem er einerseits eine theoriegeleitete Erklärung für das Lobbyingverhalten von Industrieverbänden entwirft und andererseits diese Theorie im Bereich der Verhandlungen der Basler Konvention zur Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung von gefährlichen Abfällen und deren Entsorgung testet. Ulrichs Hypothesen richten sich auf den Einfluss technischer Komplexität und öffentlicher Wahrnehmung auf die Interessen, die erwartete Effektivität des Lobbyings sowie die Kosten des Lobbyings seitens der Industrie und dadurch schliesslich auf das Ausmass der Lobbyingaktivitäten derselben. Diese Hypothesen werden mit Daten untersucht, die der Autor für sechs Phasen der Verhandlungen und für sechs wichtige Industrieverbände erhoben hat.
The political science and political economy literature regarding interest groups is mostly based on very simple assumptions about these groups' behavior. This is particularly the case for the micro-foundation of such theories, which is primarily based upon the rational choice paradigm. This assumes that interest groups have given interests and start their activity as soon as the expected net utility is positive and the group can overcome the problems arising from collective action. Christian Ulrich contributes to the elimination of research gaps in this field by, on the one hand, designing a theory-based explanation for the lobbying behavior of industry groups and by, on the other hand, testing it for the Basel Convention on the control of transboundary movements of hazardous waste and their disposal. Ulrich's hypotheses focus on the influence of technical complexity and public perception on the industry's interest, its expected efficacy of lobbying activities, as well as its lobbying costs and thereby on the extent of industry's lobbying activities. These hypotheses are analyzed with data collected by the author for six negotiation periods and six major industry groups
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